Langjährige Erfahrung mit Tierschutzhunden – Überlegungen zu einem Rassewelpen (Golden Retriever/ weißer Schäferhund)
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Zu dem Gewissensding, was einem ja viele einreden wollen, wenn man beim Züchter kauft: Für mich ist der allerbeste Tierschutz, wenn ein Hund gar kein Leid in seinem Leben erleben musste.
Es ist kein Tierschutz, Lebewesen nach den Wünschen des Menschen zu formen, wenn deren Existenz den Tod und das Leiden anderer Tiere voraussetzt, denn Hunde fressen Fleisch. Jeder bewußt produzierte Hund verursacht Leid. Da braucht man sich nicht hinzustellen und Zucht als Tierschutz zu bezeichnen und Leute, die TschHunde aufnehmen zu degradieren, daß sie solche Hunde brauchen würden, um sich selbst auf die Schulter zu klopfen.
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Hallo,
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Zu dem Gewissensding, was einem ja viele einreden wollen, wenn man beim Züchter kauft: Für mich ist der allerbeste Tierschutz, wenn ein Hund gar kein Leid in seinem Leben erleben musste.
Es ist kein Tierschutz, Lebewesen nach den Wünschen des Menschen zu formen, wenn deren Existenz den Tod und das Leiden anderer Tiere voraussetzt, denn Hunde fressen Fleisch. Jeder bewußt produzierte Hund verursacht Leid. Da braucht man sich nicht hinzustellen und Zucht als Tierschutz zu bezeichnen und Leute, die TschHunde aufnehmen zu degradieren, daß sie solche Hunde brauchen würden, um sich selbst auf die Schulter zu klopfen.
Dass Du des Lesens nicht so richtig mächtig bist, ist mir ja schon häufiger aufgefallen. Aber damit hast Du jetzt den Vogel abgeschossen.
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Wie habt ihr für euch Tierschutz und Rassehund abgewogen?
Ich wollte keinen Welpen. Will ich immer noch nicht.
Also Tierschutzhund. Inzwischen der dritte Tierschutzhund. Sollte ich nach Pippa noch fit genug für einen weiteren Hund sein, dann wird es noch wahrscheinlicher einer aus dem Tierschutz als bisher, denn in 15 Jahren ist es erst recht keine gute Idee mehr, einen Welpen aufzunehmen.
Mein zweiter Hund wäre beihnahe ein Rassehund geworden. Eine gute Bekannte hatte ihren ersten Wurf, einer war "übrig geblieben" und das war ausgerechnet der coolste Hund im Wurf. Ich habe lange überlegt und am Ende nur deshalb abgesagt, weil sie den Kerl gerne in der Zucht gesehen hätte und ich wusste, dass alles das was dafür an Ausstellungen, Prüfungen usw. nötig und sinnvoll ist, mir so gar keinen Spaß macht.
Hattet ihr ähnliche Gedanken nach herausfordernden Verhaltensmustern?
Nein. Allerdings ist auch in absolut jeder für mich interessanten Rasse mit irgendwelchen potentiellen Herausforderungen zu rechnen. Es gibt Herausforderungen, die gar nicht in mein Leben passen, deshalb sind bestimmte Hundetypen eher ausgeschlossen. Und bei Pippa (Direktimport) bin ich das Risiko bewusst eingegangen und habe mir genauso bewusst eine Hintertür offengehalten, indem ich erst mal "nur" Pflegestelle war.
Wahrscheinlich hatte ich bisher einfach nur Glück und bilde mir ein, das könnte so bleiben.
Wie geht ihr persönlich mit dem Thema Gesundheit und genetische Risiken um?
Das ist für mich kein Unterschied. Beim Rassehund gibt es bekannte Baustellen, und ich würde beim Züchter nachfragen, wie er damit umgeht (wissend, dass nie alle Risiken ausgeschlossen werden können). Beim Tierschutzhund gibt es niemanden, der sich vorher schon Gedanken darüber gemacht hätte, da kennt die Schwachstellen niemand vorab.
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Wie habt ihr für euch Tierschutz und Rassehund abgewogen?
Wie geht ihr persönlich mit dem Thema Gesundheit und genetische Risiken um?
