Der "gefährliche" Hund Teil 3
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Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
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Züchter sollen Verantwortlich handeln. Aber verantwortlich machen geht doch zu weit. Autoverkäufer sind auch nicht für Unfälle verantwortlich. Auch nicht wenn die Käufer betrunken waren oder gar keinen Führerschein haben.
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2. März 2026 um 17:41
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Ohne die Diskussion über die Risiken oder Einordnung von Haltis eröffnen zu wollen: Was genau schaffe ich in Sachen Gefahrenvermeidung mit einer verbotenen Halsung, was ich mit einem Halti nicht schaffe?
Ich selbst halte nur Hunde, die ich gut körperlich packe (auch mit Hinblick auf Krankenpflege etc.), aber ich hatte schon einen Hund an einem Halti, den ich sonst nie hätte führen können. Das ging problemlos.Die Dinger sind umstritten aber legal.
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Wenn wir schon bei Hilfsmittel zur Gefahrenvermeidung sind ist die Lösung im Grunde einfach:
Leine wenn der Hund nicht zuverlässig bei einem bleibt.
Maulkorb wenn man nicht zuverlässig davon ausgehen kann dass der Hund seine Zähne bei sich behalten wird.
Viele Fälle wären damit schon vermeidbar.
Und der nächste Punkt- Hund kaufen der passt. Kein Kauf weil oh wie hübsch, boa wie krass oder och der Arme...
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Naja, wir haben Hundeerziehung und Training halt enorm verkompliziert. Früher gabs da halt entsprechende Hilfsmittel und gut war.
Naja, in meiner Straße waren als Kind fast ausnahmslos alle Schäferhunde bissig. Und auch der Mittelspitz. Und selbst der eine oder andere Jagdhund.
Teilweise gab es mehrere Vorfälle mit den Hunden mit sogar Krankenhausaufenthalten bei den Opfern.
Ich persönlich habe also nicht das Gefühl, dass Hunde früher besser erzogen waren, eher genau das Gegenteil.
Sondern, dass Aggression bei Hunden als völlig normal angesehen wurde.
Wegen eines Beißvorfalls wurde hier auch kein Hund getötet.
Ein Nachbar hat seinen wirklich hochgefährlichen, schon recht alten Schäfer, weil er zunehmend Angst um seine Kinder hatte, ins Tierheim gebracht. Weil er die erstaunlich naive Idee hatte, dass über dieses noch ein Endplatz für den Hund gefunden werden könnte und er ihn eben nicht töten wollte. Also auch einfach das eigene Problem ausgelagert. Dort ist der Schäfer ziemlich schnell verstorben, Vorerkrankungen waren keine bekannt.
Dann hat das Tierheim eine rührende Story in ihrer Tierschutzeitschrift daraus gemacht, dass der alte Hund aus Bequemlichkeit abgeschoben worden wäre und aus Treue und gebrochenem Herzen gestorben wäre. Mit Angabe des vollen Namens und Adresse des Besitzers. Der hat damals Morddrohungen per Brief und Telefon bekommen, toxischer Shitstorm bereits vor über 35 Jahren.
All diese Hunde wurden damals sicher nicht mit Wattebäuschen beworfen, sondern ganz klar mit aversiven Mitteln erzogen. Aber die Anforderungen an die Hunde waren einfach nicht so hoch wie heute.
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einfach nur ein Tier anschaffen das ich gefahrlos für alle führen kann ohne tierschutzrelevante Methoden anwenden "zu müssen", weil mir anderes zu aufwendig, teuer, zeitintensiv ist oder ich zu doof, faul, inkonsequent oder was auch immer bin.
Die Frage ist, ob die Neu-Tierhalter auch immer wissen, was sie sich da ins Haus holen. Mir ist da immer noch der Ausspruch einer neuen Tierhalterin im Ohr "Oh, jetzt wissen wir auch, was 'Schäferhund - Arbeitslinie' bedeutet -- nach dem 2. Trainer." -- (oder wars schon der dritte?). Da hatte es schon einen (ungemeldeten) Bissvorfall (gelöcherte Haut im Arm, sonst unkritisch) gegeben.
Und gegen diese Blauägigkeit hätte ich gerne eine Handhabe ...
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Aeh ja. Frueher kamen Hunde, die nicht funktioniert haben oder auffaellig waren, eben weg
Darfst du in D auch nicht mehr. Ob das Leben diverser Hunde die ihren Leuten übern Kopf gewachsen sind so lebenswert ist seit dahingestellt.
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Und gegen diese Blauägigkeit hätte ich gerne eine Handhabe ...
In welcher Form?
Auch das ist nicht provokant von mir gemeint. Informationen gibt es doch im Überfluss zur heutigen Zeit. Gegen was genau eine Handhabe und wie? Ist ja nicht so, als wäre jeder Ersthundehalter mit einem Schäferhund überfordert. Oder als gäbe es keine Informationsmöglichkeiten. Wo setzt man da an?
Ich kenne es aus meiner Kindheit / frühen Jugend im Übrigen so, dass sehr viel unter "selbst Schuld" lief (wir hatten einige mitlaufende Hunde, die man halt in Ruhe gelassen hat und dann wurde man auch nicht genissen), aber wenn der Hund zu sehr reagiert hat, war er tot. Das war auch Luna noch Mitte der 2000er, völlig ohne sozialen Aufschrei (Lucys Schwester).
Dass man "damals" mit sehr aversiven Methoden effektiver war, wüsste ich nicht. Mehr ging in Ordnung (viele Hunde waren Mitläufer, frei in der Straße oder mit uns Kindern unterwegs) und s.o., die Hunde waren nicht durch die Bank nett. Aber wenn sie zu unnett waren, gab es halt Tod und nicht aversivere Methoden zur Erziehung. Nur meine Erinnerung an die Zeit. (der Hund meiner Oma wurde übrigens noch im Paket aus dem Otto-Katalog geliefert, so zu: früher war es besser
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Aeh ja. Frueher kamen Hunde, die nicht funktioniert haben oder auffaellig waren, eben weg
Darfst du in D auch nicht mehr. Ob das Leben diverser Hunde die ihren Leuten übern Kopf gewachsen sind so lebenswert ist seit dahingestellt.
Es kommen auch weiterhin in D Hunde "weg", die ihren Haltern über den Kopf gewachsen sind. Sicher ist das nicht mehr so häufig, aber auf dem Dorf eben auch nichts, was nicht passiert.
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