Trauer und Verzweiflung
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Wir ( meine Freundin und ich) haben vor etwa 3 Wochen eine Schwellung unter der Haut am Bauch unserer 3 einhalb Jahre alten Zwergschnauzerhündin Qisha entdeckt.
Am Freitag waren wir beim Arzt und er meinte er habe kein gutes Gefühl nachdem ich schilderte das der Wachstum des ganzen wohl sehr schnell zunahm.
Er hat dann heute den Bauch geöffnet und uns schnell klargemacht das der Tumor inoperabel sei und er ihn nicht rausholen kann.
Der Tumor sitzt locker im Bauch ist aber mit der Blase und dem Dickdarm verwachsen.
Er hat uns gesagt das es wohl kaum eine Chance gibt ausser den Tumor mit Steroiden zum Wachstumsstillstand oder Verlangsamung zu bringen.
Wenn man ihn entfernen würde müsste man die Blase, ein Stück des Dickdarms und eine Niere mit entfernen was wohl kaum funktioniert.
Die Chemoterapie würde wohl die Blase mit angreifen und auch nicht funktionieren.
Im Prinzip sehen die Chancen nicht gut aus das Qisha noch lange bei uns bleibt.
Wir beide sind uns im klaren darüber das wir Qishas Lebensqualität nicht einschränken wollen und ihr Wohl uns mehr am Herzen liegt als unser eigenes.
D.h.: Wenn es dann soweit sein wird das sie durch den Tumor Probleme und Schmerzen bekommt wir nicht zögern würden sie einschläfern zu lassen. Auch wenn unser Herz dadurch bricht..........Das einzig positive ist das sie bisher noch keinerlei Erscheinungen einer Erkrankung anzeigt.
Sie spielt ,friesst , geht normal aufs klo und verhält sich auch ganz normal.
Aber der Arzt hat uns schon gesagt das sich das von einem auf den anderen Tag ändern kann und es dann auch nicht mehr lange dauert bis sie sterben wird.Meine Bitte an alle die dies lesen sind gute Ratschläge:
- sollte man in eine Tierklinik ( Raum Köln Bonn) fahren und eine zweite Meinung von einem Spezialisten einholen?
- habt ihr Erfahrungen die ihr teilen könnt?
- was denkt ihr darüber das ein so junger Hund schon an Krebs erkrankt?
Wir brauchen Hilfe!
Danke an alle!
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Hallo,
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Zitat
- sollte man in eine Tierklinik ( Raum Köln Bonn) fahren und eine zweite Meinung von einem Spezialisten einholen?
Ja....das wuerde ich definitiv tun.
Konnte Euch der Arzt sagen was genau es fuer ein Tumor ist?
Kopf hoch.......die Hoffnung stirbt zuletzt!
...bleib positiv fuer dein Maedchen. -
Nein der Arzt hat nicht gesagt was es für ein Tumor ist und hat auch keine Gewebeprobe genommen.
Danke für deine warmen Worte! -
Hallo,
...tut mir sehr Leid, dass ihr solche Sorgen um Eure Hündin habt.
Trotz allem, willkommen im Forum.
An Eurer Stelle würde ich auf jeden Fall eine zweite Meinung bei einem
Spezialisten einholen.
Das hat nichts mit Misstrauen gegen den Haustierazt zu tun, aber ihr
solltet jede Chance nutzen.Ich denke ihr seht das Ganze sehr vernünftig und klar, auch wenn es
unglaublich schwer ist und weh tut.Dass der Hund so jung erkrankt, ist natürlich tragisch. Dass er so früh
einen Tumor bekommt ist Schicksal. Eine Anlage, gegen die man nicht
viel tun kann. Es trifft ja leider auch viele junge Menschen unerwartet.
Das steckt im jeweiligen Betroffenen drin. Man kann es nur behandeln
und hoffen, dass es rechtzeitig entdeckt wird.Ich wünsche Euch und vor allem Euem Hund, alles Gute und viel Erfolg
bei der Diagnose und Behandlung!liebe Grüsse ... Patrick
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Hallo!
Ich finde auch das ihr euch noch eine 2.Meinung anhören solltet.
Ich kann mir vorstellen wie schrecklich ihr euch nun fühlen müßt.
Ich wünsche euch und eure kleine Maus viel Kraft für die kommende Zeit!
Ich denke an euch!!!!!!!!
Ganz liebe Grüße -
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Kennt jemand eine gute Tierklinik im Köln Bonner Raum?
Oder einen Spezialisten für Tumore und Krebserkrankungen bei Hunden? -
Das wäre was für Euch:
http://www.tierklinik-hofheim.de/Fachbereiche/Onkologie/
Müsste gehen von der Entfernung her.
liebe Grüsse ... Patrick
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Oh wie schrecklich, so ein junger Hund. Hofheim ist wirklich die beste Anlaufstelle für euch, dort wird man euch ganz klar sagen können wie es weitergeht. Ich drück euch ganz fest die Daumen und würde mich freuen wenn du uns auf dem Laufenden hälst.
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Hofheim kann ich auch sehr empfehlen.
Der Kämpferin und Euch wünsche ich viel Kraft.
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Wir waren heute in Hofheim! Vielen Dank für euren Tip, ihr habt uns den Mut und die Kraft gegeben weiter für Qisha zu kämpfen!
In der Klinik fühlten wir uns direkt wohl, auch Qisha hatte keine Angst. Wir haben einer freundlichen Ärztin dann unsere Geschichte und die Diagnose des TA erzählt, nach tasten und begutachten, wurde ein Ultraschall gemacht, dem folgte dann ein CT inkl. Narkose und obwohl Qisha noch fertig von der Narkose am Montag war, erhielten wir nach 2 Std einen gut gelaunten, vital absolut aktiven Hund wieder.
Wir bekamen folgende Diagnose, es ist operabel, wahrscheinlich kein Krebs, da sich Flüssigkeit im Gewebe befindet, eher was Zysten ähnliches, oder eine Missbildung, da im Nierenbereich ein Geschwülst ist und Sie da Reste vom weiblichen Geschlechtsorgan vermutet (die bei der OP bei unserem TA unsauber entfernt wurden!) Die Harnleiter ist eventuell betroffen, aber selbst das traut Sie ihren Spezialisten zu, diesen freizuschneiden und umzulegen (genaueres noch nicht bekannt). Fazit: selbst bei einem Tumor (den Sie bei unserem jungen Hund eher ausschließt) gibt sie Qisha nicht auf, es kann operiert und wenn bösartig danach weiter behandelt werden, Qisha ist weit von einer Einschläferung entfernt
Könnt ihr das glauben, uns ist richtig schlecht geworden, bei dem Gedanken daran, das wenn wir auf unseren Schlächter (TA) gehört hätten unsere Qisha seit Montag schon tot wäre!!!
(der übrigens weil er gehört hat das wir wenig Geld haben, wohl die günstigste Variante gewählt hat, aufschnipseln, zunähen, ohne zu wissen was es genau ist ..einschläfernAlso noch mal tausend Dank für eure für Worte, wir dürfen weiter hoffen!
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