Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24
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SheltiePower -
5. Mai 2025 um 07:45 -
Geschlossen
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Ich zitiere dich einmal:
Ich arbeite derzeit 40 Stunden, mein Mann arbeitet 30 Stunden (wird aber noch weiter reduzieren wahrscheinlich 26 Stunden, die 30 Stunden beziehen sich noch auf PG 2).
Mein Mann erhält das gesamte Pflegegeld als "Lohnersatz", damit er am Ende das gleiche wie in Vollzeit raus hat, das war von Anfang an sein Wunsch, dass er mehr zuhause bleiben könnte. Da er aber in der Pflege (exam. Pflegefachkraft) arbeitet, möchte er, sobald er nachmittags zuhause ist, selbst keine tatsächlichen, körperlichen Pflegetätigkeiten mehr ausführen, er würde das ja schon "den ganzen Tag" machen. Ich habe da etwas gegen. Mann arbeitet als Springer, kann sich seine Schicht also aussuchen und macht daher nur Frühschicht. Geht morgens um 05:30 aus dem Haus und ist um 14:30 wieder da. Kindergarten geht von 08:00 bis 13:00. Das hat zur Folge, dass (wenn Mann nicht frei hat oder 1x Oma Kind mitnimmt) ich das Kind sowohl bringen als auch holen muss (von 10x Bringen/Abholen übernehme ich derzeit 7). Ich bin durch Gleitzeit flexibel, muss aber meine Vollzeit trotzdem arbeiten. Auch die Ergotherapie einmal wöchentlich morgens muss ich wahrnehmen und um mein Homeoffice herum planen. Haushalt ist in guten Wochen 50:50, in schlechten auch gerne mal ich 70%, Mann nur 30 %. Jedes zweite Wochenende hat Mann einen Samstag Dienst, da bin ich dann auch gebunden (und Kind hat PG 3 ja nicht aus Spaß).
Ich bin nur so verdammt müde, bin auch immer die Dumme die alle Unterlagen sichtet, Anträge stellt, Termine abmacht, Klamotten aussortiert und besorgt, Hygieneartikel im Auge behält und besorgt, alles mit der Pflegekasse regelt und generell alles im Hintergrund regelt (weil mein Job das ja auch schon macht und ich dann da "so gut bei bin")
Er soll nur das Kind verdammt nochmal wickeln, wenn er zuhause ist und es vernünftig duschen (mit Schampoo/Duschgel und nicht nur Wasser), Kind eincremen, Zähne putzen, An- und Ausziehen. Mehr will ich doch gar nicht. Vor allem, weil es in der Woche und eben alle 2 Wochenenden auch von mir alleine geregelt wird. Und dann soll ich das auch noch machen, wenn er zuhause ist?
Ich glaube, das muss man zweierlei betrachten.
Das eine ist, wie das Pflegegeld offiziell aufgeteilt werden sollte (Großteil geht an den, der tatsächlich Arbeitsstunden reduziert und einen entsprechenden "Nachteil" dadurch ausgleichen muss.
Die andere Seite der Geschichte ist die tatsächliche Situation vor Ort. Wie die Eltern das also wirklich arbeitslastmäßig unter sich aufteilen.
Wenn hier ein Ungleichgewicht herrscht, wäre die erste Ansprechperson der Partner. Für die Pflegekasse ist die Faktenlage ja klar, dass die Realität offensichtlich eine andere ist und du trotz Vollzeit ein Mehr an Pflege übernimmst, muss wahrscheinlich erst einmal intern geklärt werden.
Kannst du da mit deinem Mann nicht offen reden?Tatsächlich sprechen wir da offen drüber, ich habe aber nicht den Eindruck, dass das nachhaltig bei ihm ankommt. Er geht davon aus, der am meisten belastete in der Situation zu sein. Geht es mir schlecht, geht es ihm schlechter. Bin ich müde, ist er müder. Generell ist er derzeit sehr negativ unterwegs, weil er sich materialistische Wünsche derzeit nicht so erfüllen kann, wie er das möchte und es bei der Arbeit "in der Pflege brennt". Er ist in psychologischer Behandlung und eine "richtige" Depression soll es nicht sein.
