Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24
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Ist sie zu dem Zeitpunkt denn gerade erst 17 oder fast 18? Wenn sie ein paar Monate später 18 wird, würde ich es so oder so auf keinen Fall verbieten. Denn dann macht sie es eh - aber ihr seid weniger involviert.
Ähm, nein.
Meine Kinder sind inzwischen alle volljährig, gehen aber dennoch nicht mit dem Kopf durch die Wand, wenn mein Mann und ich begründet dagegen sind. - Vor einem Moment
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Wenn sie ein paar Monate später 18 wird, würde ich es so oder so auf keinen Fall verbieten. Denn dann macht sie es eh - aber ihr seid weniger involviert.
Nicht, wenn sie auf die Finanzierung der Eltern angewiesen ist. Dann bleibt es auch mit 18 eine gemeinsame Entscheidung.
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Ich habe gerade ein großes moralisches Dilemma und brauche eure Meinungen..
Also, unsere noch 16jährige Tochter hat einen neuen Freund. Sie kennt ihn schon lange, aus unserer alten Heimat. Zuerst sind wir weg gezogen, dann sie. Nun hat er uns besucht und es ist passiert, was ich befürchtet habe, es ist mehr daraus geworden. Das Problem ist die Entfernung, wir wohnen in Sachsen, er in Niedersachsen. Nun wollen die beiden nach der 11ten Klasse die Schule verlassen und eine Ausbildung machen. Und natürlich zusammen sein. Eigene Wohnung ist mit Ausbildungsgehalt extrem schwer zu realisieren und so steht im Raum, das er entweder bei uns mit einzieht oder sie bei ihm.
Sein Vater, mit dem er zusammen lebt, möchte auf keinen Fall, das er auszieht. Also auch nicht mit bei uns wohnt. Wir wollen eigentlich auch nicht, das unsere Tochter mit dann 17 Jahren auszieht. Nur ist uns bewusst, was passiert wenn wir dem jetzt einen Riegel vorschieben, wir kennen unser kind. Der Platz dort gäbe es her, das sie dort mit wohnt, aber es ist halt auch ein Risiko. Was passiert, wenn die Beziehung in die Binsen geht? Haben wir die Möglichkeiten, sie für so einen Fall abzusichern? Einfach ne eigene Wohnung ist finanziell nicht drin, so fett verdienen wir nicht.
Was würdet ihr tun? Mein Mama-Herz blutet bei dem Gedanken daran, das sie so zeitig gehen will und wir haben angst, das es ein unüberlegter Schnellschuss ist. Aber irgendwie ist ja das ganze Leben ein Risiko, oder?
Ich glaube ich würde versuchen klar zu machen dass es wichtiger ist die Schule fertig zu machen. Zusammenziehen können sie danach immer noch. Außerdem müssten sie ja beide einen Ausbildungsplatz in der gleichen Stadt bekommen. Das ist ja nicht so einfach.
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Eni46 Gersi LUKE13 BadlyConfused
Danke für eure Antworten. Also, sie wird im Juli 17. Das sie nach der 11ten Klasse die Schule verlassen will, das ist weniger unser Problem, weil wir sehen wie das Gymnasium sie quält und wir sind eigentlich beide eher Team "pro Ausbildung".
Mir ist durchaus bewusst, das aus rein vernünftigen Gründen ein Verbot vermutlich angesagt wäre. Aber wie gesagt, das ganze Leben ist ein Risiko und ich persönlich glaube auch, das man an so einer Herausforderung wachsen kann. Sie hat ordentlich Mut und "Arsch in der Hose".
Ach, ich weiß doch auch nicht...
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Wenn sie ein paar Monate später 18 wird, würde ich es so oder so auf keinen Fall verbieten. Denn dann macht sie es eh - aber ihr seid weniger involviert.
Nicht, wenn sie auf die Finanzierung der Eltern angewiesen ist. Dann bleibt es auch mit 18 eine gemeinsame Entscheidung.
Naja. Du bist als Eltern unterhaltspflichtig, solange sich das Kind in der (ersten) Ausbildung befindet. Und wenn sich diese Ausbildung in einem anderen BL befindet, bist du im Zweifel eben auch dafür zuständig, dort eine Bleibe (mit) zu finanzieren. Wenn das finanziell nicht machbar ist, besteht die Möglichkeit auf Berufsausbildungsbeihilfe (sofern es das noch gibt).
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Nur ist uns bewusst, was passiert wenn wir dem jetzt einen Riegel vorschieben, wir kennen unser kind.
Was würde denn passieren, wenn ihr es nicht erlaubt, bzw. was wäre dann mit der Ausbildung? Würde deine Tochter dann in eurem Bundesland eine Ausbildung machen und der Freund in dem anderen Bundesland?
