Was mich echt aufregt, aber wohl nicht ändern kann!

  • Hallo Betty,

    ja und genauso sehe ich es.

    Terry, wenn jemand fragt, mein Welpe ist 10 Wochen alt und er bringt mich zur Verzweiflung, weil er noch nicht stubenrein ist....gibt mir das echt zu denken.

    Oder nachfragen, wie schaffe ich es, dass mein Hund gehorcht - also jemand absolut nicht weiß, WIE man ÜBERHAUPT vorgeht.

  • Zitat

    Warum antwortet ihr dann alle darauf wenn ihr das doch soo doof findet? :roll:

    Na weil wir so nett sind :P

    Naja gut, ich lese auch viel Stubenreinheitssachen etc.

    Ich denke zwar schon, dass sich die HH informiert haben, aber es zu schnell von ihrem Welpen einfordern, was sie über dies und das gelesen haben.

  • Hallo,
    ich denke auch das manche zuviel von ihren welpen verlangen,
    mein erster hund Malteser mix war schon mit 12 woche stubenrein unsre luna jetzt 11 monate hat ast 8 monate gebraucht bis sie komplet stubenrein war, man ,muss den Hunden auch mal ein wenig zeit geben aber wer das nicht weiß, hat sich auch nicht informiert!

    Haben vor unserem erten hund viel gelesen( Bücher Internet)
    haben uns eine vernünftige hundeschule gesucht und dann erst kam der hund!
    Wobei ich auch sagen muss das ich jetzt mit Luna auc so meine Probleme hatte wo ich echt froh war das es dieses Forum gibt!

    Lg Sandra
    :gut:

  • Zitat

    Oder nachfragen, wie schaffe ich es, dass mein Hund gehorcht - also jemand absolut nicht weiß, WIE man ÜBERHAUPT vorgeht.


    Und schon sind wir an einem Punkt den ich bemängel: es gibt kein Rezept, keine Gebrauchsanweisung. Das ein Hund nicht gehorcht liegt doch oft nicht daran das diese HH zu doof sind, sondern das sie keinen Plan habenbzw. der vorhandene Plan so nicht aufgeht.

    Einen Plan kann man erst durch Erfahrung und natürlich durch ein Grundwissen erarbeiten. Und dieser wird doch nirgends (wenige gute Ansätze sind vorhanden) wirklich beigebracht. Ich kenne jedenfalls bis heute nur eine einzige HuSchu welche sich auf dieses Grundwissen/Grundpfeiler spezialisiert hat. Alle anderen HuSchulen die ich bis jetzt beobachten konnte (klar kenne ich nicht Alle, ist ja gar nicht möglich) gehen nach Schema F vor.

    Bei HH wird es immer solche und solche geben. Solche die sich nicht Informiert haben und es auf Anhieb verstehen durch alleinigen Menschenverstand und gutes Bauchgefühl mir ihrem Hund den passenden Weg zu finden; Solche die sich informieren, dabei aber evtl. halt nur die guten Seiten sehen und dann völlig von der Rolle sind; Solche die nur aus einer Laune heraus sich einen Hund geholt haben aber nicht dahinter stehen und solche die Information und Umsetzung super unter einen Hut bekommen und es tatsächlich klappt.

    Letztendlich ist es immerhin der erste Schritt in die richtige Richtung zu fragen. Denn das zeigt schon mal Interesse. Und wem es zuviel ist der sollte einfach nicht antworten. Gebe zu das ich viele Themen nicht mehr öffne, weil es die 1000enste Anfrage zu schon gut durchgekaute Themen sind. Und weil es oft eben nicht reicht einfach eine pauschale Antwort zu geben, sondern das ersichtlich ist, das der Grundpfeiler fehlt und diesen zu erarbeiten viel mehr Zeit in Anspruch nimmt.

  • Das Schlimme ist einfach, dass immer mehr Menschen ohne Tiere aufwachsen und Hund und Katze lediglich aus dem Fernsehen kennen. Dort werden sie als immersanfte, lustige, plüschige, hochintelligente (Kommissar Rex), lebensbereichernde Tiere dargestellt, mit denen in wunderschönen Wohnungen geschmust oder bei sonnigem Wetter spazierengegangen wird :roll:
    Wer will sowas nicht haben?

    Und dann kommt's dicke: Der Welpe, den man sich geholt hat, hat mit diesem Plüschi rein gar nichts gemein, er macht in die Wohnung, hört nicht zu, wenn man mit ihm spricht und ihm alles erklärt und kackt dann wiiieder auf den Teppich :headbash: Zähne hat er auch noch, dabei sieht er ja noch so lieb aus (und hat jemals einer der Fernsehwelpen Zähne eingesetzt?), an der Leine laufen will er nicht, dabei schreit man doch "Fuß", alle hören's, nur nicht der Hund, der hört weg, obwohl er direkt neben mir läuft. Und der knurrt! Hat man sowas schonmal gesehen? Ein Welpe der kurrt! Der Hund ist sicherlich krank oder zumindest verhaltensgestört. So wie der auch beißt.

    So in etwa stell ich's mir vor.
    Woher sollen sie's auch besser wissen?

    Und wenn man sich auf einer Wiese umhört, erfährt man ja auch allerlei, was einem die Haare zu Berge stehen lässt: Hunde, die angeblich jedes Wort verstehen, die jeden Samstag den Rütter sehen wollen und angeblich mürrisch werden, wenn der Fernseher ausbleibt, die bellen, wenn die Tochter anruft und ansonsten das klingelnde Telefon ignorieren. Da wird soviel Unsinn erzählt, wie soll da ein Mensch, der nie mit Hunden zu tun gehabt hat einen Eindruck von den Bedürfnissen und der Denke eines Hundes kriegen?

