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Beiträge von Faesa

    Vielen Dank für eure Worte. Es ist schön, auch ein paar alte Namen zu lesen! Auch wenn man den Signaturen entnehmen darf, dass es die meisten von Lenas Wegbegleitern auch schon nicht mehr gibt :-(


    Ja wer weiss, vielleicht komme ich irgendwann wieder. Wenn es nach unserem Kleinen geht (der alles extrem pragmatisch gesehen hat "wieso ist begraben eklig*? Loch graben, reinlegen, zuschippen"), könnten wir doch heute nachmittag ins Tierheim fahren, weil wir haben ja die Körbchen, Leinen und Autobox, und die brauchen wir ja jetzt nicht mehr, und dann könnten wir doch einfach einen neuen Hund holen. Als ich gestern das Handy kurz in die Hand nahm fragten die Kinder, ob ich schauen würde, was ein neuer Hund kostet... sie haben auch viel geweint die zwei. Haben aber als Kinder natürlich noch mal etwas mehr Abstand dazu als wir Erwachsenen, im speziellen ich, die jetzt im Homeoffice im leeren Haus sitzt.


    Jetzt darf aber erst mal etwas Zeit vergehen, ein neues Jahr anbrechen und dann sehen wir weiter. In Sachen Hund hab ich nur eines gelernt: Ich mach keine Pläne mehr, das hat beim letzten Mal schon genau Null geklappt :-)


    *irgendjemand in der Schule hat zu ihm gesagt, dass das eklig sei...

    Lena hat uns in den Winterurlaub begleitet, die Kinder auf dem Schlitten durch den Schnee gezogen, ist mit mir bis zu 8km joggen gewesen (und war danach kaputter als ich), ist mit auf Berge gewandert, hat die Hausbooturlaube gemeistert und hat die Besuche am Meer gehasst. Sie war vermutlich der einzige Labrador unserer Nachbarschaft, der nicht schwimmen geht und nie weiter als bis zum Bauch in ein Gewässer geht. Sie hat unsere Kinder vom ersten Tag an geliebt (die Kinder sind beide Jünger als sie, der Hund war zuerst da) und war für beide hier zuhause der große Beschützer.


    Vor 3 Jahren wurde ein Maultumor diagnostiziert, da war sie 9.5 Jahre. 10 Behandlungen mit 10 Narkosen und 10x Bestrahlen wurden vorgeschlagen, in einem Zentrum 1h Fahrt weg von uns, mit der Aussicht, dass wir nicht wissen, wie weit der Tumor eh schon gestreut hat und wir nicht wissen, wieviel Zeit wir überhaupt gewinnen. Wir haben den Tumor operativ verkleinern lassen und haben uns gegen 10x Narkoserisiko entschieden, und gegen 10x Panik beim Tierarztbesuch, denn nach jedem simplen Impfbesuch war unser Hund schon 3 Tage durch den Wind vor Angst, wir wollten ihr das einfach nicht mehr antun. Sie war zeitlebens ein Sensibelchen, der Tierarzt war für sie immer die Hölle.


    Nach 6 Monaten standen wir wieder beim Tierarzt, der Tumor war wieder rasant gewachsen, seine Aussicht war: "ich kann ihnen 2017 nicht versprechen". Noch mal operieren ging nicht, da der Kehlkopf befallen war, und nicht mehr intubiert werden konnte. Als erstes haben die Ernährung auf Kohlenhydrat"frei" umgestellt, Matsch-Barf war eine echte Herausforderung für mich als Vegetarier. Wir haben unseren Sommmerurlaub von Südfrankreich auf das Südseecamp in der Lüneburger Heide geändert, sind statt ans Mittelmehr ins Allgäu gefahren. Sie hat uns immer begleitet, mit den wachsenden Einschränkungen durch den Turmor und denen, die einfach durch das Alter kamen. Im Sommer ist sie noch 8km mit uns in den Bergen wandern gewesen, aber alle weiteren langen Wanderungen haben wir Hundegerecht gekürzt. Da saufen aus dem Napf schwierig wurde, sind wir 3-4 täglich an den Bach gegangen, da ging das super. Sie hat uns auf sämtliche BMX Rennen unserer Kinder begleitet, an vielen Bahnen gibt es Bäche in der Nähe oder ich habe einen gesucht. Beim ersten Sylvester haben wir sie gekrault und gesagt "na schau, du bist ja auch noch da, wir freuen uns". Für das Zweite hatten wir eine große Feier geplant, schon im Sommer, Lena hasst Sylvester, aber ganz ehrlich, keiner von uns war davon ausgegangen, dass sie realistisch dann noch bei uns sein würde, waren wir doch schon so weit über der Tierarzt Prognose. Ein Jahr ging ins Land, die große Feier rückte näher, und wir haben auch die mit Hund gemeistert.


