Der "gefährliche" Hund Teil 3
-
Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
-
-
Ich hab prinzipiell erstmal nix gegen Kleinanzeigen, gibt auch seriöse Züchter die dort inserieren. Auch manch Tierschutzverein stellt dort Hunde ein, da sind nicht nur unseriöse Quellen dahinter, aber für die ist das eben ne gute Möglichkeit ihre Hunde los zu werden.
Ne Lösung könnte theoretisch sein dass sich jeder erstmal verifizieren muss und nach Bedarf nachgeprüft wird.
Aber letztlich wenn es nicht die Kleinanzeigen sind, finden sich auch andere Wege, zB social Media. Gerade in Zeiten in denen viele eh erstmal dort schauen

-
1. März 2026 um 19:06
schau mal hier:
Der "gefährliche" Hund Teil 3 - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Alles anzeigen
Ich habe im Verein sooo viele wirklich anspruchsvolle Rassehunde vom Züchter erlebt, die an völlig ungeeignete Leute verkauft worden sind, dass ich das echt nicht als "die Verantwortung liegt alleine beim Käufer" abtun kann.
Wenn ich Gebrauchshunde verkaufe an Kandidaten, wie:
- 79-jähriger Ersthundhalter (nein, keine Kinder etc. in der Umgebung, die helfen könnten)- Alleinerziehende mit 3 kleinen Kindern ohne vorherigen Hund
- einem Mann, der noch nie von der Rasse gehört hatte
Dann sehe ich da auch Schuld beim Züchter. Tut mir leid

Ja, man kann Menschen nur vor den Kopf schauen, stimme ich 100% zu. Aber ich persönlich sehe es durchaus so, dass ich mich bei sehr anspruchsvollen Rassen genauer damit beschäftigen muss, ob die Leute Ahnung und die passenden Lebensumstände haben.
Umgekehrt heißt es dann wieder, Vereine sollten keine Direktimporte zulassen an Ersthundhalter
Wo ich nebenbei absolut mitgehe, außer man hat ein sicheres Netz um jeden einzelnen Hund im Notfall aufzufangen.Ich bin kein Freund von Gatekeeping und klar, am Ende möchte jeder von uns weiterhin "leicht" an Hunde kommen, egal ob Tierschutz oder Züchter. Aber so ein bisschen Verantwortung trägt man doch, wenn man den Hund vermittelt.
Ja, ich sehe da beide in der Pflicht. ich habe einige sehr bemühte und umsichtige Züchter kennen lernen dürfen, die ganz klar auch zu Kunden "Nein" gesagt haben. Nicht, weil der Hund bei diesen Besitzern nicht im Sport vorgestellt werden würde, sondern weil die Eignung und/oder die Umstände einfach nicht gegeben waren.
Da sind wir auch wieder an dem Punkt, dass ich als zukünftiger Hundehalter wissen muss, was ich mir zutraue und zumuten möchte. Das ist als Ersthundehalter sicher sehr schwierig und nach einer geraumen Zeit der Hundehaltung sehe ich das sicherlich mit einem ganz anderen Blick. Sicherlich verhaut man sich als unwissende Person gerne mal und es ist nicht alles anlesbar. Hier sehe ich dann die Züchter oder Verkäufer, Vermittler (wie immer man das nennen mag) in der Pflicht.
Solange aber auch jeder allen möglichen Schrott zusammen-vermehren darf, ist die Eindämmung aber schwer. Ich sehe auch die zunehmende Romantisierung, die ich zumindest wahrnehme, kritisch. Es gibt Rassen, die genetisch einfach verschiedene Voraussetzungen mitbringen, die muss ich kennen, einschätzen und damit umgehen können. Ich kann mir das süße Hundchen nicht durch meine überbordende Liebe, die ich über es ergieße, so formen, wie ich es möchte. Ein Hund aus einer Arbeitslinie hat ganz andere Ansprüche an mich als Halter, als der genügsame Labbi (nein, nicht alle Labbis sind genügsam und nett. Ich nehme ihn hier einfach nur zur Verdeutlichung).
-
Ich hab prinzipiell erstmal nix gegen Kleinanzeigen, gibt auch seriöse Züchter die dort inserieren. Auch manch Tierschutzverein stellt dort Hunde ein, da sind nicht nur unseriöse Quellen dahinter, aber für die ist das eben ne gute Möglichkeit ihre Hunde los zu werden.
Ne Lösung könnte theoretisch sein dass sich jeder erstmal verifizieren muss und nach Bedarf nachgeprüft wird.
Aber letztlich wenn es nicht die Kleinanzeigen sind, finden sich auch andere Wege, zB social Media. Gerade in Zeiten in denen viele eh erstmal dort schauen

Das hab ich mir tatsächlich auch schon gedacht... nachdem ich von meinem "Ich-starte-einen-Kreuzzug-gegen-Kleinanzeigen-und-Tierwelt"-Trip wieder unten war

Das Grundproblem liegt halt wo anders.
-
Murmelchen züchtest du? Wenn ja; wie wählst du deine Käufer aus? Würde mich einfach interessieren.
Ansonsten: Gegen Kleinanzeigen Hunde muss meiner Meinung was getan werden. Ich habe nicht die Expertise oder Idee wie man sowas lösen kann.Ich nicht. Seitdem die das massiv für Katzenwelpen beschränkt haben, wird extrem viel ausgesetzt, bekomme ich im Tierschutz gut mit, leider. Auch teure Rassekatzen.
Möchte garnicht wissen, wie das dann bei Hunden abläuft.
Die Leute vermehreren nämlich trotzdem lustig weiter.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!