Der "gefährliche" Hund Teil 3
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Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
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Nenn es meinetwegen bockig. Ich finde das einfach Haarspalterei und dafür ist mir meine Energie zu schade.
DSH ist jetzt keine super exotische, schwer identifizierbare Rasse. Es ist wahrscheinlich neben dem Dackel DIE Rasse, die sogar Nichthundemenschen mit guter Trefferquote richtig benennen können.
Und wenn in meinem beruflichen Umfeld und auch in meiner privaten Hundesportbubble Zwischenfälle mit DSH überrepräsentiert sind, dann kann ich das so sagen, ohne dass ich jetzt bei jedem Hund einen genetischen Fingerprint gemacht habe.
Und ob das am Ende ein reinrassiger VDH DSH, oder ein importierter DSH oder ein DSH-Mischling war - das ändert doch nichts an der Grundaussage, - nämlich, dass dieser Hundetyp besonders oft andere Hunde schwer beschädigt.
Und meine einzige ehrliche Überlegung dazu ist ... ist das fehlgeleitetes Beutefangverhalten, oder was genau ist der Auslöser, dass DSHs oft aus dem Nichts heraus (kleine) Hunde attackieren.
So. Letztes Wort zum Sonntag

Die Leute erkennen die Rasse nun mal nicht so zuverlässig wie du wohl meinst. Kann ich dir als Halter und Züchter so sagen. Meine sind entweder Malinois oder Labrador-Mixe

Die Menschen können leider wenn es hochkommt 10 Hunderassen halbwegs erkennen und davon 7 richtig buchstabieren.
Ich finde es einfach schwierig, ja du behandelst die Tiere aber du warst doch weder beim Vorfall dabei, noch führst du Beurteilungen durch, wo der DSH dann ja auch überrepräsentiert sein müsste. Es ist halt am Ende stille Post und die Menschen erkennen nicht mit hoher Trefferquote einen DSH, außer es ist ein ganz offensichtlicher Kommissar Rex. Und als Schäferhund gilt alles mit Stehohren, das kann auch gerne ein kupierter Dobermann sein.
Ich sage nicht mal dass der DSH kein Potenzial hat, ich denke einfach dass das Potenzial vieler, vieler anderer Rassen sehr gerne unterschätz wird und der DSH da ein gern genommener Sündenbock ist. Und grade die ganzen importieren Schäferhunde haben durchaus Potenzial, bringt aber nichts wenn man diese Vorfälle dann alle dem DSH zuordnet nur weil das vor 40 Jahren hier der Schäferhund war. Die Zeiten sind nun mal vorbei. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Sorry, ich werde darauf jetzt nicht mehr antworten.
Ich bin übrigens auch Halter, Züchter, Tierarzt, Sportler .... belassen wir es doch einfach dabei, dass jeder seine entsprechenden Lebenserfahrungen in seinem Sektor gemacht hat :)
Merci.
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Sorry, ich werde darauf jetzt nicht mehr antworten.
Ich bin übrigens auch Halter, Züchter, Tierarzt, Sportler .... belassen wir es doch einfach dabei, dass jeder seine entsprechenden Lebenserfahrungen in seinem Sektor gemacht hat :)
Merci.
Du brauchst doch auf gar nichts antworten, du musst in einem Thread einfach nur aushalten können, dass deine Aussagen infrage gestellt werden oder gegenan argumentiert wird oder nachgefragt wird. Also normale Dinge einer Diskussion.
Wie gesagt, manch eine Aussage mag man vielleicht auch mal hinterfragen um sich da züchterisch oder fürs Vereinsleben was mitzunehmen. Grade wenn da offenbar so viele schlechte Erfahrungen gemacht werden. Ist doch auch eigentlich das was sich gewünscht wird oder nicht? Das da mehr Rücksicht genommen wird von uns?
Aber keine Ahnung dafür braucht es halt bisschen tiefgreifendere Argumentationen, im Austausch, von meinen Tierärzten habe ich das noch nie gehört dass der DSH der Hauptverantwortliche wäre für Schwerverletzte Hunde in ihren Praxen
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on meinen Tierärzten habe ich das noch nie gehört dass der DSH der Hauptverantwortliche wäre für Schwerverletzte Hunde in ihren Praxen
Die sind vielleicht auch einfach nicht bescheuert und wollen sich gute Kunden verprellen? Wieviele Tierärzte sagen ihren Kunden dass der Hund offensichtlich übergewichtig ist, die Qualzucht so drauf weil sie aufgrund der rassetypischen Merkmale Schmerzen hat usw?
