• Lili hatte vor zwei Wochen ähnliche Symptome. Es fing harmlos an, zwei Nächte hintereinander wollte sie in den Garten wegen Durchfall. Wir sind dann zum Tierarzt, weil sie an Tag drei nicht mehr gefressen hat. Bei der Untersuchung (Bauch abtasten) konnten wir auch erkennen, dass sie Schmerzen hatte, was uns Zuhause NICHT aufgefallen ist!
    Sie hat Schmerzmittel bekommen, und Antibiotika. Außerdem wurde eine Diät aus Reis, Aufbaumittel für den Darm, Yoghurt und gekochte Hähnchenbrust empfohlen. Das haben wir natürlich umgesetzt. Der Spuk war dann auch relativ schnell vorbei, da die Bauchspeicheldrüse wohl nicht betroffen war.
    Wichtig ist die regelmäßige Medikamentengabe, besonders die Antibiotika. Wenn das nicht gesichert ist, wäre eine Aufnahme in die Tierklinik wahrscheinlich sinnvoll.

  • Bitte fahrtso schnell wie möglich nochmal indie Tierklinik!

    Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung verursacht sehr starke Schmerzen! Und man muss auch zukünftig auf die Ernährung achten - das wird euch die Tierklinik doch sicherlich erklärt haben. Man muss auf fettarm achten. Leberwurst/Pastete kann da kontraproduktiv sein.

    Mein kleiner Zwergpinscher-Mix war auch mal 3 Tage stationär mit Bauchspeicheldrüsenentzündung. Wir bekamen Novalgin und noch ein weiteres Schmerzmedikament(leider weiß ich nicht mehr welches) mit, mit der Aussage, dass wir ihm die Höchstdosis geben sollen. Zu Fressen gab es die ersten Tage mehrfach täglich Miniportionen Babygläschen und Hüttenkäse, später gekochte Pute und wir mussten lebenslang auf sein Futter achten.

  • Novalgin ist, als Tablette oder Tropfen, ein ganz normales Schmerzmittel, von der Stärke fast so wie Ibuprofen oder Paracetamol, nur halt im Gegensatz dazu verträglich für Hunde und rezeptpflichtig (und halt anderer Wirkmechanismus, nicht entzündungshemmend). Intravenös ist es auch bei stärkeren Schmerzen ganz gut und wird häufig eingesetzt, eben weil es kein Opioid ist. Aber das wars auch. Ich benutze das ganz normal bei Kopfschmerzen/Migräne (zusätzlich zum Triptan) und Gelenkschmerzen, weil ich Paracetamol nicht vertrage und Ibu nicht nehmen darf. Das ist keineswegs betäubend oder hat irgendeinen Einfluss auf Wahrnehmung oder Verhalten.

    Ich empfehle auch wirklich ganz dringend, da von der Klinik nochmal ganz klare Handlungsanweisungen zu holen oder den Hund wieder vorzustellen.

    Also ich finde es schon krass, wie mir meine Erfahrung mit dem Medikament einfach abgesprochen wird. Meine Schwester hatte unerträgliche Kopfschmerzen aufgrund einer Hirnvenenthrombose und sie hat exakt dieses Medikament bekommen. Sie kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das Medikament bei hoher Dosierung sehr beruhigt, betäubungsähnlich wirkt. Sie meinte, sie fühlte sich extrem körperlich müde und konnte kaum was machen, wie auf Droge. Daher war unsere Annahme jetzt nicht so abwegig, dass es auch beim Hund so wirken KANN.

  • Deine Erfahrungen gründen auf 1 Anwendung von Novalgin bei einem Menschen.


    Hier schreiben zig Leute, die das selbst und/oder deren Tiere es bekamen. Oft kam auch der Hinweis, dass Schmerzmittel sehr individuell verträglich und auch wirksam sind.

    Oft reicht Novalgin bei starken Schmerzen nicht mal aus.


    Habe den Eindruck, es geht dir nur darum, mal wieder Ausflüchte dafür zu finden, warum du nicht in die TK mit dem leidenden Tier gehst.

    So schlimm es ist; mach das mal gründlich und lange, dann braucht der Hund keine TK mehr.

