Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24
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SheltiePower -
5. Mai 2025 um 07:45 -
Geschlossen
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Würdet ihr "erwarten", dass wenn Ehepartner/Eltern gemeinsam ein pflegebedürftiges Kind haben, für dieses 599 € Pflegegeld bekommen und eben dieses Pflegegeld ausschließlich einem der Eltern zugute kommt, dass der "begünstigte" Elternteil auch einen spürbaren Mehranteil der tatsächlichen Pflege übernimmt? Nicht alles, aber eben doch spürbar mehr, vlt. So 70:30?
Ich stehe im Zwiespalt mit unserer derzeitigen Pflegesituation/Familiensituation und bräuchte Input.
Das kommt darauf an,ob der Elternteil zb dafür mehr Zuhause ist.
Also wenn beide zb noch einer Arbeit nachgehen und sich Abends dann um das Kind kümmern würde ich meinen beide machen gleich viel.
Bleibt aber einer dafür Zuhause und macht diese Arbeit,würde ich davon ausgehen,dass derjenige halt dann auch mehr macht.
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Würdet ihr "erwarten", dass wenn Ehepartner/Eltern gemeinsam ein pflegebedürftiges Kind haben, für dieses 599 € Pflegegeld bekommen und eben dieses Pflegegeld ausschließlich einem der Eltern zugute kommt, dass der "begünstigte" Elternteil auch einen spürbaren Mehranteil der tatsächlichen Pflege übernimmt?
Die Idee vom Pflegegeld ist ja, dass der/die Angehörige, die den Pflegebedürftigen unterstützt, von ihm dafür "entlohnt" werden kann. Natürlich bezahlt ein Kind seine Eltern nicht wirklich - aber das ist erstmal das Grundkonzept.
Pflege bedeutet ja ne Menge Arbeit - für die ggf. auf Erwerbsarbeit zumindest zum Teil verzichtet wird. Und damit auch auf die entsprechenden Rentenansprüche oder auch auf die Chance "Karriere" zu machen.
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Würdet ihr "erwarten", dass wenn Ehepartner/Eltern gemeinsam ein pflegebedürftiges Kind haben, für dieses 599 € Pflegegeld bekommen und eben dieses Pflegegeld ausschließlich einem der Eltern zugute kommt, dass der "begünstigte" Elternteil auch einen spürbaren Mehranteil der tatsächlichen Pflege übernimmt? Nicht alles, aber eben doch spürbar mehr, vlt. So 70:30?
Ich stehe im Zwiespalt mit unserer derzeitigen Pflegesituation/Familiensituation und bräuchte Input.
Das kommt darauf an,ob der Elternteil zb dafür mehr Zuhause ist.
Also wenn beide zb noch einer Arbeit nachgehen und sich Abends dann um das Kind kümmern würde ich meinen beide machen gleich viel.
Bleibt aber einer dafür Zuhause und macht diese Arbeit,würde ich davon ausgehen,dass derjenige halt dann auch mehr macht.
Dann wäre aber die Frage, warum das Pflegegeld ausschließlich nur einem Elternteil zu Gute kommen sollte. Fairer Weise müsste, in diesem Fall, das Geld ebenso geteilt werden.
LG
Franziska mit Till
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Würdet ihr "erwarten", dass wenn Ehepartner/Eltern gemeinsam ein pflegebedürftiges Kind haben, für dieses 599 € Pflegegeld bekommen und eben dieses Pflegegeld ausschließlich einem der Eltern zugute kommt, dass der "begünstigte" Elternteil auch einen spürbaren Mehranteil der tatsächlichen Pflege übernimmt? Nicht alles, aber eben doch spürbar mehr, vlt. So 70:30?
Ich stehe im Zwiespalt mit unserer derzeitigen Pflegesituation/Familiensituation und bräuchte Input.
Das kommt darauf an,ob der Elternteil zb dafür mehr Zuhause ist.
Also wenn beide zb noch einer Arbeit nachgehen und sich Abends dann um das Kind kümmern würde ich meinen beide machen gleich viel.
Bleibt aber einer dafür Zuhause und macht diese Arbeit,würde ich davon ausgehen,dass derjenige halt dann auch mehr macht.
Ich zitiere dich einmal:
Ich arbeite derzeit 40 Stunden, mein Mann arbeitet 30 Stunden (wird aber noch weiter reduzieren wahrscheinlich 26 Stunden, die 30 Stunden beziehen sich noch auf PG 2).