Bei Hund Nummer 1 hatten wir überhaupt keine Vorstellungen außer dass es ein erwachsener Hund sein musste weil „muss gut alleinbleiben können“ (war vor Corona & Home Office). Und ein HSH(-Mix) sollte es auf gar keinen Fall sein! Geworden ist es dann eine frisch aus Rumänien importierte Hündin aus dem örtlichen Tierheim mit u.a. HSH-Anteilen
Aber es hat alles super geklappt und sie hat bis auf (aktuell nicht behandlungsbedürftige) HD auch keine gesundheitlichen Baustellen.
Da es so schön und unkompliziert lief und sie toll mit anderen Hunden ist, kam relativ schnell der Wunsch nach einem zweiten Hund auf. Noch mal wollten wir keinen TS-Hund, denn wie wahrscheinlich sind zwei 6er im Lotto hintereinander?
Es sollte diesmal gern ein Welpe sein (4x Home Office die Woche machte es möglich), tendenziell gut verträglich mit Artgenossen, nicht zu klein, nicht zu groß, funktionaler Körperbau da ich mittlerweile gern Agility machen wollte was mit unserer Hündin nicht möglich war, kurzes Fell, moderates Jagdverhalten, Lust an Zusammenarbeit mit dem Menschen und generell menschenbezogen (denn wenn mich etwas an unserer Hündin „stört“, dann dass sie a) liebend gern jagen würde wenn man sie ließe und dass sie b) nicht groß Nähe sucht und sehr eigenständig ist).
Es wurde ein Kurzhaarcollie-Rüde, genetisch durch die Eltern frei von allen beim Collie bekannten Erbkrankheiten und bis heute, fast 5 Jahre später, insgesamt kerngesund.Und der Kurzhaarcollie war dann ungefähr 10x so herausfordernd wie die bereits erwachsene TS-Wundertüte
Das hat aber mehr mit seinem individuellen Charakter und anfänglichen Fehlern unsererseits zu tun als mit der Rasse an sich.
Mittlerweile lebt hier Hund Nummer 3, wieder ein Kurzhaarcollie, eine Tochter von Nummer 2 und sie ist einfach nur ein Traum und so wunderbar unkompliziert wie wir uns das erhofft hatten
Die beiden genannten sind ja sehr gegensätzlich ...
Naja, beides große, schwere helle Hunde
Ja, unterschiedlich, aber nicht allzu speziell. Tatsächlich waren beide Rassen ganz zu Anfang auch mal auf unserer Liste und ich schätze dass wir mit beiden klargekommen wären.
Wenn man nicht festgelegt und flexibel ist kann man sicher mit beiden Rassen glücklich werden. -
Es ist kein Tierschutz, Lebewesen nach den Wünschen des Menschen zu formen, wenn deren Existenz den Tod und das Leiden anderer Tiere voraussetzt, denn Hunde fressen Fleisch. Jeder bewußt produzierte Hund verursacht Leid.
Ich staune. Unbeabsichtigt produzierte Hunde verursachen also kein Leid, wenn sie Fleisch fressen? Und jeder Tierschutzhund wurde unbeabsichtigt produziert, oder wild geboren? Hm. Wenn man sich die Haltung seines gewählten Haustiers moralisch nur rechtfertigen kann, wenn selbiges durch einen temporären Aufenthalt in einem Tierheim oä blütenrein gewaschen wurde, dann sollte man vielleicht seine Wahl der Tierart überdenken....
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Bis vor 5 Jahren habe ich nur Hunde aus dem Tierschutz oder Privatabgaben bei mir gehabt.
Jack wurde bewusst gesucht also Hund mit VDH Papieren. Er ist mit 11/2 Jahren bei uns eingezogen. Sowas würde ich immer wieder machen. Muck wurde gezielt gesucht als Welpe.Nach vielen Jahren die ich im Tierheim und als Pflegestelle gearbeitet habe werden bei mir vorerst keine Tierschutzhunde mehr einziehen.
