Übernahmevertrag statt Kaufvertrag - Ist das Standard bei Tierschutz-Hund?

  • Option 1: Über einen Tierschutzverein laufen lassen → ich wäre offiziell Pflegestelle und die Vermittlung würde dann auch über den Verein stattfinden.

    Nochmal zur Ausgangsfrage:

    Ich würde auf jeden Fall Option 1 wählen. Abgeklärt sein muss auf jeden Fall der Ablauf bezüglich Tierarztbesuchen (1. Notfall wie Bisse, akuter LM-Schub, Unfall usw. und 2. Vorsorge wie Impfung, laufende LM-Behandlung, Anti-Zecken/Floh-Mittel usw.) und eine Aufzählung "wer zahlt was und wer muss was genehmigen" und wie sieht es mit Hundehalter-Haftpflicht und Hundesteuer aus? Kommt Otto dann mit nach Deutschland oder bleibt Ihr in Italien?

    Und der ist ja so ein Süßer!!!:smiling_face_with_hearts:

  • CundC Der Verein macht wohl üblicherweise keine Verträge mit seinen Pflegestellen was heisst, die Abmachungen wären nur mündlich. In ihrem Infoblatt ist geschrieben, dass der Verein für TA Besuche aufkommt, die Pflegestelle für Futter etc. und der Hund ggfls. angemeldet werden muss.
    Tatsächlich hat Otto demnächst wieder einen TA Termin bei einem TA, der mit dem Verein zusammenarbeitet. Anscheinend ist aber der Umgang und die Medikation bei einem akuten LM Schub hier auf Sizilien anders als in Deutschland und abseits von Blutbildern etc. ich ja Otto jeden Tag sehe und nochmal anders einschätze, wie fit er ist. Und ich lass mir halt einfach so ungerne Dinge vorschreiben :-(

    Meine Rückreise nach Deutschland ist Ende Februar und da ich sicher bin, dass sich hier kein endgültiges Zuhause finden wird ist geplant, dass er dann mit Nala und mir zurück reist.

    Und süss??? Jaaaaaa, schon. AAAAAber, ich werde das noch sowas von bereuen :rolling_on_the_floor_laughing:
    Dem Tod näher als dem Leben hat der schon gezeigt, dass er maximal sexuell unterwegs ist (wessen Hündin wird demnächst wieder läufig??? Jeppa!), Hunde angeknurrt, die doppelt so schwer und dreifach so stark wie er sind, vermutlich hat er ne gute Portion Jagdhund intus und der hat halt einfach nen ganz anderen Radius als ich es mit vorrangig DSH Erfahrung gewohnt bin.

  • und einem seriösen Tierheim / einer seriösen Tierschutzorga liegt im Normallfall das zukünftige Wohl der Tiere am Herzen

    Mal will es ja nicht glauben, aber die geldgierigen Züchter wollen auch ein schönes Zuhause für ihre liebevoll aufgezogenen Welpen und haben auch leider so ihre Erfahrungen gemacht mit den Menschen und einigen schlimmen Geschichten ihrer Hunde.

    Solche Verträge gibt es auch bei Züchtern oder zumindest einige Knebelklauseln.


    Es gibt da nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich bin da konsequent und unterschreibe nichts, was ich nicht einhalten möchte oder kann. Oder ich lache über den Vertrag, der eh absolut anfechtbar ist, unterschreibe ihn und im Zweifel zeige ich bei Problemen der Orga/des Züchters erst mit Vernunft meine Grenze auf oder ziehe als weitere Maßnahme einen Anwalt hinzu. Im besten Fall passiert einfach eh nichts, weil jeder normale Mensch froh sein sollte um ein vernünftiges neues Zuhause für den Hund.

  • Das heißt, der Vertrag würde gar nicht in Deutschland unterschrieben? Dann gelten die Bestimmungen des jeweiligen Landes.

    Zwischen Orga und Pflegestelle wird gar nix unterschrieben, da gibt es nur mündliche Absprachen und ein Infoblatt.

    Und die gewünschten, neuen Halter in Deutschland werden den Vertrag sicherlich in DE unterschreiben und dafür nicht nach Italien fliegen/fahren …

  • So, wie du den Hund charakterlich beschreibst, rate ich dringend von einer Privatvermittlung deinerseits ab!

    Das ist ein potentieller Rückläuferkandidat und mit den gesundheitlichen Baustellen obendrein, auch noch schwer zu vermitteln.

    Wenn du ihn ohnehin nach D mitbringen willst, kannst du dir ja auch hier eine Orga suchen, die ihn online präsentiert und vertragliche Belange regelt.

  • Es ist ein deutscher Verein mit einem deutschen Vertrag :-)

    Lachmöwe Natürlich wird es hier nochmal schwieriger werden ihn zu vermitteln, aber auch, weil sämtliche Interessent*innen die nur "den armen kranken Hund retten wollen" (und dank The Dodo gibt es wohl sogar Anfragen aus den USA) rausfallen und nur Menschen in Frage kommen, die rational an den Hund und das Thema Leishmaniose etc. rangehen.
    Aber ja, wenn es mir nur darum geht, dass die Übernahme mit einem Verein geregelt wird, dann kann ich die Entscheidung wirklich auch noch aufschieben.
    Die Kosten die jetzt aktuell auf uns zukommen (Blut, Urin, Medikamente, Chip, Impfungen, Futter, Fähre etc.) trage ich gerne, wenn ich mich dafür mit niemandem absprechen muss, respektive auch was die Behandlung angeht selbst entscheiden kann.

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