HD Untersuchung rein aus Prophylaxe???
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Hallo zusammen
nein, ich werde Aruna nicht prophylaktisch röntgen lassen! Mir ist diese Übervorsicht eh zu viel. Was nützt mir ein Hund, von dem ich zwar weiß, dass er keine HD oder ED hat, dafür aber eine TA-Neurose?
Aruna wird jeden Abend von mir massiert(ich hab nen Kurs belegt) Dabei entspannt sie sich völlig. Ich achte auf jede kleinste Reaktion von ihr. Das muss genügen! Ich würde ja auch nicht mein Kind dauernd gegen irgendwelche potentiellen Erkrankungen der Gamma-Strahlung oder sonstigen Belastungen aussetzen, nur um mich zu beruhigen.
Mein TA schaut mich schon seltsam an, wenn ich alle drei Monate ne Wurmkur will und fragt mich:"Ja, hat sie denn Würmer?"
Neuerdings nehme ich regelmäßig mehrere Kotproben von Aruna mit zur Arbeit ins Labor und schau sie mir unterm Mikroskop an. (Hab eh beruflich damit zu tun) Also gibt's auch Wurmkuren nur noch bei Befall und nicht prophylaktisch.
Allerdings bekommt sie, seit sie Welpe ist, täglich eine Prise Grünlipp-Extrakt unters Futter und wird gesund ernährt und vernünftig belastet.
Mehr finde ich persönlich übertrieben.
Sobald es Anzeichen für eine Erkrankung, welcher Art auch immer geben sollte sieht die Sache natürlich anders aus. Dann ist m.E. handeln notwendig.Sorry, aber das finde ich ziemlich selbstsüchtig.
Wenn einem an einer Rasse etwas liegt, dann ist man meiner Meinung nach auch bereit, für künftige Generationen vorzuarbeiten - und das geht nur mit Gesundheitsuntersuchungen der Nachzucht.
Aber vielleicht liegt Deinem Züchter nichts daran, zu wissen was er züchtet - so kann er immerhin weiterhin sagen, dass seine Hunde alle gesund sind und niemals HD o. ä. haben.
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Nun, ob ich einen Hund auf HD röntgen lassen würde... schwierige Frage.
Habe ich einen Rassehund stet das auf Grund der einschlägigen Bestimmungen nicht zur Debatte.
Gibt es in DE eine Bestimmung, die besagt, dass alle Rassehunde auf HD untersucht werden müssen?

Ich würde jeden Hund untersuchen lassen, egal ob Mischling oder Rasse, schon allein um zu wissen was ich ihm zumuten kann. Ich selber gehe ja auch zur Vorsorge um mögliche Schwierigkeiten früh zu erkennen, warum dann nicht mein Hund?
Finnrotti -
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Nun, ob ich einen Hund auf HD röntgen lassen würde... schwierige Frage.
[...]
Was ich mir bei dieser Sache nur überlege ist folgende:
Wir gehen das Risiko, die eine Vollnarkose nunmal mitsichbringt, ein um etwas festzustellen das a) uns entweder beruhigt oder b) uns etwas bestätigt was wir definitiv nicht ändern können.
Im Falle von "b" gehen wir dann plötzlich anders mit dem Hund um? Das macht mich ehrlich gesagt stutzig.[...]
Es ist abzuwarten wie sich das weiterentwickelt. Bis dahin wird man, zumindest beim Rassehund, nicht über ein Röntgenbild unter Vollnarkose rumkommen.
Huhu,
für mich ist es keine schwierige Frage. Hunde müssen nicht unter Vollnarkose geröntgt werden, ein guter Tierarzt macht des auch mit leichter Sedierung.
Und gehen wir anders mit dem Hund um? Ja, das tue ich.
Kira darf kein Agility machen, obwohl sie leidenschaftlich gerne springt. Ich übe mit ihr nicht viel Männchen und andere Dinge, die zu sehr auf eine "defekte" Hüfte gehen.
Ich achte mehr auf sie, jede kleinste Veränderung lässt mich nach wachsamer werden.Und ich finde da nichts schlimmes dran.
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Gibt es in DE eine Bestimmung, die besagt, dass alle Rassehunde auf HD untersucht werden müssen?
Nein dazu zwingen kann man niemanden, aber wenn man einen guten Züchter findet, dann wird der sicherlich einen bitten das zu tun und wenn einem was an der Rasse liegt, dann sollte man es auch tun. Finde ich. :^^:
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Gibt es in DE eine Bestimmung, die besagt, dass alle Rassehunde auf HD untersucht werden müssen?
Nein. Die Bestimmungen macht jeder Rassehundeverein in Eigenregie und sie sind auch nur für deren Mitglieder bindend.
Ich kanns für den Schäferhundeverein sagen:
Soll ein Hund der Zucht zugeführt werden, muss er auf HD und ED geröntgt sein. Eine Zuchtverwendung ist dann nur mit Tieren möglich bei denen sich die Gelenke innerhalb eines bestimmten Ramens befinden.
Aber alle die ich kenne (auch die, die nicht züchten wollen) machen es. Einfach auch um herauszufinden, ob ihr Hund körperlich VPG-Tauglich ist.
Wie es bei anderen Rassehundevereinen aussieht, weis ich nicht.
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Bei einem Rassehund ist es leider nicht möglich es vorzuschreiben (außer für die Zucht), daher sind die Züchter darauf angewiesen, dass die Besitzer das freiwillig machen.
Für einen Rassehund gilt auch nur eine Narkose in Vollnarkose, da sonst keine genaue Aufnahme möglich ist. Ohne totale Muskelerschlaffung kann man das keinem Hund zumuten.
Die Auswertung übernimmt ein Gutachter und das ist gut so. Viele normale TAs können ja noch nicht einmal eine auswertbare Aufnahme machen, von der Beurteilung reden wir besser erst gar nicht.LG
das Schnauzermädel -
Gleich vorweg Maanu, ich möchte Dich nicht persönlich angreifen oder Dir zu nahe treten

