Beiträge von Xsara

    Warum 2. Hund?

    Eigentlich nur für mich, ganz egoistisch.

    Ich wollte einfach eine neue Aufgabe.

    Außerdem war klar, dass Coco langfristig vieles körperlich nicht mehr schaffen wird. Da ich mittlerweile sehr aktiv im Hundeverein und Hundesport aktiv bin, brauche ich einfach einen Hund mit dem ich aktiv teilnehmen kann, sonst würde bei mir ein großes Hobby und viele Kontakte verloren gehen. Bei mir in der Stadt habe ich quasi fast nur die Kontakte vom Hundeverein.

    Und auch für mein anderes großes Hobby, das wandern und Dogtrekking, "brauche" ich einfach einen fitten Hund.

    Und natürlich noch die Angst, irgendwann alleine dazustehen. Ich lebe alleine und Coco ist für mich einfach mein Alltagsbegleiter und - partner.


    Einzelzeit gibt es bei uns im Alltag nicht. Wir gehen immer zusammen Gassi, für mehr reicht meine Zeit nicht. Auch begleiten mich auch beide Hunde täglich ins Büro.

    Auf dem Hundeplatz trainiere ich aber natürlich einzeln, wobei Coco nicht mehr so viel Lust hat und dafür dann entweder alleine eine Runde auf dem eingezäunten Gelände rennen darf oder mit mir eine kleine Runde Gassi geht.

    Da Coco auch sonst nicht mehr alles mitmachen kann, gehe ich z.b. mit Nora alleine joggen, da muss Coco entweder im Auto warten oder bleibt bei meinen Eltern.

    Und leider muss sie mittlerweile auch zu meinen Eltern, wenn ich größere Wanderungen machen möchte. Und für ein Dogtrekking auch mal ein ganzes Wochenende.


    Dafür darf Coco dann mal alleine mit mir zum Fressnapf oder in die Stadt.

    Aber gezielt einzeln Gassi gehe ich eigentlich eher nicht.

    Wird in Zukunft aber wahrscheinlich eher mal vorkommen, weil sich die Ansprüche der Hunde einfach ändern. Coco wird im Herbst 11 Jahre, Nora erst 4.

    Ich würde eigentlich auch im Alltag gerne mehr einzeln laufen, um zb mit Nora am Jagdtrieb zu trainieren und Coco mehr Zeit zum trödeln und schnüffeln zu geben. Aber das bleibt bei der Theorie, in der Praxis versuche ich eben beiden Hunden so viel Zeit und Bewegung wie möglich zu schenken und das klappt am besten mit beiden zusammen...


    Leinen: in der Stadt laufen meine beiden an der Leine. Leinenführigkeit ist ausbaufähig und nervt vor allem, wenn ich vom Einkaufen noch Taschen dabei habe |)

    Draußen läuft Coco an der Flexi und Nora entweder frei, an der kurzen Leine oder mit Schlepp.

    Ich gehe auch ab und zu mit drei Hunden an der Leine spazieren, da ist es am nervigsten wenn ein "Zieh"- und ein "Trödel"-Hund dabei ist. Und ich weiche zb allen Hundebegnungen großräumig aus. Ab und zu geht das mal, aber auf Dauer möchte ich nicht mehr als 2 Hunde an der Leine haben. Einfach weil meine Hunde eben Alltagsbegleiter sind, und mir das einfach zu viel wird.

    Aber Nobivac KC und Lepto 6 haben nur eine Wirkdauer von einem Jahr. Das müsstest du also 2025 schon wieder impfen.

    Mein Zweithund war ein Direktimport und ich habe in erster Linie nach dem Blick entschieden.

    Kriterien: kleiner und leichter als Coco, kein Junghund aber auch noch nicht alt, optisch muss sie gefallen, Charakter eher ruhiger/zurückhaltender


    Wegen Coco eben kein Junghund, kein aufdringlicher Hund. Das wollte ich nicht, weil sie sich bei solchen Hunden dann komplett zurückzieht.

    Und auch ich komme mit schüchternen Hunden besser klar, als mit überdrehten.


    Zusammenführung: beim abholen waren beide Hunde in getrennten Boxen im Auto, ca 1 Stunde Fahrt.