Mein Mann erhält das gesamte Pflegegeld als "Lohnersatz", damit er am Ende das gleiche wie in Vollzeit raus hat, das war von Anfang an sein Wunsch, dass er mehr zuhause bleiben könnte. Da er aber in der Pflege (exam. Pflegefachkraft) arbeitet, möchte er, sobald er nachmittags zuhause ist, selbst keine tatsächlichen, körperlichen Pflegetätigkeiten mehr ausführen, er würde das ja schon "den ganzen Tag" machen. Ich habe da etwas gegen. Mann arbeitet als Springer, kann sich seine Schicht also aussuchen und macht daher nur Frühschicht. Geht morgens um 05:30 aus dem Haus und ist um 14:30 wieder da. Kindergarten geht von 08:00 bis 13:00. Das hat zur Folge, dass (wenn Mann nicht frei hat oder 1x Oma Kind mitnimmt) ich das Kind sowohl bringen als auch holen muss (von 10x Bringen/Abholen übernehme ich derzeit 7). Ich bin durch Gleitzeit flexibel, muss aber meine Vollzeit trotzdem arbeiten. Auch die Ergotherapie einmal wöchentlich morgens muss ich wahrnehmen und um mein Homeoffice herum planen. Haushalt ist in guten Wochen 50:50, in schlechten auch gerne mal ich 70%, Mann nur 30 %. Jedes zweite Wochenende hat Mann einen Samstag Dienst, da bin ich dann auch gebunden (und Kind hat PG 3 ja nicht aus Spaß).
Ich bin nur so verdammt müde, bin auch immer die Dumme die alle Unterlagen sichtet, Anträge stellt, Termine abmacht, Klamotten aussortiert und besorgt, Hygieneartikel im Auge behält und besorgt, alles mit der Pflegekasse regelt und generell alles im Hintergrund regelt (weil mein Job das ja auch schon macht und ich dann da "so gut bei bin")
Er soll nur das Kind verdammt nochmal wickeln, wenn er zuhause ist und es vernünftig duschen (mit Schampoo/Duschgel und nicht nur Wasser), Kind eincremen, Zähne putzen, An- und Ausziehen. Mehr will ich doch gar nicht. Vor allem, weil es in der Woche und eben alle 2 Wochenenden auch von mir alleine geregelt wird. Und dann soll ich das auch noch machen, wenn er zuhause ist?
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Im Grunde sehe ich es ebenfalls so, dass derjenige der das Geld bekommt auch den Großteil der Pflege leisten sollte. Nicht zuletzt, weil der pflegenden Person durch das Pflegegeld die Möglichkeit geboten wird die eigene Erwerbstätigkeit zu reduzieren; um die Pflege leisten zu können.
Was im Einzelfall konkret gerecht und fair allen Beteiligten gegenüber ist, hängt aber wohl noch von vielen anderen Faktoren ab.LG
Franziska mit Till
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Würdet ihr "erwarten", dass wenn Ehepartner/Eltern gemeinsam ein pflegebedürftiges Kind haben, für dieses 599 € Pflegegeld bekommen und eben dieses Pflegegeld ausschließlich einem der Eltern zugute kommt, dass der "begünstigte" Elternteil auch einen spürbaren Mehranteil der tatsächlichen Pflege übernimmt?
Die Idee vom Pflegegeld ist ja, dass der/die Angehörige, die den Pflegebedürftigen unterstützt, von ihm dafür "entlohnt" werden kann. Natürlich bezahlt ein Kind seine Eltern nicht wirklich - aber das ist erstmal das Grundkonzept.
Pflege bedeutet ja ne Menge Arbeit - für die ggf. auf Erwerbsarbeit zumindest zum Teil verzichtet wird. Und damit auch auf die entsprechenden Rentenansprüche oder auch auf die Chance "Karriere" zu machen.
Die Pflegekasse zahlt, sofern man nicht mehr als 30 Stunden in der Woche arbeitet, einen an den Pflegegrad orientierten Rentenbeitrag.
Den bekommt mein Mann auch und ist dadurch in der Rente nicht schlechter gestellt.
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Trennt ihr alle Elektrogeräte vom Strom?
Nein, das wäre mir zu aufwendig. Ich nutze manchma die Steckdosenleiste mit Schalter. Ich habe engmaschig Rauchmelder installiert. Meistens passiert etwas eher durch Nachlässigkeit. Pizza im Ofen und eingeschlafen ist genauso ein Klassiker wie runter gebrannte Kerzen.
Und meine Akkus bzw. Akkugeräte liegen alle auf nicht brennbaren Unterlagen, ebenso die meisten elektrischen Geräte.
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Landlue Ehrlich gesagt klingt das für mich nach einer Situation, wo eine externe Beratung für euch als Paar gut wäre… die Frage drängt sich auf, wieso dein Mann Stunden reduziert, wenn er danach euer Kind nicht pflegt… und warum du Sachen machen sollst, in denen du auch beruflich gut bist, er aber genau das nicht will… aber das ist eure Privatangelegenheit.
Jedenfalls klingt es sehr nach „Er sagt, was er (nicht) will, und deine Wünsche werden ignoriert, um seine zu erfüllen.“
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Das kommt darauf an,ob der Elternteil zb dafür mehr Zuhause ist.
Also wenn beide zb noch einer Arbeit nachgehen und sich Abends dann um das Kind kümmern würde ich meinen beide machen gleich viel.
