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Alleine bleiben - Was meint ihr?

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    Hallo ihr Lieben,


    ich habe meinen Zwerg jetzt genau 5 Wochen. Am Wochenende wird er 16 Wochen.


    Er ist traumhaft, lernt super schnell und kann einige Sachen schon bombig. Ich bin einfach nur glücklich und hab höchstens das Problem mich zusammen reißen zu müssen, mich nicht den ganzen Tag nur mit ihm zu beschäftigen ;)


    Von daher muss ich auch zugeben, habe ich das Thema "alleine bleiben" bisher ein wenig schleifen lassen. Es gab immer mal ein paar Minuten. Wenn ich mal eben Wäsche im Keller in die Maschine geschmissen hab, die Post geholt hab usw. Mit Jacke hab ich das Ganze erst ein Mal geübt gehabt bis heute :ops: Da hat er arg gejammert. Dann hab ich es erst heute wieder versucht.


    Zwei Mal hab ich heute geübt. Ein Mal 3, 4 Minuten mit Video. Die Kamera stand so, dass ich gesehen hab in welcher Ecke Hundi saß (neben der Türe), aber nicht sehen konnte, wie er saß.
    Also beim Zweiten Versuch Kamera so positioniert, dass ich die Ecke sehen konnte. Weil der erste Versuch gut lief, hab ich beim zweiten etwas länger draußen gewartet.


    Erst Mal das Ergebnis für die, die die Muße haben, sich es anzugucken ;)


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    [/youtube]


    Ich hab gar nicht wirklich ein Problem. Ich hab nur noch nie selbst nem Hund beigebracht allein zu bleiben. Und der Zwerg klettet zum einen Welpen-, zum Anderen sicher auch Rassetypisch ziemlich, so lange ich zu Hause bin.
    Innerhalb desselben Raums bleibt er liegen, gehe ich in einen anderen, kommt er meist mit. Ich kann aber die Türe zum Beispiel schließen, ohne, dass er jammert oder so. Dann sitzt oder liegt er aber davor und wartet. Oder ich sage "bleib", bevor ich aufstehe/ den Raum verlasse, dann bleibt er in der Regel auch, ist aber in "Habacht-Stellung", wann er von der Stelle darf oder ich wieder komme. Das klappt aber auch noch nicht so lange, ist ja auch noch ein junger Kerl. Das mache ich also nur, wenn ich mal kurz was hole. Für alles andere schließe ich die Türe.
    Hier spreche ich jetzt natürlich vom Training, das ich immer mal zwischendurch einfließen lasse. Das heißt die meiste Zeit läuft er halt wirklich mit, wenn ich mal raus muss (hab Wohnzimmer und Küche zusammen, so dass ich mich meist eh hier aufhalte und da bleibt er dann wie gesagt liegen).
    Ist auch völlig okay für mich, wenn er viel hinter her rennt. Nur, damit er irgendwann allein bleiben kann, schließe ich ihn zwischendurch dann immer mal bewusst aus. Und in manchen Situationen, weil er sonst von alleine nicht Mal schlafen geht, wenn ich wirklich mal viel hin und her renne und er schon lange wach und eigentlich total fertig ist, damit er wenigstens körperlich etwas ruhiger wird.


    Ich habe keinen Zeitdruck, da ich nächstes Semester kaum noch Uni habe und für die Zeit eine Betreuungsmöglichkeit habe. Andersrum will ich im Laufe des Semesters das auch gerne mal nutzen, wenn ich eh unterwegs bin, damit er eben lernt auch mal allein zu sein. Aber wie gesagt: Kein Muss, kein Druck.


    Nachdem ihr nen Eindruck von ihm im Alltag habt, also zu meinen "Fragen":


    1. Ich finde, die ersten paar Minuten waren recht klar aufzubauen. Bzw. ich brauchte wie bei allem, kaum was machen. Er hat es ohne viel Üben dahin gebracht, wo wir auf dem Video waren. Heute war der erste "lange" Versuch (sonst immer 2, 3 Minuten ohne Jacke).
    Ab jetzt bin ich mir nicht so ganz sicher, wie ich weiter am Besten vorgehe. Weiter in "Minutenschritten"? Ab welchem Punkt, würdet ihr mal größere Sprünge machen? (Dass man variieren soll und auch mal zurück geht ist klar). Wenn er anfängt in diesen geringen Zeiträumen auch mal die Türe zu verlassen? Oder einfach mal irgendwann probieren und gucken, ob er die "Kontrollposition" beibehält?