Ich hab einfach keine Lust auf einen Hund der mit unserer Umwelt in Deutschland nicht gut zurecht kommt und ich will auch nix mehr geradebiegen was andere Verbockt haben. Hab ich viele Jahre gemacht, will ich nicht mehr. Und schon gar nicht möchte ich das jemand anderes hier bei mir zuhause rumspaziert und da eine Kontrolle macht, ob ich würdig bin diesen Hund zu bekommen. Für diese Punkte gibt es in der Vermittlung durch die Vereine natürlich gute Argumente, einiges davon ist auch sicher sinnvoll. Für mich ist es halt derzeit nichts was ich mitmachen möchte. Da ziehe ich das nette Gespräch beim Züchter vor. Ich kann mir die Elterntiere anschauen, sehe wie die Welpen aufwachsen und habe je nach Züchter und Rasse Einblick in gesundheitsunterlagen.Ich persönlich halte auch nicht viel davon Hunde aus anderen Ländern hierher zu holen. Es löst das dortige Problem nicht. Da spende ich lieber Geld um Kastrationsprojekte zu unterstützen.
Für mich steht mittlerweile fest, weitere Hunde werden über Züchter bei mir einziehen. Ob Welpe oder Junghund lass ich da offen. Ich schaue mir den Hund an und entscheide dann und wenn ich merke das passt für mich nicht, wird er dann auch nicht bei mir einziehen.
Bei einem Rassehund weiß ich in etwa was für evtl. Krankheiten auftreten können und ein guter Züchter wird durch entsprechende Verpaarung versuchen das Risiko so gering wie möglich zu halten. -
Hier kamen die Hunde bisher alle vom Züchter, und mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die zukünftigen Hunde ebenfalls vom Züchter sein.
Tierschutzhunde, Rückläufer oä schließe ich aber nicht 100 prozentig aus. Sollten die Umstände passen und ich dahingehend einem passenden Hund begegnen wäre das für mich durchaus eine Option. Letztlich gibt's aber einfach Gründe warum ich dem Tierschutz eher abgeneigt bin.
1. Schaue ich inzwischen sehr drauf welche Hunde zu mir passen und ich mir gut in meinem Leben vorstellen kann. Hunde dieser Rassen finden sich nicht mal ebenso im Tierschutz, wäre ich dahingehend offener wäre es für mich einfacher.
2. Brauche ich bei Tierschutzhunden erstmal das Gefühl dass der sich anfühlt als könnte das meiner sein. Viele Tierschutzhunde schaffen das live nicht, bei den allermeisten denke ich mir : ,,Joa is ganz nett, aber nix für mich." Wenn mir ein Hund mal ausreichend zusagt, passt Letztlich oft irgendwas nicht ( bspw die Lebenssituation, vorhandene Hunde, gewisse Eigenschaften oä ), da ich letztlich irgendwie immer dazu neige mich in Hunde zu vergucken die entweder nicht 100 prozentig in mein Leben passen, oder ordentliche Probleme haben.
3. Ist mir das drumherum mit den Tierschutzvereinen einfach zu doof. Ich muss überhaupt erstmal nen Hund finden den ich mir vorstellen kann und bei dem ich das beim kennen lernen immernoch so finde, dann muss ich den Eindruck haben dass evtl bereits vorhandene Hunde diesen Hund auch wirklich gern haben und nicht lediglich tolerieren, und dann muss ich erstmal noch nen Tierschutzverein von mir überzeugen und hoffen dass nicht schon andere Interessenten da sind die mir den Hund streitig machen könnten. Joa nee. Zzgl der Sucherei nach der Nadel im Heuhaufen find ich das Zwischenmenschliche bei vielen Vereinen unterster Schublade, und mir fehlt da einfach die Sicherheit. Suchen, hoffen, rein hängen um dann evtl abgewiesen zu werden weil einem die Nase nicht passt oä, das is mir einfach zu dumm. Ja, es gibt Vereine bei denen man behandelt wird wie ein normaler Mensch, aber ich bin dahingehend mittlerweile einfach skeptisch geworden, und wie gesagt müsst ich da eh lange suchen, um vielleicht mal den Hund zu finden bei dem wirklich dieses "könnte meiner sein" überhaupt erst überspringt.
Da überwiegen für mich einfach die Vorteile die ich bei einem Züchter habe :
1. Habe ich da zwischenmenschlich weitaus bessere Erfahrungen gemacht.
2. Schau ich letztlich eben nach bestimmten Rassen, da werd ich einfach deutlich leichter fündig wenn ich gezielt nach Züchtern schaue.