    Leider ist er dann unter schlimmsten Leiden eingegangen.

  • Mir ist jetzt nicht ganz klar, ob es um deine Befindlichkeiten geht oder noch um den Hund.

    Habt ihr die Klinik nochmal kontaktiert?

    Natürlich um den Hund. Aber genau deshalb ist es doch wichtig zu wissen, dass das ein sehr starkes Medikament ist, wenn richtig dosiert. Aber du scheinst es ja besser zu wissen...

    Hast du überhaupt meine Beiträge vorher gelesen? Der Hund ist noch nicht mal einen Tag zuhause und zeigt keine Veränderung seit der Klinik. Ich gucke ihn mir HEUTE an und gebe ihm neues Futter. Ich weiß gerade nicht, weswegen ich die Klinik kontaktieren soll, wenn ich ihn nicht mal live gesehen habe. Sollte er wirklich so resigniert wirken wie dargestellt, werde ich heute anrufen!

  • Dein Hund, deine Verantwortung. Mehr habe ich dazu eigentlich nicht mehr zu sagen - und auf deine Provokationen möchte ich gar nicht eingehen.

    Nur eins noch. Ja, ich habe deine Beiträge gelesen. Mein Vorgehen wäre einfach nur anders.

    Dem Hund wünsche ich alles Gute und sonst bin ich hier raus. :winken:

  • bounty_york : meine Hündin hing 2024 14 Tage lang fast täglich für mehrere Stunden am Tropf mit einer akuten Pankreatitis.

    Außer Futterverweigerung hatte sie keine weiteren Symptome - kein Erbrechen, kein Durchfall - nichts.

    Aber da sie nichts frass, musste sie regelmäßig infundiert werden. (mit Ringer Lactat)

    Anfänglich bekam sie Omeprazol und Novalgin (Omep 2x tgl., Nova 3x tgl.) und es ging ihr von Tag zu Tag schlechter- sie torkelte,schwankte und kippte um.

    Grund war das Omeprazol, was sie nicht vertrug.

    Wir haben dann umgestellt auf MCP (und Novalgin) und es wurde schlagartig besser.

    Wichtig ist eine nahezu fettfreie Fütterung! NaFu bis 3% Fett, TroFu bis max. 10%. Alles andere außer dieser fettarmen Kost ist kontraproduktiv bis gefährlich.

    Als Dreingabe zur Pankreatitis entwickelte meine Hündin noch eine heftige Anämie (zum Glück regenerativ) und ein akutes Nierenversagen. Das war echt heftig, aber sie hat alles überstanden.

    Da war sie 14. Mit 15 hat sie dann die Diagnose CNI bekommen. Jetzt ist sie 16 und putzmunter.

    Bitte lasst euch vom Arzt zeigen, wie und was dort gefüttert wurde. Spezialfutter ist in eurem Fall wichtig. Bitte gebt ihm auf keinen Fall etwas Leckeres und Fettiges, nur, damit er frisst. Damit sorgt ihr nur für Rückfälle.

    Lasst einen Bauchultraschall von BSD und Nieren machen - leider gehen beide gerne zusammen "kaputt" bzw. beeinflussen sich.

    Ich wünsche euch alles Gute!

  • Das war meine Huendin unter der absoluten Hoechstdosis Metamizol

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    Soviel zu 'ist voll stark, wirkt und macht einen benommen'. Die hat da richtige Schmerzen, obwohl sie eben die absolute Hoechstdosis intus hatte (und das nicht erst seit 1 Stunde, sondern sie wurde bereits seit ein paar Tagen damit therapiert). Am Tag danach gab es dann ein Fentanyl-Pflaster.

    Metamizol war bei meinem Rueden lange Zeit das uebliche Dauerschmerzmittel. Hat bei ihm geholfen, aber der war ganz sicher nicht betaeubt. Uebrigens auch bei ihm in absoluter Hoechstdosis..


    Btw. eine meiner Huendinnen (nicht die aus dem Video) ist wegen einer unentdeckten/unbehandelten Pankreatitis gestorben.. Nur mal so als Info, wie gefaehrlich das ist/sein kann..

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