Rüden und ihre Geschäfte
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Man kann die da auch (ver)ziehen. Ich mache das Angebot, nimmt der Hund es nicht, Pech. Dann geht es zügig wieder heim.
Meine mittlerweile verstorbene Gassihündin hat bei ihrem Frauchen ein Riesengeschiss um ihr Geschäft gemacht. Das hat sie natürlich bei mir auch probiert, ich bin darauf, allerdings nicht eingegangen. Sie konnte das fortan ganz wunderbar unterscheiden, wen sie an der Leine hatte. Bei mir hat sie ihre Geschäfte sofort und ohne Gedöns erledigt. Bei Frauchen blieb es immer ein Affentanz.
Natürlich ist es gerade bei Rüden wichtig, dass sie auch ihrem Bedürfnis zu markieren ausreichend nachgehen können. Aber das muss nicht immer und überall sein. Das bekommt er ja tagsüber.
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15. März 2026 um 20:48
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Rüden und ihre Geschäfte - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hier hatte jede Hündin bisher ihr eigenes Pinkelverhalten und bei Momo ändert es sich nochmal in den Wochen vor der Läufigkeit. Ronja suchte ausgiebig den perfekten Quadratzentimeter, Lilly will erhöht und keine Zeugen, bei Momo darf nix in die Private Parts pieken. Ist halt so. Selten mal nervts (vor allem, wenn meine eigene Blase drückt, seinerzeit bei Ronja), aber üblicherweise ist es für mich völlig okay, wenn sie sich ihre Zeit nehmen und ihren Platz suchen, so lange der keinen Anderen schädigt.
Immerhin bauen Hunde dafür keinen eigenen abschließbaren Raum, den sie auch nur ungern außerfamiliär teilen, keine spezielle Vorrichtung aus Keramik und kaufen keine separate Klolektüre. Unterm Strich machen sie also weniger Bohei drum als wir Menschen, wenn wir die Chance kriegen.
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Ich hab hier einen Rüden der sehr ausgiebig und nahezu immer und überall markiert, inkl. Scharren mit großem Theater und einen Rüden dem das nicht so wichtig ist und der sich gerade abends/morgens auch mal Zeit lässt bis eine passende Stelle gefunden ist.
Lustigerweise sind die Rollen vertauscht, der (früh) Kastrierte ist der Meistermarkierer, während der Unkastrierte hin und wieder auch mal ein Sitzpinkler ist.
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Emmi markiert quasi jeden 5. Grashalm.
Manchmal mehr, manchmal weniger. An wichtigen Stellen fliegt dann gleich der komplette Boden in alle Richtungen, damit auch jeder weiß, wer da wichtiges unterwegs war und
… Wenn ich Pech habe und gerade nicht aufpasse, trifft’s auch mal mich.
Mir persönlich ist das völlig egal, wie oft und häufig sie wichtige Dinge tut. Ok, manchmal rolle ich innerlich mit den Augen, manchmal sage ich zu ihr: Na gut, jeder weiß jetzt langsam, dass du da warst. 
Fremdes Eigentum wird nicht markiert, das erlaube ich nicht.
Kackaplätze sind …
Da ist die Lady äußerst wählerisch, da wird nach links und rechts gelaufen, gesucht, hingesetzt … nö, der Platz is nix …
5 m weiter nochmalige perfekte Platzsuche, jaaaaa, manchmal passt das dann da. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.
Zu weich, zu hart, zu viel Gestrüpp, zu einsichtig? Sehr wichtig, dabei wird die Schlepp komplett ausgenutzt, 5x um alle Büsche gewickelt, um sie dann später wieder zu entwickeln.
Kackplätze sind scheinbar wahnsinnig schwierig zu finden im Wald. 
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tinkar You made my day! Ich musste so lachen, als ich das gelesen habe, und fühle mich getröstet.
Das Scharren kenne ich auch und habe es abkriegt, seitdem weiss ich, nie hinterm Hund stehen zu bleiben!
Er macht es aber nicht immer. Müssen offenbar sehr wichtige Stellen sein, an denen man "ich war hier!" so deutlich demonstrieren muss. - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Müssen offenbar sehr wichtige Stellen sein, an denen man "ich war hier!" so deutlich demonstrieren muss
Anscheinend!
Wobei ich mir da nicht so sicher bin, wen sie da unbedingt beeindrucken möchte. Eine Stelle an der quasi alles umgegraben wird, IMMER, ist so ne Art Parkplatz, bei dem ich mir fast sicher bin, dass da nicht nur Hunde hinpinkeln.
Da wird gescharrt, was der kleine Hund hergibt … und ehrlich gesagt, finde ich es da ekelig und ich bin mir nicht sicher, ob den Menschen, die sich da erleichtern, bewusst ist, wer da die Lady ist, die das Sagen hat.
Außer
sie gehen auf die Knie und machen, bevor sie sich erleichtern, eine intensive Geruchskontrolle. 
Und nein, niemals nicht an diesen strategisch wichtigen Stellen hinterm Hund stehen.

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Kennst du das auch von deiner Lady, dass VOR dem Markieren die Erde aufgegraben wird? Sam pinkelt dann nicht direkt drauf, sondern möglichst nahe dran. Ich nehme an, das präzise Zielen ist zu schwierig.
Und dann wird nochmal gescharrt, was geht.Mich würde echt interessieren, was das zu bedeuten hat.
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Abby markiert wahnsinnig oft an manchen Tagen, insbesondere vor und nach der Läufigkeit. Gefühlt alle 5 Meter findet sie ne Stelle im Gras der unbedingt von ihr markiert werden muss, auch wenn eine der Zwerge da gepinkelt hat muss da nochmal drüber gepinkelt werden, selbst wenn nur noch 2 Tropfen kommen. Blasenentzündung ect. wurden ausgeschlossen. Àine und Mimi sind da unproblematisch. Blase voll, Wiese, pinkeln, ende.

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Kennst du das auch von deiner Lady, dass VOR dem Markieren die Erde aufgegraben wird? Sam pinkelt dann nicht direkt drauf, sondern möglichst nahe dran. Ich nehme an, das präzise Zielen ist zu schwierig.
Und dann wird nochmal gescharrt, was geht.Mich würde echt interessieren, was das zu bedeuten hat.
Nein. Die gräbt vorher nix auf. Die pinkelt drüber. Warum Sam vorher alles aufgräbt
Keine Ahnung. Vielleicht, nur reine Mutmaßung, aber eigentlich macht das keinen Sinn, um den anderen Geruch weniger intensiv zu machen. Macht aber im Prinzip keinen Sinn, weil er den ja dann auf eine größere Fläche verteilen würde. Also nein, keine Ahnung. 
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Emrys ist da recht unkompliziert abends: wenn nicht grad eine läufige Hündin wo hingepinkelt hat, nimmt er nach 20, 30 m nen passenden Busch oder Pfosten und und leert die Blase. Ich lasse ihn aber auch nicht festschnüffeln und gehe zügig wieder rein. Meine verstorbene Hündin hat tagsüber markiert wie ein Weltmeister, aber nachts hat sie sich nur huschhusch hingehockt und wollte zurück in die Heija.
Nur wenn wir Nachbars Freigängerkatzen oder die Stadtfüchse antreffen wird es mühsam: da vergass noch jeder meiner Spaniels das Pinkeln und musste mit Vehemenz das schlafende Quartier informieren.
Da musste ich auch schon mal im Stockfinsteren am Steilhang abseilen, um den samt Flexi entfleuchten Jungrocker Emrys von einem Baum zu wickeln. Seither ist die Flexi abends tabu - Vor einem Moment
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