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Vollzeitjob und Hund - machbar oder "no go"?

  • Ich musste mich in einem anderen Forum gerade übelst anpampen lassen, weil ich die These vertreten habe, dass man einem Hund das Alleinsein auch "antrainieren" kann und dass ich es nicht verwerflich finde, wenn man einen Hund hat und Vollzeit arbeiten geht. Mich würde mal interessieren, wie hier die Meinungen so sind. In dem anderen Forum waren etliche User der Meinung, dass Vollzeit arbeitende Menschen keine Hunde halten dürften, weil es Tierquälerei sei, einen Hund acht Stunden alleine zu lassen. Wie ist hier die Meinung?

  • Meine 2 dürfen mit ins Büro, sind es aber nur selten. Ob die nun 8 Stunden daheim pennen oder hier bei mir, ist denen egal (behaupte ich jetzt einfach mal). Solange für genügend Ausgleich gesorgt wird, finde ich es nicht schlimm (vorausgesetzt der Hund kennt es!!). Einen Welpen würde ich aber nie so lange alleine lassen.


    Womit ich eion problem habe, sind HH die den Hund erst 8 Stunden oder länger alleine lassen und dann nur ne kurze Runde drehen damit er sich mal lösen kann. Da frag ich mich auch, warum die überhaupt nen Hund haben...

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
    (©Lockenwolf)



    Peter Pan (Weimaraner-Mix *15.06.2011), Kalle Wirsch (Malinois *13.06.2012), Foudre (Malinois *19.02.2014), Itsy Bitsy (Malinois *20.12.2014)


    Die Malis und der Pan

  • 8 Stunden alleine finde ich auch schon etwas lang. Aber es gibt schon Möglichkeiten und Wege, wie ein Mensch der Vollzeit arbeitet einen Hund halten kann. Sei es das er in der Mittagspause heimfährt und mit den Hunden geht, den Hund mit zur Arbeit nimmt oder einen Gassigänger oder Dogsitter beschäftigt.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Ich muß dazu sagen, das meine sehr selten wirklich mal so lange alleine sind. Mein Bruder schichtet und da sind sie eine Woche lang etwas mehr als 7 Stunden alleine. Ansonsten sind sie entweder nur 2,5 Stunden alleine oder gar nicht (Früh-, Spät-, Nachschicht). Wäre das anders, würde ich Mittagspause machen und in dieser heimfahren um mit ihnen zu laufen.

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
    (©Lockenwolf)



    Peter Pan (Weimaraner-Mix *15.06.2011), Kalle Wirsch (Malinois *13.06.2012), Foudre (Malinois *19.02.2014), Itsy Bitsy (Malinois *20.12.2014)


    Die Malis und der Pan

  • Zitat von "Cerridwen"

    8 Stunden alleine finde ich auch schon etwas lang. Aber es gibt schon Möglichkeiten und Wege, wie ein Mensch der Vollzeit arbeitet einen Hund halten kann. Sei es das er in der Mittagspause heimfährt und mit den Hunden geht, den Hund mit zur Arbeit nimmt oder einen Gassigänger oder Dogsitter beschäftigt.


    Wer hat schon die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit nehmen zu dürfen? Das ist ja wohl eher selten. Ich hatte die Frage hier nur mal reingestellt, weil in dem anderen Forum tatsächlich Leute waren, die forderten, ALLEN Vollzeit Arbeitenden ihre Hunde wegzunehmen. So viele Tierheime kannste ja gar nicht bauen, wie man dann brauchen würde, das fand ich doch SEHR realitätsfern.

    • Neu

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  • Nunja... alleine sein antrainieren - sicher.


    8 Stunden regelmässig alleine lassen - kann man drüber streiten, ob man ein Rudeltier sich anschaffen sollte um es dann alleine zu lassen, aber nicht das Ende der Welt.


    Mein Problem zu Zeiten, als ich noch kein Homeoffice hatte war, dass es halt eben nicht bei den 8 Stunden bleibt.