Ich muss das einfach nochmal stärker ansprechen, und dass meine Anliegen keine Eintagsfliegen sind.
Danke euch!
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Edit hat sich überschnitten
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Ich glaube, das muss man zweierlei betrachten.
Das eine ist, wie das Pflegegeld offiziell aufgeteilt werden sollte (Großteil geht an den, der tatsächlich Arbeitsstunden reduziert und einen entsprechenden "Nachteil" dadurch ausgleichen muss.
Die andere Seite der Geschichte ist die tatsächliche Situation vor Ort. Wie die Eltern das also wirklich arbeitslastmäßig unter sich aufteilen.
Wenn hier ein Ungleichgewicht herrscht, wäre die erste Ansprechperson der Partner. Für die Pflegekasse ist die Faktenlage ja klar, dass die Realität offensichtlich eine andere ist und du trotz Vollzeit ein Mehr an Pflege übernimmst, muss wahrscheinlich erst einmal intern geklärt werden.
Kannst du da mit deinem Mann nicht offen reden?Tatsächlich sprechen wir da offen drüber, ich habe aber nicht den Eindruck, dass das nachhaltig bei ihm ankommt. Er geht davon aus, der am meisten belastete in der Situation zu sein. Geht es mir schlecht, geht es ihm schlechter. Bin ich müde, ist er müder. Generell ist er derzeit sehr negativ unterwegs, weil er sich materialistische Wünsche derzeit nicht so erfüllen kann, wie er das möchte und es bei der Arbeit "in der Pflege brennt". Er ist in psychologischer Behandlung und eine "richtige" Depression soll es nicht sein.
Ich muss das einfach nochmal stärker ansprechen, und dass meine Anliegen keine Eintagsfliegen sind.
Danke euch!
Es ist nicht selten, dass ein Elternteil in so einer Situation stärker leidet, auch wenn er gar nicht derjenige ist, der von außen betrachtet die größere "Last" trägt.
Bei uns ist es "nur" ein autistisches Kind, um dessen speziellen Bedürfnisse ich mich quasi alleine kümmere, aber dennoch ist es mein Mann, der tatsächlich deutlich mehr drunter leidet, als ich es tue. Dein Mann sollte sich und seine Gefühle da ernst nehmen und dennoch dich nicht aus dem Blick verlieren.
Alles Gute
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Hat hier jemand eine Wärmedecke o.Ä. für die Hunde im Auto?
Würde meine Dackelhündin gerne mit zu einer Fortbildung nehmen, da wird sie aber zwischendurch im Auto warten müssen. Bei den Temperaturen würde ich das aber nur machen wenn ich die Möglichkeit habe dass sie sich ordentlich aufwärmen kann.Welche Heizdecken etc. nutzt ihr denn?
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Tatsächlich sprechen wir da offen drüber, ich habe aber nicht den Eindruck, dass das nachhaltig bei ihm ankommt. Er geht davon aus, der am meisten belastete in der Situation zu sein. Geht es mir schlecht, geht es ihm schlechter. Bin ich müde, ist er müder. Generell ist er derzeit sehr negativ unterwegs, weil er sich materialistische Wünsche derzeit nicht so erfüllen kann, wie er das möchte und es bei der Arbeit "in der Pflege brennt". Er ist in psychologischer Behandlung und eine "richtige" Depression soll es nicht sein.
Ich muss das einfach nochmal stärker ansprechen, und dass meine Anliegen keine Eintagsfliegen sind.
Danke euch!
Es ist nicht selten, dass ein Elternteil in so einer Situation stärker leidet, auch wenn er gar nicht derjenige ist, der von außen betrachtet die größere "Last" trägt.
Bei uns ist es "nur" ein autistisches Kind, um dessen speziellen Bedürfnisse ich mich quasi alleine kümmere, aber dennoch ist es mein Mann, der tatsächlich deutlich mehr drunter leidet, als ich es tue. Dein Mann sollte sich und seine Gefühle da ernst nehmen und dennoch dich nicht aus dem Blick verlieren.
Alles Gute
Wie soll das klappen? Also mal doof gefragt? Wie löst dein Mann das und bilden sich bei dir dann keine "Ablehnungen" gegenüber deines Mannes?