    Dazu kommt noch das Unwissen vieler Hundehalter: Etliche Hunde werden auch heute noch mit Essensresten gefüttert, kommen kaum raus, werden nicht erzogen, bleiben viel zu lange allein, ihnen wird Intelligenz abgesprochen, sie ewrden geschlagen, mit Nasen in Sch**** gedrückt, im Keller geparkt ...

    Ich bin froh um jeden, der den Weg hier ins Forum findet.
    Manchmal ist kein Wissen noch immer besser als falsches "Wissen.".

  • Askoo,

    da hast du wohl recht!

    Zitat

    Da wird soviel Unsinn erzählt, wie soll da ein Mensch, der nie mit Hunden zu tun gehabt hat einen Eindruck von den Bedürfnissen und der Denke eines Hundes kriegen?

    ...indem man vielleicht ein oder zwei Bücher liest oder in einem Forum fragt, bevor der Welpe einzieht.

  • Zitat

    Askoo,

    da hast du wohl recht!


    ...indem man vielleicht ein oder zwei Bücher liest oder in einem Forum fragt, bevor der Welpe einzieht.


    Bis der Welpe da ist und die Probleme auftauchen meinen sie vielleicht, sie wüssten alles?
    Ich kann mir das nur so erklären.

  • Zitat

    Dazu kommt noch das Unwissen vieler Hundehalter: Etliche Hunde werden auch heute noch mit Essensresten gefüttert, kommen kaum raus, werden nicht erzogen, bleiben viel zu lange allein, ihnen wird Intelligenz abgesprochen, sie ewrden geschlagen, mit Nasen in Sch**** gedrückt, im Keller geparkt ...

    Ich bin froh um jeden, der den Weg hier ins Forum findet.
    Manchmal ist kein Wissen noch immer besser als falsches "Wissen.".

    Da muss ich dir recht geben,
    beste beispiel die hündin meiner nachbarn, 1 Jahr alt kann fast nicht mehrlaufen weil sie so dick ist, bekommt nur essen vom tsch und geht 3 mal am tag für 5 minuten auf die wiese hinterm haus ansosten sitzt sie den ganzen tag zu haue oder im auto!
    Habe sie drauf angesrochen warum sie mt dem hund nicht mal einwenig laufen Ich zitire " sie ist lauf faul und mag nicht spazieren gehen"
    habe nur gesagt das es kein wunder ist, sie hat es ja nie anders kennen gelernt und nun hat sie auch noch der TA gewagt waszu sagen und der hat ja jetzt überhaupt keine ahnung! also wird mal fix ein neuer gesucht!!!

    Lg Sandra

    P.S. sorry wegen rechtschreibung habe die hand in gipps und die ist noch etwas im weg

  • Zitat

    ...indem man vielleicht ein oder zwei Bücher liest oder in einem Forum fragt, bevor der Welpe einzieht.


    Drollig. Bei der Menge an Literatur was über Hunde zu finden ist. Welche "ein oder zwei" Bücher sollen es denn dann sein das dem HH geholfen ist? Und im Forum fragen: da kann er mit Sicherheit auch gleich mal ein paar verschiedene Antworten bekommen. Mit einem Tipp der genau auf diese Konstellation Hund/Mensch/Alltag nicht zutrifft kann man sehr viel falsch machen.

    Stubenreinheit: ist der Eine überzeugt man muss feste Zeiten einhalten (hat ja bei ihm geklappt) wird der Andere genau das Gegenteil erzählen (denn hat ja bei ihm geklappt) und der noch Andere hat wiede seine eigenen Erfahrungen mit seinem Hund gemacht.

    Bevor ein Hund nicht eingezogen ist bringt der beste Plan nichts. Denn der Hund wird einem sagen was Notwendig ist. Und damit treten dann die Fragen auf.

    Entweder man gibt Antworten oder man lässt es bleiben. Seinen Unmut, der in einem hochkocht, hier zu entladen, bringt ausser Frust nicht wirklich etwas. Deutliche Worte können manchmal Wunder bewirken. Keine Frage. Aber reine Vorwürfe, wie doof (denn das ist ja die Grundaussage solcher Antworten) der Fragende doch ist, bringt dem Hund nu nicht wirklich was.

    Ich kann beide Seiten verstehen. Und bei vielen Fragen bin ich innerlich wie Rambo ausgestattet: voll bewaffnet und dann um mich schiessend :D . Aber dabei bleibt es dann immer häufiger. Habe mich früher auch sehr ereifern können. Je mehr ich aber mit Menschen arbeite, umso mehr verstehe ich, das man in den meisten Fällen nur mit Beharrlichkeit und Einfühlungsvermögen vorwärts kommt. Oder man nimmt Stellung wenn man keinen gemeinsamen Weg findet und zieht sich zurück.

  • Zitat

    Welche "ein oder zwei" Bücher sollen es denn dann sein das dem HH geholfen ist?


    Das stimmt.
    Wenn er Pech hat, kauft er sich prompt zwei, die sich in vielerlei Hinsicht widersprechen, was ihn dann vollends verwirrt.

    Und viele sind tatsächlich so geschrieben, dass der Eindruck entsteht, dass es nur einen Weg gibt, einen Hund zu erziehen, und zwar den beschriebenen. Viele Welpenbücher sind zudem sehr oberflächlich ... zumindest ist das mein Eindruck, komplett gelesen hab ich keines.

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