Der "gefährliche" Hund Teil 3
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Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
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Aber ich merke, meinen Gedankengang versteht grad kaum einer.
Ich glaube, ich versteh dich. Und ich fühle mich ähnlich ratlos.
Ich wäre uneingeschränkt für ein Zucht und Einfuhrverbot. Und alles, was es an Abschreckung gibt - erhöhte Hundesteuer etc.
In England ist der umfassende Erfolg der Massnahmen wohl ausgeblieben:
https://www.bbc.com/news/articles/cvgvy2yyv8mo
Wobei ich mir vorstellen kann, dass es ohne den Ban noch viel schlimmer gewesen wäre, ich finde das Vorgehen trotzdem richtig - eine perfekte Lösung kann es nicht geben.
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Ja, ich finde es einfach in keinster Weise unterstützenswert, daß der Staat plötzlich entscheiden kann, diese Mischung/Rasse ist zu gefährlich, wir ziehen nun alle ein, verwahren sie oder bringen sie um. Und dann seh ich mir Chilly an (denn so eine Staatsmacht endet ja nicht automatisch bei dem "gewünschten" Ziel), stelle mir vor, daß die Polizei meine Türe aufbricht, meinen Hund mitnimmt und ich bin machtlos. So etwas kann man doch nicht unterstützen.
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Ja, ich finde es einfach in keinster Weise unterstützenswert, daß der Staat plötzlich entscheiden kann, diese Mischung/Rasse ist zu gefährlich, wir ziehen nun alle ein, verwahren sie oder bringen sie um. Und dann seh ich mir Chilly an (denn so eine Staatsmacht endet ja nicht automatisch bei dem "gewünschten" Ziel), stelle mir vor, daß die Polizei meine Türe aufbricht, meinen Hund mitnimmt und ich bin machtlos. So etwas kann man doch nicht unterstützen.
Ich bin da zwiegespalten. Ich finde die Vorstellung auch furchtbar.
Ich wäre auf jeden Fall für ein Zucht-, Verbringungs- und Rasseverbot. Sehe aber auch das Problem der Abgrenzung, da der Rassebegriff hier schwierig ist.
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Ja, ich finde es einfach in keinster Weise unterstützenswert, daß der Staat plötzlich entscheiden kann, diese Mischung/Rasse ist zu gefährlich, wir ziehen nun alle ein, verwahren sie oder bringen sie um. Und dann seh ich mir Chilly an (denn so eine Staatsmacht endet ja nicht automatisch bei dem "gewünschten" Ziel), stelle mir vor, daß die Polizei meine Türe aufbricht, meinen Hund mitnimmt und ich bin machtlos. So etwas kann man doch nicht unterstützen.
Das tut er ja ohnehin schon. Solche Zustände wie teils in DK oder damals HH würde ich nicht ( mehr ) befürchten . Insbesondere in Anbetracht dessen wie auf die meisten Vorfälle reagiert wird in der Masse. Ich verstehe auch was du meinst. Und ich persönlich finde es traurig das man darüber nachdenken muss was bei einem Verbot zu tun wäre.
*Waldi* ja nun. Es werden X Rasse. Als etwas angepriesen was sie nicht sind. Der Punkt ist das die Basis bei dieser "Rasse" nicht vernünftig gesetzt wurde und dadurch diese ganzen Probleme ( gesundheitlich / Wesen) auftreten .
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Allerdings werden gerade die XL Bullys ja als Begleithunde bzw. "Companion-Dogs" (auch vom Zuchtverband angepriesen und angeschafft. Ich habe bisher 2 ein klein bisschen näher kennengelernt, und beide wurden von den Haltern angeschafft, weil die so nett und gutmütig seien.
Naja, ist eben auch nur irgendein unseriöser Vermehrerverein. Nicht von der FCI oder anderen seriösen Organisationen anerkannt.
Ungefähr vergleichbar mit irgendeinem Doodle Zuchtverein, der dir verspricht, dass nur die besten Eigenschaften vererbt werden. Allergikergeeignet, haaren nicht, super leicht erziehbar und für jeden Sport geeignet. Die Realität sieht oft anders aus.
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Allerdings werden gerade die XL Bullys ja als Begleithunde bzw. "Companion-Dogs" (auch vom Zuchtverband angepriesen und angeschafft. Ich habe bisher 2 ein klein bisschen näher kennengelernt, und beide wurden von den Haltern angeschafft, weil die so nett und gutmütig seien.
Naja, ist eben auch nur irgendein unseriöser Vermehrerverein. Nicht von der FCI oder anderen seriösen Organisationen anerkannt.