    Wir haben immer gesagt, solange sie noch fröhlich ankommt und beim Gassigehen vorne weg läuft und solange Fressen noch das Highlight des Tages ist, solange machen wir das mit. Im Sommer habe ich mir dann einen Wischroboter gekauft, da ich den ganzen Sabberflecken nicht mehr Herr wurde, aber was ist schon ein bisschen Wischen gegen die treuen Hundeaugen.


    Am Montag früh bin ich mit ihr Gassi gegangen und sie wollte nicht so richtig. Das kommt vor, der Morgen war noch nie ihre Zeit. Aber dass sie am Bach nicht saufen wollte, war etwas seltsam, aber gut. Außerdem hatte sie direkt auf den Weg vor unserm Haus gepinkelt, auch völlig ungewöhnlich, normalerweise macht sie überhaupt nicht auf Wege. Während meiner Arbeit lag sie wie immer 3m von mir entfernt auf ihrem Kissen, ich musste immer über sie drüber steigen um zum Klo zu kommen, aber auch das ist nichts ungewöhnliches. Unsere 2. Runde des Tages wollte sie eigentlich auch nicht. Sie pinkelte diesemal direkt neben unsere Mülltonnen vor dem Haus, weshal ich sie erstmal geschimpft habe. Auf dem Weg in den Park lief sie dann hinter mir her, statt vorne weg, was ich darauf schob, dass ich sie grad angemeckert hatte. Ich hatte allerdings irgendwie das Gefühl, dass sie nicht "rund" läuft, konnte es mir aber nicht anschauen, da sie immer hinter mir lief, und sobald ich stehen blieb oder mich umdrehte, blieb auch sie stehen. Im Park wollte sie schon wieder nicht saufen, rutschte sogar mit der Hinterpfote in den Bach ab. Das habe ich allerdings darauf geschoben, dass es dort extrem rutschig war, ich selber auch sehr aufpassen musste, nicht weg zu rutschen. Da sie nur teilnahmslos rumstand, bin ich wieder heim. Es war seltsam, weil sie dauerhaft fast die komplette Leinenlänge (5m Ausziehleine) hinter mir herlief. Normal lief sie vorne weg oder neben mir her, aber nicht hinterher. Vor unserer Haustüre rutschten ihr dann die Hinterpfoten auf der Treppe weg. Da ich allerdings selber auf der untersten Stufe gerutscht war, habe ich es auf die glatten Stufen geschoben. Sie ist dann rein, die Treppe rauf (während ich mich ausgezogen habe, daher weiss ich nicht, wie schnell oder langsam) und hat sich auf ihr Kissen gelegt. Ich war dann mit den Kindern unterwegs, alles ok, will dann abends Gassi gehen, ziehe mich an und rufe sie, sie kommt auch runter, steht dann hinter mir beim Jacke anziehen und ihr rutschen auf den Fliesen die Hinterbeine weg. Sie zitterte am ganzen Körper und hat sich dann auf meinen Befehl hin hingelegt. Wir haben sie dann ins Wohnzimmer gerufen, um uns ihr Gangbild noch mal anzuschauen, das ähnelte einem Reh bei den ersten Gehversuchen. Sie stieg in ihr Körbchen, hat es aber nicht mehr geschafft, sich einzurollen, ich hab sie dann rausgehoben und wir haben ihr ihr flaches Kissen gebracht. Dort hat sie sich dann einfach nur abgelegt, die Beine lagen etwas seltsam, so wie ein Hund nie bequem sich hingelegt hätte.


    Nach einer halben Stunde haben wir versucht sie mit Fressen zu locken, ob sie aufsteht, aber nichts. Ein Versuch sich hochzustützen mit den Vorderpfoten, aber sie hat dann schnell aufgegeben. Die Augen waren voller Schleim, sonst waren sie immer klar.


