Welche Ressourcen dürfen eure Hunde verteidigen?
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Angeregt durch einen anderen Thread von mir, würde es mich wirklich sehr interessieren, welche Ressourcenverteidigung ihr zulasst?
In meiner Diskussion ging es darum, dass der Hund meiner Mutter, den Hund meiner Tante (sie leben im gleichen Haus und die Hunde sind täglich zusammen) beides Rüden, als seine Ressource sieht und diesen übertrieben gegen andere Hunde verteidigt. Vor zwei Tagen durfte mein Joker sich nichtmal neben ihn legen, ohne dass der Hund meiner Mutter dies maßregelte.
Unter anderem wurde dann gesagt, dass mein Hund den Streit angefangen hat, weil er sich an die Ressource genähert hat.
Welche Ressourcen dürfen eure Hunde für sich beanspruchen? Futter, andere Hunde, seine Menschen, Terretorium? Was auch immer?
Ich bin sehr gespannt wie ihr das handhabt.
Bei mir ist solch eine Ressourcenverteidigung nämlich nicht erlaubt. ICH lasse es nicht zu, dass einer meiner Hunde den anderen für sich beansprucht und einen Besucherhund nichtmal in der Nähe des anderen oder in meiner Nähe duldet.
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Das kommt darauf an wie wichtig meinen Hunden die jeweilige Ressource ist und wie wichtig sie mir ist.
Bis zu einem gewissen Grad lasse ich Ressourcenverteidigung zu. Wichtig dabei ist mir nur, dass ich die Situation jederzeit unterbrechen kann. -
Bei mir kommt es auch drauf an, über welchen meiner Hunde wir sprechen. Corey lasse ich null und gar nix verteidigen, wenn ich dabei bin. Aber: im Garten, wenn er nen Stock hat, kann er ruhig knurren, wenn ein anderer der Hunde sich ihm nähert. Das wars aber auch schon. Denn der Giftzwerg setzt sich ultra gerne durch und wenn er könnte, sehr oft. Da wird plötzlich alles zur Ressource.
Mo darf einiges verteidigen. Außer mich natürlich, das kann ich nicht leiden.
Ihn lasse ich machen, weil er eh so ne Weichwurst ist und ich ihn jederzeit unterbrechen kann, wenn ich möchte.Fredo und Urmel dürfen sich untereinander durchsetzen, bei anderen Hunden in erster Linie nur Fredo. urmel neigt dann dazu, sich hochzuputschen, zu überdrehen und in Stress zu geraten.
Ist vielleicht bissl kompliziert, aber hier muss es wirklich individuell gesehen werden, wer wie oft was verteidigen darf.
Am schlimmsten ists echt mit dem Dackelchen
siehe oben. -
Ich lasse es auch nur in einem gewissen Rahmen zu. Aber auch nur, weil ich weiß, die Damen akzeptieren das "verpiss dich" des anderen und weil ich es jederzeit abbrechen kann. Kommen fremde Hunde her, ist erstmal nichts mehr mit Ressourcenverteidigung. Gebe ich dann wieder Ressourcen frei und sehe, es geht nicht (Kaya un Pepper z.B.), dann entziehe ich diese Ressource wieder..
Was ich gar nicht zulasse, ist den Mensch als Ressource sehen die verteidigt werden muß/soll. Ressourcenverteidigung bzgl. Futter im Napf lasse ich ebenfalls nicht zu bzw. ich lasse es nicht zu, das etwas verteidigt werden muß..
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Zitat
Das kommt darauf an wie wichtig meinen Hunden die jeweilige Ressource ist und wie wichtig sie mir ist.
Bis zu einem gewissen Grad lasse ich Ressourcenverteidigung zu. Wichtig dabei ist mir nur, dass ich die Situation jederzeit unterbrechen kann.So mache ich es auch, in bestimmten Situationen, lasse ich es auch zu.
zB. als Neela läufig war, hat Snooker sie ja immer verteidigt, das fand ich OK, aber jetzt meint er , er müsse das weiter machen, wenn sie mit anderen Hunden spielt. Wenn er es dann übertreibt, muß er an die Leine und das passt ihm überhaupt nicht, weil er eigentlich nur ohne Leine unterwegs ist. Wenn er es kapiert hat, darf er wieder mitspielen.