    Dann gemeinsam im die Wohnung (es war mitten in der Nacht).

    Coco hat den Neuzugang komplett ignoriert und Nora hat sich in der hintersten Ecke des Sofas versteckt. Und dann haben wir eben zusammen den Alltag gelebt.

    Ich musste außer mal bei kausachen nie was regeln und habe die Hunde nie getrennt.

    Ich habe ja hier zwei Hunde, die nicht so viel miteinander machen. Also gespielt wird gar nicht, meistens liegen sie getrennt und Nora braucht eigentlich hauptsächlich Cocos Nähe, wenn sie unsicher ist. Dann wird auch plötzlich gekuschelt.

    Coco hätte keinen Zweithund gebraucht. Nora ist nur für mich eingezogen. Hündin, weil ich Hündinnen einfach lieber mag. Coco mag draußen keine Hündinnen, mit denen im gleichen Haushalt klappt es aber problemlos.

    Coco konnte auch ihr Leben lang nicht alleine bleiben, zusammen mit Nora klappt es jetzt zumindest für kürzere Zeiten gut. Nora bleibt auch ganz alleine.


    Ich habe ja sehr lange gezögert wegen zweiten Hund, Coco war fast 8 Jahre Einzelhund.

    Aber alles was ich mir problematisch vorgestellt habe, klappt super.

    Ich nehme beide Hunde weiterhin überall mit. Ins Büro, zu Freunden, mit dem Zug usw.

    Das einzige Problem ist jetzt, dass Coco mit 10,5 Jahren und einem kaputten Knie körperlich immer eingeschränkter wird und Nora gesund mit 3,5 Jahren natürlich viel mehr braucht.

    Und ich natürlich auch viel mehr unternehmen möchte. Und da Coco so schlecht alleine bleibt, wird das langsam schwierig.

    Aber eigentlich habe ich mir ja genau deswegen einen zweiten Hund geholt, damit ich eben weiter sportlich aktiv bleiben kann und eine Begleitung fürs Wandern habe. Coco "muss" dann eben zu meinen Eltern und obwohl es ihr da super geht, habe ich ein schlechtes Gewissen.


    Wegen der Zukunft. Ich finde es mit zwei Hunden sehr schön. Und ich denke ich werde auch bei dieser Zahl bleiben. Drei Hunde sind mir zu viel. Da finde ich das Leinenhandling schon schwierig und ich würde ihnen einfach nicht gerecht werden.


    Aber wenn ich mal alleine mit Nora unterwegs bin, finde ich es auch mal ganz angenehm einfach nur mit einem sehr leichtführigen Hund unterwegs zu sein. Sie kann viel frei laufen, ist aber auch an der Leine sehr leicht.

    So hätte ich mir ehrlich gesagt meinen ersten eigenen Hund gewünscht |)


    Darum manchmal die Überlegung, wenn Coco irgendwann (in ganz vielen Jahren) mal nicht mehr ist, erstmal wieder bei einem Hund zu bleiben und diese Einfachheit einfach zu genießen. Aber dann hätte ich wohl wieder das Problem, dass Nora dann auch wieder zu alt wäre, wenn dann doch wieder ein zweiter Hund einziehen soll.


    Ich hätte schon gerne länger zwei fitte Hunde mit denen ich zb auch zu zweit Zughundesport machen kann usw.


    Nora ist zum Glück mittlerweile auch ohne Zweithund relativ sicher, keine Ahnung ob sie langfristig auch als Einzelhund glücklich wäre.

    Ich kenne eine Hündin, die Knochenkrebs in einem Hinterbein hatte. Das Bein kam erst relativ spät ab, also nach monatelangen humpeln, weil erst andere Diagnosen im Raum standen.

    Die Hündin bekam eine Chemo, die sie dann nicht so gut vertragen hat und (ich glaube) nach einem Monat wieder beendet wurde.

    Aber sie hat dann trotzdem noch ungefähr 4 Jahre gut gelebt. Außer dem fehlenden Bein war sie ein ganz normaler Hund.


    Ich wünsche Whiskey alles Gute!

    Da ich aktuell kein Auto habe, habe ich auch den Anhänger wieder ausgepackt.