Es würde ja gar kein Problem sein, wenn ich eben meine Arbeit reduzieren würde, dann wäre das ja alles gar kein Thema. Mich "ärgert" es nur, dass er Stunden reduziert, das gesamte Pflegegeld als Ausgleich bekommt, viele Dinge der Pflege nicht übernimmt und ich dann noch Rücksicht auf seine Gefühle haben soll, weil er sich ja mehr belastet fühlen könnte.
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Einen Hund würde ich nie mit einer angeschalteten elektrischen Heizdecke oder Sitzheizung alleine lassen (falls Dir das vorschwebt). Der Hund könnte hineinbeißen. Eher zwei Wärmeflaschen mit hineinlegen. Da wird es nur nass, wenn der Hund hineinbeißt. Oder Kirschkernkissen, mit Spelze oder Getreide gefüllte Kissen ... im Backofen durchwärmen und ins Auto legen.
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Es ist nicht selten, dass ein Elternteil in so einer Situation stärker leidet, auch wenn er gar nicht derjenige ist, der von außen betrachtet die größere "Last" trägt.
Bei uns ist es "nur" ein autistisches Kind, um dessen speziellen Bedürfnisse ich mich quasi alleine kümmere, aber dennoch ist es mein Mann, der tatsächlich deutlich mehr drunter leidet, als ich es tue. Dein Mann sollte sich und seine Gefühle da ernst nehmen und dennoch dich nicht aus dem Blick verlieren.
Alles Gute
Wie soll das klappen? Also mal doof gefragt? Wie löst dein Mann das und bilden sich bei dir dann keine "Ablehnungen" gegenüber deines Mannes?
Es würde ja gar kein Problem sein, wenn ich eben meine Arbeit reduzieren würde, dann wäre das ja alles gar kein Thema. Mich "ärgert" es nur, dass er Stunden reduziert, das gesamte Pflegegeld als Ausgleich bekommt, viele Dinge der Pflege nicht übernimmt und ich dann noch Rücksicht auf seine Gefühle haben soll, weil er sich ja mehr belastet fühlen könnte.
Kurz gesagt (sprengt vllt sonst auch etwas den öffentlichen Rahmen hier): Das war ein jahrelanger Prozess, bis mein Mann "sein Problem" für sich klar hatte und bereit war, Hilfe anzunehmen.
Ich hatte nun den Vorteil, dass ich selbstständig bin und das daher abfangen konnte. Im Zweifel wäre es für dich vllt, zumindest temporär, auch möglich, die Stunden etwas zu reduzieren? Bis ihr eine Lösung gefunden habt? -
Hat hier jemand eine Wärmedecke o.Ä. für die Hunde im Auto?
Würde meine Dackelhündin gerne mit zu einer Fortbildung nehmen, da wird sie aber zwischendurch im Auto warten müssen. Bei den Temperaturen würde ich das aber nur machen wenn ich die Möglichkeit habe dass sie sich ordentlich aufwärmen kann.Welche Heizdecken etc. nutzt ihr denn?
Schau mal hier
ThemaHundebett von Stoov?
Hat hier jemand Erfahrung mit dem heizbare Hundebett von Stoov?
Ich überlege, das fürs Auto für meine beiden Hunde zu kaufen.
Sie frieren schnell und da wäre etwas Wärme gut im Winter.
Frage mich aber, ob das Hundebett wirklich zuverlässig und sicher heizt.Schlumpfinchen811. November 2025 um 06:20 -
Pfuh, bei Youtube hab ich so das ein oder andere Unheilig Lied gehört - und hab mich auch mal durch Vorschläge geklickt - dabei haben mich zwei Lieder total abgeholt - nachdem ich sie in meine Playlist geräumt habe, hab ich mir die restliche Liste angesehen und die ist, nun ja, ziemlich rechtsrockig
Ob mich fieses Karma erwischt, wenn ich die zwei Lieder trotzdem weiter in meiner traurige Lieder Playlist lasse?
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Ob mich fieses Karma erwischt, wenn ich die zwei Lieder trotzdem weiter in meiner traurige Lieder Playlist lasse?
Ganz bestimmt nicht!
Auch schlechte Menschen können gute Musik/Kunst machen...
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