Welpen vom Vermehrer
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Hier hat sich neulich ein junges Paar einen Labbi Welpen (vom Vermehrer) geholt. Die kleine war grade 7 Wochen alt, als Giardien festgestellt wurden, nun besteht verdacht auf Staupe.
Wir hatten vorher eindringlich gewarnt. Was die Leute beim Kauf gespart haben, lassen sie nun beim TA. Und ob die kleine überlebt, steht auch noch in den Sternen.
Also bitte niemals vom Vermehrer

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Hallo,
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Anstatt immer nur an den einen Wurf Welpen zu denken, sollte man vllt. mal an die armen Muttertiere denken. Mit jeden verkauften Welpen steigt das Leid für die nämlich immer weiter an. Von daher bin ich im da recht kalt: Ja, lieber ein toter Welpe/Wurf als Leid bis in alle Ewigkeit.
Ich sehe die Verantwortung dafür auch nicht beim Gesetzgeber, sondern einzig und allein beim Käufer. Er entscheidet mit seinem Kauf selber, wen er unterstützt.
LG Eva
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Auch auf die Gefahr hin, mich hier gleich am Anfang unbeliebt zu machen, ich finde, es ist ein massiver Unterschied zwischen Ups-Hunden wie meinem und polnischen (oder anderen) Vermehrer-Hunden.
Die Familie, wo unser Hundi herkommt, ist superlieb gewesen mit den Welpen, die waren alle total gut gepflegt, und unser Hund ist einfach nur unglaublich gelassen und lieb und klug. Und genau der richtige Hund, so upsig wie sie ist.Die Analogie mit den Käfigeiern und dem Massentierhaltungsfleisch stimmt für mich nur bei Massen-Vermehrer-Hunden, bei uns sind's eher die Eier ohne Biosiegel vom Nachbarn, wo sie gemütlich auf dem Hof rumpicken.
Bei den Massenhunden bin ich absolut dafür, dass sie keine Abnehmer finden sollten, ebenso wie ich nie Käfigeier kaufen würde.
Aber wenn es keine struppigen Ups-Hunde gäbe, sondern nur noch reinrassige Schönheiten, fände ich das doch ziemlich langweilig. -
Zitat
Ich sehe die Verantwortung dafür auch nicht beim Gesetzgeber, sondern einzig und allein beim Käufer. Er entscheidet mit seinem Kauf selber, wen er unterstützt.eva, ich gebe dir 100% recht.