    Gegen 21 Uhr sind wir in die Tierklinik gefahren, auf dem Weg sass sie plötzlich im Kofferraum. Männe sagte noch "wenn die da vorne auf der Wiese jetzt rausspringt, fahr ich wieder heim". Ich habe den Kofferraum dann vorsichtig geöffnet, sie war gegen die Klappe gelehnt von innen und wäre rückwärts aus dem Auto gefallen, wenn ich die Klappe weiter geöffnet hätte. Sie konnte sich da nur halten, weil sie sich mit den Vorderpfoten gegen die Klappe gestützt hatte. Als wir sie in der Tierklinik auf die Trage packten, hat sie kaum noch hoch gesehen. Sie hat sich von mir bis zum Schluss kraulen lassen, allerdings sehr apatisch. Sonst hatte sie beim Ohrenkraulen den Kopf einem entgegen gedrück oder so, da war nichts mehr. Die Ärztin hat die Hinterpfote für den Zugang gewählt, mit der Vermutung, dass sie dort eh nicht mehr viel spürt. Sie hat weder geschaut, noch gezuckt. Sie ist ganz friedlich eingeschlafen.


    Wir vermissen sie so!!!


    Warum ich hier schreibe....keine Ahnung. weil es irgendwo hin musste und hier hat alles irgendwie begonnen, darum durfte ihre Geschichte hier auch enden.

    Hier in diesem Forum hat alles angefangen. Nein, eigentlich hat es im Tierheim Gelnhausen angefangen. Und mit der Nachricht meines Chefs, dass mein Homeoffice genehmigt ist.


    Ich habe mich lange damit beschäftigt, was ich möchte, was ich nicht möchte, was ich bereit bin, zu leisten und was nicht. Mit diesen Rahmenbedingungen bin ich ins Tierheim gefahren: deutlich unter 20 Kilo, keinen schwarzen Hund, auf keinen Fall einen Modehund wie nen Labrador.


    In mehreren Tierheimen war ich schon nicht fündig geworden, ich hatte einen zurückgegebenen Mittelschnauzerwelpen in der Hinterhand, hatte mit der Züchterin aber noch abgesprochen, dass ich noch dieses letzte Tierheim in Gelnhausen besuche. Wenn ich auch da nix finde, nehme ich den schwarzen Schnauzer.


    Beim Betreten des Hofes steht man ein paar Meter vor einem großen Zwinger, mit 6-8 Hunden. Es war grad viel los auf dem Hof, die Hunde rannnten vorne am Gitter lang, bellten, es war ein Heidenlärm und ich war völlig verunsichert. Stand da nur um, und habe beobachtet. In dem Zwinger war viel los, die Hunde waren fast alle vorne am Gitter, bis auf ein Hund. Nach ein paar Minuten wurde es ruhig auf dem Hofteil, die Hunde beruhigten sich und da sich keiner für mich zuständig fühlte, bin ich auf den Zwinger zu gegangen. Und diesmal kam nur ein Hund. Die Hündin, die sich bisher immer im Hintergrund hielt. Sie war groß - und schwarz. Sie drückte sich an die Gitter und bettelte um Streicheleinheiten. Immer wenn ich aufhörte zu kraulen, fing sie das Winseln an. Nach einer Weile kam ein Mitarbeiter, der ich ins Büro folgte. Wir unterhielten uns kurz, also der Hund, den ich da am streicheln war, wäre ein Labbi-Dalmatiner Mix, ca. 10 Monate alt, aus schlechter Haltung, hyperaktiv, schwer vermittelbar. Ob wir nicht mal zusammen Gassi gehen wollten. Irgendwie war ich überrumpelt, konnte nicht nein sagen und bin also am nächsten Tag mit der jungen Dame losmarschiert. 1h in der sie nur um mich kreiste. sich kraulen lies, fröhlich die Kinzigwiesen durchstreifte. Ein leiser Hund, der im Tierheim nie bellte, völlig verschüchtert - und ich habe mein Herz verloren. In der Woche, die sie noch bleiben musste, da ich noch am Büro ausräumen war, wurde sie noch kastriert (anders gibt das Tierheim keinen Hund raus, ich wurde da auch nicht gefragt) und hat sich die Wunde bis in den Bauchraum wieder aufgeleckt. Am Freitag darauf habe ich den letzten Karton aus meinem alten Büro ins Auto geräumt und bin direkt ins Tierheim gefahren. Habe die Restzahlung auf den Hund geleistet, sie in ein ordentliches Autogeschirr gepackt, die Wunde noch mal verpflastert, damit sie mir den Autositz nicht vollsaut und bin heim gefahren.


