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Welpenspielstunde / Stress mit dem Trainer

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    Hallo, ich brauche Rat und Hilfe....


    Seit 3 Wochen gehe ich mit Carli (12 Wochen, Schäferhund-Labrador-Mix) 2x pro Woche in die Welpenspielstunde, die von einem Hundetrainer im Nachbarort angeboten wird. Obwohl mir mehrere erfahrene Hundebesitzer vom Besuch einer Welpenspielstunde abgeraten habe, da ihrer Ansicht nach mittlerweile "Hinz und Kunz" mit Hundeerfahrung sich Hundetrainer nennen kann und hier ganz schnell die Basis für spätere Probleme begründet werden kann. Da Carli mein erster Hund ist und ich Angst habe, etwas falsch zu machen, habe ich mich dann doch zur Welpenspielstunde angemeldet. Seit letzten Samstag und heute bin ich aber nicht mehr sicher, ob das die richtige Entscheidung war.
    Zunächst waren wir eine Gruppe von 8 - 11 Leuten mit fast gleichaltrigen Hunden (8 - 14 Wochen), letzten Samstag nahmen dann aber fünf Leute mit älteren Welpen teil, die auch gestern wieder dabei waren. Begründung des Trainers war, daß es sich eine Gruppe für fünf Leute nicht lohnen würde. Dabei ist auch ein 20 Wochen alter Berner Sennenhund (Rüde), der ziemlich ungestüm und ruppig ist und sich als "Erzfeind" meinen Carli ausgesucht hat. Während der ersten Spielzeit heute hat es nur wenige Minuten gedauert, in denen er Carli xmal umgerannt, umgestoßen und gekniffen (beißen war's wohl nicht) hat. Ergebnis: Carli hat sich zitternd zwischen meine Beine geflüchtet und gegen jeden Welpen geschnappt, der in seine Nähe kam. Der Tainer hat mir dann die Anweisung gegeben, Carli nicht zwischen meine Beine zu lassen und mich jedes Mal wegzudrehen, da er lernen müßte, "das" selbst zu regeln. Mein Einwand, daß ein 12 Wochen alter Welpe gegen einen solchen "Brecher" keine Chance hat, wurde mit der Bemerkung abgetan "Wenn Sie alles besser wissen, warum sind Sie dann überhaupt hier? Die Stunde war eigentlich gelaufen, da Carli nur wie ein Häufchen Elend zusammengekauert neben mir saß und zu nichts mehr, auch zu dem von ihm geliebten Durch-den-Tunnel-laufen, zu bewegen war. Ich habe dem Trainer dann gesagt, daß es heute keinen Sinn mehr macht, weil Carli viel zu eingeschüchert sei. Darauf hin hat er nur gemeint, ich dürfe ihm seine Launen nicht durchgehen lassen, sondern müßte mich durchsetzen. Gebracht hat nichts, außer daß Carli jetzt ganz verstört war und offenbar Angst vor mir hatte, da er nur widerwillig und mit eingekniffenem Schwanz auf mich zugeschlichen kam.
    Ehrlich, ich bin fix und fertig, weil ich Angst habe, Carlis Vertrauen verloren zu haben. Weiß einer von Euch Rat? Bin für alles dankbar.... Gruß Sina

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  • Ich bin zwar auch HUndeanfänger aber ich würde da nicht mehr hin gehen!
    Und Du scheinst Dich ja damit auch nicht mehr wohl zu fühlen.
    Gibt es in eurer Nähe keine weitere HUSchu mehr?


    Und das du deinem welpen keinen Schutz geben sollst finde ich nicht gut, der Hund soll doch eigentlich wissen das er nichts regeln braucht sondern Frauchen das macht.
    Und der Hund soll dir ja auch vertrauen das du die situation unter Kontrolle hast.
    Und mobben meines Welpen würde ich dann nicht dulden.
    Glaube auch nicht das es so toll ist wenn rüpelnde Junghunde bei den "kleinen" sind, dann noch eher souveräne ältere Hunde!
    Wenn was nicht stimmt bitte berichtigen wie gesagt bin auch Hundeneuling...

