Meine Hunde schaffen es dass ich sie bald hasse

  • Ach ja, und ich hasse sie nicht und das werde ich auch nie, ich liebe sie und sie sind meine besten Freunde. Aber diese kleinen 10kg Geschöpfe können mich wahnsinnig aggro machen :/

  • MAL dürfen sie Dich auch "aggro machen"
    aber grundsätzlich solltest Du schon eine stabile Bezugsperson vorleben

    aber jetzt knuddel die beiden "Monster" und krieg den Kopf frei. Hätte, sollte...vergiss den Tag und leg morgen neu los

  • Nochmal.. Meinst du deine Hunde sind dumm? Du bist auf 180, die ist es peinlich etc. und dann erwartest du, dass die Hunde dich eine Situation klären lassen??

    Die ganzen Regeln können u.U. helfen (auch wenn ich Punkt 1. anders sehe), aber sie bringen nichts, solange du nicht ruhig und souverän bist! Zeigt dir dein Trainer das auch?

    Ich finde es ja immer kritisch, Hunde als seine besten Freunde zu bezeichnen, aber egal. Das ist ja nicht das Thema.

  • So nach meinem Lachflash, mein Mann hat nur mit dem Kopf geschüttelt...

    Wer ist Heinz??? looooooooooool

    So jetzt zum Thema,

    meiner Meinung nach kannst du noch 3 weitere Trainer fragen, solange du deine Anspannung nicht verlierst, ist alles für die Katz.

    Deine Hunde merken, noch bevor du es selbst merkst das du angespannt bist. Es ist sehr schwer, als mein Hund in die Pubertät kam hat er auch mal gepöbelt. Ich habe mich erschrocken und war unsicher, da hat er sich noch mehr aufgespielt.

    Ich habe dann an mir gearbeitet. Begegne ich einem anderen Hund, sage ich in Gedanken zu mir selbst, ui ist das ein hübscher Hund, der sieht aber toll aus. Den mag meiner bestimmt auch. Das klappt so klasse, ich kann dann ganz entspannt mit ihm da vorbei gehen. Bin ich entspannt ist es mein Hund auch.

    Die anderen Tipps, na ja, klar sollte es Regeln und Strukturen geben, das brauchen Hunde. Nur wenn du bzw ihr hinter den Regeln steht werden sie auch funktionieren. Wenn ich in der Situation wäre, würde ich die Dinge die mir am wichtigsten sind umsetzen und denn Rest erstmal nach hinten stellen.

    LG Snoepje

    ps. lalelu nur der Mann im Mond schaut zu......

  • Zitat

    1. Die Hunde bekommen nur noch Aufmerksamkeit wenn sie von uns ausgeht, also wir rufen sie, wenn sie kommen werden sie gestreichelt etc. wenn sie nicht kommen,haben sie Pech.

    finde ich auch nicht so gut...wenn sie nicht kommen, haben sie pech....was heißt das??? bleibt dein kommando dann leer?

  • Zitat


    Liegt es an mir ?

    Ich habe beim nächsten Hundekontakt meinen am nächstbesten Zaun fest gemacht und mich 1 m neben ihn gestellt.
    Weißt du was war ? :???: Nichts !!!!
    Mein Hund hat sich hin gesetzt und den entgegenkommenden Hund + Halter ganz einfach nur beobachtet.

    Fazit: Es liegt an mir. :/

    Den Beitrag finde ich sehr wichtig!!
    Hast Du das mal probiert?
    Denn so kannst Du rausfinden, ob der Terror an Dir liegt, Übertragung von Unsicherheit oder ob es tatsächlich vom Hund ausgeht.
    Dazu nehme mal die Hunde einzeln, bestelle einen Bekannten mit Hund, suche sich eine Stelle zum Aufeinandertreffen.
    Dann tust Du erstmal nichts, bleibst stehen, läßt Deinen Bekannten kommen.
    Wenn Dein Hund dann meint, den Casper raushängen zu lassen, dann bindest Du ihn an einen Zaun, Laternenpfahl o.ä. und gehst weg.
    Nach Möglichkeit so weg, daß Du nicht zu sehen bist.
    Dein Bekannter bleibt daraufhin stehen und ihr wartet, was passiert.

