Zweithund, Geschlecht bei unkastriertem Rüden
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Intakte Hündin und intakter Rüde ist im Normalfall Stress. Und zwar für beide. Nicht immer, aber eben doch Recht viel. Oft merkt man das der Hündin weniger an. Insbesondere wenn sie als Welpe dazu kommt und sich quasi nie/ lange nicht autonom wehrt.
Wer hat denn in der Vergangenheit wen bestiegen? Der jüngere den alten? Das würde ich definitiv keiner Hündin zumuten. Und auch dem Rüden nicht.
das hat und hätte sich hier keiner der Rüden getraut. Und so viel Spannung hätte ich auch nicht in der Wohnung haben wollen. Daher würde ich empfehlen da erst mal den aktuellen Hund im Zusammenspiel mit anderen noch etwas zu evaluieren. Einen Welpen egal welchen Geschlechts würde ich persönlich im Moment gar nicht dazu bringen. Schon gar nicht eine Hündin. Sorry.
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Ich würde wenn überhaupt auch nur eine schon erwachsene (am besten kastrierte) Hündin in Betracht ziehen. Ob aus dem Tierschutz oder von Privat wäre da ja erstmal egal, solange es seriös ist. Da könnt ihr den Hund dann mehrmals kennenlernen, in Alltagssituationen sehen und gucken, wie es mit eurem Rüden harmoniert. Es sollte natürlich kein Direktimport aus dem Ausland sein. Würde da an eurer Stelle echt nochmal drüber nachdenken.
Dick unterstreich!!!
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Darf ich fragen, ob ihr eure bisherigen Hunde als Welpen bekommen habt?
Mit dem Border konntet ihr nur noch morgens um 5 Uhr raus gehen. Der Aussie ist ziemlich unverträglich und hätte ohne eingreifen durch euch 4mal seinen "Bruder" getötet? Und hatte so viel Stress, dass er ihn jeden Abend besteigen wollte?
Ich würde zu diesem Rüden erstmal gar keinen Zweithund dazunehmen.
Ein Welpe wird auch erwachsen und dann müsstet ihr evtl wieder (dauerhaft) trennen. Und das finde ich für beide Hunde nicht besonders schön.
Und zurück zur ersten Frage, vielleicht statt einem Welpen einen besser geprägten, Erwachsenen Hund. Evtl kastrierte Hündin. Ich verstehe immer nicht, warum Leute Secondhand oder Tierschutzhunde ablehnen, weil sie unbedingt einen Welpen selbst "prägen" wollen und dann aber aus dem Welpen auch nur einen eher schwierigen Hund gezogen kriegen, der viel Management benötigt.
Ich habe zwei Secondhand-Hündinnen, die beide erst erwachsen zu mir kamen.
Die Zweithündin habe ich vom Charakter passend zur ersten ausgesucht, die von einem Welpen oder Junghund wenig begeistert gewesen wäre. Beide spielen zwar nicht miteinander, aber verstehen sich gut. Ich musste sie noch nie trennen, sie hatten sich noch nie "in der Wolle" und leben einfach sehr harmonisch zusammen. Das höchste war mal eine gekräuselte Nase, als die eine zu nah zum Kauzeug der anderen gekommen ist.
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Ich rufe pardalisa , die immer Aussie Rüden im Team gehalten hat und auch aktuell zwei Jungs im Saft mit nur 1 Jahr Abstand besitzt.
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Darf ich fragen, wieso ihr überhaupt einen zweiten Hund möchtet?
Ich musste bei deinem Text daran denken:das Leben war so schön und dann holten wir uns einen Welpen dazu…
Das klingt jetzt natürlich bisschen fies, aber ich frag mich manchmal echt, warum man sich die Herausforderung antut. Ist jetzt null böse gemeint, ne
Und was ich auch noch gerne kommentiere möchte ist, nur weil bei Social Media welche zwei Hunde haben, bedeutet das ja nicht dass es auch gut geht. Gerne wird immer nur der Zucker gezeigt und man lügt sich selbst gerne an, wie wunderbar alles ist.
Hand aufs Herz, Welpen können kleine Dämonen sein. Wie viel davon sieht man in den Social en Medien? -
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Darf ich fragen, ob ihr eure bisherigen Hunde als Welpen bekommen habt?
