Kastration / Bequemlichkeit des Besitzers?

  • Mal kurz OT, weils angesprochen wurde: ich gehe mit Anouk im September auch auf Ausstellung, obwohl ich eigentlich nicht vorhabe zu züchten. Warum??? Weil meine Züchterin auch kommen wird und sie eine Ressonanz ihes ersten Wurfes hätte, ob die Verpaarung der Elterntiere den Rassestandards gemäß, erfolgreich war.
    Ich finde daran nichts verwerflich, solange es meinem Hund dabei gut geht. Wenn ich merke sie hat Stress, lasse ich es natürlich.

  • Zitat

    Ich wüsste KEINEN einzigen Nachteil einer Kastration.

    Eine Kastration kann durchaus Nachteile haben, zB
    Gewichtszunahme,
    Fellveränderung,
    gesteigertes Aggressionsverhalten,
    Ängstlichkeit/Unsicherheit,
    veränderter Geruch,
    Inkontinenz,
    Knochenprobleme...


    Ehrlichgesagt halte ich es für ein wenig bedenklich, eine Kastration als simple OP ohne jegliche Nebenwirkungen abzutun. Diese Aussage ist genauso falsch wie die, dass alle Hundehalter, die ihren Hund kastrieren lassen, faul sind. ;)

    LG, Caro

  • Also, nachdem ich nun 12 Seiten gelesen habe, stelle ich fest, daß

    ...der Themenstarter nicht diskutieren möchte, sondern nur seine Meinung loswerden wollte
    ...nicht wirklich neue Erkenntnisse hervorgebracht wurden
    ...10 Experten 11 Meinungen haben
    ...das Fazit immer wieder auf den Ratschlag hinausläuft "...das muss jeder für sich selbst entscheiden"

    Was mir keiner wirklich beantworten und nachweisen kann: Leidet ein Hund physisch oder psychisch unter einer Kastration?

  • Zitat

    Also auf Ausstellungen ist doch ....... Es geht doch um den Hund an sich und nicht um die Profilierung seines Herrchens/Frauchens im Ring.

    Ich wüsste ausserdem nicht, weshalb ich einen Hund auf eine Ausstellung schleppen soll, wenn er doch nicht für die Zucht herangezogen wird ...

    *grübel*

    Beschäftigung für den Hund. Oder besser Abwechslung damit dem Hund nicht langweilig wird. Und Ausstellungen haben nicht mit Profilierung zu tun... zumindest meistens aber das ist ein anderes Thema.

  • Zitat

    Beschäftigung für den Hund. Oder besser Abwechslung damit dem Hund nicht langweilig wird. Und Ausstellungen haben nicht mit Profilierung zu tun... zumindest meistens aber das ist ein anderes Thema.

    Äh. Wenn dem Besitzer nichts anderes als der Besuch von Ausstellungen einfällt, um seinen Hund zu beschäftigen, auszulasten oder ihm die als Abwechslung anbietet, sollte er sich vielleicht ein anderes Hobby suchen ?

  • Zitat

    Interessant: Ich habe keinen link da die Studie schon aelter ist, aber es wurde bewiesen das Huendinnen mit ausgepraegter Dominanzaggression nach einer Hysterectomy verstaerkte Dominanzaggressionen an den Tag legten.

    Die Studie gibt es und es steht in diverser Studienliteratur zur Tiermedizin. Mein Tierarzt konnte es aus mehreren persönlichen Erfahrungen bestätigen und rät dringend davon ab, aggressive Hündinnen kastrieren zu lassen.

    Ich selbst würde meine Hunde eher nicht kastrieren lassen, aber natürlich kommt es immer auf den Einzelfall an. Wenn denn eine Hündin wirklich immer wieder scheinschwanger wird, unter Gebärmutterentzündungen leidet usw., würde ich wahrscheinlich auch die Entscheidung für eine Kastration treffen und wahrscheinlich gibt es genauso Rüden, denen man mit der Erhaltung ihres Triebs keinen Gefallen tut -- ich hatte das Glück ein solches Exemplar noch nicht kennenlernen zu dürfen.

    Man sollte sich nur vorher über einen solchen Eingriff Gedanken machen, abwägen, was man davon erwartet, wie realistisch es ist, dass es eintritt und sich auch über mögliche Nachteile informieren. Das würde man bei jeder eigenen Operation ja auch machen und nicht auf irgendein dummes Statement von Hinz oder Kunz zum Chirurgen rennen. Beim Hund sollte ich mir das genauso überlegen und mich fragen, ob ich einem Hormon- oder einem Erziehungsproblem zu Leibe rücken will.

    Ein Bekannter meines Onkels hatte einen leinenaggressiven Cocker-Rüden, was er auch durch "Kastration" heilen wollte. Einziges Ergebnis des Eingriffs: Massive Fellverschlechterung (bei Cockern tritt nach der Kastration wohl sehr häufig dieses Kastratenfell auf) und ein Hund der auch im Freilauf nicht mehr verträglich war, weil er danach interessanterweise regelmäßig von Hündinnen Kloppe kassierte.

    LG Andrea

  • Zitat

    Das faellt aber weg wenn der Hund komplett ausgewachsen ist und dann erst kastriert wird.

    Nicht ganz. Bei Kastration vor dem pubertären Hormonschub können aufgrund des nicht abgeschlossenen Knochenwachstums gesundheitliche Probleme entstehen.

    Darüber hinaus besteht allgemein bei kastrierten Hündinnen aufgrund einer verringerten Mineraleinlagerung in den Knochen die Gefahr von Osteoporose und anderen Knochenerkrankungen.

    LG, Caro

  • OT: Bei Ausstellungen geht es darum den Hund auszustellen und eine Bewertung zu bekommen, meistens um mit dem entsprechenden Hund züchten oder (wie bei mir) meiner Züchterin eine Rückmeldung geben zu können. :D Anouk braucht keine Ausstellungen, um ausgelastet zu sein, wäre auf Dauer auch ganz schön teuer ;) .

    So Schluss jetzt, geht ja schließlich um ein anderes Thema :^^: .

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