gruß marion
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Ich mache einen Unterschied zwischen einem echten Ups-Wurf und den Vermehrern.
Es sollte nicht, aber es kann passieren, daß eine Hündin gedeckt wird, Welpen bekommt oder bekommen darf. Das ist dann aber eine einmalige Angelegenheit. Die Welpen werden entsprechend gepflegt, tierärztlich betreut und versorgt.
Beim Vermehrer werden Welpen produziert, solange die Hündin sich noch auf den Beinen halten kann. Da wird keine Läufigkeit ausgelassen, da wird meist schon mit der ersten Läufigkeit der erste Deckakt vollzogen. Den Tierarzt sehen weder die Mutter noch die Welpen, genügend gutes Futter gibt es selten bis gar nicht.
Niemand sagt, daß Vermehrerwelpen weniger "wert" seien. Wie kann man von Lebewesen überhaupt von Wertigkeit sprechen. Jedes Leben ist wertvoll.
Aber, so hart es klingt, wenn solch ein Vermehrer ein zwei komplette Würfe, wie auch immer entsorgt, die die er nicht verkaufen kann, werden sowieso gnadenlos entsorgt, wird er sich die Produktion überlegen. Denn ganz umsonst ist sie ja nicht.
Hört doch endlich einmal auf nur an die süßen, niedlichen Welpen zu denken.
Denkt doch an die Hündin. Was diese durchmachen muß, solltet ihr euch vorstellen oder auf den entsprechenden Seiten im www ansehen.
Oder ist diese nichts wert, weil ihr der Niedlichkeitsfaktor fehlt?
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Ganz klar: Wer Welpen vom Vermehrer KAUFT, der unterstützt die Welpenproduktion. Da darf man sich nicht von einem ach so süßen Welpen täuschen lassen. Die Leute verdienen nämlich genau mit dieser Mitleids-Nummer Geld.
Ich weiß nicht, was die mit den Welpen machen, die keiner will. Aber vielleicht geben sie die irgendwann umsonst oder an dein Tierheim ab und überlegen es sich das nächste Mal, ob sie ihre Mutterhünden nochmal decken lassen. Und wenn die armen Welpen getötet werden? Das ist ohne Frage grausam. Aber es ist auch grausam, wie schlimm die Hündinnen oft ausgenutzt werden (sie werden teilweise vergewaltigt) und das sollte man mit keinem Cent unterstützen. -
Hallo,
ich kann jeden verstehen der beim Anblick von kleinen süßen Welpen in Verzückung gerät und doch einen mitnimmt.
Gesundheit hin, Gesundheit her, Vorsätze hin, Vorsätze her!Was man bei diesem Anblick leider oft vergisst:
die Mutterhündin, die ausgemerkelt oftmals in einem Verschlag hausen muss, minderwertiges Futter bekommt und als Wurfmaschine herhält!
Zumindest daran sollte man noch denken, trotz Welpenverstrahlung!Ich kann keinem Vorwürfe machen der einen Welpen aus schlechten Bedingungen und aus Mitleid mitnimmt. Ich selbt könnte meine Hand für mich auch nicht ins Feuer legen wenn ich plötzlich in so einer Situation wäre...
Was ich aber tun würde und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, ich würde das Veterinäramt einschalten und mich dahinter klemmen, dass den Hunden, die dort verbleiben müssen, geholfen wird.
Leider machen das auch die Wenigsten, denn sie haben ja jetzt den Welpen.
Probleme gibt es dann erst wenn es ans Eingemachte, sprich den Geldbeutel, geht. Ist der Welpe krank, dann will schon mal der ein oder andere sein Geld von dem Vermehrer zurück. Das hat dann aber nichts mit Mitleid zu tun, sondern mit Geld. Hier ist Geld der Beweggrund und nicht Tierschutz.Generell würde ich immer in ein Tierheim gehen, oder zu einem Züchter, oder von einer Tierschutz-Orga kaufen.
Ich käme nur in die Situation wenn eine Freundin mich mal wieder fragen würde ob ich mitfahr ein Tier abholen.Es ist sehr, sehr schwierig und natürlich ist es richtig, dass wenn keiner kauft, auch keine Welpen mehr produziert werden.
Das menschliche Mitgefühl ist aber etwas ganz, ganz anderes...liebe Grüße
Steffi
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Zitat
(sie werden teilweise --Wort gelöscht--)
Ich zitier mich mal selber, weil ich den Beitrag nicht mehr bearbeiten konnte.
Ich meinte natürlich "sie werden teilweise zum Deckakt gezwungen".
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Zitat
Das müsste der Gesetzgeber regeln,
wir können da so gut wie gar nichts machen.
nur die leute AUFKLÄRENNur weil der eigene Verstand versagt, soll der Gesetzgeber etwas 'regeln'

Ich weiß nicht Store, wen du mit 'wir' meinst, ich für meinen Teil kann sehr wohl mit Verstand und auch mit Herz handeln, ohne nach dem Gesetzgeber zu rufen....
Manchmal weiß ich nicht, wer eher abgeschafft gehört, der Gesetzgeber oder die immer wieder forderten Gesetzesgeber Rufer

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Super geschrieben, Steffi

Ich glaube, wenn jemand über einen "Hundemarkt" geht und die kleinen Welpen sieht, denkt niemand an die Hündin in ihrem Verlies mit dem Billigfutter und auch keiner denkt daran, wie viele Geschwister diese Welpen wohl schon haben und noch haben werden.
Aufklärung - ja, auf jeden Fall!
Denn ich hatte früher auch die Meinung "Papiere? Brauch ich nicht, will weder ausstellen noch züchten. Wozu dann also 500€ mehr für ein Papier ausgeben?" - Vor einem Moment
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