Was mich echt aufregt, aber wohl nicht ändern kann!

  • Interessantes Thema.

    Man sollte halt nur vor lauter Theorie eben nicht vergessen, dass man auch sowas wie ein "Bauchgefühl" hat.
    Auf dieses sollte man auch einfach öfter mal hören...wenn man es denn hat.

    Mich beschleicht nur irgendwie der Verdacht, dass sowas wie "Bauchgefühl" heutzutage immer mehr abhanden kommt.
    Und das betrifft nicht nur die Hundeerziehung....

    Gruß
    Patti

  • Zitat

    ... aber wenn man so als Interessent zum Züchter kommt und sich nen Welpen aussucht - bekommt man nix an die Hand bzw. werden einem nicht schon da grundlegende Dinge erzählt? Wenn der Züchter merkt es sind Anfänger?

    Ich finde es müsste irgendwie so ein "Starter Kit" geben. Im Sinne von:
    Auf den Teppich pullern - normal
    Milchzähne fallen aus - normal
    7 - 13 Monate - Flegelphase

    Doch das gibt es, man wird beraten, es wird einem viel erzählt, man kann sich bei später auftretenden Fragen jederzeit an den Züchter wenden, wenn man sich einen guten Züchter ausgesucht hat ;)

  • Zitat

    Die meisten die in einem Forum sind interessieren sich doch und geben sich Mühe, lesen nach und stellen Fragen!

    Und ehrlich, wenn ich ein Problem habe oder gerade grübel wie ich was lösen könnte, dann kann man doch auch hier im Forum fragen. Da mach ich mir nicht vorher 10.000 Gedanken wie die Frage nun ankommt

    Meine Feststellung bzw. Fragestellung richtet sich nicht unbedingt an Leute, die hier Fragen stellen. Ich sagte doch, wenigstens wird noch gefragt.
    Es gibt auch Leute, denen man draußen begegnet, die sich einen Welpen geholt haben, ohne sich zu informieren und draufhauen, weil er nicht gehorcht.
    Und es ging nicht darum, nicht fragen zu dürfen, wenn mal dieses oder jenes nicht klappt oder man Probleme hat!
    Auch habe ich nie gesagt, dass man nicht antworten soll!
    Lies noch mal genau!
    Es geht um Menschen, die sich einen Hund ins Haus holen und sich vorher nicht informieren.
    Das hat auch nichts mit Provokation zu tun.
    Es ist Tatsache.

  • Vieles hängt meiner Meinung nach auch mit der Sucht nach schneller Bedürfnisbefriedigung zusammen.
    Ach, so ein süßer Hund.- Ich hole mir auch einen.
    Dann soll der Hund auch gleich alles können, wenigstens aber nicht die Bude vollkacken oder sonstwie Aufsehen erregen und Arbeit machen.
    Futter? - Klar gibts aus der Tüte in jedem Supermarkt.
    Steuer- Nee, so viele Geld habe ich nicht.
    Hundeschule? - Kann ich alles selber. Und so weiter.

    Das war das eine.
    Dann gibt es diejenigen, die allzeit und immer geliebt werden möchten.
    Wenn sie ihrem Hundchen untersagen das Sofa aufzufressen, meldet sich alsbald das Lenorgewissen, ein schlechter Hundehalter zu sein.
    Mag mein Hund mich nicht mehr, weil er ein Halsband/Geschirr tragen soll?
    Liebt mich mein Hund nicht mehr, weil er Nachbars Lumpi nicht den Garaus machen darf?
    Hasst er mich jetzt, weil ich auch mal "Nein" sagen muss....?
    Heute ist er nicht zu mir ins Bett gekommen. Habe ich ihn beleidigt ?

    Vor lauter immer alles recht und richtigmachen zu wollen, bleiben die Konsequenz, die Lust und die Freude auf der Strecke und damit der Hund und der Halter.

    Ich muss sicher noch erwähnen, dass ich alles ein bisschen überzogen und überspitzt formuliert habe. :)

    LG, Friederike

  • Ja, muffinaussi,

    da habt ihr uneingeschränkt Recht!

    Mein Posting bezog sich nicht auschließlich auf Fragende hier im Forum.
    Es gibt genügend Hundehalter, denen man außerhalb des Forums begegnet.
    Die sich nieee über die Bedürfnisse und Erziehung eines Hundes gekümmert haben, abgesehen von den Kosten und der Zeit.
    Nach 6 Monaten "funktionierte" der Hund nicht und weg musste er.
    Darauf bezog sich überwiegend meine "Provokation", die keine sein sollte!
    Schade, dass es teilweise falsch aufgefasst wurde.
    In keiner Antwort habe ich gesagt, stellt hier keine Fragen!
    Das war nicht meine Absicht.
    Sorry, für die, die es falsch aufgefasst haben und sorry für die, die sich fälschlicherweise angesprochen fühlen.
    Das sind hier im Forum nämlich die Allerwenigsten!

    Gruß
    Leo

  • ok, versteh schon...da hast du dich vielleicht ein wenig unglücklich ausgedrückt... ;)

  • Zitat


    Es geht um Menschen, die sich einen Hund ins Haus holen und sich vorher nicht informieren.
    Das hat auch nichts mit Provokation zu tun.
    Es ist Tatsache.

    Solche Leute wohnen in meiner Nachbarschaft! :sad2:

  • Zitat

    Solche Leute wohnen in meiner Nachbarschaft! :sad2:

    Solche Leute wohnen in jeder Nachbarschaft

    Solche Treads gibt es doch gefühlt alle 2-3 Wochen hier

    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?t=82440&highlight=dorf

    zb. Schlussendlich geht es darum, dass es Menschen gibt die sich nicht informieren und die sind eh nicht hier im Forum, die kaufen sich auch keine Bücher und die gehen auch nicht zur Hundeschule. Jeder der sich hier anmeldet und fragt, weiss zumindest, dass ER/SIE etwas ändern muss und nicht der Hund.

  • Ich fürchte jeder kennt solche Leute :|
    Im Haus gegenüber wohnt auch so ein Fall.
    Der erste Hund musste gehen, weil sie die Erziehung haben schleifen lassen und er aufmüpfig wurde. Jetzt haben sie einen Malteser und mit dem klappt es besser.

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