Bleibt aber einer dafür Zuhause und macht diese Arbeit,würde ich davon ausgehen,dass derjenige halt dann auch mehr macht.
Ich zitiere dich einmal:
Ich arbeite derzeit 40 Stunden, mein Mann arbeitet 30 Stunden (wird aber noch weiter reduzieren wahrscheinlich 26 Stunden, die 30 Stunden beziehen sich noch auf PG 2).
Mein Mann erhält das gesamte Pflegegeld als "Lohnersatz", damit er am Ende das gleiche wie in Vollzeit raus hat, das war von Anfang an sein Wunsch, dass er mehr zuhause bleiben könnte. Da er aber in der Pflege (exam. Pflegefachkraft) arbeitet, möchte er, sobald er nachmittags zuhause ist, selbst keine tatsächlichen, körperlichen Pflegetätigkeiten mehr ausführen, er würde das ja schon "den ganzen Tag" machen. Ich habe da etwas gegen. Mann arbeitet als Springer, kann sich seine Schicht also aussuchen und macht daher nur Frühschicht. Geht morgens um 05:30 aus dem Haus und ist um 14:30 wieder da. Kindergarten geht von 08:00 bis 13:00. Das hat zur Folge, dass (wenn Mann nicht frei hat oder 1x Oma Kind mitnimmt) ich das Kind sowohl bringen als auch holen muss (von 10x Bringen/Abholen übernehme ich derzeit 7). Ich bin durch Gleitzeit flexibel, muss aber meine Vollzeit trotzdem arbeiten. Auch die Ergotherapie einmal wöchentlich morgens muss ich wahrnehmen und um mein Homeoffice herum planen. Haushalt ist in guten Wochen 50:50, in schlechten auch gerne mal ich 70%, Mann nur 30 %. Jedes zweite Wochenende hat Mann einen Samstag Dienst, da bin ich dann auch gebunden (und Kind hat PG 3 ja nicht aus Spaß).
Ich bin nur so verdammt müde, bin auch immer die Dumme die alle Unterlagen sichtet, Anträge stellt, Termine abmacht, Klamotten aussortiert und besorgt, Hygieneartikel im Auge behält und besorgt, alles mit der Pflegekasse regelt und generell alles im Hintergrund regelt (weil mein Job das ja auch schon macht und ich dann da "so gut bei bin")
Er soll nur das Kind verdammt nochmal wickeln, wenn er zuhause ist und es vernünftig duschen (mit Schampoo/Duschgel und nicht nur Wasser), Kind eincremen, Zähne putzen, An- und Ausziehen. Mehr will ich doch gar nicht. Vor allem, weil es in der Woche und eben alle 2 Wochenenden auch von mir alleine geregelt wird. Und dann soll ich das auch noch machen, wenn er zuhause ist?
Ich glaube, das muss man zweierlei betrachten.
Das eine ist, wie das Pflegegeld offiziell aufgeteilt werden sollte (Großteil geht an den, der tatsächlich Arbeitsstunden reduziert und einen entsprechenden "Nachteil" dadurch ausgleichen muss.
Die andere Seite der Geschichte ist die tatsächliche Situation vor Ort. Wie die Eltern das also wirklich arbeitslastmäßig unter sich aufteilen.
Wenn hier ein Ungleichgewicht herrscht, wäre die erste Ansprechperson der Partner. Für die Pflegekasse ist die Faktenlage ja klar, dass die Realität offensichtlich eine andere ist und du trotz Vollzeit ein Mehr an Pflege übernimmst, muss wahrscheinlich erst einmal intern geklärt werden.
Kannst du da mit deinem Mann nicht offen reden? -
Trennt ihr alle Elektrogeräte vom Strom? Ich bin da total nachlässig, habe Pflanzenleuchten, die den ganzen Tag brennen, mein Wasserkocher ist stets im Standby, Fernseher ebenso, Ladekabel fürs Handy immer eingesteckt, Waschmaschine, Trockner & Co sowieso... Aber im Endeffekt ist das natürlich ein großes Brandrisiko.
Nachdem ich gerade wieder von einem Brand gelesen habe, bei der eine Halterin alle Hunde verloren hat, überdenke ich gerade wieder mein Vorgehen.
Das einzige, was nicht getrennt wird sind
* Das Axolotl-Aquarium: Filter und Kühler müssen immer am Strom sein, ist für die Lotl lebensnotwendig.
* der Flur : Kamera zur Überwachung des Hundes, Telefon und Internet an Fritzbox
Das ist immer an bzw stand by.
Alles andere ausgestöpselt
-Wasserkocher,Toaster, Mikrowelle,Airfryer,Fernseher, Playstation, Bluetoothbox etc.
Mein Mann hat als Kind einen Wohnungsbrand miterlebt und überlebt. Mehrparteienhaus, Brandstiftung. Das macht ihn vorsichtig und sensibel beim Thema Strom, Verkabelung und Brandschutz. Aber ganz ohne eingestöpselte Stecker geht es hier nicht.
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