ER darf seine Ressourcenverteidigung nur einsetzen wenn ich es erlaube,
und auf Komando aufhören, mich verteidigt er auch in merkwürdigen Situationen, in der Hundeschule haben wir mal einen Test gemacht, wo im Dunklen jemand aus den Gebüsch gesprungen ist. Da hat er sich gleich bellend vor mich gestellt, das fand ich OK , er hätte ja auch gleich losschießen können, und womöglich zubeißen. Es gibt auch Menschen, die er absolut nicht ausstehen kann, ein Bekannter hat immer versucht ihn zu provozieren, und hat sich aufbrausend vor mich gestellt, Snooker hat dann nur geknurrt, aber im Ernstfall würde er bestimmt zubeissen.
Mit Futter und Terretorium haben wir keine Probleme! -
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Lucky darf genauso wie Maya sein Futter verteidigen, also vor einander bzw. gegen andere Hunde.
Wenn wir draußen sind und es Lecker gibt natürlich nicht.Ansonsten eig. nichts
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Es kommt ein Stück weit auf die Situation an. Haben beide Hunde z:b ein Spielzeug oder Knochen etc und einer der Beiden möchte das des Anderen haben, lasse ich eine Maßregelung des ursprünglichen Besitzers zu solange sie in einem gewissen Rahmen bleibt.
Futter- oder Spielzeugverteidigung gegenüber fremden Hunden gibt es bei mir nicht, weil ich solche Situationen gar nicht entstehen lassen. Kommt ein weiterer Hund dazu ist dieses Objekt an mich abzutreten. Meine Hunde wissen, dass es dann nicht ihr Job ist dieses zu verteidigen.In der von dir geschiderten Situation hätte ich den Hund, der verteidigt einfach zur Seite gerufen.
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Ich lasse auch keine Verteidigung der Ressourcen an sich zu. Eine Kontrolle bis zu einem bestimmten Maß und wenn es sich bei der Ressourc nicht um einen Menschen handelt schon.
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Zitat
In der von dir geschiderten Situation hätte ich den Hund, der verteidigt einfach zur Seite gerufen.
Meine Mutter und Tante haben sich noch lange über den Vorfall bei ihr Im Garten (mit meinem Joker) unterhalten.
Leider ist da ja die Situation recht schnell eskaliert, wo wir Menschen natürlich die Schuld tragen, weil wir nicht rechtzeitig auf die Kommunikation der Hunde reagiert haben.
Aber meine Mutter hat es mal Revue passieren lassen und hat festgestellt, dass ihr Hund sehr häufig einige Dinge für sich beansprucht und immer extremer in seinem Durchsetzen wird. Seine Reizschwelle ist mittlerweile super niedrig und er überreagiert fast ständig.
Und sie ist sich bewusst geworden, dass sie nun endlich dagegen arbeiten muss und hat für Samstag einen Trainer daheim
Aber ich habe hier halt auch gelesen, dass es manche HH als normal ansehen, dass Hunde auch Hunde aus ihrer "Gruppe" oder auch ihren Menschen als Ressource sehen und diesen logischerweise verteidigen gegen einen Fremden Hund.
Und das sehe ich halt absolut nicht als wünschenswertes Verhalten.
Und auch eine Aufgabe, die der Hund doch auf Dauer gar nicht tragen kann und sollte. Das ist doch auch Streß für den Hund, der meint alles gehöre ihm, oder? -
Immoment gar nichts mehr. Auch sonst halte ich nicht viel davon!Kommt halt darauf an wie das ganze aussieht. Meiner macht es nur über Blicke oder versucht sich ganz frech dazwischen zu drängeln wenn er MICH (!!!) "verteidigen" möchte!
Trotzdem...ich habe nicht aufgepasst und jetzt hat er eine Zeitlang alles "verteidigt". Geht gar nicht!
- Vor einem Moment
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