Welpe entspannt nicht richtig in unserer Nähe
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Wir machen viel und gerne, hauptsächlich, die Sachen im Spiel/Alltag/Spaziergänge. Das macht uns und unserem Hund viel Spaß und man verbringt eine schöne Zeit zusammen. Ich möchte ja das mein Hund gerne und mit Freude mit uns zusammen arbeitet.
Mit unserer jetzigen Hündin haben wir auch immer wieder Sachen im Garten aufgebaut und machen das mit ihr zusammen als Spiel. Z.b Rum ( um einen Gegenstand zu laufen), verstecken Spielzeug das sie suchen und holen soll, werfen Spielzeug und sie muss warten oder muss im Lauf stoppen und dann erst weiter usw., Baum ( da soll sie mit den Vorderpfoten am Baum ( Gegenstand) hoch usw. Wir sind mit ihr auch alle 2 Wochen in der Hundeturnstunde. Da werden verschiedene Stationen aufgebaut und man kann selber entscheiden welche Station man wie lange macht usw. kann zwischen duch mit dem Hund um den See oder auf einen der Außenplätze mal laufen lassen usw. Es ist immer ein Trainer anwesend der einen unterstützt, wenn man das möchte, aber man kann alles so machen wie man möchte. Ist auch nichts anderes als Spaß haben/spielen/ Zeit mit dem Hund. In dem Sinne kein Training.
Sie hat super gerne, macht sie immer noch zwischendurch mal so, den Trockner oder die Waschmaschine ausgeräumt. Da habe ich mit ihr eine Übung/Spiel raus gemacht. Sie darf das mit mir ausräumen und ich habe ihr eine Komando dafür beigebracht.
Man muss auch zwischen " Was für ein Satansbraten" zwischen " Bist du ein süßer Engel" sehr schnell wechseln. Man hat noch im Kopf " ich könnte dich jetzt abgeben" und muss trotzdem total lieb und freudig " Das ist super und machst du fein" sagen.
In unserer Hundeschule haben wir von anfang an nicht gelernt wie man Sitz, Platz usw. beibringt. Man hat kurz mal einen Tipp bekommen. Aber bei uns in der Hundeschule geht es von anfang an eher um das was du vermutlich meinst.
Bei meinem Mann ist das auch immer wieder mal das sich Abbruch und Lob fast gleich anhört. Ich wechsel viel schneller von " Boah ich könnte dich...." zu " du bist der tollste Hund".
Lg
Sacco - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Welpe entspannt nicht richtig in unserer Nähe schon mal geschaut ?*
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zum Loben muss ich sagen, das fällt mir einfach schwer authentisch zu sein. Ich kann nicht auf Knopfdruck lächeln. Ich hoffe, das mein fein und prima bei ihm richtig ankommt.
Hej, ich glaub dazu kam nichts: es gibt ja sogenanntes Clickertraining, in dem das clicken eines Knackfrosches oder so positiv besetzt wird und dann als Verstärker dienen kann. Click->leckerlie.
Das kann in vielen Situationen sehr gut sein, da der Clicker immer gleich klingt.
Wenn dein verbales Lob bzw. Dein Markerwort also positiv aufgebaut ist, ists wahrscheinlich OK, dass es nicht von einem Lächeln begleitet wird.
Aber letzteres Wünsche ich dir trotzdem, damit du dich mit deinem Hündchen freuen kannst :)
Und edit: wenn Cuper zum Aufdrehen neigt, könnte es gut sein, dass dein Lob auch nicht überschwänglich, sondern ruhig ausfällt.
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Hätt ich mal früher angefangen zu lesen, 46 Seiten sind nicht wenig

Was ich einwerfen mag :
Bei dem Video ist mir immer die Reaktion drauf aufgefallen wenn er angesprochen wurde. Hund knabbert am Gitter rum ,,Cuper ?", Hund dreht sich um und ein fragender Blick erscheint : ,,Ja ?
", keine Reaktion, Hund macht weiter. Hund macht wieder irgendwas im Gitter, es ertönt: ,,Cuper !", er dreht sich wieder um und fragt sich : ,,Ja ? Was is denn?
