Brauche wirklich dringend Hilfe. Hund nach 8 Monaten abgeben? Situation eskaliert total.
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Solche Verträge von Tierschutzvereinen halten vor Gericht normalerweise nicht stand. Aber oft hat das Tierheim ein Vorkaufsrecht. Ich würde mal recherchieren und sonst alles über nen Anwalt laufen lassen. Und hier nix mehr drüber schreiben, bis die Situation geklärt ist.
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Hallo,
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Aber oft hat das Tierheim ein Vorkaufsrecht.
Das greift aber bei einer Schenkung nicht.
Abgesehen davon bedeutet ein (rechtswirksames) Vorkaufsrecht auch nicht, dass das TH als erstes das Recht hat, das Tier angeboten zu bekommen, sondern dass der Verkäufer des Tieres einen schwebenden Vertrag, mit fix festgelegten Konditionen (eben auch Kaufpreis) mit den zukünftigen neuen Eigentümern vereinbart und das TH darf dann zu genau diesen im Vorfeld vereinbarten Konditionen, das Tier als erstes laufen, oder eben auch nicht
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Ich würde erstmal die rechtliche Situation klären und dann weiter schauen. Ohne Anwalt wird es schwierig, weil du selbst keinen Einblick bekommen wirst. Und dann würde ich den Anwalt fragen, wie aussichtsreich es ist, sich auf einen Rechtsstreit einzulassen.
Meine intuitive, laienhafte Einschätzung: Wenn sie belegen kann, dass sie Eigentümerin das Hundes ist und, dass du den Hund nur zur Pflege übernommen hast, wird sie vermutlich am längeren Hebel sitzen. Klar, kannst du die Pensionskosten in Rechnung stellen. Aber ihr den Hund vorenthalten, wenn sie diese nicht bezahlen will oder kann, wirst du auch nicht können. Dann fallen halt Verzugszinsen an, aber an der Tatsache, dass du den Hund herausgeben werden musst, wird das nichts ändern.
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Das greift aber bei einer Schenkung nicht.
Was für eine Schenkung denn? Die Orga hat den Hund garantiert nicht verschenkt … und wenn sie nur 250€ „Schutzgebühr“ genommen haben.
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Das greift aber bei einer Schenkung nicht.
Was für eine Schenkung denn? Die Orga hat den Hund garantiert nicht verschenkt … und wenn sie nur 250€ „Schutzgebühr“ genommen haben.
Wenn der aktuelle Eigentümer (oder auch nicht, das weiß hier ja keiner) den Hund verschenken möchte.
Dann greift das Vorkaufsrecht des th nicht
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2) Der Hund gehört ihr vielleicht noch gar nicht wirklich, sondern vielleicht der Orga, die ihn vermittelt hat. Wenn du die kennst, könntest du die auch mit ins Boot holen.
vielen lieben Dank, für die ganzen Antworten und Vorschläge! Das hat mir wirklich weitergeholfen. Ich kenne zwar den Namen der Tierschutzorganisation nicht, aber ich habe ihr mitgeteilt, dass ich erst auf ihre Forderungen eingehen bzw eine Entscheidung diesbezüglich treffen werde, wenn sie mir eine Kopie des Vertrags und den Namen der Tierschutzorganisation mitteilt, da ich vorher nicht wissen kann ob sie die tatsächliche Eigentümerin des Hundes ist. Falls sie mir den Namen mitteilen wird, werde ich die Organisation auf jeden Fall kontaktieren und die Situation schildern. Vielen Dank!
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Was ich noch zusätzlich zu den Sachen, die hier schon stehen - also Anwalt, Polizei - machen würde, wäre, schon mal alles zusammen sammeln, was belegt, dass der Hund seit 8 Monaten dauerhaft bei Dir ist. Also screenshots von den chats mit Deiner Bekannten und Fotos & Videos von dem Hund, den beiden Hunden zusammen und so. Die haben ja Datumsanzeigen und Uhrzeit in den Metadaten. Es kennt ja hier keiner den Vertrag, den Deine Bekannte mit dem Tierschutzverein hat, aber es kann echt sein, dass der Hund nie ihr gehört hat, weil sie übelst vertragsbrüchig geworden ist.
Ich stimme hier zu, was du sofort machen solltest ist alles, wirklich alles was du hast dokumentieren. Chatverläufe über die Absprachen und Kontaktversuche, ab wann du den Hund hattest, was für Zahlungseingänge von deiner "Freundin" für den Hund kamen, wenn überhaupt, was du bezahlt hast für den Hund in der Zeit, alles was du irgendwie bekommst und dann würde ich den Tierschutz woher der Hund ist einschalten. Ja, im schlimmsten Fall holen die den Hund ab, aber dann endet er nicht bei deiner Freundin und wird dann zu hinz und kunz weitergereicht, sondern landet erst Mal wieder in vertrauenswürdigen Händen.
