Der "gefährliche" Hund Teil 3
-
Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
-
-
An sich sagt er ja "Treffer in den Hals", das Wort Biss hat er nicht genutzt. Bedeutet also entweder war es ein Kehlbiss, oder der Hund ist hoch gesprungen und gegen den Hals gedonnert ( was jetzt irgendwie seltsam wäre, wo Oberkörper viel naheliegender wäre, und man sich da trotzdem fragen sollte warum ein Hund sowas tun sollte).
So oder so - Resultat isses selbe.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Der "gefährliche" Hund Teil 3*
Dort wird jeder fündig!-
-
Warum das jetzt so wichtig ist, dass nicht die Bisse ins Gesicht zum Tode geführt haben, sondern ein Biss in den Hals, versteh ich auch nicht.
Diese Aussage impliziert, dass der Autopsiebericht falsch ist. Dass die Obduktion nicht korrekt ist. Und damit auch, dass jegliche involvierte Behörde und Amtsperson inkompetent und unzuverlässig ist, und die darum eh schon mal überhaupt nix zu melden hätten. Weil ja eh keine Ahnung.
Und je länger der Social Media Mob solchen Anschuldigungen zuhört, je lauter werden dort die Zweifler, die ahnungslosen, aber lauten Rumkrakeeler, umso schwieriger wird das Standing der Behörden. Hier als Behörde jetzt im Nachhinein noch Korrekturen vorzunehmen wird je länger, je schwieriger. Das hat mittlerweile eine ordentliche Dynamik angenommen, diesen Zug zu stoppen, Weichen zu stellen ist schwierig. -
An sich sagt er ja "Treffer in den Hals", das Wort Biss hat er nicht genutzt. Bedeutet also entweder war es ein Kehlbiss, oder der Hund ist hoch gesprungen und gegen den Hals gedonnert
Es ist total egal was er sagt in Bezug auf Herleitung was passiert ist. Und infolgedessen verstehen zu wollen, was passiert ist. Und warum.
Er stellt Fakten in Frage, nein - er behauptet diese seien falsch. Damit ist dann auch das Ende der gedanklichen und argumentativen Sackgasse erreicht.
Ey, sorry, der Kerl behauptet allen Ernstes, dass sein Bruder nicht an Gesichtsverletzungen gestorben ist. Nein, der Hund hätte ihn am Hals erwischt. Das ist so bescheuert wie zu behaupten, jemand hätte keine Handverletzung, weil hey, die Person hat sich DEN FINGER gebrochen.
-
Achso, er hat bloß in den Hals gebissen. Na, dann ist ja alles halb so wild.

Ich habe keine Ahnung wo der wohnt, denke aber, dass ich diesem Hund niemals begegnen werde und bin nicht böse drum.
-
Der Typ in dem Video ist glaube nicht der Bruder, sondern ehemaliger Mitbewohner des Verstorbenen.
Der Bruder selbst scheint auf social Media nix zu posten. Die Leute die dazu posten sind wie gesagt eben der ehemalige Mitbewohner, auch die Mitbewohnerin hat Videos zu dem Hund hochgeladen, und ansonsten eben dieser Großkotz der mitbeteiligt an der Petition war.
-
-
Der wohnt in Niedersachsen, garnicht sooo weit von uns weg

-
Meine recht feste aber widerlegbare Meinung, basierend auf Spekulationen:
Sam dürfte in fast allen Situationen sehr geduldig und unproblematisch sein -- daher wirkt er harmlos. Beim Vorfall ist vermutlich etwas sehr unwahrscheinliches passiert -- z.B. Halter geht hinter Sam, stolpert und fällt, und dadurch passiert etwas, was Sam als Angriff auf sich wertet (Beispiele: a) Der Halter will sich abfangen und berührt Sam mit solcher Kraft, dass er ihn wegschiebt etc; b) der Halter fängt sich ab, aber stützt sich dabei aus Versehen auf Sams Pfote; c) durch den Fall gibt es einen raschen Leinenruck). Instinktiv wendet sich Sam dem vermeintlichen Angreifer zu und reagiert auf den vermuteten Angriff durch Zuschnappen. Durch den Fall des Halters ist dessen Hals die nächste Stelle.
Die Gefährlichkeit von Sam wäre dann für mich: Sam reagiert bei unvorhergesehenen Bedrängungen blitzschnell durch (recht effektiven) Angriff.
Anderes Beispiel: Man stelle sich eine hochtrainierte Martial Arts Kämpferin vor, ansonsten sehr nett, aufgeschlossen, in sich ruhend, etc. Allerdings ihr im Dunkeln plötzlich von hinten auf die Schulter zu tippen, ist eine sehr schlechte Idee -- selbst wenn man sich ansonsten gut kennt. Angenommen beim ersten Mal endete das mit einem gebrochenen Arm durch unglücklichen Fall nach dem Schulterwurf (und eben nicht deutlich schlimmer mit der Landung auf eine Bierflasche).
- Würde man sie als 'gefährlich' einstufen, oder ist das nur ein Unfall?
- Was wäre angemessen zur Verhinderung eines zweiten Vorfalls?
Ich kann mir vorstellen, dass es möglich ist, Sam sein weiteres Leben vorfallsfrei zu führen. ABER dazu muss immer(!) jegliche problematische Situationen im Vorfeld verhindert oder entschärft werden -- weil wenn eine problematische Situation eintritt, wird Sam schneller reagieren als der Halter.
Und der Halter darf auch nicht dadurch nachlässig werden, dass Sam die restliche Zeit sehr einfach zu handeln ist und harmlos bis geduldig wirkt.Die Frage wäre, welche Verantwortlichkeit man dem neuen Halter zutraut.
Insgesamt wird es auf ein Präventionsparadox hinauslaufen.
-
Würde man sie als 'gefährlich' einstufen, oder ist das nur ein Unfall
Ja, jemanden der anderen den Arm bricht, wenn sie nichts anderes tun als auf die Schulter tippen, finde ich definitiv gefährlich.
-
Anderes Beispiel: Man stelle sich eine hochtrainierte Martial Arts Kämpferin vor, ansonsten sehr nett, aufgeschlossen, in sich ruhend, etc. Allerdings ihr im Dunkeln plötzlich von hinten auf die Schulter zu tippen, ist eine sehr schlechte Idee -- selbst wenn man sich ansonsten gut kennt. Angenommen beim ersten Mal endete das mit einem gebrochenen Arm durch unglücklichen Fall nach dem Schulterwurf (und eben nicht deutlich schlimmer mit der Landung auf eine Bierflasche).
- Würde man sie als 'gefährlich' einstufen, oder ist das nur ein Unfall?
- Was wäre angemessen zur Verhinderung eines zweiten Vorfalls?
Das Beispiel hinkt ein bisschen: jede:r der das professionell macht (. so das man die Person „hochtrainiert“ nennen würde) weiß, dass Kampfsport niemals nie außerhalb des Rings angewendet wird. Das ist eine der ersten Sachen die man eingebläut bekommt: das ist nicht für die kneipenschlägerei oder als offensive Selbstverteidigung gedacht.
Was geht ist blocken und ausweichen und wegrennen. Und: jemand der den Sport macht, würde niemals so einen Move anwenden. Vllt umdrehen und wegschubsen oder umdrehen und Deckung hoch. -
Ich bin seit 20 Jahren MA Kämpferin und Trainerin. Wenn man mich allgemein für so gefährlich hält wie einen dieser XL Bullys, werd ich im Dunkeln jetzt nie wieder Angst haben. Ich ziehe einfach Sportklamotten zur klaren Identifikation an


- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!