Homöopathie - was denkt ihr darüber?

  • Hi!

    Ich persönlich denke beides hat seine Berechtigung !

    Unsere Tiere werden öfters hömöopathisch behandelt , womit wir gute Erfolge haben.
    Oft ist die Schulmedizin zu agressiv,da bietet sich dann die Hömöopathie an,eben als Alternativmedizin.

  • Zitat

    Trotzdem wird durch den Halter ein Placebo-effekt herbei geführt. Er beeinflusst ja das Tier.

    Ja...aber dann ist's nicht der klassische Plazeboeffekt im Sinne des Wortes da es nicht das Pseudomedikament selbst ist was eine Wirkung auf das Tier erzielt sondern die Suggestion und daraus resultierende positive Haltung des Menschen.

  • [quote?"tagakm"]Hmmm....ich denke da ja auch eher rein wissenschaftlich[/quote]

    Das tue ich eigentlich auch. Ich habe es nicht besonders mit Glauben, aber ich stelle genauso gut die menschliche Wissenschaft in Frage. Ich glaube, es gibt so einiges, was wir nicht erklären können, weil wir irgendwo einen Fehler im System haben - ja, ich denke mal wieder kompliziert. Und deshalb ist Homöopathie für mich keine Glaubensfrage, sondern einfach nur noch nicht erforscht genug.
    Ich glaube nicht dass es funktioniert, ich denke es mir, und weiß dass es bei richtiger Behandlung fast schon Wunder wirken kann.

  • Sicher, trotzdem wirkt in diesem Moment nicht das Medikament. Das war es, was ich damit ausdrücken wollte. Und im weiteren Rahmen umfasst der Begriff ja auch solche "Phänomene".

  • habe bisher eigentlich auch nicht daran geglaubt.....aber ;)

    Mein Hund (9 Monate) hat seit mehreren Wochen eine starke Augenentzündung und wurde vom Tierarzt mit entsprechenden Augentropfen behandelt. Es ist auch dadurch nicht besser geworden und er sollte nun operiert werden. Durch Bekannte bekam ich die Adresse einer guten Tierheilpraktikerin und dachte versuchen kann ich es ja....

    Zoe hat die Globuli über drei-vier Tage bekommen und ihre Augen sind absolut wieder ok. Es tränt nicht mehr, die Augen sind nicht mehr rot, alles im grünem Bereich. Also ich bin begeistert.

    Werde nun noch mit meinem 9-jährigem Hund hingehen, denn auch er hat einige Probleme mit Borreliose, Athrose etc. und ist eigentlich schon seit zwei Jahren kein fitter Hund mehr. Er muß ständig starke Medikamente nehmen, die auch nicht wirklich was bringen. Alle zwei Monate Antibiotika, das kann´s ja auch nicht sein. Ich habe bei Tierärzten schon richtig viel Geld gelassen, ist ja auch ok, aber eine wirkliche Besserung für meinen Schatz gab es nicht.

    Ich bin ziemlich gespannt, wir werden die nächste Woche mit der Behandlung beginnen, kann gerne darüber berichten.

    Gruß Balouba

  • Vor ca. 3 Woche haben ich mit "virtuell" mit 2 Wissenschaftlern zu diesem Thema gestritten. ein Astronom und eine Physikerin. Beide halten Homöopathie für ausgemachten Quatsch, weil wie sollen denn bitte schön Zuckerkugeln heilen helfen?
    Ich bin da eher in so fern offen, als das ich es irgendwann mal probiert habe, als mein Ischias derbe entzündet war und ich mich gar nichtmehr bewegen konnte. Es kann natürlich purer Plazeboeffekt gewesen sein (ich habe allerdings auch zusätzlich Schmerzmittel nehmen müssen), aber es ging mir mit den speziell ausgesuchten Globulis schneller merklich besser. Wie gesagt, kann auch Einreden gewesen sein. Meine Mutter hat jetzt nach einem für sie schlimmen psychischen Schock ihren Appetit vergessen (und sie hat schon derbes Untergewicht), doch mit speziellen Globulis ging es innerhalb von 2 Tagen wieder bergauf und sie aß mit Appetit. Der Skepitker sagt auch hier "Plazeboeffekt" ich bin der Meinung eher nicht.
    Aber wie gesagt, die Meinungen sind halt verschieden zu dem Thema. Zudem sollte man wohl nie nur auf Homöopathie setzten, sondern eher Schulmedizin und Homöopathie in einem gesunden Verhältnis mischen. Ist meine Meinung und bis jetzt bin ich gut mit diesem System gefahren.

    Greez
    RR

  • Hi,

    wenn sich durch die Gabe eines Homöopathischen Mittels die Einstellung des Menschen zu seinem Körper verändert und bewusster wird, ist das Ziel mehr als erreicht, wenn dadurch dann eine innerliche Heilung stattfindet.

    Ich halte absolut nichts davon, den Körper mit Chemie vollzuhauen, die nur die Symptome aber nicht die Ursache bekämpfen und wegdrücken !!! Und darin liegt für mich die Schwierigkeit bei reiner Schulmedizin !!!

    Sicherlich bin ich kein Radikalverfechter der Naturheilkunde. Es gibt einfach körperliche Gebrechen, da geht es nicht.