    Mit Nora alleine ist es wirklich gut zu fahren, da würde aber auch was kleineres, Schmaler es reichen. Der große Anhänger ist hald doch sehr ungelenk.

    Nora steigt auch freiwillig ein und bleibt brav sitzen. Neben dem Fahrrad laufen findet sie nämlich scheinbar noch doofer.

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    Mit Coco und Nora ist es wirklich ein Kampf, sobald es nicht leicht bergab geht.

    Gestern sind wir ca 2,5km zum Hundeplatz und wieder zurück. Das ist gerade noch so machbar |)

    Und Coco findet es doof und geht nicht freiwillig rein. Aber da sie immer schlechter zu Fuß ist, bleibt eben nichts anderes übrig.

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    Ich habe jetzt vorne zugemacht, weil sonst Cocos Füße immer nach einer Zeit vorne raus hängen und das gefährlich ist. Aber wenn vorne zu ist, legt sie sich nicht hin sondern sitzt, damit sie oben rausschauen kann. Ist auf Dauer auch blöd.


    Ich überlege ob ich vorne irgendwie quer ein Brett befestigen kann. Dann kann sie rausschauen, aber die Pfoten bleiben drin.

    Letzten Sonntag bin ich beim virtuellen Wings for life Run mitgelaufen. Leider hat die App nicht richtig funktioniert, wahrscheinlich hatte ich im Wald zu wenig Empfang. Drum wurden wir schon nach nicht mal 5 km vom Catcher Car eingeholt. Das konnte überhaupt nicht stimmen. Ich war genervt und bin dann einfach weitergelaufen. So wurden es etwas mehr als 10km in bisschen über ner Stunde. Der längste Lauf seit langem. Nora war gut dabei und immer leicht im Zug.


    Und heute nochmal ausgenutzt, dass Coco bei meinen Eltern bleiben konnte und abends mit Nora unsere Stammrunde von meinem Elternhaus aus gelaufen.

    Nora anfangs unmotiviert, deswegen habe ich sie frei laufen gelassen. Erst auf den Singletrails habe ich sie dann wieder angeleint und sie durfte Gas geben, wenn sie wollte. Dann hängt sie sich richtig rein, und sonst läuft sie zumindest so vor mir, dass die Leine nicht durchhängt.

    Ich bin zufrieden mit 5,6 km in 5:47 Pace.

    Je nachdem wie sich die Temperaturen entwickeln, müssten wir jetzt dann wieder auf Morgen oder Nachtläufe umsteigen. Das wird dann noch schwieriger, die unter zu kriegen...

    Nora wurde mit über 2 Jahren zum ersten Mal in Griechenland geimpft. Tollwut wurde auch nur für ein Jahr eingetragen und ich habe dann in Deutschland nach einem Jahr wieder impfen lassen. Da wurde sie dann für 3 Jahre eingetragen.

    Ich denke, so ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

    Die lepto musste ich dann auch nochmal komplett Immunisieren lassen, weil in Griechenland keine nochmalige Impfung nach 4 Wochen durchgeführt wurde.


    Dieses Jahr würde jetzt nur im September die L4 anstehen. Mal schauen, ob ich es machen werde...

    Na, aber ich gehe momentan ja tiefenentspannt spazieren. Wenn ich mich noch mehr entspannen will müssen die Hunde ne Couch durch die Gegend ziehen.

    Ohne das "wieder", ja absolut beste Antwort. Mit dem wieder ändert sich die komplette Aussage.

    Naja, aber dann ist es doch einfach auch nicht das richtige Trainingsthema für dich, oder?

    Ich buche ja auch keinen Kurs "Projekt entspannter Bürohund", wenn ich zwei total entspannte Bürohunde herumliegen habe. Oder habe ich dich falsch verstanden?!


    Habe mich mit Chatterbox gestern beim Spaziergang im Wald darüber unterhalten.

    Ich arbeite mit Nora gerade ähnlich, aber ohne Kurs, weil ich mit Onlinekursen nicht so viel anfangen kann.

    Wobei ich auch niemand bin, der rein (also immer) positiv arbeitet. Deswegen weiß ich auch nicht, ob so ein Konzept wirklich zu uns passt.

    Aber ich bin gespannt, wie es bei Ramona und Rémy läuft und freue mich auf Berichte.