    Da kommt


    a) morgens Weg drauf 30-60 Minuten je nach Verkehr
    b) abends Weg drauf 30-60 Minuten je nach Verkehr
    bb) Unplanmässige Überstunden
    bbb) Unfall auf dem Rückweg man steht im Stau - wer lässt den Hund raus?
    c) hüpft man eben auf dem Heimweg noch in den Aldi rein, weil man abends was anderes kochen will als geplant 20 Minuten
    d) Abends bei Freunden eingeladen sein, wo der Hund nicht mit hindarf (was ich akzeptiere!) zwar mit Pause und Gassigehen noch mal 3 Stunden
    e) Saunabesuch mit Weg 4-5 Stunden, wenn man kurz geht 2-3 Stunden
    f) Kinoabend 2-3 Stunden
    g) Wocheneinkauf, Kirmes, Weihnachstsmarkt, Kirche, Krankenhausbesuch etc.


    Es war für meine Ansicht einfach zu viel, wo der Hund noch zusätzlich alleine ist, es bleibt halt nicht nur bei den 8 Stunden.


    Ja, ein erwachsener Hund kann es lernen, 8 Stunden seine Blase zu kontrollieren. Aber es dauert, daher ist hier von einem Welpe oder Junghund dringend abzuraten. Lena schafft tagsüber mit 17 Monaten jetzt maximal 6 Stunden, dann rennt sie nervös an der Tür auf und ab und pinkelt auch direkt auf den ersten Grünstreifen.


    ABER: Jeder Hund ist unterschiedlich, es kann sein, dass du einen Hund kriegst, der das nie lernt, 8 Stunden allein zu bleiben. Dann solltest du einen Alternativplan in der Tasche haben.


    Von mir also nicht unbedingt ein absolutes Contra, aber viele Dinge zu bedenken.


    Ich habe auch gedacht, ach, Lena kann ja überall mit hin... Ich stoße gaaaanz oft an meine Grenzen. Opa im Krankenhaus, Einkaufen bei 35° draußen, da kann sie nicht im Auto warten, Sauna, Ikea mit der Freundin, was weiss ich. Aber da ich den ganzen Tag von zuhause arbeite, sind 4 Stunden Saune für Lena kein Problem, wobei das bei dir halt 4 zusätzlich zu den 8 + Weg sind.

    ~~~~~~What you give is what you get~~~~~~
    Kritik an anderen hat noch nie die eigene Leistung erspart
    ***Lena - Labrador-Dalmatiner-X-Mix geb. 06/2007***

  • Zitat von "Murmelchen"

    Meine 2 dürfen mit ins Büro, sind es aber nur selten. Ob die nun 8 Stunden daheim pennen oder hier bei mir, ist denen egal (behaupte ich jetzt einfach mal). Solange für genügend Ausgleich gesorgt wird, finde ich es nicht schlimm (vorausgesetzt der Hund kennt es!!). Einen Welpen würde ich aber nie so lange alleine lassen.


    Womit ich eion problem habe, sind HH die den Hund erst 8 Stunden oder länger alleine lassen und dann nur ne kurze Runde drehen damit er sich mal lösen kann. Da frag ich mich auch, warum die überhaupt nen Hund haben...


    :reib:
    Wir hatten mal Nachbarn die ihre zwei Hunde 8-10 Stunden täglich alleine gelassen haben, weil sie beide berufstätig waren.Dann nur mal kurz raus um die Ecke oder in den Garten und wieder rein.Das find ich blöd :motz:

    Viele Liebe Grüße
    Dani mit Oskar


    Mein Foto findest Du auf Seite 7 in der Fotogalerie der User

  • meine ganz persönliche Meinung ist, dass 8 Stunden alleine lassen schon wirklich grenzwertig ist. Mal 4 Stunden, ok. Aber mehr muss nicht sein.


    Meine Überlegung, einen Hund zu kaufen, hätte sich sofort in Wohlgefallen aufgelöst, wenn ich nicht die Möglichkeit hätte, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen (oder eine andere Betreuungsmöglichkeit hätte, was aber NICHT der Fall ist). Und damit das Ganze doppelt abgesichert ist, war mich wichtig, dass auch mein Freund den Hund mit zur Arbeit nehmen könnte, wenn es bei mir mal nicht geht. Was anderes kommt für mich nicht in Frage. Und ich habe Glück mit meinem Arbeitgeber und der Tätigkeit meines Freundes (selbständig). Sonst gäbs bei mir keinen Hund.