", das selbe nochmal von vorn. Sprich er hat sich rum probiert was er so in der Situation machen konnte, bekam eine Reaktion darauf und versuchte einzuordnen was man von ihm möchte. Er wird angesprochen, fragt quasi nach, bekommt aber kein Feedback. Das wirkt also in dieser Situation auf mich nicht nach einem Hund der versteht : ,,Ich soll das Gitter nicht kauen!", sondern nach einem der halt rum probiert, angesprochen wird, Bahnhof versteht, merkt is langweilig und sich dann halt seiner Müdigkeit hin gibt.Das ist n typisches Ding bei vielen HH, sie rufen den Namen, sagen aber nicht was sie vom Hund denn eigentlich möchten. Und dann steht der Hund da, und macht halt weiter, oder kommt mal, oder reagiert halt irgendwann vielleicht nicht mehr weil ja nur der Name immer wieder gesagt wird man ja aber anscheinend doch nicht mehr möchte als dass Hund nur kurz guckt. Eine Form der Aufmerksamkeit, die quasi nix sagend für den Hund ist. Und die Menschen fragen sich dann gern mal :,,Warum kommt der nicht wenn ich ihn rufe ?" Oder ,,Warum lässt der das was er da tut denn nicht sein?", ja weil er nicht weiß was er mit der Information die er bekam ( die lediglich aus dem Namen bestand) anfangen soll und man ihm nicht mitgeteilt hat was er denn eigentlich tun soll oder nicht tun soll. Ist tatsächlich bisschen wie mit Menschen, wenn man die bei Namen anspricht, wird die Aufmerksamkeit entsprechend gerichtet und sich anschließend gefragt was man denn möchte?
Klar, gibt auch die Situationen in denen bspw Hund was tut was er nicht soll, dann nimmt man den Namen des Hundes mit einem anderen Ton und bestimmten Blick/Körpersprache in den Mund, und die Hunde wissen genau was Sache ist und lassen es. Aber das funktioniert dann eben auch nur weil Wortlaut/Mimik/Gestik anders sind und der Hund weiß was er da jetzt eigentlich unterlassen sollte.
Wenn man sich stets vor Augen hält dass so ein junger Hund noch alles lernen muss, isses hilfreich wenn man sich auch immer vor Augen hält dass das auch die Sprache mit einbezieht ( und das auch für einen selbst gilt, dass man eben die Sprache einer anderen Spezies lesen lernt ). Ergo möchte ich wissen wie ich mich selbst so verhalten kann, dass es verständlich ankommt ( Menschliche Körpersprache macht da gern missverständliche Dinge ggü Hunden), und ich möchte verstehen was im Hund so vorgeht, bis wann was in Ordnung ist und wann/wie sich ggf Konflikte äußern könnten. Ich muss erklären was ich möchte, und was ich nicht möchte, erklären welches Wort welche Bedeutung hat, und dann natürlich bevor ich das tue, lernen wie ich das alles verständlich umsetze. Allein das hilft einem dann schon wirklich in vielen vielen Situationen weiter.
Auch überlegen wie ich das möglichst klar hinbekommen kann. Bspw statt "fein" könnt ich das Wort ,,guuut" oder ,,braaav" oder ,,prima" nutzen, wenn das zu nah am "nein" ist. Wenn ich Probleme habe mit dem Wort "nein", kann ich auch bspw alternativ ein ,,äh äh", ,,Ehh" oder ,,Lass es" nehmen. Ich könnte damit auch nochmal abstufen. Nur als fiktive Beispiele, wenn man danach geht wie verschieden verständlich Worte sein können.
Hinsichtlich Körpersprache ähnlich, da muss man sich aber immer erstmal schulen was und wie man da tut, weil unerfahren damit man unbewusst eben versehentlich anders wirken kann als man eigentlich möchte.
Hinsichtlich der Authentizität ist es vollkommen okay wenn du dich bspw nicht so offen und überschwänglich in Lob ausdrücken kannst wie bspw Frau Meyer mit Pudel Emma aus der Nachbarschaft, denn der Hund weiß ja dass du du bist. Der is ja nicht blöd, der erkennt ja wenn du dich verstellst. Sprich wenn du dann auf einmal kommen würdest mit ,,Oh feiner Cupi ! Supi Cupi ! Ganz ganz klasse gemacht haddu das !
