• DoodleDashi

    Das Narkoserisiko ist nie Null. Auch beim jungen Hund nicht. Ich verstehe gut, dass man sehr vorsichtig wird, wenn man im Umfeld einen Hund hatte, bei dem das Risiko eingetreten ist. Ich weiß dass ich selbst dann übervorsichtig wäre. Trotzdem ist das Narkoserisiko immer gegen andere Risiken abzuwägen. Und bei so einer Knolle würde ich nicht länger warten. Denn je länger ich warte umso älter wird der Hund und umso komplizierter wird die OP.


    Krümi27

    Noch eine Stimme pro OP. Oder zumindest gründliche Diagnostik und passende Behandlung. Auf keinen Fall weiter warten. Auch wenn es wieder kleiner wird oder so, das wird mit warten nicht einfacher.

    Hast du eine gute Klinik oder ähnliches in erreichbarer Nähe? Ich kann mir nämlich vorstellen, dass sich nicht jeder TA da rantraut an dieser Stelle. Mir wäre zudem wichtig, dass insbesondere wegen der komplizierten Lage jemand wirklich Erfahrenes da dran arbeitet.

  • Wir haben eine Tierärztin gefunden, zu der wir Vertrauen haben und sie nicht nur in den Geldbeutel schaut. Da haben wir auch zuletzt im Oktober ein ausgiebiges Blutbild machen lassen, hier war alles okay. Sie operiert viel, hat auch ein Inhalationsnarkosegerät. Ob sie sich mit solchen Umfangsvermehrung auskennt, weiß ich nicht - aber zu ihr werden wir erstmal fahren, notfalls geht’s nach Hannover in die Klinik.

  • Dafuer gibt es einen TA. Der kann das einschaetzen, nachdem der Hund untersucht wurde und er das Narkoserisiko einschaetzen kann.

    Wurde mir damals vom TA auch gesagt… als allgemeine „Regel“ daher meine Frage. 🙈

    Ein Hund wird (sollte) vor einer OP/Vollnarkose gescheit untersucht werden! Je aelter und je nach Ursache, wird auch nochmal mehr im Vorfeld untersucht. Und dann wird geschaut, ob dieser Hund ueberhaupt in Narkose kann und wenn er es kann, ob das Risiko normal oder wegen xyz hoeher ist, weswegen dann nochmal andere Vorkehrungen getroffen werden muessen. Der Kalender entscheidet das aber nicht!

    Selbst beim roentgen (HD/ED) wird hier im Vorfeld geschaut, wie die Blutwerte sind.

    Bei der letzten OP hier gabs bei der 10-jaehrigen Huendin Blutwerte und roentgen des Brustkorbs (das allerdings erst in Narkose, weil davor zuviel los war und Madame sich extrem aufregt bei Artgenossen :roll: )..

  • Mal von meinen als Beispiel:

    Ich hab hier gerade 2 ältere Damen (13&14) mit Knubbeln, die nicht an die Hunde gehören. Sind schon länger da, haben sich jetzt erst verändert. Beide Knubbel sind nicht so groß, aber eben super schlechte Stellen zum Operieren und dementsprechend kommen sie jetzt raus, bevor es super kompliziert wird. Also ist "mein" Normal-Programm:

    Ommi Nr. 1 geht zur Spezialistin, erstmal Organe schallen, Herz abhören und falls da was auffällt - Herzultraschall, Blut abnehmen, Knubbel angucken und überlegen wie entfernen.

    Ommi Nr. 2 (Herzkrank), geht sowieso erstmal zum Routine- Herz-US, die Nieren schallen wir gleich mit, alles Weitere, was noch untersucht werden sollte, entscheidet das Team, was für den Special-Edition-Hund dann zuständig ist. Die haben sie letztes Jahr schon hervorragend durch die CT-Narkose bekommen und wissen daher, wie der kleine Hund am Besten zu händeln ist.

  • Ich möchte dir auch die Angst vor der Narkose nehmen. Meiner Hündin wurde mit 13,5 Jahren wegen eines kleinen Tumors die Milz entfernt und ich hatte auch fürchterliche Angst vor dem Eingriff. Aber das ist heutzutage wirklich gar kein Problem, wenn der Hund ansonsten gesund ist. Meine Hündin hat die Narkose damals gut weggesteckt und ich konnte sie nach ein paar Stunden auf der Station schon wieder mit nach Hause nehmen. Eine Inhalationsnarkose mit entsprechendem Monitoring wäre für mich aber auch Grundvoraussetzung (übrigens nicht nur bei älteren Hunden).

    Alles Gute für euch :kleeblatt:

  • Mal ne Frage:

    Alter (hier 14j) Hund und Narkose wurde mir immer gesagt lieber nicht da zu großes Risiko.. hier reden alle von direkt wegmachen lassen… ist es nicht etwas riskant, solange es nicht arg stört?

    Eine ordentliche Narkose, die gut geführt wird, ist in der Regel heute kein großes Problem mehr. (Natürlich abgesehen von den üblichen Risiken! Keine Narkose ist ohne Risiko)

    Solche Aussagen kenne ich eigentlich nur noch von tierärzten, die eben keine ordentliche Narkose machen und erst recht keine narkoseüberwachung. Die wollen das Risiko natürlich lieber nicht eingehen. Und statt zu einem Kollegen weiterzuleiten, erzählen, die so ein Mist.

  • Wir haben jetzt für morgen einen Termin bei unserer Tierärztin. Telefonisch sagte sie schon, dass wenn alle Werte okay sind, spricht nichts gegen die Operation. Die Narkose kann sie sehr kontrolliert einsetzen und sie tendiert auch dazu lieber zu entfernen, bevor die Murmel noch großer wird.

  • So, die Maus wird kommenden Donnerstag operiert. Sie hat einen leicht erhöhten Kreatinin-Wert aber wohl nicht besorgniserregend. Herz war auch Tiptop.


    Erste Aussage der Ärztin war direkt, „die Murmel muss ab“ Geht wohl auch fix, Max. 15 min. Sie muss nichtmal groß in Narkose, da reicht wohl die erste Spritze, welche die Hunde sowieso bekommen damit man intubieren kann. Wir sind erleichtert und hoffen, dass alles gut geht! Die Murmel wird dann auch direkt ins Labor geschickt um zu schauen was es ist.
    Die Ärztin hat vorgeschlagen die Zähne mitzumachen, dann müsste sie länger in Narkose… da sind wir uns noch unschlüssig… Zahnstein ist da, ja.

  • So, die Maus wird kommenden Donnerstag operiert. Sie hat einen leicht erhöhten Kreatinin-Wert aber wohl nicht besorgniserregend. Herz war auch Tiptop.


    Erste Aussage der Ärztin war direkt, „die Murmel muss ab“ Geht wohl auch fix, Max. 15 min. Sie muss nichtmal groß in Narkose, da reicht wohl die erste Spritze, welche die Hunde sowieso bekommen damit man intubieren kann. Wir sind erleichtert und hoffen, dass alles gut geht! Die Murmel wird dann auch direkt ins Labor geschickt um zu schauen was es ist.
    Die Ärztin hat vorgeschlagen die Zähne mitzumachen, dann müsste sie länger in Narkose… da sind wir uns noch unschlüssig… Zahnstein ist da, ja.

    Wenn die Zähne eh ein Thema sind, dann bitte vorher eine vernünftige Röntgenaufnahme, damit auch auch das sieht, was da unter der Oberfläche sein könnte (Abszess, Wurzelentzündungen usw.).

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