Rasse ( Markiesje) ohne offiziellen Verein / Kontrolle
-
-
Es gibt bei der FCI inzwischen in vielen Ländern eine "FCI Gruppe XI" für alle nicht international anerkannten Hunde. Es gibt ja noch national anerkannte Rassen oder nur national anerkannte Varietäten. Bei den Mehrfarbenpudeln hat es bis 2023 gedauert, bis sie international anerkannten wurden.
Wie das beim Markiesje ist und ob der Rad Van Beheer da die Schirmherrschaft hat, weiß ich nicht.
Wenn die Rasse national anerkannt ist, ist sie ja schon eingeordnet. Ich bezog mich auf diese Aussage, man wolle sich bewusst von der FCI distanzieren weil das Zuchtbuch offen bleiben soll (was ja so Quatsch ist, auch ohne FCI kann man sein Zuchtbuch schließen und in der FCI darf es natürlich offen sein). DANN macht ja null Sinn sich aber selbst in der FCI eingruppieren zu wollen, ist einfach irgendwo eine Doppelmoral.
Aber die Aussage war wahrscheinlich einfach Blödsinn, vor allem wenn die Rasse national anerkannt sein sollte, dann bekennt man sich natürlich dazu. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Rasse ( Markiesje) ohne offiziellen Verein / Kontrolle*
Dort wird jeder fündig!-
-
Meine Hauptfrage wäre genetische Vielfalt. Ich würde erwarten, dass der genetische!! Inzuchtkoeffizient der Eltern bekannt ist und man bei dieser Neuzucht alles tut, um nicht in die Inzuchtfalle zu tappen, wie schon so viele Rassen mit geringer Zuchtbasis zuvor.
Wenn niederländische Hunde die Zuchtbasis bilden wird da Inzucht im Spiel sein. Ohne Inzucht keine Festigung des Rassetyps und die NL sind gerne mal weitaus experimentierfreudiger als man es hierzulande ist.
-
Wenn die Rasse national anerkannt ist, ist sie ja schon eingeordnet
Also bei RvB ist sie national anerkannt, soweit ich weiß. Zumindest hab ich jetzt bei meiner Ausstellungsphase in NL welche gesehen und die sind mit anderen nationalen Rassen eingelaufen. Da gibt's ein Best in Show der Nationalen.
-
-
Edit: Sorry, war schon längst geklärt.

-
-
Übrigens ist es völlig normal, dass neue Rassen oder Rassen, die fast ausgerottet waren, einen sehr hohen Inzuchtwert haben. Mit irgendwas muss man ja anfangen. Und auch wenn es Leute nicht hören wollen: will ich einen einheitlichen Phänotyp in Aussehen und Verhalten (also einen Rassehund mit bestimmten festen Eigenschaften), bleib ich immer im Genpool.
Wir können jetzt das große Fass aufmachen, dass das nun der Untergang der Rassehundezucht ist, aber das ist hier bei diesem Thema doch total vorbei am Kern und hat nichts mehr mit dem Markiesje zu tun. Außer, man will eine alte neue Rasse partout deswegen nicht unterstützen, weil Leute, die recht wenig Ahnung von Zucht und null Ahnung von der Rasse und den speziellen Punkten dabei selbst haben, auf der modernen Welle von "Bloß kein Hund, der mit der Rasse eng verwandt ist" reiten.
Sich nun um den Inzuchtkoeffizienten (sogar den genetischen, man man man, das gibt's ja nicht mal als Standard in den jahrhundealten Rassen) zu kümmern, das ist eine langfristige Angelegenheit, die man sich als Rasse mit vielen Individuen leisten können muss. Und langfristig gibt es da doch noch gar nicht.
Man darf nicht vergessen, dass ein niedriger Inzuchtwert (wie niedrig in Verhältnis zu was?) zwar pauschal gesundheitsförderlich ist, aber man ganz genau darauf gucken muss, was da für Gene überhaupt mitspielen und dass heterozygoter gezogene Hunde (als was?) nicht per se kranker sind, sondern es auf ihre Ausstattung ankommt.
Aktuell ist der Trend leider eher, dass jeder geliebte Hund, der viel Geld kostet und in den man viel investiert, un-be-dingt auf Teufel komm raus in die Zucht soll, weil er soooo toll ist. Was ich zumindest in meiner Rasse gerade sehe, ist, dass die Hunde vielleicht diverser gezogen sind, aber von beiden Eltern echt so viel Schmu mitbekommen und zusätzlich dazu selbst nicht so gutes Zuchtmaterial bilden oder gar weitergeben. Ist der Baum krank, sind es die Äpfel auch, egal ob es nun eine selten Apfelsorte ist oder man Nashibirnen züchtet.
Also da muss jeder seine Einstellung zu dem Thema finden und seine Erfahrungen machen, aber man sollte die Kirche echt man im Dorf lassen, was man da (noch zusätzlich als normaler Nutznießer dieser Rasse, ohne selbst etwas dazu beitragen zu wollen) eigentlich fordert und als Voraussetzung setzt, um überhaupt einen Hund irgendwo zu kaufen... Man kann echt aus allem ein Fass aufmachen, aber ist das relevant für den eigenen Hundekauf?
-
Ich hab tatsächlich eine sehr nette Antwort bekommen
.Darf ich in Zitatform einen Teil der Email hier einstellen? Oder wie ist das Forumskonform?
da ich selbst die Fragen stellen darf, nochmal zum sammeln:
*Zuchtalter der Hündin
* Untersuchungen zur ZZL, Rötgen über den GRSK, evtl. Formwert
* der IK würde mich interessieren
Wie war das mit dem DNA Test? Wäre das auch wichtig?
Hab ich sonst noch etwas vergessen?
Vielen Dank! VG Newstart2
-
WorkingDogs oder Czarek vielleicht?

-
Für mich war es wichtig durch den Besuch beim Züchter einen persönlichen Eindruck und somit ein Gefühl für das Umfeld zu bekommen in dem die Welpen aufwachsen. Wie sie sich geben, bewegen und wie der Züchter/ die Züchterin bzw. der Züchterhaushalt mit den erwachsenen Hunden und Welpen umgeht.
Mir war es auch wichtig die Mutterhündin kennen lernen zu können, die sie wird die Welpen während der Aufzucht entscheidend prägen.
Ansonsten habe ich mir keine so speziellen Gedanken darüber gemacht welche Untersuchungen usw. gemacht werden sollten, weil der Züchter halt im VDH war und solche Dinge dadurch schon größten Teils geklärt waren.
Aber für mich klingt es so, als wenn du die wesentlichen Punkte aufgeführt hast..
Vielleicht noch ob es Rassespezifische Erkrankungen gibt und ob sie durch Untersuchungen ausgeschlossen oder minimiert werden können.LG
Franziska mit Till
-
Mich würde immer interessieren warum der jeweilige Hund in der Zucht ist und warum genau sich für die Kombination entschieden wurde. Wie wesensfest die Hunde sind , wie offen sie sind etc.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!