3. Ist es mir wichtig zu wissen welche gesundheitlichen Themen ich bei welcher Rasse erwarten könnte, worauf untersucht wurde, ect.
4. Weiß ich dann wie der Hund aufgewachsen ist, kann in Erfahrung bringen wie Eltern und Verwandtschaft so drauf sind ect.
5. Die höhere Sicherheit dass ich den gewünschten Hund bekomme.
6. Brauche ich da nicht so sehr nach einem passenden Individuum suchen, denn die passende Rasse ist bereits gewählt, das Geschlecht kann ich passend wählen, die Welpen kenn ich kennen lernen und letztlich ist da bis zu einem bestimmten Grad eh noch alles offen. Sprich glücklich werden könnte ich im Regelfall mit mehreren der Welpen die fallen, und ich hab auch bei meinen Hunden bisher den Eindruck dass die Vergesellschaftung auch einfacher ist mit einem Welpen. Because - Das sind junge, noch nicht ernst zunehmende Dinger, da spielt noch kein nennenswertes Konkurrenzdenken mit rein, die vorhandenen Hunde können ein Stück weit mit erziehen, und bspw meiner jetzigen Hündin kann ich auch einfach problemlos nen Welpen vor die Nase setzen, die mag Welpen. Ausgewachsene Hunde gehen da einfach viel mehr nach Sympathie.
7. Vorsicht jetzt wirds egoistisch- ich zieh einfach auch gerne einen Welpen auf. Ich mag die Welpenzeit, ich hab kein Problem mit der Junghundezeit, ich lege gern selbst die Basics, und ich finde es schön einem neuen Lebewesen die Welt zu zeigen und zu erklären. Trotzdem ist es kein Muss, ich mags auch wenn es endlich richtige Hunde sind mit denen man vernünftig was machen kann.
Für mich überwiegen also die Gründe pro Züchter. Sicherlich wäre auch Rasse xy in Not eine Möglichkeit, wenn es eben grad passt, und wenn der jeweilige Hund auch matcht. Aber wie gesagt- Die Hunde die mich aus zweiter Hand so anziehen, die passen halt nicht zwangsläufig auch in mein Leben.
Ein anderer Punkt der für mich pro Züchter spricht ist auch der, dass die Hunde im Regelfall noch sehr jung sind und man die gut OP-/Krankenversichert bekommt. Das is einfach ein Punkt der mir wichtig ist.
Wäre ich hinsichtlich der Rasse bspw offener, könnte ich mit bereits Erwachsenen Hunden leichter warm werden uÄ, wäre Tierschutz oder Privatabgabe oä auch eher ne Option. Wenn ich aber bspw dran denke welche Rasse ich mit hoher Wahrscheinlichkeit gern als nächstes hätte, dann finde ich die einfach kaum im Tierschutz. + Würd ich da einfach gern wissen wo der her kommt und was da drin steckt.
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Ich hatte das große Glück mit damals 14 Jahren meine Traumrasse zu finden. Damals kam Tierschutz nicht in Frage, was aber auch daran lag, dass die ganze Internetgeschichte 1998 noch nicht ausgeprägt war und es im einzigen Tierheim im ganzen Umkreis keinen passenden Hund gab

Ich hab jetzt hier Sheltie 3,4 und 5. Für mich sind sie perfekt und ich habe auch keine Ambitionen mir was Anderes an Hunden zu kaufen. Und Shelties kriegt man halt nicht ganz so oft im Tierschutz. Die eine Hündin die es gab hab ich mir direkt geholt,. Aber sie is prinzipiel auch ein Züchterhund und war da nur ne Woche auf Zwischenstation. Krankheiten sind bei ihnen auch nicht so ausgeprägt das ich mir Sorgen machen würde
Bei meiner Zweitrasse dem deutschen Spitz sieht das etwas anders aus . Ich kam durch Zufall an eine einzige Zucht und habe dort insgesamt 2 Hunde gekauft. Ich war immer zufrieden mit ihnen und mein Lionn ist immer kerngesund fast 16,5 Jahre alt geworden.
