Was mich echt aufregt, aber wohl nicht ändern kann!

  • Irgendwie verstehe ich das nun nicht.

    Also besser gar nichts lesen, Welpen holen und dann fragen?
    Natürlich gibt es qualitativ gute Bücher und weniger...

    Mein Anliegen richtet sich nicht nur an die, die sich uninformiert an ein Forum wenden.
    Ich sagte ja, dass das wenigstens etwas sei.
    Es gibt genug Leute, die nichts lesen, weder im Net noch ein Buch oder die Hundeschule besuchen.
    Hunde, die geschlagen werden, weil sie nicht gehorchen.
    Wie oft bekommt man mit, dass der Hund sechs Monate später kurz vor der Abgabe steht, weil er z.B. immer noch nicht stubenrein ist.
    Habe es selber erlebt.
    Mich regt es eben auf, dass Welpen ins Haus geholt werden und der Mensch hat sich vorher über die Bedürfnisse eines Tieres nicht informiert.

  • Von jedem, der sich einen Hund anschafft, kann man verlangen, daß er sich über grundlegende dinge gedanken macht...zeit, kosten, ernährung...

    Aber einige kümmern sich eben erst drum, wenn der hund da ist...

    Es fängt ja schon bei der Rasse an.
    Die Leute holen sich ja schon manchmal die falsche Rasse, nur weil die schön aussieht.

    Ich denke, da kann man nicht nur auf den nichtwissenden hundehaltern rumtrampeln, jeder hat mal angefangen zu lernen...
    es ist auch die schuld derer, die die hunde vermitteln oder verkaufen, das viele ein ganz falsches bild haben.
    da fehlt es auch an aufklärung, aber welcher züchter setzt sich hin und erzählt, wie schlimm es anfangs mit dem kleinen süßen welpen werden kann...

  • Zitat

    ...indem man vielleicht ein oder zwei Bücher liest oder in einem Forum fragt, bevor der Welpe einzieht.

    Das sehe ich genauso. Klar gibt es in jedem Buch andere Erziehungmethoden oder Maßnahmen wie man mit dem Welpen umgeht oder wie man was machen sollte. Aber ich finde es wichtig sich überhaupt erstmal mit dem Thema "Hundewelpe" auseinander zusetzen bevor man sich einen Welpen anschafft.

    Casper war auch mein erster Welpe und auch wenn ich vorher schon Hunde hatte, hatte ich nicht wirklich einen Plan von einem Welpen. Ich habe mich auch informiert und Bücher gekauft und war am Anfang auch zeimlich verunsichert was nun wie handhaben sollte, da überall andere Empfehlungen standen. Und letztendlich bin ich in die Sache reingewachsen und hab mit meinem Hund gelernt.

    Ich glaub manche Welpenbesitzer wollen gleich alles mit einmal und sind dann völlig enttäuscht wenn der Welpe mit 12 Wochen noch nicht Stubenrein ist, kein Sitz, kein Platz oder nen doppelten Salto :ironie: machen können. Und ich denke das liegt daran, das viel zu viel von anderen HH geredet wird und jeder seinen Hund in den Mittelpunkt stellen möchte wie toll doch sein Hund ist und wie lieb er doch als Welpe war und das Negative einfach weggelassen wird. Und somit bekommen manche Ersthundehalter ein völlig falsches Bild. Meiner Meinung nach.

    Lg caspisfrauchen

  • Zitat

    Also besser gar nichts lesen, Welpen holen und dann fragen?
    Natürlich gibt es qualitativ gute Bücher und weniger...


    Tja, wie soll ich es sagen. Es kommt darauf an wie ich mit den Informationen umgehe (bzw. welche ich mir nun vornehme bei dem riesen Angebot). Wenn aber man sich bevor der Hund eingezogen ist schon zurecht legt wie man, welchen Handgriff macht um den Hund beizubringen auf Ruf zu kommen oder wie man die Leinenführigkeit angehen will dann kann dies zu Problemen führen.

    Denn der Hund sagt einem erst wie man vorzugehen hat. Hunde sind nun mal nicht einfach Hunde. Wenn dies so wäre gäbe es diese ganzen Probleme nicht. Dann gäbe es eine Gebrauchsanweisung und die bekommt jeder der sich einen Hund anschafft.

    Vorbereitend halte ich für Sinnvoll: sich umschauen wie andere HH mit ihren Hunden leben. Wie diese einen Welpen groß ziehen usw. Das kann man in HuSchulen beobachten, in der Nachbarschaft. Schauen welche Bücher am meisten empfohlen werden. Und natürlich wäre es das Sinnvollste über das Wesen Hund sich eingehend zu informieren (Seminare, Vorträge etc.). Da finde ich aber so gut wie keine Angebote.

    Und dann den Hund einziehen lassen. Ihn beobachten und dann entscheiden wie man vorgehen muss/kann/will mit den vorher eingeholten Informationen. Ja, und dann Fragen.

    Was hatte ich mir nicht alles bei Ashkii vorgenommen. Tja und dann ist er eingezogen und es war alles ganz anders. Denn er gibt mir vor wie ich auf ihn eingehen muss. Er ist halt kein Jimmy, kein Balu, kein Barry, keine Kessy..... usw.. Er ist Ashkii. Und auf ihn musste ich mich einstellen, einlassen und mir einfallen lassen was für ihn am Besten ist. Ein Schritt nach dem Anderen. Jeden Tag neu beginnend und nach den Gegebenheiten richtend.