    Lg Maria mit den Katzen Lilli,Luna, Mogli und Massimo und der Spanierin Layla, die einfach super ist!
    Endlich bei uns seit 13.08.10


    Layla meine Spanierin

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  • Da würde ich auf jeden Fall nicht mehr hingehen :-/


    es gibt schon einen Grund, warum Welpengruppen normalerweise in Gruppen (meist 8-16W und 4-6M) eingeteilt sind. Alter auf jeden Fall, sehr gut auch, wenn es noch eine Einteilung nach Größe gibt. Das war bei mir oft der Fall. Die Welpen spielen einfach ganz anders, als die, dann schon, Junghunde.... 5 Leute sind mMn eindeutig genug um eine eigene Gruppe zu haben, mal davon ganz ab. Dein Carli fühlt sich zu Recht zwischen 20 (!) anderen, und dann noch älteren, Hunden überfordert, und das, obwohl er noch den Vorteil hat, körperlich ja nicht zu den Kleinhunden zu zählen.
    Ich würde meinem Hund das nicht antun, 20 auf sich zustürzende Junghunde- das muss der in dem Alter nicht "selber regeln" können finde ich. Welpenstunden sollen ein geschützter Raum sein und keine Geisterbahn zum Abhärten der Hunde. Und wenn so schon jemand mit mir redet- hätte ich auch keine Ambition mehr dahinzugehen. Auf keinen Fall. Wenn mir das Verhalten nicht gefällt, das mir gegenüber gezeigt wird, dann muss mein Hund das auch nicht mitmachen.
    Und das, was dein Carli da zeigt, sind, wie du ja auch schon weißt, keine "Launen", die man ihm nicht durchgehen lassen kann, sondern Überforderung und dementsprechendes Schutzsuchen.


    Ich würde da nicht mehr hingehen an deiner Stelle... :schweig:

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

  • Hallo Sina!


    Dein Einwand war genau richtig.


    Ich finde ganz viele Dinge an deinem Bericht nicht schön:


    Die Aussage, eine Stunde für fünf Welpen lohne sich nicht, wäre für mich das Todesurteil für diese Hundeschule.
    Bei uns wurde aufgeteilt, wenn wir acht oder mehr waren.


    Ältere Welpen gehören in eine Gruppe für ältere Welpen, weiterhin macht es Sinn, dass ein souveräner Althund dabei ist, der auf die jungen Wilden aufpasst und auch mal "trennt".


    Diese Trennungen sollten auch durch Besitzer erfolgen, wenn das Spiel zu rabiat wird.
    Mobbing ist nicht erlaubt, solche Rüpel sollten für eine Weile aus dem Spiel genommen werden, bis sie ein wenig runter gefahren sind.
    Es geht nicht, dass ein 20wöchiger JUNGHUND, das ist kein Welpe mehr (!!!), deinen elfwöchigen Welpen anmacht.


    Dein Carli soll lernen, dass er bei dir Schutz bekommt. Andere Hunde werden weggeschickt, wenn er "Hilfe" von dir braucht. So lernt er, dass du kritische Begegnungen regelst.


    Liebe Sina, wenn der Trainer so arbeitet, hatte er Recht mit seinem Spruch: Du weißt es offensichtlich besser!


    "Launen nicht durchgehen lassen", so ein M..., wenn du merkst, dass Carli genug hat, machst du eben eine Pause, aber hoffentlich demnächst bei einer anderen Hundeschule ;) !


    So, nun zu deinen Bedenken: Carli wird sicherlich am Schnellsten wieder normal, wenn auch du im Umgang mit ihm Normalität walten lässt, die Normalität, die dir dein offensichtlich gutes Bauchgefühl sagt!
    Unternehmt gemeinsam tolle Dinge und entdeckt die Welt, mach dir nicht zu viele Sorgen!


    Ganz liebe Grüße!
    Harmke

    Rockt die Bude hier!