Mit dem Border konntet ihr nur noch morgens um 5 Uhr raus gehen. Der Aussie ist ziemlich unverträglich und hätte ohne eingreifen durch euch 4mal seinen "Bruder" getötet? Und hatte so viel Stress, dass er ihn jeden Abend besteigen wollte?
Okay, ich hatte zwar keine große Lust, hier in eine steile Rechtfertigungshaltung zu verfallen, auch weil ich eure Beiträge und Impulse sehr schätze.
Aber dazu:
Ja, die Hunde haben wir als Welpen bekommen.
Der Border konnte durchaus und relativ problemlos den ganzen Tag draußen spazieren. Nur haben wir - trotz sehr intensivem Training mit verschiedenen Personen - diesen Fahrradtick nie aus ihm herausbekommen. Er hat in den letzten Lebensjahren einen sehr schwachen Rücken gehabt (dafür auch Librela und Physio erhalten). Es ist zwei mal passiert, dass uns ein E-Roller aus dem Nichts "erwischt" hat (also an uns vorbei, ohne dass wir ihn im Vorfeld gesehen hätten und den Hund gemanaged haben) und der Hund ist so in die Leine gesprungen, dass er sich den Rücken verrenkt hat.
Und jetzt wegen Interpretationsrisiken: Es ist auch hunderte Male so gewesen, dass es gut ging, es hunderte Male so gewesen, dass wir es gut gemanaged haben, usw.. aber diese zwei Mal mit Hund, der sich nicht mehr hinsetzen kann und eine Spritze im Rücken brauchte, haben dazu geführt, dass wir FÜR IHN jeden Morgen rausgegangen sind, wo wir möglichst wenige Risiken hatten (trotzdem noch welche), oder halt auch in Orte wie Wald und so, aber das eben nicht jeden Tag.
Also: unser Hund war kein asozialer Hund, sondern aufgrund seines Rückenleidens haben wir irgendwann (als er 9 war oder so?) beschlossen, dass er den Schutz bekommt, den er braucht, um trotzdem schöne Spaziergänge zu genießen.
Der Aussie ist NICHT unverträglich. WO habe ich das geschrieben?
Wir würden uns nie einen Malteser oder hellen Terrier holen, aber sonst, wüsste ich nicht, was dafür spricht, dass er unverträglich ist.
Zu den Vorfällen.
Es war insgesamt 4 mal.
Eigentlich 2 mal, wobei beim ersten Mal mehrere kleinere direkt danach kamen.
Ich habe keine Glaskugel und das Risiko einer starken Verletzung sehe ich darin, dass der jüngere sich nicht unterworfen hätte, aber die größere körperliche Kraft (und Gesundheit) hatte.
Nennt mich jetzt naiv, uniformiert und blöd, aber - außer, dass wir uns richtig große Sorgen gemacht haben und anfänglich eben dachten, es käme vom Jüngeren, tat es aber nicht! - ich hätte es bisher unter "hochgeschaukeltes Ereignis" registriert, das gefährlich war, aber nicht unbedingt etwas zum Charakter beider Hunde aussagt (wie gesagt, vermutlich total uninformiert). Es sind halt Tiere.
Dass wir danach aus Sicherheit die Tür zwischen den Zwei geschlossen haben, ist eher unserer Angst geschuldet, denn bei den Vorfällen ging es wohl um etwas, das danach im normalen Fall nie "frei" rumlag.
Wir haben ein Haus über 3 Stockwerke, wir haben kein einziges Mal Türen zugemacht, wenn die Hunde im Erdgeschoss sind und Menschen im 1. oder 2. Stock. Die Trennung haben wir auch gehabt, damit sie nicht miteinander spielen, weil: Zum Aufhören hätten wir keine Garantie gehabt UND der Border hatte Rückenleiden, so dass wir immer aufgepasst haben, dass das Spielen 1. nicht zu wild wurde, 2. nicht zu lange war. -
Darf ich fragen, wieso ihr überhaupt einen zweiten Hund möchtet?
Es ist eine sehr gute Frage, mit der werden wir uns gut beschäftigen, denn natürlich ist es nicht so einfach.
und "leider" können wir wohl nicht sagen, dass unser Hund ganz doll traurig ist und Gesellschaft braucht. -
Ich hab seit mehr als 15 Jahren ausschliesslich Rüden. Aber noch nie erlebt, dass die sich dermassen in die Wolle bekommen haben, dass es richtig kritisch geworden wäre. Dass ich trennen müsste. Dass einer den Anderen wegen einer Ressource ernsthaft beschädigen wollte.
