• Schmerzmittel wirken bei jedem Menschen und bei jedem Tier unterschiedlich stark und auch bezüglich der Nebenwirkungen sind die sehr individuell.


    Problematisch sehe ich neben der schweren Erkrankung des Hundes, dass deine Mutter, Eigentümerin, den Zustand offenbar nicht richtig einschätzt und wir jetzt zu Informationen aus dritter Hand, irgendwas sagen sollen.

    Deine Mutter scheint dir ja nicht einmal konkret, die Diagnosen mitteilen zu können und kann obendrein den Gesundheitszustand nicht einschätzen (wann Schmerzen, wann wirkt das Mittel ausreichend oder nicht oder grds. nicht ausreichend), wann wieder in die TK und ab wann....


    Dafür kannst du nichts, aber wenn du da nicht mal beim TA dabei bist, sehe ich für den Hund leider ziemlich schwarz.

    Deine Mutter soll sich von der TK einen genauen Medikationsplan schicken lassen (Mail), dann bekommt der Hund wenigstens diese Medikamente nach Plan.

  • Der kann auch abwesend vor Schmerzen sein...

    Es ist ziemlich schwierig zu erkennen, ob er Schmerzen hat. Ich war nicht dabei, aber die Tierärztin meinte wohl, dass Novalgin nach Bedarf bis zu 2x täglich gegeben werden kann. Wir erkennen aber nicht, ob er Bedarf hat. Meine Schwester hat schon Novalgin bekommen und meinte, es wirkt sehr stark und man fühlt sich wie betäubt oder ausgeknockt und so wirkt er halt auch. Andererseits könnte er aber auch Schmerzen haben. Ich schau ihn mir morgen an, ob ich denke er verhält sich so aufgrund von Schmerzen oder eher wegen des Medikaments.

    Novalgin wirkt nicht bei allen Schmerzen. Ich nehme regelmäßig Novalgin und ja, Wahrnehmung ist bei jedem anders aber „betäubt“ oder „ausgeknockt“ ist man bei durchschnittlicher Dosis nicht. Auch meine Hunde bekommen bei Bedarf mal Novalgin und auch da: wenn überhaupt etwas müder.

  • Ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach in der TK anruft. Der Hund frisst nicht und scheint voellig veraendert im Verhalten sein.

    Unsere Tipps/Erfahrungen sind kein Ersatz, im Gegensatz zum TA kennen wir den Hund nicht..

    Er war drei Nächte stationär in der Klinik. Er wurde erst gestern Abend entlassen. Glaube kaum, dass ein Hund der wohl starke Schmerzen hatte, ganz plötzlich wieder frisst. Außerdem steht er unter Schmerzmittel und Antibiotika, was den Appetit hemmen kann und zu betäubungsähnlichen Zuständen führen kann. Der Hund war doch gestern noch in der Klinik, wenn es ihm da so schlecht ging, hätten sie ihn doch nicht entlassen...

  • Er konnte aus der Klinik entlassen werden und bekommt weiter Schmerzmittel. Allerdings frisst er von sich aus weiter gar nichts und wirkt ziemlich gegenteilig von dem Verhalten, das er angeblich in der Klinik zeigte (dort munter, bei uns zuhause resigniert). Dort haben sie ihn gefüttert, das müssen wir wohl auch tun. Aber gerade sieht alles nicht besonders gut aus.

    Was soll dann dieser Beitrag?

    Wenn du es doch eh besser weisst, dann ist doch alles fein. So ein Anruf ist auch echt eine grosse Aufgabe *ironie* Aber hey...ist ja nur der Hund, der im Fall der Faelle leidet.


    Nochmal: Metamizol hat hier nicht mal im Ansatz gereicht. Und hier hat das noch keinen irgendwie desorientiert werden lassen. Weder mich, noch die Hunde. Aber was soll's. Scheint ja alles normal und keinen Anruf wert zu sein.