    Bud

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat

    ziemlich ungestüm und ruppig ist und sich als "Erzfeind" meinen Carli ausgesucht hat. Während der ersten Spielzeit heute hat es nur wenige Minuten gedauert, in denen er Carli xmal umgerannt, umgestoßen und gekniffen (beißen war's wohl nicht) hat. Ergebnis: Carli hat sich zitternd zwischen meine Beine geflüchtet und gegen jeden Welpen geschnappt, der in seine Nähe kam. Der Tainer hat mir dann die Anweisung gegeben, Carli nicht zwischen meine Beine zu lassen und mich jedes Mal wegzudrehen, da er lernen müßte, "das" selbst zu regeln. Mein Einwand, daß ein 12 Wochen alter Welpe gegen einen solchen "Brecher" keine Chance hat


    Das wurde mir auch geraten damals, als meine Hündin gleich reagiert hat.. :(
    Meiner Meinung nach hat das alles nur noch schlimmer gemacht.. Ich arbeite gerade dran, dass sie sich wieder auf mich verlässt und Schutz bei mir sucht..

  • Ne, lass da mal die Finger von! :mute:


    in unserer Stunde damals kamen auch 3 RR Welpen dazu, die allerdings wesentlich ungestümer waren als der Rest der Truppe. Die wurden dann rausgenommen und in eine andere Gruppe gepackt. Fand ich gut.


    Von wo kommst du denn? Ggf kann man dir ja was empfehlen?

    Viele Grüße Sabrina
    mit Zwergwidder-Extremschmusern Linus & Merlin, Schattenhund Baghira und Seelenpferd Sky


    Man kann in Tiere nichts hineinprügeln, aber erstaunlich viel aus ihnen herausstreicheln.


    Keep the earth below my feet...

  • Ohja, wie ich das kenne. :sad2:


    Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung raten, dort nicht mehr hin zu gehen. Bei uns hat genau so ein Training dazu geführt, dass mein Hund andere Hunde durch die Bank weg scheiße findet und zu dem gelernt hat, dass ich ihn nicht schütze. :sad2:


    Es hat lange gedauert, bis er überhaupt andere Hunde in seinem Dunstkreis ertragen konnte und dank einer guten Trainerin sind wir auf einem sehr guten Weg. Bis zu der einen Welpenstunde waren andere Hunde ok, danach konnte man es vergessen.


    Am schlimmsten war für mich, dass Bruno mir ganz klar gezeigt hat, das ich versagt habe und dass er sich nicht auf mich verlassen kann. Aber auch daran haben wir mit unserer neuen Trainerin gearbeitet und es ist einfach entzückend, wie Bruno mittlerweile anzeigt, dass er es alleine noch nicht regeln kann und dass ich helfen muss und dass eben dieses Anzeigen immer weniger wird, je mehr gute Erfahrungen er macht.


    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eine Hundeschule findet, in der die Ängste deines Hundes ernst genommen werden!

  • Tief durchatmen.


    Das ist jetzt passiert, das hätte auch draußen passieren können, der Hund wird es problemlos wegstecken, wenn man jetzt wieder positivere Kontakte sucht und selber gelassen bleibt. ;)


    Die Entscheidung dort nicht mehr hinzugehen, die ist genau richtig.
    5 Hunde würden doch locker für eine Gruppe reichen.
    Nur weil Hundetrainer meint, dass dann sein Stundenlohn zu gering ist, müssen das sicher nicht die Hunde und deren Besitzer ausbaden.
    Und natürlich muss Hund nicht lernen alles selbst zu regeln, in dem Alter schon gar nicht, wie soll er das denn können, bzw. war für Strategien sollen dabei herauskommen.


    Hör auf deinen Bauch!
    Wenn du eine gute Schule findet, dann geh hin. Wenn nicht, dann ist das doch auch kein Beinbruch, instiktiv machst du deine Sache doch richtig gut.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Zitat von "CarliBoy"

    Obwohl mir mehrere erfahrene Hundebesitzer vom Besuch einer Welpenspielstunde abgeraten habe, da ihrer Ansicht nach mittlerweile "Hinz und Kunz" mit Hundeerfahrung sich Hundetrainer nennen kann und hier ganz schnell die Basis für spätere Probleme begründet werden kann.


    Ich bin eigentlich pro HUndeschule und Welpenspielstunden - aber in dem von dir genannten Fall haben deine Bekannten recht! Lieber gar keine WSG als eine schlechte!


    Du hast alles richtig gemacht, und ich würde dir raten dort nicht mehr hin zu gehen!

    "Dass mir ein Hund das Liebste sei sagst du oh Mensch sei Sünde -
    der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde"

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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