Kastration / Bequemlichkeit des Besitzers?
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Ich möchte mich in diese Diskussion gar nicht einmischen, weil zum einen ist es immer einen Entscheidung, die der Hundehalter zu treffen hat und zum anderen wurde schon viel dazu gesagt.
Aber in einem Buch das ich gerade zu Recherchezwecken lese, steht ein Satz:
Zitat... Aber damit werden sie keine Sorgen haben, denn sie werden als verantwortungsvoller Stadthundehalter ihre Hündin doch sicher kastrieren lassen ...
davor wurde die Läufigkeit der Hundedamen angesprochen.
Dazu muss man sagen, das die Autorin zum Beispiel in einer Reportage im Sat1 als Sachverständige zu Wort kam.Wie man also sieht, sind es nicht immer die Tierärzte, die eine Kastration anraten, nein selbst in Büchern, die in diesem Jahrhundert - ganz genau erschienen ist es im Jahre 2003 - erschienen sind, wird es ganz groß angepriesen. Auch in diesem besagtem Buch wird die Kastration bei Aggressionsproblemen - besonders unter Rüden - dringenst angeraten und das schön als leuchtender Merksatz. [/code]
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Zitat
aber woher willst Du wissen, ob es auch für den Hund das Beste ist ...
Inwiefern??
Meinst du jetzt aus gesundheitlicher oder "hundepsyschischer" Sicht??? -
Zitat
Ja klar aber wenns dann ums Geld verdienen geht da sieht man in den Augen schon die Dollarzeichen.
aufwachen
Ach Tommy Du provozierst und verallgemeinerst doch nur.
Schau doch mal in TA-Praxen rein. Da ist die Hölle los. Die Docs verdienen
sich schon ihre Brombeermarmelade auf's Baguette. Ganz easy.Die brauchen sich doch gar nicht erst mit aufwendigen Kastras anzudienen.
Es reicht auch so.
Und längst nicht alle Docs sind Beutelschneider. Ich würde eher sagen die
Wenigsten.
Und den Stress und die Arbeitszeiten möchte ich nicht unbedingt haben.Du haust hier laufend Thesen rein und verschwindest wieder. Auch ne Art
eine Diskussion anzuheizen.Ich sagte bereits, Kastration ist ein umstrittenes Thema, ein Konsens nur
schwerlich zu realisieren.
Man muss von Fall zu Fall entscheiden. Silke sagt das ganz richtig. Man
kann bei diesem Thema nicht alles über einen Kamm scheren.Du musst aber auch nicht unbedingt andauernd Schärfe hier reinbringen.
Hier wird doch vernünftig diskutiert.Aber wenn Du es geschafft hast den Weg zu finden, wie man von Luft und
Liebe leben kann und satt wird, dann brauchst Du ja auch nicht auf so
polemisch auf das Einkommen der Tierärzte einzugehen.Oder ist da Neid?

vorzügliche Grüsse ... Patrick :^^:
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Zitat
Auch in diesem besagtem Buch wird die Kastration bei Aggressionsproblemen - besonders unter Rüden - dringenst angeraten und das schön als leuchtender Merksatz.
Die Kastration KANN ja auch bei Rueden mit ausgepraegter Aggression dabei helfen diese Aggression zu mildern.
Natuerlich kann man nicht sagen Aggression = Kastration = alles ok.......aber unter Umstaenden ist eine Kastration in solchen Faellen der erste Schritt zur Problemloesung.
Das statement mit der "Stadthaltung" leuchtet mir allerdings ueberhaupt nicht ein

Interessant: Ich habe keinen link da die Studie schon aelter ist, aber es wurde bewiesen das Huendinnen mit ausgepraegter Dominanzaggression nach einer Hysterectomy verstaerkte Dominanzaggressionen an den Tag legten.
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Zitat
Ich möchte mich in diese Diskussion gar nicht einmischen, weil zum einen ist es immer einen Entscheidung, die der Hundehalter zu treffen hat und zum anderen wurde schon viel dazu gesagt.
Aber in einem Buch das ich gerade zu Recherchezwecken lese, steht ein Satz:
davor wurde die Läufigkeit der Hundedamen angesprochen.
Dazu muss man sagen, das die Autorin zum Beispiel in einer Reportage im Sat1 als Sachverständige zu Wort kam.Wie man also sieht, sind es nicht immer die Tierärzte, die eine Kastration anraten, nein selbst in Büchern, die in diesem Jahrhundert - ganz genau erschienen ist es im Jahre 2003 - erschienen sind, wird es ganz groß angepriesen. Auch in diesem besagtem Buch wird die Kastration bei Aggressionsproblemen - besonders unter Rüden - dringenst angeraten und das schön als leuchtender Merksatz. [/code]
also manchmal kann man echt nur noch mit dem Kopf schütteln. Allein schon wenn man in Sachbüchern (gehe mal davon aus das es eines ist) versucht Leuten seine Meinung aufzudrücken.
Nur zu dumm das sich irgendwie nahezu keine einig sind.
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Nun das es kann ist richtig, aber in dem Buch wurde das - die Kastration - als Lösung generell für dieses Problem - Aggression, aber auch bei Ungehorsam, besonders bei Rüden, bei Weglaufen oder nicht kommen, wenn gerufen - angegeben.
