• Dem armen Hund geht es schlecht, so richtig schlecht, ihr solltet nicht abwarten.

    Ihr erkennt nicht ob der Hund Schmerzen hat, oder wegen der Medis "ausgeknockt". Da hilft nur eines, raschest in die Tierklinik.

    Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, Novalgin hat mir noch nie geholfen, ausser gemeinsam mit anderen Schmerzmitteln intravenös. Meiner Hündin hat Novalgin nie geholfen.

    Du hast hier schon viele Erfahrungsberichte gelesen, von Menschen die mit genau diesem Krankheitsbild Erfahrung haben, warum glaubst du denen nicht?

    Bitte warte nicht, bring ihn in die Klinik

  • Also nochmal zur Info, der Hund kam gestern Abend aus der Klinik und ich habe jetzt meine Mutter nochmal drauf angesprochen und sie meinte, sein Zustand habe sich seit gestern nicht verändert. Er wurde also so entlassen. Und sie hat ihm jetzt auch nochmal Leberpastete gegeben und er hat es geschluckt.

  • Wenn er in der Klinik noch zwangsgefüttert werden musste, habt ihr keine Anleitung bekommen, wie und wie oft ihr ihn zwangsfüttern müsst? Wenn nein, würde ich dringend anrufen und nachfragen.

  • Ist Leberpastete das Futter, was die Klinik empfohlen hat? Oder ist das die laienhafte Bezeichnung für Schonfutter von der Klinik empfohlen?
    Wir haben nur mit Bauchspeicheldrüsen-Insuffizienz zu tun, nicht mit Entzündungen. Von daher kann meine Erfahrung natürlich abweichend sein.
    Aber das A und O bei der Ernährung hieß immer fettarm. Leberpastete für den Menschen ist alles, nur nicht fettarm. Und danach wäre unsere erst recht so richtig krank.

  • Der Hund gehört morgen sofort in der TK vorgestellt - nix Anruf und Ausflucht.

    Falls die TK ihn nicht eh dabehält, dann sollen die minutiös einen Medikations- und Ernährungsplan aufstellen.

    Je nachdem, was der Hund alles hat, darf er keineswegs alles fressen, sondern braucht spezielles Futter und Schonkost und wie die in seinem Fall aussehen soll, muss euch die TK aufschreiben oder ihr notiert mit.

    Grds. geht es selten gut, in ein Tier, was massive Probleme in mehreren inneren Organen hat, darf gewisse Dinge (z.B. fettreich), nicht fressen.


    Morgen ab in die TK!

  • Ich schließe mich hier an, Hund in die TK.

    Notfalls würde ich sogar eine andere aufsuchen, falls ich das Gefühl habe dort nicht ernst genommen zu werden.

    Dann werden Untersuchungen vielleicht doppelt gemacht, das muss aber nicht zum Nachteil sein.

  • Kann mich auch nur anschließen. Ich weiß, wie es manchmal ist, mit Müttern und dass man da als Kind oft nicht so ernst genommen wird aber bitte setze dich durch.
    Mit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung ist wirklich nicht zu spaßen. Leberpastete ist als Futter in der Situation leider komplett ungeeignet und die Schmerzmedikation scheint nicht ausreichend. Ich weiß auch gar nicht, woher der Glaube kursiert, dass Novalgin so ein extrem starkes Schmerzmittel ist - das habe ich in letzter Zeit öfter gehört aber das stimmt so nicht wirklich. Abgesehen davon klingt 2x täglich auch nicht mal maximal dosiert aber bitte nicht selbst rumprobieren sondern einfach nochmal ab in die Klinik und draufschauen lassen. Lieber einmal zu viel als zu wenig. Und lasst euch unbedingt beraten zur passenden Fütterung und was man unterstützend noch so machen kann. Alles Gute für euren Hund und bitte fühl dich nicht angegriffen und nimm die Nachrichten hier ernst. Alle hier wollen nur das Beste für den Hund :streichel:

  • Novalgin ist, als Tablette oder Tropfen, ein ganz normales Schmerzmittel, von der Stärke fast so wie Ibuprofen oder Paracetamol, nur halt im Gegensatz dazu verträglich für Hunde und rezeptpflichtig (und halt anderer Wirkmechanismus, nicht entzündungshemmend). Intravenös ist es auch bei stärkeren Schmerzen ganz gut und wird häufig eingesetzt, eben weil es kein Opioid ist. Aber das wars auch. Ich benutze das ganz normal bei Kopfschmerzen/Migräne (zusätzlich zum Triptan) und Gelenkschmerzen, weil ich Paracetamol nicht vertrage und Ibu nicht nehmen darf. Das ist keineswegs betäubend oder hat irgendeinen Einfluss auf Wahrnehmung oder Verhalten.

    Ich empfehle auch wirklich ganz dringend, da von der Klinik nochmal ganz klare Handlungsanweisungen zu holen oder den Hund wieder vorzustellen.

  • Novalgin ist kein echtes Hammermedikament, aber stärker als bspw. Ibu-600. Dazu hat jedes Schmerzmedikament sein eigenes Anwendungsgebiet und ist nicht einfach austauschbar mit einem anderen Medikament. Zusätzlich muss man daran denken, dass Schmerzmittel auch abhängig vom jeweiligen Menschen bzw. Tier anschlagen.

    Ich kann Dir aus jüngster Erfahrung sagen, dass eine kaputte Bauchspeicheldrüse Wahnsinnsschmerzen verursacht. Als mir letztes Jahr die Galle entfernt wurde, hatte ich 2 mit im Zimmer, bei denen die BSP betroffen war. Bei der einen lief es gut mit der Medikation, bei der anderen furchtbar - sie war mehrmals kurz davor zu kollabieren, weil das Schmerzmittel nicht rechtzeitig gegeben wurde.

    Also auch von mir eine Stimme für "sofort wieder in die Klinik" und nur mit gutaussehendem Hund UND genauem Fahrplan bzgl.

    - Medikation (reguläre Medikation mit Dosis und Zeitintervall, d.h. wann gegeben werden soll plus Notfallmedikament)

    - Futter (was GENAU ist erlaubt, WIEVIEL soll WANN/WIE OFT/Zeitabstände gegeben werden, was kann gegeben werden, wenn garnichts hilft)

    - Wiedervorstellungstermine zur Kontrolle (nicht notwendigerweise in der Klinik, aber dann mit "Gebrauchsanleitung" für den Haus-Tierarzt)

    wieder rausgehen.

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