    1. Feststellung: Der Hund ist stubenrein

    2. Feststellung: Der Hund kann Sitz und Platz, beide Wörter aber nicht auseinander halten, also Sit und Platz eingeführt.

    3. Feststellung: Der Hund kann überhaupt nicht alleine bleiben, schon alleine geschlossene Türen sind ihr ein Greul, ich bin also Wochenlang nicht alleine aufs Klo..


    Also habe über Monate mühsam ein alleine bleiben aufgebaut (über das das Tierheim hinter sagte, sie hätten nie gedacht, dass sie das noch mal lernt...hat sie und blieb immer problemlos auch alleine).


    4. Feststellung: nachdem der Hund gerafft hat, dass er bei mir bleibt, hat er das Jagen entdeckt


    Und damit habe ich dieses Forum entdeckt. Lange war ich hier aktiv, habe bei Futterfragen und Anti Jagt Training mitgemischt. Wir sind fast 1 Jahr Schleppleine gelaufen, ohne einen Jagterfolg, ich konnte Lena auf Distanz zuverlässig ablegen, man konnte sie von Rehen abrufen, sie hat keine Felder betreten und den Wald nie weiter als bis zur ersten Baumreihe. Wir waren leinenlos Pilzesammeln und haben nach dem Motto "unser Hund läuft zwar leinenlos, aber nicht frei" gelebt.

    Ich wollte hier nicht einfach wieder verschwinden, aber ein leichter Umbau am Haus hat mich davon abgehalten, den PC zu belagern.


    Das mit der Ernährungsumstellung habe ich mir schon fast gedacht. Es wäre ja auch zu schön gewesen. Nichts desto Trotz werde ich die Möglichkeiten des TK Fleisches die nächsten 2 Wochen testen, denn nach der OP darf 'Lena 14 Tage kein Trockenfutter. Allerdings werde ich in der Zeit ja keine Mangelernährung produzieren, bzw. irgendwie haben die auch "Complete" Versionen dort. Da werde ich mich noch mal schlau machen.


    Mal schauen wie wir weiter machen. Und mal den Tierarzt befragen, denn wir hatten das letzte mal ein Medikament, was Tumorwachstum verlangsamt, aber das war u.a. ein Schmerzmittel für nur die 3 Tage nach der OP, evt gibt es aber ja etwas ähnliches, was wir langfristiger geben können. Ich werde dann mal den Mittwoch abwarten.

    Hallo ihr Lieben,


    ja, ich war lange, sehr lange nicht mehr hier. Familie, Arbeit, Hund und Haus haben einen fest im Griff, dass für den PC doch nur noch sehr wenig Zeit blieb. Jetzt stehe ich aber vor einem Problem, und ich hoffe, hier wie früher gute Ideen zu bekommen.


    Lena ist mittlerweile 9 Jahre. Leider wurde letzten Sommer ein Maultumor diagnostiziert, die Untersuchung des Gewebes hat ergeben, dass der Tumor bösartig ist, aber nicht streut. Sprich, er wird wieder kommen, an der selben Stelle, wie schnell, kann einem keiner sagen. Um es kurz zu machen: nächste Woche haben wir wieder einen OP Termin. Diese Tumore haben eine gute Heilungschance bei Bestrahlung, wir haben uns aber aus diversen Gründen dagegen entschieden*. Jetzt überlegt man natürlich dennoch, wie man dem Hund "helfen" kann.


    Eine Überlegung die heraus kam war, dass sich fast alle Krebstumore von Zucker ernähren, sprich vom Zucker der sich in Obst und Gemüse befindet, sowie den Kohlehydraten, die der Körper in Zucker umwandelt. Die daraus entstehende Konsequenz wäre eben keinen Zucker und keine Kohlenhydrate mehr zu füttern, um damit dem Tumor die "Lebensgrundlage" zu entziehen und das Wachstum so zu verlangsamen. Aufhalten können wir es nicht, aber die Abstände zwischen den OPs können wir versuchen zu vergrößern.