Was die Dame in ihrem Buch sagen möchte ist, das Hundehalter in der Stadt doch alle ihre Hunde schön kastrieren lassen sollen, damit a. die Rüdenbesitzer nicht von den Hündinnen "belästigt" werden und dann die ganze Nachbarschaft auf Trab halten und b. die Hündinnenbesitzer nicht durch entflohene Rüden belästigt werden und das c. so die gesamte Hundegemeinde in der Stadt auf engerem Raum einfach friedlicher zusammenleben kann, wenn alle Hunde kastriert werden oder sind.
Ich sehe das Buch nicht als Sachbuch und inzwischen auch nicht mehr als Ratgeber, als das es gedacht ist. Es ist eine lustige Lektüre, wenn man mal einen schweren Tag hatte und etwas vor die Wand fallen möchte, vor lachen.
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Ich habe mir auch die frage gestellt ...ja oder nein....... und-Ich habe mich fürs kastrieren entschieden und bereue es nicht!!!!!!!Ich finde es gibt keinen Grund seinen hund nicht zu kastreiren wenn er keinen nachwuchs zeugen soll.Mein hund hört wesentlich besser und benimmt sich auch so ruhiger.....aber ich finde jeder Hund ist anderes!!!!!!
Es gibt durchaus Gründe einen Hund nicht zu kastrieren auch wenn er keinen Nachwuchs bekommen soll.
Z.b. würde eine Kastration das Fell ruinieren was bei Ausstellungen sehr schlecht wäre.
Nur mal ein kleines Beispiel. -
Zitat
Nun das es kann ist richtig, aber in dem Buch wurde das - die Kastration - als Lösung generell für dieses Problem - Aggression, aber auch bei Ungehorsam, besonders bei Rüden, bei Weglaufen oder nicht kommen, wenn gerufen - angegeben.
So formuliert ist das natuerlich einfach faktisch falsch.
Testosteron agiert als Verhaltens Modulator was dazu fuehrt das aggressives Verhalten lediglich intensiviert wird.......durch einfache Kastration wird dieses Verhalten meistens einfach nur etwas entschaerft aber keinesfalls abgestellt.
Wenn ein Hund mit klinischer anormaler Aggression diagnostiziert und darauf hin kastriert wird muss danach auch eine Verhaltensmodifikation erfolgen.
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Ich habe jetzt nicht alles gelesen hier... sorry
Bei Rüden kenne ich mich da nicht so aus, weil ich immer Hündinnen hatte und habe und haben werde.... Aber man sagt ja, dass sie dann weniger aggressiv seien, was bei einigen sicher angebracht ist. Aber das ginge nur bis zum 3. Lebensjahr oder so, dann würde es nicht mehr so viel bringen. Ich lasse das so unkommentiert stehen, weil ich mich wie gesagt da nicht so auskenne.
Ich habe derzeit eine knapp 3jährige Hündin, die kommt aus einem spanischen Tierheim und wurde dort vor knapp 2 Jahren bereits kastriert. Was ich für sehr vernünftig halte in diesem Fall.
Aber ich habe ihre Vorgängerin auch kastrieren lassen, sie kam auch aus einem TH, ich habe dann noch eine Läufigkeit abgewartet, aber dann war es soweit. Ich finde, es gibt genug Hunde auf der Welt, und ich wollte in keinem Fall Junge. Und es gibt echt penetrante herrenlose - oder ausgebüxte - Rüden, die dann Spalier an der Haustür stehen usw. und es ist sehr schwer, sich dieser hormonverwirrten Männer zu erwehren. Nur Stress. Und für die Besitzer der Rüden ist es auch nicht prickelnd, wenn ihre Hunde immer irgendwo auf Achse sind, fiepen, quietschen, markieren usw.
Die Kastration finde ich echt ok, würde es auch immer wieder machen. Ich hatte eine unkastrierte Spaniel-Hündin, die scheinschwanger war, die dann Tumore in der Milchleiste bekam usw, anschl. noch eine Gebärmutterentzündung. Diese wurde dann entfernt, da war sie knapp 7 Jahre alt. Alles wurde dann besser. Auswirkungen auf Gewicht und Fell konnte ich nicht beobachten. Auch ihr Wesen hatte sich nicht verändert.
Die Op ist echt kein gewaltiger Eingriff, und da ich meine Hündinnen eh nie decken lassen wollte - hab ja "nur" Mischlinge und die sind ja dann nichts "wert" laut Züchter (die Hündinnen oft als Gebärmaschinen verwenden) - ist das für kein weiter zu diskutierendes Thema. Ich wüsste KEINEN einzigen Nachteil einer Kastration. Da der "Deckakt" als solche sowieso nie stattgefunden hätte, kann man auch nicht davon sprechen, dass ich ihr "Sexualleben" beschnitten hätte,
Herzlichen Gruß von meeresstrand
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Zitat
Es gibt durchaus Gründe einen Hund nicht zu kastrieren auch wenn er keinen Nachwuchs bekommen soll.
Z.b. würde eine Kastration das Fell ruinieren was bei Ausstellungen sehr schlecht wäre.
Nur mal ein kleines Beispiel.Also auf Ausstellungen ist doch ....... Es geht doch um den Hund an sich und nicht um die Profilierung seines Herrchens/Frauchens im Ring.
Ich wüsste ausserdem nicht, weshalb ich einen Hund auf eine Ausstellung schleppen soll, wenn er doch nicht für die Zucht herangezogen wird ...
*grübel*
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