    2. Ich würde es mal ganz interessant finden, andere Meinungen zu ihm zu hören. Ich war doch sehr positiv überrascht. Gefiept hat er ja nur so lange, wie ich noch "in Reichweite" war. Da er sehr viel und gerne "erzählt", wenn ihm was nicht in den Kram passt, heißt das schon was eigentlich.
    Als ich ihn auf dem ersten Video nicht sehen konnte in der Ecke, habe ich direkt ein schlechtes Gefühl gehabt, weil ich ja erst Mal nur wusste, er sitzt vor der Türe. Die Anspannung, die ich erwartet habe, sehe ich jetzt aber nicht. Er ist natürlich nicht total entspannt und würde auch nicht so bald schlafen, denke ich. Und allein, dass er an der Tür bleibt, zeigt ja Anspannung. Aber es hätte schlimmer sein können ;)


    Im Wohnzimmer "eingesperrt" habe ich ihn übrigens, weil er phasenweise sehr angespannt ist, wenn man ihm die Möglichkeit lässt, die Wohnungstür zu "bewachen". Selbst wenn ich da bin, sucht er sich da manchmal schon seinen Platz und lauscht den Geräuschen. Damit er nicht anfängt zu melden, unterbinde ich das. Und weil ich weiß, dass er das extrem macht, wenn ich nicht da bin (und jemand anders hier auf ihn aufpasst), denke ich, dass er unter ständiger Anspannung stünde, wenn ich ihn alleine vor der Wohnungstür sitzen lassen würde, während er ohnehin nach mir "lauscht".
    Wenn ich hier bin, verlässt er den Raum auch nicht, so dass er es auch erst Mal nicht im Training muss.


    Wenn ich ihm was zu kauen gebe, nimmt er das total gerne an und beschäftigt sich da ne ganze Weile mit. Aber wiederum nicht, sobald ich den Raum verlasse. Dann wird das liegen gelassen.
    Meint ihr, ich soll ihm einfach mal was hinlegen, dass er sich das vielleicht nach einer Weile nimmt, wenn er merkt, ich komme so schnell nicht wieder?



    Also so richtig konkrete Fragen hab ich so gesehen gar nicht... Mir geht´s mehr um nen "Fremdeindruck" und eine Absicherung. Will da nichts falsch aufbauen, weil er wie gesagt, sehr an mir hängt und ich nichts falsch machen will. Stundenweise allein bleiben muss er lernen und es soll für beide Seiten eben so stressfrei wie möglich werden. Da will ich halt gerne fragen, bevor was schief läuft, als erst dann, wenn das Problem da ist ;)


    Danke euch schon Mal!

    Mit Anjou und Joucas (Aussie und Toller)


    Im Herzen "Miko - mein ewiges Baby" (Thread ist unter dem Titel zu finden)

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  • Hey,


    ich würde nicht so viel Drama ums alleine bleiben machen :)


    ein Tipp von mir, führe ein gesondertes Kommando ein, wenn du dem Hund sagst, dass er alleine bleiben soll, ansonsten kann es dir passieren, das ein "bleib" oder so abgeschwächt wird, da der Hund es von alleine auflöst.


    Und jetzt noch ne Frage, wie schafft man es, einen Hund 5 Wochen lang nicht alleine zu lassen?

    Schlanke Menschen sind nur zu doof zum Essen!

  • Hey Tanja!
    Also bei uns ist es ja auch nicht sooo lange her, dass der Jungspund allein-bleiben gelernt hat.
    Das Video finde ich wirklich okay. Klar, er fiept zuerst ein bisschen, aber er fängt sich doch sehr schnell wieder und dümpelt dann ja eig. einfach nur vor sich hin und sitzt halt da.


    Ich kann nur immer wieder sagen wie gut wir mit den Leckerchen verstecken zu anfang gefahren sind. Das hat vieles erleichtert und den ersten "Trennungsschmerz" genommen. Denn wenn er nichts frisst/kaut wenn du nicht da bist, würde ich mal behaupten das er Stress hat. Ich hatte mal in einem Fachbuch gelesen das nichts fressen beim alleine bleiben ein Indiz auf Probleme/Angst ist.

