Die Verantwortung des Tierarztes?
-
-
Zitat
Aber in meinen Augen würde es definitiv nicht schaden, wenigstens "versteckte" Fragen zu stellen, die den Hundehalter ins Grübeln versetzen.
z.B.
-Könnten sie denn die Kosten während der Trächtigkeit bis zur Nachsorge der Welpen tragen?
-Um krankheitliche Risiken in gewisser Weise auszuschließen, müssten wir einige aufwendige Tests durchführenJa und?
Weisst Du, was dieser Typ Mensch dann wieder sagt?
"Klar fragt der TA so was, der sieht dann ja wieder Kohle, wenn wir diese ganzen Checks und Untersuchungen machen lassen".
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Die Verantwortung des Tierarztes? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Aufgabe von TÄ ist es, eine wertfreie Beurteilung und Empfehlung abzugeben, was jeder HH dann für sich entscheidet und ob es dann gut oder schlecht ist, das ist ja ein anderes Thema.
Ich finde nur, dass man als HH viele Dinge einfach nicht klar sieht. Bsp.: Unser Hund hatte schlimme Ohren, beim TA dies versucht und das versucht und Stellungnahme vom TA gleich null, er muss erst die eine Krankheit bekämpfen. Irgendwann hatten wir genug und sind in die TK. Klare Aussage und 5 Möglichkeit mit der Empfehlung einer Amputation. Nach Labortests wären die Ohren nie wieder verheilt.
Das ist doch der Kern, oder?
-
Zitat
Jeder einigermaßen clevere TA wird sich doch da seine Gedanken machen und allein schon die Käufer dieser Welpen darauf hinweisen, dass das nicht rechtens ist.
Zunächst mal, wie kommst Du darauf, dass Parvovirose eine "Vermehrerkrankheit" ist? Diese Krankheit können alle Hunde bekommen. Auch vom guten Züchter.
Und wenn Du mal deine rosarote Brille absetzen und erkennen würdest, dass jeder für seine Handlungen selbst Verantwortung zeigen muss, würdest Du ganz schnell eines feststellen .... die meisten Menschen wollen gar nicht aufgeklärt und beraten werden. Die wollen sich nicht sagen lassen, dass das nicht so toll ist, was sie da tun bzw. zu tun beabsichtigen.Ich kenne so einen Fall - angstaggressive Hündin, Mutter war schon richtig angstaggressiv laut Aussage der Besitzer der Hündin - aber die Hündin soll doch unbedingt mal Welpen haben, ist doch soooo toll, mal Welpis zu haben. Hinweis von wegen Krankheiten, Wesen usw. werden komplett ignoriert. Also, warum sich überhaupt noch die Mühe machen mit solchen Leuten zu diskutieren?
Empfehlungen und Ratschläge hinsichtlich Behandlungsmöglichkeiten ist etwas völlig anderes als "ungebeten" eine Meinung zu wilder Vermehrung abzugeben. So viel sollte ja wohl erkennbar sein.
Ansonsten empfehle ich jedem, der hier so gross sagt "Tierärzte haben dies zu tun und jenes" Tiermedizin zu studieren und selbst als grosses Vorbild alles besser zu machen.
-
Zitat
Ansonsten empfehle ich jedem, der hier so gross sagt "Tierärzte haben dies zu tun und jenes" Tiermedizin zu studieren und selbst als grosses Vorbild alles besser zu machen.
Oh je, so viele neue Tierärzte.
LG, Friederike
-
yane: Ich habe das Thema erkannt, deswegen bin ich trotz allem der Meinung, dass ein Tierarzt auf Vor- und Nachteile hinweisen sollte auch im Hinblick auf Vermehrung, denn es geht auch hier um das Wohl des Hundes.
Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich Tiermedizin studiert, aber das ist ein anderes Thema. Wenn ich nicht bereit bin zu beraten, empfehlen und hinzuweisen, bin ich in der Tiermedizin im falschen Beruf, denn unwissende HH verlassen sich schließlich auf den TA, denn er hat ja studiert.
-
-
Zitat
Ansonsten empfehle ich jedem, der hier so gross sagt "Tierärzte haben dies zu tun und jenes" Tiermedizin zu studieren und selbst als grosses Vorbild alles besser zu machen.Sehe ich im Prinzip auch so.
Allerdings kann ich einige Beschwerden nachvollziehen, da es immer noch Tierärzte vom Schlag "ihre Hündin muss zumindest einmal in ihrem Leben Welpen bekommen"gibt.
Ganz abgesehen von der Vermehrungsproblematik finde ich viel schlimmer, dass es Tierärzte mit grundlegenden Wissensdefiziten gibt.
Ich dachte, das wäre nur in Brasilien so und habe hier mein blaues Wunder erlebt
LG, Anna
-
Zitat
Empfehlungen und Ratschläge hinsichtlich Behandlungsmöglichkeiten ist etwas völlig anderes als "ungebeten" eine Meinung zu wilder Vermehrung abzugeben. So viel sollte ja wohl erkennbar sein.
Diese Einstellung nimmt leider überhand und man braucht sich nicht zu wundern das die Menschen immer Aggressiver werden. Und leider wird den Kindern und Jugendlichen solch ein Benehmen auch noch beigebracht. Mich gruselts.ZitatAnsonsten empfehle ich jedem, der hier so gross sagt "Tierärzte haben dies zu tun und jenes" Tiermedizin zu studieren und selbst als grosses Vorbild alles besser zu machen.