    Gruß
    Bianca, die immernoch nichts davon hält, die Hunde den ganzen Tag zu ignorieren :/

  • bianca, also das ignorieren, was ich meine ist ja kein ignorieren in dem sinne. der hund wird schon geknuddelt und auch beachtet - aber nur, wenn ich ihn ranrufe...also nur noch minimierte reaktionen und eher aktionen.

    von dem beschriebenen straf-ignorieren halte ich gar nix, denn ich denke, dass das kein hund versteht.

    eigentlich soll das ignorieren ja auch keine strafe sein, sondern den hund aus dem focus rücken.

  • Ich schmiere jetzt auch mal meinen unmaßgeblichen Senf dazu.

    Ich finde es problematisch, diese ganzen Regeln für zuhause: Das zuerst durch die Tür gehen, die Impulskontrolle beim Fressen usw. Ich meine, das ist nur ein herumdoktern an den Symptomen, an der Ursache ändert es nicht viel.

    Und die Ursache ist ganz einfach die, dass Du Führungsschwäche zeigst. Das änderst Du aber nicht durch irgendwelche Regeln, die den Hunden zeigen sollen, dass Du der Boss bist. Denn DEINE innere Unsicherheit beseitigen solche Regeln nicht. Und das sehen Deine Hunde. Das kannst Du nicht verbergen.
    Erst wenn Du innerlich ganz sicher bist, diese Pöbelei abstellen zu können wird das aufhören. Meiner Erfahrung nach ist ebenfalls wichtig auch den Hunden ein Stück Verantwortung zu übertragen und ihnen zu vertrauen, dass sie zu Deiner Zufriedenheit handeln werden, ganz einfach weil Du es willst.
    Ich weiß nicht wie man das lernen kann, aber vielleicht hilft es, wenn Du Dir erst mal darüber klar wirst, wo die Ursache liegt. Und dann vielleicht ein bisschen autogenes Training macht um Dich wieder runter zu bringen.
    Vielleicht nimmst Du Dir dann einen Hund (am besten der, der am einfachsten zu handeln ist) und trainierst DICH. Versuch Dir immer wieder klar zu machen: Es geht alles gut. Es gibt KEIN Problem. Deine innere Haltung wird sich wirklich dramatisch auf die Hunde auswirken, quasi ganz von allein. Das wirst Du üben müssen, wahrscheinlich sehr lange. Aber Du wirst daran wachsen und Dein Ziel - die innere Sicherheit, mit jeder kritischen Situation ferzig zu werden - rückt mit jedem Mal näher. Du wirst merken, wie die Hunde ruhiger werden, jedesmal wenn Du ruhiger wirst.

    Ich bin nicht der Meinung, dass ein Trainer für die Hunde sein muss. DU musst DICH trainieren. Und wieder Vertrauen zu Deinen Hunden haben. Dann klappt das auch. Schwierig und langwierig - aber nicht unmöglich.

  • Ich schließe mich Osiris an...

    und möchte noch etwas hinzufügen:

    Nachdem ich in den letzten Tagen/Wochen hier in verschiedenen Threads über Leinenaggression und mögliche Lösungen diskutiert habe, bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass es keine "richtige" sondern nur "passende" Methode gibt.

    Es gibt Leute, die können ganz einfach so die nötige Ruhe und Sicherheit ausstrahlen. Ich kann das nicht, mir geht es ähnlich wie Dir, ich fange an mich zu fragen, was die Leute denken, ich ärgere mich über rücksichtslose Hundehalter, die ihre Hunde zu nahe an meine ran lassen,... Und schon ist es vorbei mit Ruhe und Souveränität...

    Es gibt auch Leute, die sind insitinktiv in der Lage zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Maß zu strafen oder dem Hund klar zu machen, dass seine Verhalten unerwünscht ist. Auch das gelingt mir (beim Thema Leinenaggression) nicht.

    Ich kann prima über positive Verstärkung arbeiten. Ich belohne jedes "zum Hund hinsehen ohne zu bellen" und wenn Hundi doch bellt, dann gehe ich so schnell wie möglich aus der Situation und versuche es ein anderes mal erneut.

    Das ist meine Methode, damit fühle ich mich gut und sicher, selbst wenn ich von leuten dafür belächelt oder kritisiert werde. Und ich denke diese Überzeugung, lässt mich automatisch in der Situation selbst weniger hilflos und hysterisch sein.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!