Ich persönlich würde es nicht erlauben, im Gegenzug aber Unterstützung bei den Besuchen am Wochenende zusagen. Ich habe volles Verständnis für die junge Liebe, aber in dem Alter sind die Beziehungen meistens nicht unbedingt die dauerhaftesten (es gibt natürlich auch Ausnahmen). Volljährigkeit wäre für mich außerdem Voraussetzung. Ich hätte auch Bedenken, ob sie dann wirklich die Ausbildung macht, die sie machen möchte oder halt Ausbildung X macht, weil das in der Nähe vom Freund ist. -
Eni46 Gersi LUKE13 BadlyConfused
Danke für eure Antworten. Also, sie wird im Juli 17. Das sie nach der 11ten Klasse die Schule verlassen will, das ist weniger unser Problem, weil wir sehen wie das Gymnasium sie quält und wir sind eigentlich beide eher Team "pro Ausbildung".
Mir ist durchaus bewusst, das aus rein vernünftigen Gründen ein Verbot vermutlich angesagt wäre. Aber wie gesagt, das ganze Leben ist ein Risiko und ich persönlich glaube auch, das man an so einer Herausforderung wachsen kann. Sie hat ordentlich Mut und "Arsch in der Hose".
Ach, ich weiß doch auch nicht...
Hat sie denn schon einen entsprechenden Ausbildungsplatz am Wohnort ihres Freundes? Das wäre für mich eines der maßgeblichen Kriterien. Nur mit zugesagter Ausbildungsstelle würde ich eine Erlaubnis zum Umzug überhaupt in Erwägung ziehen
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Eni46 Gersi LUKE13 BadlyConfused
Danke für eure Antworten. Also, sie wird im Juli 17. Das sie nach der 11ten Klasse die Schule verlassen will, das ist weniger unser Problem, weil wir sehen wie das Gymnasium sie quält und wir sind eigentlich beide eher Team "pro Ausbildung".
Mir ist durchaus bewusst, das aus rein vernünftigen Gründen ein Verbot vermutlich angesagt wäre. Aber wie gesagt, das ganze Leben ist ein Risiko und ich persönlich glaube auch, das man an so einer Herausforderung wachsen kann. Sie hat ordentlich Mut und "Arsch in der Hose".
Ach, ich weiß doch auch nicht...
Achso ok.
Naja dann würde ich sagen: Go for it.
wenn es schief geht kann sie ja wieder nach Hause ziehen oder in ein WG-Zimmer. Wenn sie dann in der Ausbildung ist und nicht zuhause wohnt, steht ihr das Kindergeld zu (was finanziell sicher nice to have ist).
Ich wurde damals während dem Abi rausgeworfen und musste irgendwie über die Runden kommen. Das war später während der Ausbildung durch Gehalt und Kindergeld sowie Wohngeld viel besser machbar. -
Nur ist uns bewusst, was passiert wenn wir dem jetzt einen Riegel vorschieben, wir kennen unser kind.
Was würde denn passieren, wenn ihr es nicht erlaubt, bzw. was wäre dann mit der Ausbildung? Würde deine Tochter dann in eurem Bundesland eine Ausbildung machen und der Freund in dem anderen Bundesland?
Ich persönlich würde es nicht erlauben, im Gegenzug aber Unterstützung bei den Besuchen am Wochenende zusagen. Ich habe volles Verständnis für die junge Liebe, aber in dem Alter sind die Beziehungen meistens nicht unbedingt die dauerhaftesten (es gibt natürlich auch Ausnahmen). Volljährigkeit wäre für mich außerdem Voraussetzung. Ich hätte auch Bedenken, ob sie dann wirklich die Ausbildung macht, die sie machen möchte oder halt Ausbildung X macht, weil das in der Nähe vom Freund ist.Hier die Ausbildung wie gefordert anfangen, aber sobald sie 18 wird, die Flucht ergreifen. Oder sich komplett verweigern und gar nichts mehr machen. Und sie hat ganz klare Vorstellungen davon, was sie werden will. Da gibt es in Niedersachsen in der näheren Umgebung schon mehr Möglichkeiten wie hier in der sächsischen Provinz.
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Eni46 Gersi LUKE13 BadlyConfused
Danke für eure Antworten. Also, sie wird im Juli 17. Das sie nach der 11ten Klasse die Schule verlassen will, das ist weniger unser Problem, weil wir sehen wie das Gymnasium sie quält und wir sind eigentlich beide eher Team "pro Ausbildung".
Mir ist durchaus bewusst, das aus rein vernünftigen Gründen ein Verbot vermutlich angesagt wäre. Aber wie gesagt, das ganze Leben ist ein Risiko und ich persönlich glaube auch, das man an so einer Herausforderung wachsen kann. Sie hat ordentlich Mut und "Arsch in der Hose".
Ach, ich weiß doch auch nicht...
Wie ist denn die Ausbildungsperspektive? Es gibt ja Berufswünsche mit sehr vielen Möglichkeiten und welche, wo es sehr schwer ist, was zu finden. Das wäre das erste, was ich klären würde.
Dann wäre mir persönlich wichtig, dass sie nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis lebt. Ich würde daher schauen, ob es ein Ausbildungswohnheim in der Nähe gibt. Dann wären sie nah beieinander und sie wäre trotzdem unabhängig. In Ausbildungswohnheimen sind in der Regel pädagogische Fachkräfte als Ansprechpartner da und die Unterbringungskosten sind im Verhältnis zu einer Wohnung moderat.
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