Der "gefährliche" Hund Teil 3
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Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
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Und das steht für mich völlig konträr zu der Vorgabe, dass man als Halter jederzeit Einfluss auf seinen Hund haben muss.
Wenn ich ein Halsband am Hund zwingend brauche, um auf ihn Einfluss zu haben, dann kann ich ihn nicht frei laufen lassen.
Ein gut erzogener Hund, der auch im Freilauf zuverlässig hört, braucht ja nicht zwingend ein Halsband. Da erfolgt der Einfluss des Hundehalters dann halt ohne anfassen. - Vor einem Moment
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Zum Thema: Ein Biss ins Gesicht muss bei so einer Rasse mehr Schaden hinterlassen:
Ich wurde von einem Rottweiler-Mix ins Gesicht gebissen und es war ein Mini-Cut. Die Dogge von Freunden hat ein Kind in den Kopf gebissen und es waren mini Verletzungen. Geht beides trotzdem nicht, beides hoch unsauberes Verhalten aus Situationen heraus, die das nicht hätten auslösen dürfen - aber trotzdem winzige Verletzungen.Klar verbeißt sich der Hundetyp gerne, aber das heißt ja nicht, dass er das jedes Mal tut. Also war es vielleicht wirklich eine Verletzung, die erstmal ein paar Sekunden nicht geblutet hat (so war es bei mir) und die Aufregung kam erst später.
Will da auch niemanden in Schutz nehmen, kein freilaufender Hund hat in andere Menschen/Hunde zu rennen und erst recht nicht zu beißen.
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Ich habe auch die Hoffnung, dass hier "mehrere Bisse" in Verbindung mit "leicht verletzt" vielleicht einfach nur bedeutet, dass mehrere Löcher/Schrammen vorhanden sind und man nicht mehr genau sagen kann wie genau die im Trubel entstanden sind. Aber ja, auch das wäre schlimm genug.
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In diesem Fall frage ich mich, ganz unabhängig davon, wofür sie ihre Hunde missbrauchte, warum die Frau nicht schon längst in einer Einrichtung untergebracht wurde, wo man ihr helfen kann.
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Zitat von miamaus2013
Ein gut erzogener Hund, der auch im Freilauf zuverlässig hört, braucht ja nicht zwingend ein Halsband. Da erfolgt der Einfluss des Hundehalters dann halt ohne anfassen.
Ein Hund ist ein Tier und damit immer zu einem gewissen Grad unberechenbar. Ich glaube keinem Hundehalter, der behauptet, dass sein Tier niemals unerwartet reagiert und im Freilauf zu 100% hört.
Ich glaube sogar vielen Hundehaltern, die sagen, dass ihr Hund xy noch nie gemacht hat. Es sind eben Tiere.
Mir wollte letztens ein kleiner Hund von den Eltern einer sehr guten Freundin auf den Schoß springen. Das Tier ist 12 Jahre alt, eigentlich nicht kuschelig und eher mit Vorsicht zu genießen, weil er auch schonmal schnappt. Ich kannte ihn vorher nicht und habe ihn ignoriert. Da kam er dann von alleine, hat sich ganz friedlich kraulen lassen und wollte dann sogar auf meinen Schoß. Da war die Mutter meiner Freundin sehr erstaunt und meinte, das habe er noch nie gemacht.
In dem Moment, wo eine Situation mit einem Hund negativ eskaliert, und dem Hund das Rufen seines Halters egal ist, müssen andere Menschen die Chance haben, reagieren zu können.
Deswegen finde ich es unabdingbar, dass ein Hund außer Haus entweder ein Halsband oder ein Geschirr trägt. Das dient der Sicherheit von anderen Menschen, Tieren und dem Hund selbst und stellt für den Hund überhaupt keine Belastung da. Unserer Hündin ist genauso egal, dass sie immer ein Halsband trägt, wie mir egal ist, dass ich ständig eine Brille trage.
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Ich habe auch die Hoffnung, dass hier "mehrere Bisse" in Verbindung mit "leicht verletzt" vielleicht einfach nur bedeutet, dass mehrere Löcher/Schrammen vorhanden sind und man nicht mehr genau sagen kann wie genau die im Trubel entstanden sind. Aber ja, auch das wäre schlimm genug.
Das ist schlimm genug!
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Und ich habe mich nie an eine Brille gewöhnt

Es gibt für alles Vor- und Nachteile. Bei meinem Wuschelhund ist das Halsband absolut nutzlos. Ich brauche ewig um es zu finden. Bei der Großen bin ich mir sehr sicher würden Fremde ihr nie so Nahe kommen, um eine Chance zu haben reinzugreifen. Was daran jetzt sicherer sein soll, wenn sie eins tragen

Erziehung, vorausschauendes Handeln und ja, auch die Akzeptanz von Fehlern gehört dazu. Nein ich möchte ernsthafte Beißvorfälle nicht klein reden. Die lassen sich aber auch durch ein Halsband am Hund nicht verhindern.
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Weil es dafür ein bisschen mehr braucht als Nachbarn, die Behauptungen aufstellen.
Versteht das nicht falsch, ich zweifel die Aussagen der Nachbarn in diesem Fall nicht an.
Aber wenn es so einfach wäre, Menschen in Einrichtungen unterzubringen, die Menschen in der Umwelt als "auffällig" empfinden, wären wir in einem Rechtsstaat, in dem ich nicht leben wollen würde.
Der jetzige Vorfall, der entstanden ist aufgrund der Widersetzung gegen ein Tierhaltungsverbot, bietet nun eine Rechtsgrundlage, um diese Frau auch gegen ihren Willen zumindest erstmal psychisch untersuchen und betreuen zu lassen.
Ja, es ist traurig - auch für diesen Hund - dass es erst zu diesen Vorfällen kommen muss, damit ein Einschreiten und auch weitere Schritte legitim ist.
Es wäre aber deutlich schlimmer, wenn Weniger reichen würde, um einem Menschen seine Freiheit und Selbstbestimmung nehmen zu können.
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Krass, was Du alles über die Frau weißt. Wohnst Du da?
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