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on meinen Tierärzten habe ich das noch nie gehört dass der DSH der Hauptverantwortliche wäre für Schwerverletzte Hunde in ihren Praxen
Die sind vielleicht auch einfach nicht bescheuert und wollen sich gute Kunden verprellen? Wieviele Tierärzte sagen ihren Kunden dass der Hund offensichtlich übergewichtig ist, die Qualzucht so drauf weil sie aufgrund der rassetypischen Merkmale Schmerzen hat usw?
Wenn wir davon ausgehen, dass in den letzten 14 Jahren kein einziger DSH exportiert wurde, dann haben wir anhand der Welpenzahlen 160.000 DSH aus dem VDH, die jetzt bis zu 14 Jahre alt sind. Und wie gesagt, viele Hunde gehen ins Ausland. Mit Sicherheit an die 50% und da darf auch keiner früher verstorben sein, weil die Welpenzahlen stark abgenommen haben, 40% der Population ist heute bereits älter als 10.
Bei ca. 10,5 Millionen Hunden die hier leben macht das also ganze 1,5% der Hundepopulation aus. Wie gesagt, ohne einzubeziehen das viele Hunde exportiert werden, das Alter oder ob Hunde verstorben sind!
Ich denke nicht das diese 1,5% nun so finanziell ausschlaggebend für die Praxen sind oder für nahezu alle schweren Beißvorfälle verantwortlich sind.
Das ist doch absoluter Blödsinn.
Zumal wir nicht mal gute Kunden sind. Das bisschen HU, impfen und Zucht wird da nicht die goldene Kuh sein.
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WorkingDogs Kriegst du dich mal wieder ein?
Das hier war die Aussage von Bonadea:
Ich habe den Labbi als Beispiel gewählt, weil es den Labbi eben zahlenmäßig ähnlich häufig wie den DSH gibt und im Vergleich dazu der DSH subjektiv mehr als überrepräsentiert ist, wenn es zu schwerwiegenden Verletzungen bei Artgenossen kommt.
Was du jetzt daraus machst:
Ich denke nicht das diese 1,5% nun so finanziell ausschlaggebend für die Praxen sind oder für nahezu alle schweren Beißvorfälle verantwortlich sind.
entspricht überhaupt nicht mehr der Aussage von Bonadea, und um das mal mit deinen Worten zu sagen:
Das ist doch absoluter Blödsinn.
was du daraus machst.
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Ich denke vieles kann auch von Ort zu Ort unterschiedlich sein und jeder macht halt auch andere Erfahrungen.
Ich hab bspw kein nennenswertes Thema mit DSH, ich habe aber auch nicht so viele blöde Erfahrungen mit DSH gehabt und die DSH die ich so sehe sind in aller Regel gut geführt oder gut erzogen, bis auf paar Ausnahmen ( und die sehe ich kaum. Hier in der Nachbarschaft ist/war? Bspw ein Gespann dass ich dahingehend kritisch betrachtet habe, die hab ich aber tatsächlich lange nicht mehr gesehen).
Die Hunde die mit Abstand am Häufigsten auf meine drauf gegangen sind waren bspw Border Collies, die Hunde bei denen ich das Weite suche sind bspw Rottweiler oder bestimmte Bullartige ( ich könnte hier um konkreter zu werden auch einfach American Bully schreiben). Wobei ich fairerweise sagen muss dass mir inzwischen auch circa 3 Rottweiler-HH Gespanne bekannt sind bei denen ich das tatsächlich inzwischen entspannter sehe weil diejenigen tatsächlich in der Lage sind die Hunde vernünftig zu führen oder der Hund sogar nicht nennenswert auffällig ist. Das sah hier ne Zeit lang ganz anders aus, es gab hier Zeiten da ging ausnahmslos jeder Rottweiler dem ich begegnet bin so dermaßen steil dass ich immer wenn ich einen gesehen hab weiträumig ausgewichen bin, egal ob mit oder ohne Hund. Beim American Bully hab ich das Problem dass die 1. Oft schlecht gehalten werden können seitens Besitzer, ich 2. Dem Besitzer nicht traue, und ich 3. diesem Typ Hund ganz generell nicht übern Weg traue ( aber ich denke das ist angesichts der Vorfälle die es so mit dieser "Rasse" gibt und der schlecht bis gruselig zu lesenden Mimik nachvollziehbar ). Mit AmStaffs oder StaffBulls bspw geh ich hier meist nicht anders um als mit den meisten anderen Hunden auch. N paar davon sind durchaus nicht die verträglichsten, aber die meisten machen hier tatsächlich keine Probleme. Um da einzuschätzen: Die Chance hier beim Gassi auf nen Staff zu treffen ist in etwa genauso hoch wie auf einen kleinen Wuschel oder Labrador zu treffen, und am auffälligsten darunter sind die kleinen Wuschels.