Dein Beitrag soll nur als allgemeine Grundlage dienen.ZitatHuhu,
für mich ist es keine schwierige Frage. Hunde müssen nicht unter Vollnarkose geröntgt werden, ein guter Tierarzt macht des auch mit leichter Sedierung.
Siehe den guten Beitrag von Schnauzermädel.
Ein guter TA sagt Dir das er für eine gute, aussagekräftige Diagnose den Hund in Vollnarkose legen muss. Denn er muss eine anderweitige, mögliche Störung des Bewegungsapperates auschließen, dazu muss der Hund in eine bestimmte Position mit völlig erschlafften Muskeln gebracht werden. Andernfalls besteht das Risiko eine Fehldiagnose.ZitatUnd gehen wir anders mit dem Hund um? Ja, das tue ich.
Kira darf kein Agility machen, obwohl sie leidenschaftlich gerne springt. Ich übe mit ihr nicht viel Männchen und andere Dinge, die zu sehr auf eine "defekte" Hüfte gehen.
Ich achte mehr auf sie, jede kleinste Veränderung lässt mich nach wachsamer werden.Und ich finde da nichts schlimmes dran.
Warum macht man überhaupt Dinge mit dem Hund die über seinen natürlichen Bewegungskomplex hinausgehen? Warum gehe ich mit einem gsunden Hund anders um als mit einem der HD hat? Fördere ich einen gesunden Hund nicht dahingehend, das er möglichst lange über einen gesunden Bewegunsapperat verfügt? Verlassen wir uns mittlerweile zu sehr auf Gutachten?
Wie gesagt, das ist nicht persönlich auf dich gemünzt, das sind einfach Gedankengänge meinerseits.Hunde, wie z.B. bei Indianheart, da finde ich das zwingend notwendig eine HD-Untersuchung zu machen. Das hat aber nichts damit zu tun das ich andere HUnde für "minderwertig" halte, aber da unser Hund auch hütet, weiß ich um die Belastungen die dort auftreten.
Im Zuchtbereich ist es für mich persönlich ein Muss. Egal ob gesetzlich oder vom Züchter vorgeschrieben.
BTW: unsere wird Ende des Jahres HD/ED-geröntgt. Trotz der Risiken einer Vollnarkose. Das sind wir auch dem Züchter schuldig der hervorragende, leistungsfähige und liebe Hunde hervorgebracht hat.
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Huhu Jörg,
ich sehe es nicht als Angriff, aber ich setz mich gern mit deiner Antwort auseinander.
Warum bitte kannst du verstehen, wenn man nen Hund zum Hüten röntgt?
Klar, starke Belastung, aber widerspricht es nicht aus der natürlichen Belastungsgrenzen? Worin unterscheiden sich diese Bewegungen vom Agility, Zughundesport oder anderem?
(ja, auch Zughunde sollte man röntgen, um mal vom Spaßspringen beim Agility abzusehen)Und warum mache ich es? Weil meine Hunde sich bewegen wollen, weil sie auch so gerne springen? Warum soll ichs nicht ausnutzen und somit die Bindung stärken?
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um mal zu meiner ursprünglichen Frage zurückzukommen
bei mal Bällchen werfen und 1 x die Woche joggen und "unauffälligem" Hund - würdet ihr da auch röntgen??? Das ist ja jetzt keine belastung wie agility oder Hüten oder so... -
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um mal zu meiner ursprünglichen Frage zurückzukommen
bei mal Bällchen werfen und 1 x die Woche joggen und "unauffälligem" Hund - würdet ihr da auch röntgen??? Das ist ja jetzt keine belastung wie agility oder Hüten oder so...Bei 1x die Woche joggen sehe ich die Belastung nicht. Bei Bällchen werfen und generell allen Sachen, wo der Hund schnell beschleunigt, stark abbremst (dazu gehören für mich auch "kontrollierte" Apporte, bei denen der Hund erst auf Kommando losrennt) sehe ich es schon als angezeigt, das abklären zu lassen, meine Meinung, wie ich es handhaben würde, wäre es mein Hund

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