Homöopathie - was denkt ihr darüber?

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie

    http://www.derbund.ch/schweiz/standa…/story/16361064

    Laut Wikipedia ist es ja eine Pseudowissenschaft, nicht wissenschaftlich belegt usw. Ich ordne das ganze in meine persönliche Kathegorie "Wünschelruten, Erstrahlen, Sternzeichen und was es sonst noch so gibt" ein.
    Habt ihr bei euch schon festgestellt, dass es geholfen hat? Bzw. bei euren Hunden?

    Wie denkt ihr darüber? (Bitte Wikipedia und den Artikel lesen, erst dann schreiben... viele glauben einfach alles, ohne zu wissen, was es damit auf sich hat, grade bei Homöopathie ist das glaube ich besonders verbreitet).

    Diejenigen die daran glauben, es soll kein Angriff auf euch sein, ich möchte nur eure Meinung wissen.

  • Versuchen kann mans immer damit. Man merkt ja obs hilft oder nicht. Beim Hund gibts keinen placeboo effekt. Ich würde es empfehlen wenn die Beschwerden noch nicht zu stark sind oder wenn die Schulmedizin am Ende ist. Ich verwendet beides nebeneinander für diverse probleme, schlumedizinisches und Homäopathie

  • Nee, ich glaub da nicht dran.

    Brauche ich auch nicht, denn ich habe damit ein Schaf geheilt, was mit schulmedizinischen Mitteln nicht geheilt werden konnte.

    Und dem Schaf unterstelle ich ganz sicher keinen Placebo-Effekt, das fand die Behandlung (ich habe das Zeug injiziert) ziemlich doof ;)

    Es gibt noch einige andere Behandlungserfolge bei mir und meinen Tieren. Aber oftmals passen die Mittel auch nicht. Das ist aber nicht die "Schuld" der Homöopathie, sondern des Behandlers.

    Du musst übrigens auch nicht dran glauben und es schon gar nicht nutzen. Jeder wie er mag. =)

    Viele Grüße
    Corinna

  • Wie benutzen Homöopathika in der Praxis und es bringt eine Menge (zB bei Nieren- oder Leberschädigung oder bei kleinen Blutungen zum stillen). Ich bin jetzt nicht so, dass ich alles mit pflanzlichen Mitteln behandle, aber kleinere Sachen schon. Ich denke aber es hängt auch viel damit zusammen ob man nun dran glaubt oder nicht.
    Bei meinen Hunden habe ich schon leichte Erkältungen, Matschaugen und auch Übelkeit beim Autofahren erfolgreich behandelt.

  • Sorry, eigentlich sollte ich ja erst lesen und dann schreiben, aber hab gar nicht so viel Zeit.

    Ich glaube an Homöopathie. Ich gehe zwar zur Zeit selber nicht zu einem Homöopathen, aber werde dies bald wieder in Angriff nehmen, allerdings ist das so eine Kostensache.
    Meine Cousine hatte vor vielen Jahren eine Blutvergiftung, sie hatte offene Stellen an einem Bein. Die Ärzte wollte ihr das Bein abnehmen. Da haben die Eltern Kontakt mit einem Homöopathen aufgenommen, haben die komplette Geschichte erzählt. Da das Krankenhaus dagegen war es mit homöopathischen Dingen zu versuchen, haben die Eltern die Mittelchen heimlich mit ins Krankenhaus genommen und es meiner Cousine gegeben. Sie hatten ständigen Kontakt zu dem Homöopathen... Ich kenne jetzt auch nicht die komplette Geschichte, ich war zu dem Zeitpunkt noch seeehr klein. Aber Fakt ist, hätten sie auf die Schulmediziner gehört, hätte sie heute nur 1 Bein!!! Sie geht immernoch zu diesem gleichen Homöopathen und er hat ihr immer wieder bei "schlimmeren" Dingen helfen können, zB bei einer Brustentzündung, wo ihr Frauenarzt meinte "wenn sie jetzt kein Antibiotika nehmen, dann gibts nen Abszess". Mit den homöopathischen Mitteln war nach 2 Tagen alles gut!
    Also...ich persönliche halte sehr viel davon! Bei Tieren habe ich bisher keine Erfahrungen gemacht oder gehört...