Kann ja nichts dafür das sich Menschen den Beruf aussuchen und ihn letztendlich nur des Geldverdienens machen (ob nun viel oder wenig ist ja wurscht). Es gibt viele TÄte die ihren Beruf auch als Berufung sehen und mit Herz dabei sind. Und diese wissen sehr wohl wie man auf Kunden eingeht ohne Bevormundend zu sein. Und diese haben große Erfolge.Es ist also immer abhängig von dem Einzelnen. Und da gibt es für mich keine Ausreden. Ihr könnt es ja anders sehen, ich sehe es so
(vielleicht liegt es auch nur daran, das wenn ich eine Verantwortung übernehme - beim TA das Wohl des Tieres - mich dieser Verantwortung mit allen Konsequenzen auch stelle). -
Nich alle Menschen sind gleich...und schon gar nicht alle Hundehalter!!!!!
Die wenigsten wollen eine echte Beratung!!!
Bei den meisten läuft es folgendermaßen ab:
Der HUnd ist verletzt und oder ähnliches, man muß zum Tierarzt ( das wird in den meisten Fällen nicht so gesehen, dass es zur Wahrung der Gesundheit des HUndes ist, sondern mehr als notwendiges ÜBEL!!)
Dann wird dem Tierarzt die Gretchenfrage Nummer eins gestellt:WAS KOSTET DAS??
...danach die Gretchenfrage Nummerzwei :
Wird das wieder?
Wenn da ein Tierarzt auch nur im Ansatz eine Antwort gibt, die nicht in das Konzept des Besitzers passt kommt folgendes:
DANN SCHLÄFERN SIE IHN EIN!!!
...Mit eurer/ unserer Fürsorge seit ihr ehrlich gesagt die Ausnahme, da braucht man sich nichts vorzumachen!!!
...und ihr schließt zu sehr von euch auf andere.
Meiner Erfahrung nach ist es aber die Ausnahme...dh ich würde sagen, dass nur ein drittel der Hundebesitzer eine Beratung will.Dazu muß man bedenken, dass auch ein Tierarzt ein MENSCH ist!
Wenn er in der letzten Stunde zwei dieser, ich nenne sie mal Gretchenfragenbesitzer hatte, dann hat er wohlmöglich nicht mehr die mentale Kraft sich nun auf was anderes einzustellen... -
Ach yane..
1. War Parvovirose EIN Beispiel. Du wirst ja wohl nicht abstreiten können, dass Hunde von Vermehrern in vielen Fällen sehr krank sind. Damit meine ich jetzt allerdings richtig "kriminelle" Vermehrer.
"Vermehrer", die ihrem Hund zuliebe einen Wurf planen und denken, der eigene Hund sei soweit gesund, können Krankheiten auf einer "anderen Schiene" weitertragen.
Und vielleicht solltest du dir mal ein bisschen rosarote Brille aneignen. Denn diese Einstellung ist wirklich traurig, wenn man pauschalisiert, dass die meisten Menschen sowieso nicht aufgeklärt werden wollen, es also vergebliche Müh wäre.
Um das mal fortzuführen.. somit wäre ja fast jede Bemühung in Hinsicht auf Verbesserung vergeblich, wenn man es aus deiner Sicht betrachten würde.
Oh oh da wäre unsere Welt aber bereits in ganz viele, klitzekleine Teile zersprungen.
Schade eigentlich, dass du so denkst.
Nichtsdestotrotz bin ich der Ansicht, dass TÄ ihren Beitrag zur Aufklärung leisten können. Sofern Bedenken neutral und sachlich geäußert werden, wird der HH nicht unbedingt denken: Ey, der will ja nur Kohle machen!
Ich frage mich, wie du denn komplett darauf kommst, dass nur die wenigsten Menschen aufgeklärt werden wollen
Ich hab oftmals das Gefühl, die Menschen wollen zu viel wissen.
Und ICH kenne niemanden in meiner Umgebung, der sich über zu viel Aufklärung, sondern um zu wenig Aufklärung beschwert.
DAS ist das Problem.Die Nachfrage ist da.
Und nimmt man allein mal die User hier. Die machen auch nicht alle den Eindruck, als seien sie Aufklärungen gegenüber abgelehnt..
-
@la_chienne- in deinem ersten post hast du geschrieben du wärst fröhlich beim tierarzt rein und hast gesagt lala mein hund soll mal welpen haben lala...das ist eine feststellung und keine frage...hättest du gesagt "ich möchte gern mal welpen haben, was sagen sie dazu?" wäre ganz klar eine aufklärung mit dazugehörigen anforderungen erforderlich --> welcher verein, HD+ED, ggf. augen, ggf. ohren, ggf. LWS, ggf. schultern, MDR1 ect.ect.ect.... was halt zu dieser rasse gehört
ansonsten, wieso soll ein tierarzt der noch nie gezüchtet hat, sowas wissen? es gibt keine fortbildung die heißt"vermehrer stoppen jetzt" da würde es eher um "ultraschall einer trächtigen hündin" gehen...schließlich gibt es kliniken die nix anderes als geburtshilfe machen...
wer aufklären sollte sind die züchter, die rassevereine, die tierschutzvereine und ja auch solche foren wie dieses hier...ich find ja schon mal toll das du es dir anders überlegt hast

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!