Hier kam ich über den Tierschutz auch an eine Hündin und so hart es auch klingt sie war jetzt rein in Punkto Gesundheit und Verhalten echt einfach ein Problemhund. Inzuchtshund, schwer verhaltensgestört, körperlich immer anfällig und starb sehr jung und sehr tragisch. Jeder einzelne Tag mit ihr war einfach nur Stress pur. So einen Hund möchte ich nicht nochmal haben.
Durch wachsende Erfahrung meinerseits ist es hier inzwischen so, dass für mich aktuell definitiv kein Spitz mehr in Frage kommt aber wenn dann nur aus ordentlicher Zucht. Meine Mutter hat jetzt den 2. Kleinspitz azs einer langjährigen VDH Zucht. Der Zwerg ist einfach nur genial. Happy (2) und mein Liano (3) sind wid Brüder und die nächsten Jahre wird hier vermutlich garnix mehr einziehen. Aber WENN dann ein Sheltie aus guter Zucht.
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Ich wollte und möchte immer noch keinen Welpen. Deshalb ging ich vor 13 Jahren ganz naiv ins Tierheim um dort einen passenden Hund zu finden.
Tja, mit einem 5stündigen Arbeitstag, 2 Teenagern und einem Freigängerkater wurde ich in den umliegenden Tierheimen abgelehnt.
So bin ich beim Auslandstierschutz gelandet. Mittlerweile ist hier nach einem Griechen, die 2. Spanierin eingezogen. Wir hatten bisher wahrscheinlich auch viel Glück,alle 3 sind sehr angenehme Begleiter mit kleinerem Baustellen,die auch ein Hund aus der Zucht oder einem deutschen Tierheim haben kann.
Nr.1 mochte keine anderen Rüden, Nr.2 kann nicht alleine bleiben,Nr.3 hat einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb (ist bei einer Bretonin auch nicht unbedingt überraschend).Gesundheitlich war und ist einiges nicht so einfach.Nr.1 hatte Leishmaniose und hat nach 5jährigem Kampf dagegen gehen müssen. Nr. 2 ist Leishmaniose positiv,in den gut 4 Jahren,die sie hier lebt gab es noch keinen Ausbruch. Zusätzlich hat sie IBD, die haben wir mittlerweile ganz gut im Griff. Nr.3 ist bisher gesund,MMK werden erst im Frühjahr kontrolliert. Schauen wir mal.
Im Freundes- und Bekanntenkreis gibt es in erster Linie Hunde vom Züchter, gesund sind auch da die wenigsten.
Hier werden wahrscheinlich auch weiterhin nur Hunde aus dem Ausland einziehen,mittlerweile ist es für mich eine Herzensangelegenheit. Ich bin Mitglied in dem Verein, der mir meine 2 Ladies vermittelt hat und bin überzeugt von dem was sie vor Ort leisten.Trotzdem trage ich keinen Heiligenschein und mir muss niemand auf die Schulter klopfen weil ich „die armen Hunde gerettet habe“. Die 3 hätten sicher auch ein anderes Zuhause gefunden.
Genauso wenig verdamme ich Züchter und Hundehalter,die ihre Hunde dort holen.
Jeder hat Gründe für seinen Weg. Wichtig ist , dass es allen damit und miteinander gut geht. Ein bisschen mehr Toleranz und Respekt auf beiden Seiten wünsche ich mir manchmal.
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Dieses Spalten zwischen: guter Hundekäufer, weil "rettet Hunde" und schlechter Hundekäufer, weil kauft einen "produzierten Hund" ist doch wirklich sehr naiv.
Was ich in meinem Leben schon an Elend gesehen habe bei Hunden, die "gerettet" wurden, stinkt zum Himmel.
Dagegen kannte ich früher gar nicht so wahnsinnig viele Hundehalter mit "Rassehunden".
Das scheint eher grad seit Corona modern zu sein. (is aber nur meine gefühlte Wahrnehmung).Jeder kann sich seinen Hund kaufen, wo er/sie möchte.
Und was da mit dem Geld dann unterstützt wird.
Kein Lebewesen ist "besser" als das andere.
Man muss nur gucken, dass es passt. Sonst hat keiner was davon.. Auch der "gerettete" Hund nicht.
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