    Franzi & Titus (Miniature Australian Shepherd, *21.5.2010)


    The power of imagination makes us infinite.

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  • Jep, das mit dem Kauen hab ich auch schon gehört. Wobei ich bei ihm glaube, dass es einfach der Drang ist an der Tür zu gucken, wo ich denn nun hin bin. Wie gesagt, er macht es ja auch, wenn mein Freund auf ihn aufpasst. Und da weiß ich, dass er bei ihm schon entspannt.
    Ich denke halt, nach ner gewissen Zeit würde er sich den wieder schnappen, auch wenn er ganz alleine ist.


    Leckerchen verstecken könnte ich mal versuchen, danke :) Vielleicht nimmt er das eher an als den Knochen.



    Das "Bleib" hab ich auch nicht richtig beim Alleinbleiben benutzt. Nur halt für diese Situationen, in denen ich kurz mal was aus einem anderen Raum hole, wo er dann wartet, bis ich zurück komme. Dann löse ich es auch auf.
    Wobei wir prinzipiell eh noch daran arbeiten, weil er es von Zeit zu Zeit gerne selbst beendet ;)


    Ist bei mir gar nicht so das Problem, ihn nicht alleine zu lassen ;) Ich hab Semesterferien. Drei Mal die Woche, hab ich feste Termine. Zu einem geht er mit. Ein Mal bin ich den ganzen Tag unterwegs, da ist er dann bei meiner Mum. Und zum nächsten geht er wieder mit.
    Einkaufen mache ich ein Mal die Woche groß (immer schon). Da bin ich dann recht lange weg und mache das am Wochenende, wenn mein Freund hier ist. Aber das wird eins der ersten Sachen machen, die ich demnächst mal in der Woche zum Üben mache.
    Wie gesagt, so Sachen wie Wäsche machen usw. oder mal eben Treppenhaus fegen, hab ich schon gemacht. Aber er unterscheidet auch zwischen mit Jacke - ohne Jacke. Und bei den Dingen hört er mich im Treppenhaus glaube ich.


    Ein Kommando zum Alleinbleiben? Widerspricht das nicht den sonstigen Theorien? Man soll doch den Hund möglichst ignorieren und keine zusätzliche Anspannung fördern, oder? Oder meint ihr, er wüsste dann eher "Okay, Frauchen ist weg, beschäftige ich mich allein?"


    Danke euch!

    Mit Anjou und Joucas (Aussie und Toller)


    Im Herzen "Miko - mein ewiges Baby" (Thread ist unter dem Titel zu finden)

  • Zitat

    Ein Kommando zum Alleinbleiben? Widerspricht das nicht den sonstigen Theorien? Man soll doch den Hund möglichst ignorieren und keine zusätzliche Anspannung fördern, oder? Oder meint ihr, er wüsste dann eher "Okay, Frauchen ist weg, beschäftige ich mich allein?"


    Ich find's schon fair dem Hund gegenüber, er lernt ja auch: ok, Frauchen geht weg, ich muss mich allein beschäftigen aber sie kommt wieder". Was ich nicht machen würde wäre großes Trara beim Wiederkommen. Ich sage Zoe immer "bye bye" :lol: Wenn ich das nicht mache gibt's allerdings auch Radau...


    Siehst Du das Video dann im Nachhinein oder kannst Du sozusagen live zusehen, was er treibt? Würde erstmal noch in ziemlich kleinen Schritten voran gehen, dann aber schon steigern, damit er auch dazu kommt sich irgendwann zu entspannen. Das wäre eben einfacher einzusehen wenn Du ihn dabei erstmal beobachten könntest und wenn Du meinst es reicht, er wird gleich unruhig, wieder zurück. Halt so dass er lernt sich mit sich allein zu beschäftigen. Ansonsten wäre ein Kong auch noch 'ne Idee... Knochen und so etwas bin ich immer ein bisschen vorsichtig, kann ja doch mal was passieren wenn man nicht dabei ist :smile:


    Für so ähnliche Situationen haben wir zwei "Bleib-kommandos". Das eine darf Zoe selber auflösen und sich dabei ruhig bewegen (dageblieben) und das andere ist eben das klassische Bleib. Hat sich irgendwann so ergeben und ich finde es sehr praktisch.


    Zitat


    Aber er unterscheidet auch zwischen mit Jacke - ohne Jacke. Und bei den Dingen hört er mich im Treppenhaus glaube ich.


