• Ich muss ja feststellen, dass ich immer weniger damit einverstanden bin, wenn im Zusammenhang mit Silvester von Krieg oder kriegsähnlichen Zuständen gesprochen wird.

    fliegevogel ich hab da gar keine Vorschläge, ich find halt Formulierungen wie „an Silvester haben bei uns die Scheiben gescheppert und draußen war alles verqualmt.“ völlig ausreichend. Ich brauch da kein „Das war wie im Krieg“ dahinter…

    Ich kann es durchaus verstehen, und höre die Kritik auch nicht zum ersten mal. Aber es ging mir persönlich um Empfindungen. Und ich habe zwar als Kind schon Angst vor Böllern gehabt, aber normalerweise jetzt nicht mehr. Ich finde sie sch***, auch weil ich weiß und sehe, was sie so anrichten - aber ich habe nicht mehr so eine Angst davor. Aber wenn, wie in den letzten zwei Jahren (dieses Jahr ging es ja) vor der Tür derart laute und häufige Explosionen die Häuser erschüttern, und man selber im Haus beginnt, wieder Angst zu bekommen - dann finde ich, auch und gerade, weil ich es nicht inflationär verwenden will, kriegsähnlich halt am zutreffendsten. Auch wenn ich Deinen Punkt komplett nachvollziehen kann.

  • Wir waren Abendgassi, ich finds noch toll, wie absolut still es ist, keine Autos, nichts, und dann ein Böller :face_with_symbols_on_mouth:. Bonnie hat erst einen Satz gemacht, ich ruf gleich mein "oh super, Dein Ball" und so wars dann nochmal was zum Üben mit positivem Ende, sie ist so ballgeil, daß sie selbst nach "Herz in die Hose" (nicht nur ihres, sondern auch meins) total gespielt hat und danach auch völlig entspannt geschnüffelt und gepinkelt.

    Ich sag jetzt aber besser nicht, was ich solchen Typen wünsche

  • Ich muss ja feststellen, dass ich immer weniger damit einverstanden bin, wenn im Zusammenhang mit Silvester von Krieg oder kriegsähnlichen Zuständen gesprochen wird.

    Es ist ätzend, laut, es gibt durch Dummheit oder Bosheit Brände, es gibt Verletzte und Tote (letztere im einstelligen Bereich, soweit ich gelesen habe), und das war‘s.

    Keine Vertreibung, flächendeckende Zerstörung, Verlust von Infrastruktur, nix.

    Es ist ätzend, ich bin sehr für ein Verbot und strenge Verfolgung der begangenen Straftaten, aber Krieg ist einfach was komplett anderes.

    Das ist ein Verständnisproblem deinerseits.

    Kriegsähnlich heißt nicht " identisch zu Krieg".

    Es hat allerdings Gründe das Polizeibeamte und Rettungssanitäter die Zustände ebenso bezeichnen. Könnte man einfach mal drüber nachdenken statt sich in dieser überzogenen und deplatzierten politischen Korrektheit zu echauffieren.

    Man muss vielleicht auch einfach aufhören nur an Kriege zwischen Ländern zu denken, das was hier in der Nähe teils passierte waren von außen betrachtet (Bürger) kriegsähnliche Zustände . Unbeteiligte Dritte unter Beschuss mit Feuerwerk und Schreckschuss, von jeglichen Personen im Dienst ganz zu schweigen. Mutwillig angezündete Autos und Müllcontainer und weitere "Späße".

    Für mich gibt es aktuell keine andere Option als ein komplettes Verbot und empfindliche Strafen bei zuwider Handlung .

  • ich hab mich gar nicht echauffiert, ich hab nur einen Gedanken verschriftlicht. Das hab ich auch glaub ich jetzt schon dreimal geschrieben.


    Exit: Die von dir gewünschten Konsequenzen Co_Co teile ich - ich hab den Thread ja wegen der Petition gestartet.

  • Es hat allerdings Gründe das Polizeibeamte und Rettungssanitäter die Zustände ebenso bezeichnen. Könnte man einfach mal drüber nachdenken statt sich in dieser überzogenen und deplatzierten politischen Korrektheit zu echauffieren.

    Das irritiert mich jetzt - denn katzenpfote hatte ja bereits geschrieben, dass es katzenpfote stört, und dass es eben katzenpfotes Empfinden ist.... Wie dann andere erklärt haben, das "kriegsähnlich" eben IHR Empfinden ist. (und meines ja auch).

    Am Ende sitzen wir doch alle im gleichen Boot, da finde ich einen so scharfen Ton (empfinde ich so) doch etwas deplatziert.

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