    ABER:

    Siehe alte Indianerheilmethoden ( es gibt alte Medizinen der Indianer, die es heute noch gibt und die ihre Wirkung nachweislich haben. Da nicht wissenschaftlich, werden sie verurteilt ), Schamanen etc. ........

    Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sind wissenschaftlich eben nicht erklärbar. Und es gibt sie doch. Leider leider sind viele Fähigkeiten, die wir Menschen noch hatten, verloren gegangen oder sagen wir mal ganz tief in uns verschüttet !!! Eben weil die Wissenschaft uns eintrichter es sei Humbuk !!!

    Und wenn eben Suggestion ( nennen wir es mal so ) zur Heilung beiträgt, dann ist das für mich absolut OK.

    Liebe Grüße
    Alexandra

  • Ich werde immer dann skeptisch, wenn jemand eine Seite radikal ablehnt.

    Also dann, wenn Leute ihre krebskranken Kinder mit super guter Heilungschance nicht operieren wollen, wegen was weiss ich, oder wenn jemand tagelang mit Migräne rumrennt, weil er keine Kopfschmerztabletten nehmen will.

    Andererseits finde ich es nicht gut, wenn jemand komplett das als Humbug hinstellt, denn es ist irgendwas dran und es gibt eben, wie mein Vorschreiber so schön schrieb "Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht erklärbar sind" - oder zumindest noch nicht mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln.

    Wille ist die eine Sache, Placebo eine zweite. Aber Fakt ist ja auch, dass Globuli (die ja "Mist" sind) z.b. aus Arnika sind, die eine wissenschaftlich bewiesene Heilpflanze sind. Also doch wieder Wissenschaft??

    Ich denke, ein wenig Verständnis für jede Seite tut allen gut, sich nicht komplett verschließen und der Situtation angemessen das Richtige auswählen. Das ist der Weg zum Erfolg.

  • Zitat

    Hi,
    Ich halte absolut nichts davon, den Körper mit Chemie vollzuhauen, die nur die Symptome aber nicht die Ursache bekämpfen und wegdrücken !!! Und darin liegt für mich die Schwierigkeit bei reiner Schulmedizin !!!

    Dieser Satz bringt mich immer wieder auf die Palme! Nichts für ungut, aber auch in der "pflanzlichen Heilkunde" wirkt nix anderes als Chemie.
    Siehe Schüssler-Salze: Das sind alles anorganische Salze, teils sogar stark gifitg, die sich Leute da reinpfeifen. Gut, in den Milchzuckkertabletten ist nicht wirklich was von dem "wirksamen" Stoff drin, aber trotzdem ist es reine Chemie. Im besten Fall kriegste Durchfall, weil du Lactoseintolerant bist, im schlimmsten Fall hat dir jmd selbstgemischte Kaliumdichromat-Tabletten gegeben und du liegst 1,80-tiefer.

    Und was ist mit Aspirin? Ob ich nun 2kg Weidenrinde kaue oder mir gleich ne hochdosierte Tablette einwerfe ist doch egal. Der Wirkstoff ist zu 100% der gleiche - beides böse chemisch. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass alles Chemie ist, was du dir einwirfst. Wo will man den den Unterschied ziehen? Es sind immer chemische Substanzen die im Organismus wirken.
    Und ob ich nun Kochsalz in Labor herstelle oder ausm Toten Meer filtere - beides bleibt NACL!

  • Zitat

    Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass alles Chemie ist, was du dir einwirfst. Wo will man den den Unterschied ziehen? Es sind immer chemische Substanzen die im Organismus wirken.

    Aber damit hast du doch deine Lösung, es ist alles Chemie. Ist es dann nicht egal, in welcher Art diese Chemie in den menschlichen Körper kommt? Ob es nun mit einer hochdosierten Substanz, die der reine Schulmediziner empfiehlt, mit viel Wasser zu nehmen oder einen Tee aus der Substanz? Ist es nicht egal, ob man seinem Körper nur eine kleine Chance zur Selbstheilung gibt (Placebo hin oder her) oder ob man sich gleich mit hohen Dosen behandeln lässt, die nicht das Ganze sehen, sondern nur ein Symptom, welches verschwinden muss?

    Ob und die Naturmedizin oder die Schulmedizin, beide Bereiche haben ihre Grenzen und beide können sich wunderbar ergänzen.

    Ich glaube nicht nur an die Naturheilkunde - sei es Homöopathie, Schüssler Salze, Bach Blüten, Akupunktur, Phytotherapie oder auch an Dinge wie Farben, Musik, Reiki genauso wie an TK - ich wende es auch regelmäßig an und das bei Mensch wie auch bei Tier und das auch bei Tieren, zu denen ich keine Emotionale Bindung habe. Einer meiner krassesten Fälle ist immer noch die Staupeseuche in der Tierauffangstation, wo der Tierarzt alle aufgegeben hat und wir trotzt der Globulies, die ja nicht wirken, 8 von 10 Tieren retten konnten.
    Nur eines sollte man dabei immer im Auge haben, man sollte seine Grenze kennen.
    Ich bin bei neuen Erkrankungen oder Verhalten, die ich entsprechend mit der Naturheilkunde angehe immer skeptisch, aber ich konnte bisher immer überzeugen - sogar meinen Mann, der für Pharmafirmen arbeitet.

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