Das wäre für mich tatsächlich ein triftiger Grund, nur noch einzelne Hunde zu halten, sofern das aktuelle Tier da ein Thema hätte.
Einfach weil ich der Meinung bin, dass jeder Mensch und jedes Tier im Haushalt entspannt in seinem Zuhause leben können soll. Und weil mir aufpassen oder gar trennen zu anstrengend ist. Hatte ich mit der Hündin. Brauche ich nicht mehr. -
durch ein "Stop-Kläff" aber einen Streit auslöste, wo ohne Eingreifen einer (Miro) sicher mit gebrochenem Nacken und tot rausgekommen wäre.
Ich bin immer noch irritiert.
Wie sahen diese Kämpfe tatsächlich aus? Also Länge, Lautstärke, Folgeverletzungen? Wie haben sich die Hunde im weiteren Verlauf verhalten bzw. wie war das Verhältnis der beiden untereinander?
Und eine Frage an die Halter, die schon länger mehrere Hunde halten, eventuell sogar professionell mit ihnen zu tun haben: Können zwei Hunde, die sich ernsthaft (ich rede von Ernstkämpfen) bekriegt haben, überhaupt noch in einem Haushalt zusammenleben? Ohne dass wenigstens einer von beiden dauerhaften psychischen Stress durchlebt?
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Ich sehe da nicht prinzipiell keinen zweiten Hund, aber…
wir haben ein paar Fälle gebraucht, um rauszusehen, dass nicht Malouk "schuld" / der Anfänger war, sondern Miro, der ein Ministück Essen verteidigen wollte (das er nicht essen wollte, aber sei's drum), durch ein "Stop-Kläff" aber einen Streit auslöste, wo ohne Eingreifen einer (Miro) sicher mit gebrochenem Nacken und tot rausgekommen wäre
Der Border wollte Futter verteidigen und hat gebellt, woraufhin der Aussie auf ihn losgegangen ist, verstehe ich das richtig?
das Risiko einer starken Verletzung sehe ich darin, dass der jüngere sich nicht unterworfen hätte, aber die größere körperliche Kraft (und Gesundheit) hatte
Und der Aussie hätte von sich aus auch nicht nachgegeben oder abgelassen?
ich hätte es bisher unter "hochgeschaukeltes Ereignis" registriert, das gefährlich war, aber nicht unbedingt etwas zum Charakter beider Hunde aussagt
Wenn ich den Ablauf richtig verstehe, sagt das finde ich schon etwas über den Charakter aus.
Für mich klingt das nach einem Hund, der nicht allzu gut mit sozialen Grenzen und/oder Frust umgehen kann, da schnell explodiert und dann auch ziemlich vehement und unnachgiebig ist.
The good news: Das heißt nicht unbedingt, dass ihr da was vergeigt habt. Für nen Aussie finde ich das im Gegenteil gar nicht so ungewöhnlich. Die Mehrzahl der Aussies, die ich so kenne, sind mehr oder weniger so gepolt.
Aber, und das ist die schlechte Nachricht: Ich würde es tunlichst vermeiden, da ein ebenso temperamentvolles, unnachgiebiges Exemplar dazuzusetzen. Weil wenns mit zwei so Exemplaren knallt, hast du halt zwei Hunde, von denen keiner nachgeben würde. Und das kann dann richtig gefährlich werden.
Und die Gefahr, beim Aussie so ein Exemplar zu erwischen, ist halt unabhängig vom Geschlecht ziemlich groß. Weil im Prinzip sollen die ja so sein.
Wenn ihr unbedingt einen Aussie wollt, würde ich mich deshalb auch nach einem erwachsenen, ungewöhnlich defensiven Aussie umsehen. Wobei dann halt auch nicht mehr so viel vom typischen Aussie-Wesen übrig ist. Und den Ansatz, einen Hund einer bestimmten Rasse zu suchen, der aber bitte nicht seine eigene Rassebeschreibung gelesen hat, finde ich… hm.Ich glaub, da kann man es sich leichter machen, indem man von Vornherein nochmal nach etwas nachgiebiger veranlagten Rassen Ausschau hält. Das ist natürlich auch keine Garantie, klar, aber ist meiner Meinung nach erfolgsversprechender.
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