Paroxysmale Dyskinesie - Der Austausch-Thread

  • Der Neurologe hat auch keinen Reim drauf, findet es aber super spannend und hat sein Netzwerk genutzt um, da kam aber leider keine Rückmeldung. Einen solchen Fall hatte bisher noch keiner. ABER: Ich vermute, dass wegen so was auch keiner mit einem 13jährigen Hund zum Neurologen rennt. Das wird dann unter "der ist halt alt" abgehakt. (Mal Butter bei die Fische: Meine Cooma ist die einzige, der fünf Geschwister, die mit nun 17 Jahren noch lebt. Die anderen sind mit 14 und 15 Jahren eingeschläfert worden. Gleiches bei ihrer Mutter Chill: Sie ist sechs Wochen vor ihrem 18 Geburtstag eingeschläfert worden. Da gab es die Geschwister alle schon länger nicht mehr ...) Alle Hunde aus anderen Gründen, nicht der Aussetzer.)

  • Ist das nicht "einfach nur", möchte es nicht klein reden, ein Symptom und ich würde davon ausgehen, dass es unterschiedliche Ursachen gibt. Das könnte das schon erklären.

    Sicher. Wenn es mehrere eng verwandte Hunde betrifft, ist es aber ein Gen-Defekt, wie flying-paws ja auch selber schrieb. Auch bei Smilla hat man ein fehlerhaftes Gen identifiziert, das "Sinn" macht, die Anfälle auszulösen. Klar können das unterschiedliche Gene sein, aber dennoch finde ich interessant, dass ein Gen-Defekt sich erst im hohen Alter zeigt. Vielleicht hatte der Neurologe ja eine Theorie dazu :ka:

    edit, überschnitt sich...

  • Hallo ihr Lieben,

    ich reihe mich hier mal ein.:upside_down_face:

    Bei meiner Hündin fiel im Juli die Diagnose PD. Ihr knickte im Sommer immer wieder die Hüfte zur Seite, es sah immer so aus, als würde ihr die Kraft ausgehen. Da hab ich Emma dann auf den Kopf stellen lassen und sämtliche Untersuchungen machen lassen. Die Neurologin schloss dann aber relativ schnell nach MRT und Liquoruntersuchung auf PD.

    Zuerst hab' ich das ehrlich gesagt nicht "geglaubt". Es sieht bei Emma eben nicht aus, wie die auf den Videos, die man so findet. Sie ist voll ansprechbar, knickt aber halt weg. So hab ich mich erstmal gegen die Gabe von Medikamenten entschieden. Allerdings hab ich auf Rat der Neurologin das Futter umgestellt auf glutenfreies TroFu mit Fisch und seitdem geht's Emma besser. Allerdings kam die Besserung auch zeitgleich mit dem Sinken der Temperaturen. Vielleicht ist Hitze ein Auslöser bei ihr, das werde ich wohl erst immer Sommer erfahren.

  • Bei JJ habe ich seit einigen Tagen das Problem, dass er nach der Ruhephase einen Anfall bekommt. Er hat ein Herzleiden und die Kardiologin meint, dass das Herz während dem Schlaf nicht genug Sauerstoff ins Gehirn pumpt (oder so ähnlich). 2 andere Tierärzte meinen, es könnte Epilepsie sein aber Anzeichen ausser dem Schwindelanfall gibt es keine für Epilepsie (kein Urin- oder Kotabsatz, kein Schaum). Bin verzweifelt, da das Medikament zu wirken schien aber nun doch wieder die gleiche Situation ist:

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  • Ich sehe das Problem nicht. Man weiß, dass es diese vererbte Erkrankung gibt, also hört man auf mit dieser Linie zu züchten. Problem gelöst. Border Collies gibt es wie Sand am Meer, es braucht diese hier nicht. Aber was weiß ich schon von verantwortungsbewusster Zucht....

    Nein!

    Auf keinen Fall.
    Gute BC s gibts nicht wie Sand am Meer.

    Oder meinst du BCs außerhalb der Leitung/Arbeitslinie am Vieh?

    Nähme man zum Beispiel alle Linien mit "irgendwo mal Epilepsie drin gewesen" raus, ich nehm an, die Hälfte bis zwei Drittel aller Zuchthunde wären mal eben raus.
    Aber was weiß ich schon von verantwortungsvoller Zucht...

  • Ich sehe das Problem nicht. Man weiß, dass es diese vererbte Erkrankung gibt, also hört man auf mit dieser Linie zu züchten. Problem gelöst. Border Collies gibt es wie Sand am Meer, es braucht diese hier nicht. Aber was weiß ich schon von verantwortungsbewusster Zucht....

    Nein!

    Auf keinen Fall.
    Gute BC s gibts nicht wie Sand am Meer.

    Oder meinst du BCs außerhalb der Leitung/Arbeitslinie am Vieh?

    Nähme man zum Beispiel alle Linien mit "irgendwo mal Epilepsie drin gewesen" raus, ich nehm an, die Hälfte bis zwei Drittel aller Zuchthunde wären mal eben raus.
    Aber was weiß ich schon von verantwortungsvoller Zucht...

    Es gibt ja noch ein paar Erkrankungen mehr, die Hunde so bekommen. Zucht bedeutet eben nicht, alle Hunde rauszuschmeißen, die irgendetwas haben, sondern damit umzugehen. Wenn alle rausfliegen, wo in den Vorfahren irgendetwas Gesundheitliches war, bleibt exakt kein einziger Hund mehr über.

    Es ist eben das übliche "Gekreische" von Menschen, die sich mit Zucht und Genetik nicht auseinandergesetzt haben bzw. dem Dunning-Kruger-Effekt erlegen sind.

    Der Border Collie ist eine der langlebigsten, gesündesten und leistungsfähigsten Rassen. Das sagen die Zahlen ganz nüchtern.

    Und damit ist dieses off topic-Thema für mich auch beendet.

  • Warst Du bei einem Neurologen?

    Nein, noch nicht. Man hatte mich an die Tierklinik Frank verwiesen, wo die Ärztin den Verdacht auf Epilepsie äusserte ohne den Hund gross zu untersuchen und den Bericht der Kardiologin überhaupt gross anzusehen. Als sie dann sagte, sie wolle den Hund dort behalten und gleich mit der Therapie beginnen und MRT für über 2'000 € dachte ich, ich frage mal auch die Kardiologin. Jedenfalls scheint die Medikation zu wirken aber vor allem am Abend und in der Nacht sind Probleme weiterhin zu beobachten. Aber das Medikament hat er bisher auch nur 3 x genommen.

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