DSH gibt's hier bspw sogar mit Assistenzhundeausbildung, müssen keine Lämmchen sein, hier läuft da bspw ne Hündin rum die durchaus grätzig auf Hunde reagiert, aber trotz offensichtlich gesundheitlicher Einschränkung seitens Besitzerin gibt's da keine Probleme. Dann gibts hier bspw jemanden dessen beide DSH immer frei laufen, die mir von der Körpersprache her jetzt auch nicht so wirken als ob die auf alle Hunde nett reagieren, aber die stehen absolut top im Gehorsam. Und so oder so ähnlich läuft das bei so ziemlich allen DSH Leuten die ich hier sehe : entweder Hund ist problematisch aber Halter kommt mit klar, oder die fallen nicht auf weil top im Griff. Die eine Ausnahme wie gesagt- die sehe ich nicht mehr. Weiß nicht ob es die hier noch gibt oder ob die einfach immer raus fahren, aber die Halter die hier problematische Hunde haben und denen den Raum geben/die Hunde nich gut genug führen können dass die was tun könn(t)en, sind nicht die aus der Schäferhundfraktion.
Und trotzdem glaube ich jedem der überwiegend negative Erfahrungen mit der Rasse macht und Zweifel die Vorfälle nicht an. Ich hab nur offensichtlich bisher das Glück dass das hier nicht so ist. Dafür sind die Problemkandidaten halt andere...
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Mag daran liegen, dass ich eine ganz anderen User zitiert habe ;-)
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Und trotzdem glaube ich jedem der überwiegend negative Erfahrungen mit der Rasse macht und Zweifel die Vorfälle nicht an. Ich hab nur offensichtlich bisher das Glück dass das hier nicht so ist. Dafür sind die Problemkandidaten halt andere...
Die möchte ich ja auch keinem Absprechen.
Es ist halt unfassbar frustrierend immer wieder mit irgendwelchen Mixen in einen Topf geworfen zu werden, die es natürlich zu Haufe gibt. Eben nicht zuletzt durch den massiven Import von Landschlägen.
Wir sind in dem Lager nämlich wirklich bemüht unsere Hunde zu führen und zu verhindern dass diese dadurch auffallen andere Hunde zu verletzen. Und diese Schärfe will auch eigentlich kaum mehr einer haben. Züchterisch werden mittlerweile unkomplizierte und soziale Hunde präferiert, weils natürlich gar keinen Mehrwert hat und nur nervt.
Es ist vielen leider egal ob ihre Hunde unter Kontrolle sind und verletzen, ansetzen sollte man da aber auch einfach mal im Tierschutz und die Vereine sowie deren Vermittlungsstrategien da mehr in die Verantwortung ziehen. Schließlich kommt dort auch mittlerweile ein ganz großer Teil unserer Hunde her. -
Die Hunde die mit Abstand am Häufigsten auf meine drauf gegangen sind waren bspw Border Collies, die Hunde bei denen ich das Weite suche sind bspw Rottweiler oder bestimmte Bullartige
Hier sind es in erster Linie Jagdhunde die negativ auffallen. Sei es durch teils massive Beißvorfälle oder auch durch Wilderei.
Ansonsten halt das Thema Tierschutzhunde, vor allem bei unbedarften Haltern. Gerne auch selbst mitgebracht aus dem Urlaub.
Gebrauchshunde hat hier kaum noch wer einfach so. Und ich denke der Trend wird sich fortsetzen und die Zahlen werden in den nächsten Jahren massiv weiter einbrechen. Was ja auch gut so ist, das sind keine Hunde mehr für die Masse.
Retriever sind beliebt, leider nur unfassbar krank mittlerweile, da kann meine TÄ ein Lied singen, die sagt sie macht zu 80% nur noch Retriever mit Allergien..
Bei uns geht auch der Trend los, dass das Geld für den Rassehund fehlt. Der Boom ist vorbei, sehr sehr viele schwenken um auf „Günstig muss es sein“, und greifen da dann gerne sehr unbedarft zu irgendwas aus dem Tierschutz. Hauptsache kostet nicht so viel wie was vom Züchter oder ein Mix vom Vermehrer. - Vor einem Moment
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