Ungefähr vergleichbar mit irgendeinem Doodle Zuchtverein, der dir verspricht, dass nur die besten Eigenschaften vererbt werden. Allergikergeeignet, haaren nicht, super leicht erziehbar und für jeden Sport geeignet. Die Realität sieht oft anders aus.
Als was sollen die den sonst vermarktet werden? Das läuft halt über dieses „kampfschmußer“ „sanfter Riese“ etc. Bild (dass zu der rasse ja gar nicht passt bzw gehört). Und wegen den listehunde Gesetze wird da vehement dagegen argumentiert dass das alternativen zu diesen Rassen wären (würde mal wieder ganz frech behaupten dass die wenigsten die sich die XL bullys holen so sehr mit den Unterschieden auskennen sondern nach dem Phänotyp gehen.
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Als was sollen die den sonst vermarktet werden? Das läuft halt über dieses „kampfschmußer“ „sanfter Riese“ etc. Bild (dass zu der rasse ja gar nicht passt bzw gehört). Und wegen den listehunde Gesetze wird da vehement dagegen argumentiert dass das alternativen zu diesen Rassen wären (würde mal wieder ganz frech behaupten dass die wenigsten die sich die XL bullys holen so sehr mit den Unterschieden auskennen sondern nach dem Phänotyp gehen.
Naja, die Frage ist ja, inwieweit man Hunderassen überhaupt vermarkten muss. Es gibt genug Hunderassen, bei denen Züchter eher das Gegenteil tun und auch sehr strikte Anforderungen an Welpenfamilien haben (z.B. keine Kinder). Wenn natürlich das Geldverdienen im Vordergrund steht, verkneift man sich sowas natürlich.
Mir fällt das schon immer stark bei Listenhunden auf, dass Besitzer sehr schnell darüber reden, wie lieb ihre Hunde sind und teilweise sogar dazu auffordern, sie zu streicheln, weil sie ja so lieb sind. Warum tut man das?
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Als was sollen die den sonst vermarktet werden? Das läuft halt über dieses „kampfschmußer“ „sanfter Riese“ etc. Bild
Mir gings ja nur darum, was vorher geschrieben wurde, warum diese Hunde so "krass" sind (dass es eben aus der Gangsta-Szene kommt usw.)
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Ich kenne ein paar wenige XL Bullys.
Fühlst du dich wohl in der Nähe der Hunde?
Ich habe mich zumindest nie unwohl gefühlt oder Angst verspürt - dafür bin ich aber auch nicht der Typ
Hinzu kommt, dass diese Hunde ja sehr nett und geduldig sind - bis dann etwas passiert.Zumal meine engeren Kontakte zu diesen Hunden in der Vergangenheit liegen und die Vorfälle und Thematiken damals noch nicht so bekannt waren. Ich hatte immer was gegen den Typ Hund, weil sie unfassbar krank sind. Und ich habe allgemein kein Verständnis für die Produktion von Listenhunden aus vielfältigen Gründen.
Pingelig bin ich bei meinen Hunden, da würde ich mich mit Kontakt sehr unwohl fühlen. Aber das betrifft auch mehr Hundetypen. Ich möchte auch keinen Fremdhundkontakt zu einem (Beispiele) DSH oder Kangal und ehrlich gesagt eigentlich zu gar nix, was nicht von Größe und Gemüt her passt. Aber bei gewissen Typen spielt echte Sorge mit rein. Bei allen Pitbull- oder Staffmixen spielt halt noch rein, dass Hundekontakte ewig gutgehen können und dann ein heftiger Angriff aus dem "Nichts" erfolgt.
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Mir fällt das schon immer stark bei Listenhunden auf, dass Besitzer sehr schnell darüber reden, wie lieb ihre Hunde sind und teilweise sogar dazu auffordern, sie zu streicheln, weil sie ja so lieb sind. Warum tut man das?
Ich vermute, das ist so, weil sehr viele Leute Vorurteile gegen Listenhunde haben. Ist aber nur eine Vermutung, mir ist sowas noch nicht passiert. Wenn ich so überlege, waren die Hunde, die ich kennengelernt habe und die ganz legal angemeldet waren mit Haltegenehmigung und allem Pipapo (wohne in NRW) ganz normale Hunde. Bis auf einen davon hatten auch alle den Wesenstest und waren klar im Kopf (und der eine war auch klar im Kopf, hatte aber nachdem er mal angefallen und gebissen worden ist Probleme mit anderen Rüden). Das waren aber auch verantwortungsbewusste Halter. Negative Erfahrungen hat man in der Regel ehr mit denen, die Gesetze umgehen und die Hunde als Boxer oder Labbi Mix anmelden.
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