" obwohl du das nicht fühlst, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch dass er verwirrt ist und das nicht so einordnen kann, laut dem Motto : ,,Äh ? Was denn jetzt mit dem los ??
" Und ebenso wie das negative dazugehörige böse böse Gegenteil davon, sollte man auch das passend dosieren. Individuell nach Situation und Hund, wobei mMn in vielen Dingen das eigene Bauchgefühl gut helfen kann einzuschätzen was jetzt wie viel sein muss.Geh da am besten in dem Rahmen aus dir raus in dem es dir möglich ist. Oft lernt man das mit Hund dass man sich da über Kleinigkeiten tatsächlich freuen kann, mit der Zeit wird das dann auch einfacher und man macht sich auch mal getrost in der Öffentlichkeit zum Horst wenn Hund was tolles gemacht hat und einen das freut. Klar mitteilen was du gut findest, loben, und nicht anfangen dich selbst dabei zu veräppeln. Oft ist ja das wichtige schon, dass man überhaupt erst anfängt mehr zu loben. Gibt nämlich total viele Menschen denen es ganz einfach fällt den Hund anzumeckern wenn er was falsches tut, aber vergessen mitzuteilen wenn der Hund was Gutes tut. Was dann wieder zur Folge hat dass der Hund nicht versteht warum er immer nur Ärger bekommt und im Regen stehen gelassen wird weil ihm niemand mal erklärt hat was er denn eigentlich sonst tun soll ? Wirklich total weit verbreitet sowas. Dabei vergessen eben viele Menschen dass die Wuffels nicht hellsehen können und sowas führt dann nur zu Frust.
Joa und wenn du dich tatsächlich nicht freuen können solltest - schaff Situationen die Freude erschaffen. Und wenn das auch nicht gehen sollte, dann sollte man sich wahrscheinlich Hilfe suchen.
Ich erinnere mich da grad übrigens an die Welpengruppe damals
Da wurde ich andauernd kritisiert ich würde nicht laut und froh genug loben. Das Lob was von mir kam war trotzdem ausreichend genug um so auch bei meinem Hund anzukommen, und darum gings ja. Warum sollt ich wortwörtlich im Dreieck springen wenn es ein ,,Jaaa suupiii
" auch getan hat ? 
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Bei dem Video ist mir immer die Reaktion drauf aufgefallen wenn er angesprochen wurde. Hund knabbert am Gitter rum ,,Cuper ?", Hund dreht sich um und ein fragender Blick erscheint : ,,Ja ?
", keine Reaktion, Hund macht weiter. Hund macht wieder irgendwas im Gitter, es ertönt: ,,Cuper !", er dreht sich wieder um und fragt sich : ,,Ja ? Was is denn?
", das selbe nochmal von vorn. Sprich er hat sich rum probiert was er so in der Situation machen konnte, bekam eine Reaktion darauf und versuchte einzuordnen was man von ihm möchte. Er wird angesprochen, fragt quasi nach, bekommt aber kein Feedback. Das wirkt also in dieser Situation auf mich nicht nach einem Hund der versteht : ,,Ich soll das Gitter nicht kauen!", sondern nach einem der halt rum probiert, angesprochen wird, Bahnhof versteht, merkt is langweilig und sich dann halt seiner Müdigkeit hin gibt.Danke, tolles Feedback. Nur um mich dich nicht falsch zu verstehen, es hätte das "nein", oder bei uns ist es das "no" nach seinem Namen gefehlt?
Das haben wir mittlerweile ergänzt, ja manchmal vergisst mans noch, aber sind dran

Was nach wie vor auffällt, er hört sofort auf, macht aber manchmal gerne wieder weiter, bis man es dann ein zweites mal, etwas kräftiger sagt.
Aber auch das werde ich am Donnerstag mal ansprechen und schauen, welche Trainingsmethode der Trainer so an den Tag legt.