  • Also, wir fassen zusammen: Der Hund hat in kundigen Händen unter Medikamente gefressen. Er befindet sich jetzt in unkundigen Händen, frisst nicht mehr, aber das ist alles nicht so schlimm, weil das macht der nur, weil er Medikamente bekommt.

    Das arme Tier. Hoffentlich hat es den Horror schnell hinter sich. Ich könnte heulen.

  • Ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach in der TK anruft. Der Hund frisst nicht und scheint voellig veraendert im Verhalten sein.

    Unsere Tipps/Erfahrungen sind kein Ersatz, im Gegensatz zum TA kennen wir den Hund nicht..

    Er war drei Nächte stationär in der Klinik. Er wurde erst gestern Abend entlassen. Glaube kaum, dass ein Hund der wohl starke Schmerzen hatte, ganz plötzlich wieder frisst. Außerdem steht er unter Schmerzmittel und Antibiotika, was den Appetit hemmen kann und zu betäubungsähnlichen Zuständen führen kann. Der Hund war doch gestern noch in der Klinik, wenn es ihm da so schlecht ging, hätten sie ihn doch nicht entlassen...

    Das ist leider eine eklatante Fehleinschätzung.

    Die TK hatte offenbar den Eindruck, dass der Hund - mit passender Medikation - zu Hause weiter genesen kann.

    Dieser Eindruck kann dann, zu Hause, bei Menschen, die leider wenig bis keine Ahnung von Schmerzen und sonstigen Medikamenten bei Tieren, deren vertretbare Reaktionen darauf oder auch, ab wann ein Tier wieder erneut ambulant vorgestellt oder stationär behandelt werden muss, rasch schiefgehen.

    Je weniger Wissen bei den Haltern, umso riskanter ist das leider für den kleinen Hund.


    Edit: Eine TK ist nicht mit einer Autowerkstatt vergleichbar!

    Bei letzterer kommt das Auto funktionstüchtig wieder zurück, fertig.

    Tiere brauchen da weiterhin verstärkt Pflege, denn der stationäre Aufenthalt ist erst der Anfang einer längeren Pflege und Fürsorge zu Hause und wenn diese unterbleibt (warum auch immer), dann ist der Hund schnell wieder in der TK und/oder im Hundehimmel.

    Pankreatitis und entzündeter Darm werden nicht in 3 Tagen auskuriert.

    Wenn das Tier zu Hause erneut länger hungert, kollabieren über kurz oder lang die inneren Organe nacheinander.

  • bounty_york

    Und dass da jemand vom Personal einen Fehler gemacht/etwas übersehen hat, schließt du aus?

    Ich frage weil du dich einerseits besorgt hier meldest, weil der Hund (immer wieder!) nicht frisst, aber gleichzeitig jede mögliche Ursache zurückweist.

  • Also, wir fassen zusammen: Der Hund hat in kundigen Händen unter Medikamente gefressen. Er befindet sich jetzt in unkundigen Händen, frisst nicht mehr, aber das ist alles nicht so schlimm, weil das macht der nur, weil er Medikamente bekommt.

    Das arme Tier. Hoffentlich hat es den Horror schnell hinter sich. Ich könnte heulen.

    Das stimmt so nicht. Sein Fressverhalten war dort wie zuhause identisch. Er frisst nicht alleine, aber schluckt bei Zwangsfütterung. Ich schau es mir morgen an und rufe dann in der Klinik an

  • bounty_york

    Und dass da jemand vom Personal einen Fehler gemacht/etwas übersehen hat, schließt du aus?

    Ich frage weil du dich einerseits besorgt hier meldest, weil der Hund (immer wieder!) nicht frisst, aber gleichzeitig jede mögliche Ursache zurückweist.

    Ja, ich denke ich muss das tun. Habe nur gedacht, ob ich da jetzt überreagiere, wenn ich nach einem Tag zuhause wieder anrufe. So ein bisschen Bestätigung ist auch gut. Ich muss mich jetzt da durchsetzen, denn mir geht es um den Hund.

    Habe meine Mutter jetzt auch überredet, ihn zwangszufüttern...

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