    Klar wird es immer wieder HH geben, die erwarten das der Hund schon Stubenrein auf die Welt kommt. Aber wenn sie dann schon fragen sollte man sie dann nicht verschrecken sondern tief Luft holen und einfach antworten. Oder tief Luft holen und Thema möglichst irgnorieren.

    Denn wie du es schon festgestellt hast: ändern wirst du es nicht können. Und damit bringt es auch nichts sich aufzuregen. Außer man hat einen zu niedrigen Blutdruck, dann kann das schon mal helfen :D

    Zitat

    Es gibt genug Leute, die nichts lesen, weder im Net noch ein Buch oder die Hundeschule besuchen.


    Habe ich auch alles nicht. Bin ich deswegen automatisch ein schlechterer HH? Gab es damals in dem Umfang noch nicht. Und ich muss immer wieder feststellen (hab ich das als Kind gehasst wenn Ältere das von sich gegeben haben :D ) das ich früher überwiegend entspannte HH und Hunde kennen gelernt habe. Da hatte auch so mancher sein Problem. Aber irgendwie wurde da enspannter mit umgegangen und damit auch eine Lösung gefunden welche HH und Hund zugute kam.

    Stubenrein haben die ihre Hunde (und ich auch) irgenwie bekommen ohne das der Hund Schaden nahm; nicht jeder Hund hat sich mit jedem vertragen, dann musste man sich halt einige werden; echte Beissereien habe ich bis heute noch nicht erlebt, Raufereien ja, aber es sind halt Hunde usw. usw..

    Aber nun schweife ich ab.

  • ....und wenn ihr mich jetzt plattmacht, macht nix.... es gibt tatsächlich auch Leute die sich als Hundekenner bezeichnen und trotzdem keine Ahnung von Welpen haben....
    Meine Eltern zum Beispiel...die haben schon einige Hunde gehabt, aber nur einen schon als Welpen bekommen (und da wußten wir erst nach einem halben Jahr, daß es ein Welpe war, da wir ihn als 18 Monate alt bekommen haben...) und diese Hunde waren halt alle schon "fertig" also erzogen, stubenrein usw...
    jetzt bei Perdi ist mein Vater der Meinung, daß er nur mal einen Brüll loslassen muß, wenn sie was macht, wo er meint, das darf sie nicht, und dann hat sie das kapiert zu haben....(blöder Satz...)
    wenn sie nicht sofort das tut was ich ihr sage, meint er der Hund ist schlecht bzw. garnicht erzogen......weil er nicht versteht, daß ein Hund mit 5 Monaten eben noch ein Kind ist und eben noch nicht "fertig" erzogen...(aber da hilft auch kein Hundebuch....)

  • Ich hab ja von Welpen auch keine Ahnung :ops: aber wenn man so als Interessent zum Züchter kommt und sich nen Welpen aussucht - bekommt man nix an die Hand bzw. werden einem nicht schon da grundlegende Dinge erzählt? Wenn der Züchter merkt es sind Anfänger?

    Ich finde es müsste irgendwie so ein "Starter Kit" geben. Im Sinne von:
    Auf den Teppich pullern - normal
    Milchzähne fallen aus - normal
    7 - 13 Monate - Flegelphase

    ... so oder so ähnlich

  • hm, weiß nicht was die Eröffnung eines solchen Postings soll :???:
    Ist doch rein provokativ!

    Die meisten die in einem Forum sind interessieren sich doch und geben sich Mühe, lesen nach und stellen Fragen!

    Und ehrlich, wenn ich ein Problem habe oder gerade grübel wie ich was lösen könnte, dann kann man doch auch hier im Forum fragen. Da mach ich mir nicht vorher 10.000 Gedanken wie die Frage nun ankommt :/

  • Zitat

    hm, weiß nicht was die Eröffnung eines solchen Postings soll :???:
    Ist doch rein provokativ!

    Die meisten die in einem Forum sind interessieren sich doch und geben sich Mühe, lesen nach und stellen Fragen!

    Und ehrlich, wenn ich ein Problem habe oder gerade grübel wie ich was lösen könnte, dann kann man doch auch hier im Forum fragen. Da mach ich mir nicht vorher 10.000 Gedanken wie die Frage nun ankommt :/

    :gut: :gut: :gut:

  • Zitat

    Irgendwie verstehe ich das nun nicht.

    Also besser gar nichts lesen, Welpen holen und dann fragen?


    Nein, das wollte ich mit meinem Posting nicht sagen.
    Wichtig ist, dass ein Hundehalter (in spe) begreift, dass er es mit einem Lebewesen zu tun hat, das nicht nach Schema F funktioniert und eben auch mal Mühe macht.
    Und manche Bücher helfen da gar nicht, sie lesen sich eher wie Bedienungsanleitungen: Hund tut dies, dann mach das. Oder Hund soll dies machen, dann mach das.
    Das vermittelt einen falschen Eindruck.

    Generell ist es ja gut, Bücher zu lesen. Aber bei manchen Büchern, die sich an Welpenbesitzer richten, hab ich das Gefühl, es ginge um die Aufzucht von Tamagotchis.

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