Danke für die Antwort. Ja ich hab jetzt alles dokumentiert und auch alle Chatverläufe gesichert. Hab dadurch auch nochmal dokumentiert bestätigt bekommen, dass sie in 8 Monaten kein einziges Mal gefragt hat, wie es dem Hund geht.
Ich hab auch verlangt den Namen der Tierschutzorganisation zu erfahren. Wie gesagt, geht es mir ja nicht um eigene Besitzansprüche, sondern lediglich um das Wohl der Hunde, und vor allem darum, dass ihm nicht durch solche ungeplanten und spontanen Aktionen geschadet wird. -
Ganz ehrlich? Dir scheint der Hund ja immens wichtig zu sein: Hol' dir einen Anwalt.
Das klingt jetzt sehr blöd und überheblich: Aber alleine dass du offenbar "Besitz" und "Eigentum" für dasselbe hältst, zeigt dass du wirklich von fachlicher Hilfe profitieren würdest. (Sorry, ich weiß nicht, wie ich das netter schreiben soll.)
Besitzansprüche
(deswegen schreibe ich das - und du bist nicht die einzige, die hier im Thread Empfehlungen geben und das durcheinander bringen.)
Sooooo teuer ist ein Anwalt auch nicht. Und so wie du die Situation schilderst, ist das nicht banal aufzudröseln.
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Ich hab auch verlangt den Namen der Tierschutzorganisation zu erfahren. Wie gesagt, geht es mir ja nicht um eigene Besitzansprüche, sondern lediglich um das Wohl der Hunde, und vor allem darum, dass ihm nicht durch solche ungeplanten und spontanen Aktionen geschadet wird.
Ich schliesse mich Gersi an. Verlangen kannst Du viel. Zustehen tut Dir das rechtlich nicht. Wenn Du ihr den Hund nicht rausgibst, kann sie Dich wegen Unterschlagung anzeigen. Hol unbedingt einen Anwalt in das Boot, bevor es für Dich noch böse endet. Ob einem Tier geschadet wird entscheiden nicht Privatpersonen sondern Veterinärämter. Du hast da null rechtliche Handhabe, so wie Du im Moment agierst.
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Ganz ehrlich? Dir scheint der Hund ja immens wichtig zu sein: Hol' dir einen Anwalt.
Das klingt jetzt sehr blöd und überheblich: Aber alleine dass du offenbar "Besitz" und "Eigentum" für dasselbe hältst, zeigt dass du wirklich von fachlicher Hilfe profitieren würdest.
Danke, ich kenne den Unterschied zwischen, Eigentümer, Besitzer und Halter

Das Wort Besitzansprüche war meinerseits nicht juristisch gemeint sondern lediglich ein Ausdruck mit dem ich beschreiben wollte, dass mein Fokus nicht darauf liegt den Hund um jeden Willen zu behalten, sondern darauf, dass egal wie die Situation langfristig ausgeht das Wohl des Hundes im Vordergrund steht, und eine Vermittlung nicht aus einem spontanen Impuls heraus zu Stande kommt, sondern wenn, sorgfältig geplant und gegebenen falls mit Unterstützung bzw Beratung einer Trainerin stattfindet. Einfach um zu Verhindern, dass der Hund psychischen Schaden davon trägt, da er sehr sensibel ist, sehr lange braucht um sich in einer ungewohnten Umgebung sicher zu fühlen, und da es außerdem innerhalb von einem Jahr schon das zweite Mal wäre, dass er sein Zuhause verlassen muss.Ich werde mir auch definitiv rechtlichen Beistand holen, aber darüber hinaus war es mir auch wichtig die Situation erst mal zu deeskalieren um weitere impulsive kurzschlussreaktionen zu verhindern, die dem Hund unter Umständen schaden könnten.
Ich finde solch wichtige Entscheidungen sollten nicht aus Wut, oder anders heftigen Emotionen heraus überstürzt getroffen werden. Daher ist es mir wichtig, dass die Situation zunächst einmal wieder abkocht, bevor ernsthaft darüber gesprochen wird. Ich konnte ja auch nicht wissen, dass sich die Situation so zuspitzt, nur weil ich einen einzigen Termin der ohne Absprache mit mir getroffen wurde nicht wahrnehmen wollte und auch konnte. (Wie schon gesagt war die Uhrzeit zu denen sie gekommen sind ja sogar eine andere, als die, die mir genannt wurde) - Vor einem Moment
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Hallo,
schau mal hier: Brauche wirklich dringend Hilfe. Hund nach 8 Monaten abgeben? Situation eskaliert total. *.
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