Trauer und Verzweiflung
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Hi,
Hmm, okay, ob eine Kastra mit gleichzeitigem Kaiserschnitt dann auch ein Werkvertrag ist, keine Ahnung...

Definitiv ist es eine etwas kompliziertere OP, daher auch verständlicher, dass sie schieflaufen konnte.
Hat sich denn der TA aus der Tierklinik dazu geäußert, ob es möglich gewesen wäre, die Veränderungen mit einem inoperablen Tumor zu verwechseln?
Hier hat ja jemand das Wort "Vertuschung" geschrieben, wäre ein schlimmer Vorwurf! Allerdings, wenn es bei der OP tatsächlich nicht wie ein Tumor aussah, dann hätte der erste Tierarzt (der auch die Kastra gemacht hat) euren Hund geopfert, um seinen Fehler von damals zu vertuschen - das wäre ja schon sehr heftig
Da darf man auf keinen Fall vorschnell urteilen!
Wenn es aber tatsächlich so wäre, wäre es auch sehr wichtig, dass das bekannt wird!Genauso kann es aber auch sein, dass der TA wirklich einfach nicht der Größte auf diesem Gebiet ist, sein Bestes getan hat und es sich einfach um eine Reihe mehrerer Fehler handelt.
Meinen Hund würde ich ihm aber wirklich nicht mehr anvertrauen!So oder so - ich würde ihn zur Rede stellen!
Ihr könnt euch damit ja auch noch Zeit lassen, bis es euch allen (inklusive Hundi) wieder etwas besser geht.lg,
SuB - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Einen wunderschönen guten Tag Ihr Lieben, eben kam der Anruf der Tierklinik.
Die Ergebnisse sind da! Qisha ist wieder kern gesund! Sie hatte weder Krebs, noch einen Tumor! Sobald sie sich von der OP erholt hat, kann sie wieder ein langes, normales, glückliches Hundeleben führen. Wir sind die glücklichsten Hundeeltern der Welt
Die Befunde kriegen wir nach Hause geschickt. Es war definitiv eine Missbildung, von Gebärmutterresten! Wir begreifen einfach nicht, wie ein erfahrener, anerkannter Arzt, eine so schlimme Fehldiagnose stellen kann. Qisha wäre jetzt bereits mehrere Wochen tot.
Was können wir nur tun, wir wenden uns vielleicht mal ans Veterinäramt. Keine Ahnung, aber es einfach dabei belassen, wollen wir jetzt auch nicht mehr.
Denn die nächste Fehldiagnose, kann einem anderen hilflosen Hundi das Leben kosten, dessen Besitzer dem Arzt vertrauen und nicht weiter kämpfen!Trotz Allem, dies ist ein wunderbarer Tag und wir möchten unser Glück an dieser Stelle mit Allen teilen und ein Stück davon an Andere und deren kranken Hundis weitergeben!
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hallo qisha,
ich kann mir vorstellen, wie sehr ihr euch freut. eine tolle nachricht.
ihr könntet zu einem anwalt für medizinrecht gehen, wenn ihr rechtschutzversichert seid. sonst wird es wohl zu teuer werden.
gruß marion
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Zitat
Die Ergebnisse sind da! Qisha ist wieder kern gesund! Sie hatte weder Krebs, noch einen Tumor! Sobald sie sich von der OP erholt hat, kann sie wieder ein langes, normales, glückliches Hundeleben führen. Wir sind die glücklichsten Hundeeltern der Welt
Das sind tolle Nachrichten! :jump2:
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SUUUUUPER!!!! Ich freue mich riesig für Euch und Eure Maus! Da sag noch mal einer, es gibt keine Schutzengel. Die gibt es und in diesem Fall wart das Ihr!!!
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Das ist ja ein Thread !!!!

Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch für die wundervolle Wendung, und dass euer Hundi so gute "Eltern" hat.
Der kleinen Fellnase wünsche ich, dass sie bald wieder herumspringt.Nun zu dem Kurpfuscher...sorry, anders kann ich den nicht titulieren. Versteh ich das richtig? Zuerst lässt er bei der Kastra Reste der Gebärmutter im Hund und anschließend will er sofort einschläfern, weil der Wauzi nicht mehr zu retten ist? Ja, irgendwie hat man schon das Gefühl, dass er ein schlechtes Gefühl hatte und den Hund umbrinhgen wollte, damit sein Pfusch nicht ans Tageslicht kommt! Ich bin gradf furchtbar wütend über so viel Ignoranz und :zensur:
Ich bin mal gespannt, wie der darauf reagiert, wenn ihr ihn zur Rede stellt. Kann die TK in Hofheim nicht bescheinigen, dass die ganze OP nur deswegen nötig war, weil ein TA eine Kastra nicht ordnungsgemäß durchgeführt hat? Dann hättet ihr bei einem Streit um die OP-Kosten für die Folgebehandlung doch sehr brauchbare Beweise?!
Ich wünsche euch alles Liebe und freue mich, dass eure Qisha noch lange ihr Leben bei euch genießen kann.