    Gespräche mit einem Futterladen in unserem Viertel, die auch TK Fleisch führen (kleiner Laden, kein Freßnapf und co) ergaben, dass wir möglicherweise mit dem TK Reinfleisch und einem CDVet Vitamin&Mineralzusatz hinkommen würden.


    Hat jemand so etwas schon gemacht? Kann das gut gehen?


    - ich bin Vegetarier, Fleisch selber zerlegen oder ähnliches ist indiskutabel für mich. Ich brate maximal ein Steak, was ich mittels einer Gabel in die Pfanne befördere, ich weigere mich aber z.b. Hack für Frikadellen zu matschen.
    - mein Mann findet das irgendwie "eklig", den muss ich überzeugen - und das, obwohl er der Fleischesser hier im Haus ist, und gerne und viel Fleisch isst.
    - wir haben nur eine recht kleine Kühltruhe, die auch noch die Vorräte eines 4 Personen Haushaltes aufnehmen muss.
    - ich habe zum Test mal so eine TK "Wurst" mitgenommen, das ließ sich ganz gut händeln. Zumindest die 500g Wurst (Lena hat ca. 25 Kilo).


    Sollte wer irgendwelche anderen Ideen haben, immer her damit. Ich bin für alle Ideen und Anregungen offen.



    *Zu den Gründen, die ich gerne Erläutere, weil es sicher interessiert, die ich aber nicht diskutieren möchte: Lena ist 9. Die Bestrahlung wären 10 Termine, sprich 10x Vollnarkose. Außerdem wäre die Strahlenklinik ca. 1.5 Stunden entfernt von uns, bedeutet ich könnte mir 10 Tage Urlaub dafür nehmen (immer Montag, Mittwoch, Freitag). Das ist bei einer Familie, mit bereits verplanten Sommerferien und einem Schulpflichtigem 1. Klässler, und einem gerade 3-jährigen schlicht aus Betreuungssicht unmöglich. Wir kommen so grad schon hin mit unserem Urlaub um Schließtage etc abzudecken. Familie haben wir nicht vor Ort. Außerdem ist Lena ein extrem sensibler, schissiger Hund. Wenn die weiss, dass es zum Tierarzt geht, will sie schon gar nicht mit. Und dort nicht aus dem Auto. Wenn ich die 10 mal hintereinander jeden Tag in so eine Klinik fahre, wird sie mir vermutlich verweigern ins Auto zu springen, aus Angst, da wieder hin zu müssen. Sie würde mit Sicherheit in irgendeiner Form einen Knacks davon bekommen. Und ich bin froh, meinen kleinen Tierheimhund so gut hinbekommen zu haben. Und so ganz nebenbei würde die Strahlenklinik auch noch knapp über 2000 Euro dafür haben wollen....(Die OPs sind über die OP Versicherung zumindest in Teilen abgedeckt). Kein Grund ist einzeln ein Ausschluß gewesen, aber die Summe dieser Gründe hat uns entscheiden lassen, einen anderen Weg zu versuchen.

    Wenn es sich um Regelmässig 8 Stunden (also Mo-Fr) handeln würde, fänd ich es nicht gut, da es ja meist nicht dabei bleibt. Da will man auch mal wohin, wo der Hund nicht mit kann, Einkaufen etc, also alles Zeit, die der Hund noch zusätzlich alleine wäre. Aber bei einem Tag in der Woche sehe ich das mittlerweile echt entspannt und würde mir darum keinen Kopf machen.

    Zitat

    es gibt ja auch diese Zuckerpaste... Aber das selber zu mischen soll wohl schwer sein


    Nein, es ist nicht schwer, Details gerne per PN, ich bin damit mittlerweile rigoros und komme mit der Paste gut zurecht :-)

    Da der nächste Urlaub bestimmt kommt vielleicht für den einen oder anderen interessant:


    Um mir im Ausland die Gebühren fürs Datenroaming zu sparen, habe ich mir Lokus Free aufs Handy geladen. Dazu eine Open Source Map und ich habe mitten in Warschau damit sogar 4 der 5 Caches die ich mir rausgesucht hatte, gefunden. Der 5te lag vermutlich unter einer der Bänke am Busbahnhof, da war NIE Gelegenheit zum suchen :-) Logischerweise muss man vorher die Caches sich aufs Handy ziehen, denn online ist man dann ja nicht.