    Hoffen wir mal das der Sommer bald kommt :lol:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hm... Klingt auch nachvollziehbar. Vielleicht führe ich dann auch irgend ne kleine "Verabschiedung" ein.
    Theater macht er bisher ja zum Glück nicht.


    Ne ne, das Video schaue ich mir nachher an. Bin dann draußen. Da hätte ich gar keine Möglichkeit live mit zu schauen ;) Dann würde ich das Ganze auch viel bewusster timen können. So muss ich eben auf Gut Glück irgendwann rein kommen.


    Einen Kong hab ich ja schon hier. Hab ich bisher noch nie gebraucht. Wäre auch eine Idee. Der ist ja sicher dann auch noch Mal ne Nummer spannender.


    Ich fürchte ja, der Sommer lässt noch auf sich warten :lol:

    Mit Anjou und Joucas (Aussie und Toller)


    Im Herzen "Miko - mein ewiges Baby" (Thread ist unter dem Titel zu finden)

  • Nein Tani, der Sommer kommt!


    Ich finde, er macht das schon prima. Ich musste mit meinen Jungs ja auch grad das alleinbleiben neu aufbauen, da wir ja umgezogen sind. Beide kannten es ja schon aber in der neuen Umgebung ist das ja bekanntlich gerne mal anders.


    Im Gegensatz zur alten Wohnung bleiben die zwei jetzt immer im verschlossenen Schlafzimmer mit Radio an :p , erstaunlicherweise klappt das besser als bisher. Das Zeichen zum Alleinsein ist dann quasi, dass ich sie ins Schlafzimmer hole und die Tür schliesse. Meistens komm ich nicht so gut aus dem Knick und vergess tausend Sachen, so dass ich noch nen Moment da bin, bevor ich gehe und sie mich hören können.


    Das "Tür zu" haben sie wirklich als alleinbleib-Zeichen kapiert und entspannen sehr schnell, es weiß ich, weil ich ab und an doch nochmal ins Zimmer muss und sie liegen dann im Bett und gucken ganz entgeistert, was ich denn nun noch will :lol:


    Früher war ich anders, hatte doch immer ein saumässig schlechtes Gewissen mein "Baby" allein zu lassen und war darum immer lange und viel vorher unterwegs mit ihm. Gott sei Dank bin ich ja lernfähig und weiß inzwischen, dass da eher kontraproduktiv war. Das es jetzt viel besser klappt bestätigt mir das wir jetzt auf dem richtigen Weg sind.


    Anjou macht das schon prima, wenn du so weitermachst, glaube ich wird das ganz problemlos.
    Mit Futter bin ich nicht so erfahren, weil Lennie früher gemäkelt hat und ihm das auch egal war, aber vielleicht hilft eine Kleinigkeit zum Anfang. Wobei Anjou auf mich nicht unbedingt den Ejndruck macht, dass er es unbedingt braucht. Es könnte aber ein schönes Ritual, bzw alleinbleib Zeichen werden.

  • Es gibt auch Hunde, die mit geschlossenen Türen einfach nicht klarkommen. So meine
    Hündin. Sie hatte anfangs einen wahnsinnigen Stress mit dem Alleine bleiben, vor der
    Wohnungstür wollte ich sie wie Du aber nicht sitzen haben. Seit ich im Flur ein Kinder-
    gitter habe, so dass sie nicht mehr zur Haustür kann, bleibt sie total entspannt alleine
    und wechselt zwischen Wohn- und Schlafzimmer hin und her. Ich könnte das Gitter auch
    in einen Türrahmen montieren - wäre auch okay für sie. Beziehe das mal in Deine Über-
    legungen mit ein, bei uns war das der Schlüssel (Josie war allerdings schon 2, als ich
    sie übernommen habe, alleine bleiben konnte sie aber kein Stück).

  • Linda, okay, der Sommer kommt, verstanden :lol:


    Radio an wäre ne Idee. Vielleicht lauscht er dann nicht mehr so nach außen?


    Ich finde aber auch, er macht das sehr gut. Also zur Zeit mache ich mir wie gesagt auch noch keine Gedanken, dass es nicht klappen sollte. Aber ein Blick von außen ist manchmal nicht verkehrt...