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Hallo,
das sind ja mal wirklich gute Nachrichten!Bei allem Verständnis für Eure Wut und Empörung bezüglich der Fehldiagnose, möchte ich nur der Form halber zu bedenken geben, dass in der Humanmedizin mittlerweile für den popeligsten Kleinkram Aufklärungsbögen unterschrieben werden müssen, wo der Patient bestätigt, dass er über die immer vorhandenen, ganz normalen Risiken einer OP aufgeklärt wurde.
Eine risiko-lose OP gibt es nicht.
Eine Kastration im Rahmen eines Kaiserschnittes IST eine sehr schwierige OP, weil das operierte Gewebe sehr stark durchblutet ist, so dass der TA manchmal dazu gezwungen ist, einen "Stumpf", der unter normalen OP-Bedingungen entfernt werden würde, stehen zu lassen, damit der Hund nicht Gefahr läuft, zu verbluten. Solche Stümpfe können dann im weiteren Verlauf Probleme bereiten - z. B. kann eine Stumpfpyometra entstehen, die der Hündin deutlich weniger Beschwerden machen kann, als eine "normale" Pyometra und deshalb dem HH vielleicht gar nicht auffällt...durch die Entzündung können benachbarte Organe in Mitleidenschaft geraten und der gesamte Bauchraum "verklebt" sein. Durch häufige Entzündungen kann das umliegende Gewebe "entartet" aussehen und einem Operateur, der nicht ständig solche OP´s macht, wie z. B. TK es tun, schon zu dem Fehlschluss verleiten, dass es sich um ein bösartiges Geschehen handelt.Den einzigen Fehler, den ich Eurem alten TA vorwerfen würde, ist, dass er Euch nicht gleich, nachdem er operativ nachgesehen hat, weitergeschickt hat in eine TK.
Das Gespräch suchen würde ich auf jeden Fall. Aber ich würde nicht von vorneherein mit der Einstellung rangehen, dass Euer alter TA der letzte Stümper ist und nur Fehler macht.
Das Tragische an diesen medizinischen Berufen ist ja, dass es dort um Lebewesen geht, aber, eine Fehlentscheidung passiert jedem mal, auch bei aller Sorgfalt und bei allem Können - und ich denke, dass das ganze Drama bei Euch daraus entstanden ist, dass Euer TA das entartete Gewebe als bösartig eingeschätzt hat - wenn man im OP schon mal daneben gestanden hat, kann man solch eine Fehlbeurteilung zumindest ansatzweise verstehen.
Gebt Eurem alten TA die Möglichkeit, aus dieser Fehlbeurteilung zu lernen. Aber tut das nicht aus einer Vorwurfshaltung heraus.
Genießt die Zeit mit Eurer Süßen!
LG, Chris
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@ Chris: ein guter TA führt Buch über alle Eingriffe und Erkrankungen des Hundes, also hätte der TA auch wissen oder aus seinen Unterlagen entnehmen müssen, wenn er seinen Beruf wirklich verantwortungsvoll ausübt, dass er bei der Kastra einen Stumpf hat stehen lassen und hätte daraus seine Schlüsse ziehen können. Wenn er selbst nicht in der Lage war, dem Hundi zu helfen, wäre es seine Pflicht gewesen, die HH an eine TK zur Mitbehandlung weiter zu leiten
Was mich erstaunt ist, dass er soooo schnell einschläfern wollte und nicht einmal mehr den HH die Zeit gönnen wollte in dem es dem Hundi noch gut ging!
Ich gehe mal davon aus, dass das, was du gerade zu diesem Thema geschrieben hast auch einem ganz normal ausgebildeten TA bekannt ist.
Wie du schon schreibst: ein Mediziner hat eine sehr hohe Verantwortung, und die sehe ich gerade bei diesem TA nicht. -
hallo!!!
das ist ja mal ein krimi hier!!!
glückwunsch, dass es ein solch gutes ende genommen hat für euer hundchen! und es bestägt mal wiedr meine gute meinung von der tk hofheim!klasse! ich würde auch dort fragen, ob sie dir den sachverhalt bestätigen können.. und auf jeden fall mit dem alten ta darüber sprechen, vielleicht regiert er ja vernünftig?
lg
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Chris2406, danke für die lieben Worte. Besser hätte ich den Verlauf Qisha´s "Krankheit" nicht beschreiben können und teile deine Ansichten! Die Tierklinik hat genauso argumentiert und den "Kollegen" auch nicht an den Pranger gestellt.
Die Wut bezieht sich wirklich auf die schwere Entscheidung, nach dem er das Gewebe gesehen hat, immer noch von einem inoperablen Tumor auszugehen und uns eine baldige Einschläferung zu empfehlen. Er hat uns weder zu einer 2. Meinung in einer Tierklinik geraten, noch eine Quittung über die unnötige OP ausgestellt! Noch nicht erwähnt hatte ich, dass seiner Meinung nach der Tumor innerhalb einer Woche ums 10-fache gewachsen sei und er nach einer Woche "fühlen" wollte, ob Qisha jetzt eingschläfert werden soll. Sie wies nie Symptome ( Blut im Urin, etc.) auf, was sich laut TA innerhalb ein paar Tagen alles ändern sollte.Ihr könnt euch unsere Angst gar nicht vorstellen, die dieser TA uns bereitet hat. Wir sind grundsätzlich keine Menschen die anderen etwas unterstellen und Streit suchen, aber diese Arbeitsweise finde ich doch sehr bedenklich!
Ihr habt aber Recht, sobald der Befund da ist, stellen wir ihn zur Rede und sehen dann weiter. Und so lange machen wir nichts, freuen uns einfach weiter über den glücklichen Verlauf

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