    Lg,
    Indra

  • Ich nutze die Homöopathie genauso wie die "normale" Medizin, beides hat seine Berechtigung, beides seine Vor- und Nachteile. Bei höllischen Schmerzen würde ich immer ins Krankenhaus fahren und nicht selber rumdoktern, aber bei vielen Dingen, sei es chronischen oder leichten Dingen habe ich oder Erfahrungen innerhalb meiner Familie, mit den natürlichen Mitteln viel erreicht (wir haben sogar eine beginnende Blutvergifung wegbekommen, weil Väter ja nicht Nachts ins Krankenhaus fahren wollen.... :roll: )

    Dinge, die bei mir oder meiner Familie gewirkt haben:

    Lavendelöl gegen Herpes (bei meinem Vater seit etwa 15 Jahren nicht mehr ausgebrochen und der hatte das früher zig mal im Jahr - und bei meinem Freund heilt es innerhalb von 2 Tagen ab damit)

    Globuli gegen Blaue Flecken: Wir hatten alle 4 (Freunde) vom Schlittenfahren höllische Schmerzen in Kniekehlen, Schienbeinen und Schulterblättern von der hubbelpiste wo man immer auf den Holzschlitten aufhaut. Jeder wurde den Abend 2x mit Globuli versorgt und KEINER von uns hatte auch nur einen blauen Fleck und am nächsten Morgen war alles wie weggeblasen.

    Globuli gegen Schwellungen: Habe ich selber und im Judo sehr gute Erfahrungen mit gemacht.

    Meine Mama hatte lange ein Öl(?) aus keine Ahnung, Pampelmusenkernen oder sonst was im Kühlschrank stehen, was wohl wie Antibiotika wirken soll. Hat ihr sehr geholfen, da sie manche Antibiotika nicht nehmen darf. Bei mir hat es eine Grippe sehr schnell beseitigt.

    Etwas lebensbedrohliches oder wirkliche, starke Schmerzen würde ich nie damit behandeln, sondern immer erst mal einen Arzt aufsuchen, aber wie gesagt, für kleine Dinge wie Schwellungen oder ähnliches oder schnellere Wundheilung sowie für chronische Beschwerden würde ich das immer ausprobieren.

  • Ich persoenlich habe noch kein Tier mit Homöopathie behandelt, es auch noch nie in Erwaegung gezogen und bin der Sache gegenueber ansich eher etwas kritisch eingestellt.

    Habe allerdings einige Kollegen und Bekannte, darunter THP's und normale Schulveterinaermediziner, die damit (laut eigenen Aussagen) recht haeufig gute Ergebnisse erzielen.

    Haette ich einen Fall bei dem die Schulmedizin an ihre Grenzen stoesst wuerde ich es bestimmt in Erwaegung ziehen....warum nicht.

  • Zitat

    Ich persoenlich habe noch kein Tier mit Homöopathie behandelt, es auch noch nie in Erwaegung gezogen und bin der Sache gegenueber ansich eher etwas kritisch eingestellt.

    Genauso ging es mir auch - bis es schulmedizinisch bei einem Problem bei meinem Hund nicht weiterging. Ich hab dann eher halbherzig noch was Homöopathisches versucht. Im Nachhinein muss ich sagen: Ich hatte Glück, denn ich habe (eher zufällig) genau das passende Mittel genommen und der Erfolg war riesig.

    Ab da fing ich an umzudenken.

    Wenn Homöopathie nicht greift, dann hat es meist was damit zu tun, dass die Behandlung nicht stimmt: Falsches Mittel, falsche Intervalle oder/und falsche Potenz.

    Es gibt eine Menge Leute, die mit diesen Mitteln rumwurschteln. Aber diejenigen, die es wirklich können, sind äußerst selten... leider. Und das führt natürlich dazu, dass es häufig nicht funktioniert, oft das Problem sogar noch verschlimmert!

    Im Grunde ist es wie bei der Schulmedizin: Ist der Behandler schlecht und weiß nicht wie man welche Mittel wie einsetzt, funktioniert es nicht.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Hi,

    ich gehe seid einigen Jahren zum Homöopathen und lasse auch meine Hunde seid ich sie habe homöopathisch behandeln.

    Fakt ist hier immer: der Behandler muss so viele Details wissen, wie nur geht. Ist mannicht offen, passen halt manchmal die Mittel nicht immer optimal und man muss sich rantasten.

    Mir selbst, den Mädels und den Schafen hat es bisher immer geholfen und teilweise auch akut.

    Nehme seid Jahren keine Antibiotika mehr und fahre damit echt gut.

    Zu niedrigen Blutdruck habe ich dauerhaft mit Homöopathie im Griff.

    Es ist für Menschen empfehlenswert ( habe selbst die Erfahrung gemacht !!! ) zusätzlich auch die Ursachen der "Erkrankungen" zu erforschen und durch Bewegungstherapien anzugehen !!!! Wie Bioenergethik, Shaking etc. .....

    Das hat nichts mit dran glauben zu tun !!!

    Liebe Grüße
    Alexandra

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