    Mit C:Geo kriegt man ohne Datenverbindung die Caches nicht auf einer Karte angezeigt vernünftig, irgendwie braucht das immer Netz um vernünftig zu funktionieren. Ausser es hat sich in den letzten 2 Monaten was geändert.

    Zitat

    Aber nen Kindergarten kann man ja mitten ins Wohngebiet stellen (könnt ja einer 3 Minuten fahren oder gar gehen müssen, wenn der weiter draußen gebaut wird), und die Anwohner müssen´s akzeptieren.....


    Ich habe bald 2 Gören, die in den Kiga müssen. Unser Kiga liegt aber nicht in Fussreichweite, sondern etwa 3 Kilometer weit weg von uns, denn der bei uns in der Nähe bietet nicht genügend Betreuungsstunden für uns an, dann könnte ich nicht arbeiten gehen. So, weisst du wie toll das ist, jeden Morgen 3 Kilometer (und das durch den Stadtverkehr!) zu gurken, das Kind abzugeben und dann in die Gegenrichtung zur Arbeit zu fahren? Das sind jeden Tag 45 Minuten die Kind länger in die Betreuung muss, nur weil der Kiga für uns so weit ab vom Schuss ist. Ich bin sicherlich nicht bereit, jeden Morgen in die Pampa zu gurken, nur weils da keinen Anwohner stören kann. (Mal abgesehen davon bin ich eh dafür, Kigas in die Gewerbegebiete zu verlagern, denn dort arbeitet man schließlich und würde sich ordentlich Wegzeit sparen, nicht wegen des Geräuschpegels.)


    Zum Thema Hund anbinden: Ich binde meinen Hund auch ab und an vor dem Kiga an. Es ist nicht immer anders lösbar, bzw. das geringste Übel. Ich kann mit dem Hund eine schöne 45 Minuten Runde laufen und ihn vor dem Kiga anbinden, oder ich kann 10 Minuten gehen und ihn dann für ne Stunde alleine lassen. Da finde ich Variante zwei einfach die bessere Lösung. Allerdings kann ich sehr gut ums Eck hinter dem Kiga Zaun anbinden, so dass wirklich keiner an ihm vorbei muss. Andere Hundebesitzer binden auf der anderen Ecke des Grundstückes an, teilweise sogar am Pfeiler des Vordaches vom Kiga, das find ich dann auch nicht immer so prickelnd. So würde ich es halt auch nicht machen. Aber gleich loszubrüllen, ein Hund hat vor dem Kiga nix verloren finde ich auch nicht gut. Wenn keiner direkt vorbei muss, ist das doch kein Problem, da sind manche Zäune hinter denen ein Hund "bösartig" bellt aber man am Bürgersteig direkt dran vorbei muss, sicherlich unangenehmer als ein Hund, der weit weg von mir angebunden ist.


    Zum Thema Bedrohung: Der Hund scheint ja sehr gut erzogen, sonst wäre er ja da ständig auf Streiftour. Er scheint zu wissen, wo sein Revier endet und erkennt den offenen Zaun als Grenze an. Aber klar wird man ängstlich, wenn einem so gedroht wird. Ich würde allerdings der Drohung versuchen, nicht allzuviel beizumessen, sonst lebst du nur noch in Angst vor dem Hund, der ja doch sehr friedlich scheint und auch recht gut erzogen. Aber, nichts desto Trotz ist die Drohung des Herrn ein zweites Thema und das würde mich viel mehr ärgern. Jetzt ist die Frage, ob man da einfach drüber steht und ein wenig Wasser den Main runterfließen lässt und feststellt dass es nur viel heisse Luft war, oder ob man halt sagt, ich lass mir das nicht gefallen. Da hätte ich für beide Varianten Verständnis, aber nicht, weil es ein Listenhund ist (möglicherweise) oder überhaupt ein Hund beteiligt ist, sondern weil das Verhalten des Herrn unmöglich ist.

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