    Ein schlechtes Gewissen hab ich auch nicht wirklich. Durch Miko habe ich gelernt, dass Hunde da sehr gut rein wachsen können. Und auch wenn Anjou ganz anders ist, ist eher das noch bei mir verankert.
    Also klar ist es alles etwas "angespannter", man denkt mehr drüber nach. Aber ohne dieses Vorwissen sähe es sicher ganz anders aus. Ich glaub nicht, dass ich dem Wuff gegenüber angespannt rüber komme. Die Unruhe kommt dann draußen irgendwann, wenn ich blöd warten muss und eigentlich wieder rein will ;)


    Der Zwerg ist ein Fresssack. Futter würde der sicher nicht verschmähen. Nur hat er das vermutlich weg, bevor ich aus dem Haus bin :hust:




    Interest, danke, werde das mal beobachten! Im Moment glaube ich aber eher, dass es ihn mehr anspannend würde, wenn er die Geräusche aus dem Treppenhaus hört. Dass er an der Türe liegt, ist sicher einfach noch dadurch, dass wir noch nicht viel geübt haben. Und ich fürchte, ich müsste Angst haben, dass er, sobald ich weg bin, über das Gitter geht, da hängen bleibt, den Kopf durch steckt oder sonst was :hust: Der hat einfach noch viel zu viel Unsinn im Kopf...

    Mit Anjou und Joucas (Aussie und Toller)


    Im Herzen "Miko - mein ewiges Baby" (Thread ist unter dem Titel zu finden)

  • Ich missbrauch den Thread hier mal für mich (wir haben ja eh schon so viele Alleinbleiben-Threads)


    Shira ist jetzt 7 Monate alt, die letzten Monate hab ich das direkte Alleinbleiben leider ziemlich vernachlässigt (es war immer jemand zuhause, notfalls war der Hund bei Oma).
    Aber sie MUSS es ja mal lernen, dass wir zumindest mal einkaufen gehen können ohne mit dem Hund herumwurschteln zu müssen.


    Unser Ziel: 1 Stunde
    Momentaner Stand: je nach Tagesform zischen 2 und 20 Minuten :-/


    Türen hinter uns schließen, Kontrollieren vermeiden, auch mal 2 Minuten alleinelassen um ins Untergeschoss zu gehen - das haben wir alles von Anfang an gemacht, das kennt sie auch. Sie läuft uns zwari mmernoch gelegentlich nach, aber verzieht sich auch schnell wieder auf ihren Platz.


    So läuft das bei uns im Moment ab:
    Ich lasse Fernseher oder Radio laufen und gebe Hund was zur Beschäftigung (Kong, Rinderohr, ...), gehe komplett kommentarlos raus. Wir wohnen im zweiten Stock - ich setzte mich meist im ersten Stock auf die Treppe, da sieht sie mich nicht, aber ich kann hören was sie anstellt.


    An GUTEN Tagen:
    ...ist 10 Minuten stille. Sie ist mit ihrem Kong etc beschäftigt, liegt aber meist dann direkt an der Tür. Nach 10-15 Minuten hört man sie dann gelegentlich fiepsen/quietschen und an der Tür herumtigern. Danach ist nochmal stille - wenn ich dann nicht wieder da bin, fängt sie an vereinzelt laut zu bellen und an der Tür zu kratzen.
    Da warte ich dann eine Minute ab, wo sie nochmal still ist und gehe dann rein.


    An SCHLECHTEN Tagen (so wie grade eben):
    Ich gehe raus - sie liegt sofort an der Tür. Nach 2 Minuten fängt sie an zu fiepsen, dann gehts ziemlich flott zu lautem Dauer-Bellen über, schließlich springt sie an der Tür hoch (wir haben Glaseinsätze in der Tür, da hab ich echt Angst :-/ ) - letztens hat sie die Tür dadurch sogar geöffnet (jetzt schließe ich von aussen ab wenn ich gehe).
    Ich warte dann, bis sie einige Sekunden NICHT laut kläfft und gehe dann kommentarlos rein.


    Ist das richtig so?
    Ich bin mir echt nicht sicher, ob mein Timing stimmt:
    - Reingehen, solang sie noch "nur" fiepst und garnicht erst zum Bellen kommen lassen?
    - Bellen lassen, bis sie wieder (eventuell) aufhört?
    - oder -so wie jetzt- warten bis Hund wirklich unleidlich (=laut) wird, stillen Moment abwarten und DANN wieder rein?

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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