  • Ich und meine Verlobte, lassen unsere Nuka auch bis zu 8 Stunden am Tag alleine, weil meine Verlobte unseren Hund nicht mitnehmen kann. Ich ebenfalls nicht.
    Gut, wir haben Glück, wir wohnen mit ihren Eltern im Haus und die Mama geht dann eben kurz raus mit unserem Hund damit sie sich lösen kann!
    Ich geh um halb sieben aus dem Haus, meien Freundin erst um acht und ich bin dann vor sechszehn Uhr zuhause. Das sind auch knapp acht Stunden es geht! Ok unser Hund ist acht Jahre und sie hat es echt richtig gut bei uns, sie sucht auch die Ruhe.
    Ich sage auch, mit einem Welpen wäre es nicht so gut, aber mit einem älteren, schon!

  • Ich habe meinen Hund auch erst mit zur Arbeit nehmen dürfen. Durch Jobwechsel oute ich mich jetzt auch als 40-h-arbeitende Hundehalterin.


    Meine Nachbarin geht mittags mit Lara raus (Glück gehabt), aber ansonsten macht ihr das Alleinesein nicht viel aus (sie ist aber auch schon etwas älter).


    Es kommt auf den Hund an...


    Beinahe jeder andersländische (oder auch deutsche) Tierheimhund wäre froh über ein warmes Plätzchen, ob die Familie nun immer da ist oder nicht. Das "andersländische" betone ich nur aufgrund der Tierheimbedingungen, die für den Winter oft Katastrophal sind (keine Decken, zu kleine Häuschen, keine "Innenzwinger"..., Erfrierungen oder Tod durch Erfrierungen - da ist es in Deutschland meist "angenehmer")


    Klar sind 9 Stunden (8 Std. + Fahrt und Mittag - als Bsp.) eine sehr lange Zeit, dazu nochmal 7-8 Stunden menschliches Schlafbedürfnis... bleiben aber immer noch ca. 8-9 Stunden für den Hund, bzw. (abzgl. von Sachen wie Kochen, Sauber machen, ein wenig vorm TV oder bei einem Buch entspannen etc..., was man ja auch nicht zwingend jeden Tag macht) 6 Stunden.


    Mein Hund würde durchdrehen, wenn ich sie 6 Stunden (oder auch nur 4) durchweg betüddeln und bespaßen würde - das ist sicher eine Charakterfrage. Spazieren gehen tun wir jedenfalls ca. 2 Std/Tag und auf Bespaßung ist sie eher nicht aus.


    Ich mache ihr auch oft einen Kong oder "bastel" eine Futterbespaßung, die sie dann in der Alleinzeit beschäftigt.


    Es gibt bestimmte Rassen, die ich mir mit einem Vollzeitjob nicht aneignen würde (wobei man hier natürlich auch von Hund zu Hund unterscheiden muss)...


    Wenn ich allerdings von Anfang an ohne die Möglichkeit meinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen den Gedanken an einen Hund hätte... Hmm... Ich glaub, ich würde ihn verwerfen (außer eben bei wirklich sooo armen Tierheimhutzeln, die Null Chancen mehr haben). Denn wenn man sich einen Hund anschafft kennt man vorher nie die Eingewöhnungszeit, da reichen manchmal 3 Wochen Urlaub nicht...


    Einen Welpen würde ich mir zB in der Situation auch niemals anschaffen.


    Wo ich noch eher einen Streitpunkt sehe (den ich bis heute für mich nicht klären konnte): Sollte man sich bei Berufstätigkeit einen 2. Hund anschaffen, wenn man gerne mehr als einen Hund halten möchte? Damit zB der Einzelhund nicht allein ist? Warten Hunde wirklich nur auf ihr Herrchen/Frauchen/Beide, oder wären manche Hunde viell. mit einem hundischen Partner an ihrer Seite zufriedener/nicht mehr ganz so allein?


    Die TE hat schon recht: Würden alle Vollberufstätigen jetzt ihre Hunde im TH abgeben oder keine mehr aus einem TH aufnehmen... oh jee... (Etwas anders sehe ich das jedoch bei Hunden aus einer Zucht)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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