PS: Was uns übrigens an unserer Hundeschule aufgefallen ist, "sie machen Schema F". Es wird wenig bis gar nicht individuell auf die einzelnen Hunde eingegangen. Klappt das Standardprogramm gar nicht, dann werden Einzelstunden empfohlen. Wie es dann da läuft - keine Ahnung. In der Hundeschule ist Cuper übrigens nach wie vor Vorzeigekandidat *freu* -
PS: Was uns übrigens an unserer Hundeschule aufgefallen ist, "sie machen Schema F". Es wird wenig bis gar nicht individuell auf die einzelnen Hunde eingegangen.
Das ist in so einem Kontext tatsächlich auch nur in einem gewissen Maß möglich. Gruppenstunden sind zwangsläufiger immer ein Stück weit Schema F. Tatsächlich rate ich Kunden, wo das nicht funktioniert, dann auch dazu Einzelstunden zu nehmen.
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Anders geht es auch nicht. Sagen wir mal, es sind 5-10 Hunde/Welpen. Wenn man da jetzt mit einem intensiv an X arbeitet, steht der Rest dumm rum. Ja, warten gehoert dazu und sollten sie lernen. Aber was meinst du, wie schnell es da Gemaule gibt, weil man zahlt ja gutes Geld und erwartet dafuer gewisse Dinge. Das mein ich gar nicht negativ! Ich faend das auch nicht toll als zahlender Kunde (wobei ich genug im Werkzeugkasten habe um dann selbst was zu trainieren).
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Warum CupersHerrchen kannst du dich denn über den Streber-Junghund in der Hundeschule freuen, aber nicht, wenn er ‚privat‘ was richtig macht?
Das geistert mir im Kopf rum, seit du geschrieben hast, dass es dir schwerfällt, ihn freudig zu loben…
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Danke, tolles Feedback. Nur um mich dich nicht falsch zu verstehen, es hätte das "nein", oder bei uns ist es das "no" nach seinem Namen gefehlt?
Was mir fehlt, ist eine Alternative.
Zum Bsp - er hört auf am Tischbein zu kauen und bekommt dafür ein Kauteil oder Spielzeug.
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Bei dem Video ist mir immer die Reaktion drauf aufgefallen wenn er angesprochen wurde. Hund knabbert am Gitter rum ,,Cuper ?", Hund dreht sich um und ein fragender Blick erscheint : ,,Ja ?
", keine Reaktion, Hund macht weiter. Hund macht wieder irgendwas im Gitter, es ertönt: ,,Cuper !", er dreht sich wieder um und fragt sich : ,,Ja ? Was is denn?
", das selbe nochmal von vorn. Sprich er hat sich rum probiert was er so in der Situation machen konnte, bekam eine Reaktion darauf und versuchte einzuordnen was man von ihm möchte. Er wird angesprochen, fragt quasi nach, bekommt aber kein Feedback. Das wirkt also in dieser Situation auf mich nicht nach einem Hund der versteht : ,,Ich soll das Gitter nicht kauen!", sondern nach einem der halt rum probiert, angesprochen wird, Bahnhof versteht, merkt is langweilig und sich dann halt seiner Müdigkeit hin gibt.Danke, tolles Feedback. Nur um mich dich nicht falsch zu verstehen, es hätte das "nein", oder bei uns ist es das "no" nach seinem Namen gefehlt?
Btw. dazu hatte ich vor zig Seiten bereits etwas geschrieben....
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Warum CupersHerrchen kannst du dich denn über den Streber-Junghund in der Hundeschule freuen, aber nicht, wenn er ‚privat‘ was richtig macht?
Das geistert mir im Kopf rum, seit du geschrieben hast, dass es dir schwerfällt, ihn freudig zu loben…
gute Frage, vielleicht ist mein innerlicher Anspruch zu hoch, das ich mich über ein "er bleibt sitzen" stark freuen kann, weil ichs "erwarte".
Danke, tolles Feedback. Nur um mich dich nicht falsch zu verstehen, es hätte das "nein", oder bei uns ist es das "no" nach seinem Namen gefehlt?
Was mir fehlt, ist eine Alternative.
Zum Bsp - er hört auf am Tischbein zu kauen und bekommt dafür ein Kauteil oder Spielzeug.
ok, probiere ich

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