Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13
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Gast41354 -
25. Februar 2024 um 21:31
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So einen Morgenmuffel hatte ich noch nie

Lach, hier sieht das jeden Morgen so aus.
Ich würde aber am Rad drehen, wenn die Hunde mich um halb 6 aus dem Bett schmeißen würden.
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Smudo war hier der Welpe und junghund der fast nie im Kurs gespielt hat, der hatte ja eh zu Hause Bespannung von den Mitbewohnern.
Der mag seine hundefreunde und hat auch spielbuddies aber fremdhunde fand er nie wahnsinnig spannend und wenn nur zum anpöbeln weil Solo unsicher wurde.
Ich denke das liegt auch viel daran dass alle erwähnten Hunde im mehrhundehaushalt aufwachsen
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Ich würde aber am Rad drehen, wenn die Hunde mich um halb 6 aus dem Bett schmeißen würden.
Soll ich es verraten. Ich hatte noch nie einen Hund der mich außer in Krankheitsfällen, wo ich das total in Ordnung finde, geweckt hätte.
Nur alle Anderen haben sich da irgendwie meinem Rhythmus angepasst. Natürlich hatten sie Vorlieben, aber so am Ende war es egal.
Nur der kleine Hund zieht stumpf seinen Stiefel durch. Aber so ein ganz klein wenig niedlich ist er dabei schön und am Ende ist es ja auch ganz egal, solange es alltagskompatibel bleibt.
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tamilo lernt eigentlich sehr schnell ,nur in situationen die für ihn aufregend sind kann er das nicht aufnehmen und umsetzen. das sind oft situationen die für andere hunde nichts besonderes / ganz normaler alltag sind ...
er hat ganz einfach gesagt ,eine stoffwechselstörung im gehirnstoffwechsel.
mehr möchte ich hier im forum nicht dazu schreiben.
das führt eh nur zu mißverständnissen.
lg
War nur ne Idee
Fou hat auch gelernt. Seit dem Hirnschaden zwar anders, aber ja, sie konnte lernen. Nur eben in dieser einen Situation mit Aufregung nicht..
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Nicht nur für mogambi , sondern alle Junghundehalter:
Mich von einem Reiz weg zu bewegen, gerade die, wo ich gar nicht will dass mein Hund sich da in sein "Interesse" reinsteigert, ist ein bewährtes Mittel beim "Formen" meiner Hunde.
Das kombiniere ich dann gerne mit etwas, was ich dann nach dem Wegbewegen mit meinen Hunden mache, was ihnen Spaß macht und das "Teamwork" mit mir stärkt.
Einfaches Beispiel: Ein Feld voller Vögel.
Ich drehe mich um, und gehe außer Sicht (gerade zu Beginn auch gerne mit Futtertreiben = Leckerchen). Bin ich außer Sicht, mache ich eine Dummyaufgabe.
Ja, ich gehe dann eben auch mal andere Wege als geplant. Aber gerade beim Welpen/Jungspund lohnt sich dieser Mehraufwand enorm.
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Nicht nur für mogambi , sondern alle Junghundehalter...
...Einfaches Beispiel: Ein Feld voller Vögel.
Ich drehe mich um, und gehe außer Sicht (gerade zu Beginn auch gerne mit Futtertreiben = Leckerchen). Bin ich außer Sicht, mache ich eine Dummyaufgabe.
Ja, ich gehe dann eben auch mal andere Wege als geplant. Aber gerade beim Welpen/Jungspund lohnt sich dieser Mehraufwand enorm.
Genau bei diesem Thema waren wir ja schon mal unterschiedlicher Meinung, dieser Tipp funktioniert nicht für alle Junghundehalter und jeden Hundetyp (und schon gar nicht in jeder Umgebung).
Einem Vorsteher fällt es z.B. sehr schwer sich vom jagdlichen Reiz abzuwenden. Den jagdlichen Reiz im Blick zu behalten und ruhig zu stehen ist hingegen genetisch tief verankert. Warum sollte ich mir und dem Hund also den Stress machen dagegen anzutrainieren ?
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Genau bei diesem Thema waren wir ja schon mal unterschiedlicher Meinung, dieser Tipp funktioniert nicht für alle Junghundehalter und jeden Hundetyp (und schon gar nicht in jeder Umgebung).
Einem Vorsteher fällt es z.B. sehr schwer sich vom jagdlichen Reiz abzuwenden. Den jagdlichen Reiz im Blick zu behalten und ruhig zu stehen ist hingegen genetisch tief verankert. Warum sollte ich mir und dem Hund also den Stress machen dagegen anzutrainieren ?
Ich weiß - und wieder hast du bei deinem Kopfkino etwas Wichtiges überlesen:
gerade die, wo ich gar nicht will dass mein Hund sich da in sein "Interesse" reinsteigert, ist ein bewährtes Mittel beim "Formen" meiner Hunde.
Es geht darum, dem Hund zu ermöglichen einen Raum in seinem Kopf bewahren zu können, mit dem er sein Handeln noch steuern kann (also auch, für uns ansprechbar zu bleiben.
Du kannst ja gerne mit einem noch völlig unerfahrenem Hund weiter gerne versuchen, an einem Feld voller Vögel, mit dem ganzen Geschnattere und Geflattere und Gekreische, seine Vorsteheigenschaften zu trainieren.
Ich übe Impulskontrolle zugunsten Denken weiterhin erst mal an EINEM Vogel, und belohne erwünschtes Verhalten, und halte diese Zeiten erst einmal kurz, gehe dann weg/weiter (je nach Hund und Ausbildungsstand) und belohne dann mit einer jagdlichen Aktion, die meinen Hund zufrieden macht.
Ich werde auch weiterhin nicht mit meinem Welpen/noch sehr unerfahrenen Jungspund auf eine Hundegruppe zugehen, sondern das lieber weiterhin bei einzelnen, ausgewählten Hunden machen, und ihnen statt dessen durch Anleinen nahebringen, wie man sich höflich einem andere Hunden annähert, bevor ich ihn auf mehrere Hunde losgehen lasse.
Es ist beim individuellen Hund sehr unterschiedlich, ab wann welcher Reiz ihm das Hirn wegschießt.
Aber von Vornherein ein Instrument komplett abzulehnen mit der Begründung, es würde ja den genetischen Anlagen des Hundes nicht entsprechen, finde ich ... unreflektiert.
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Damit arbeite ich auch und das klappt bei uns ganz gut.
Aber damit erreiche ich aus meiner Sicht keinen im Direktkontakt selbstsicheren Hund.
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Ich weiß - und wieder hast du bei deinem Kopfkino etwas Wichtiges überlesen...
Danke, das Kompliment gebe ich gerne zurück

Das was du mir da unterschiebst, hab ich so nie als Trainingsempfehlung gegeben (mache ich so auch selbst nicht) und hab auch nicht behauptet das deine Methode gar nicht funktionieren würde.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum es scheinbar unmöglich sein soll, das beide Methoden vernünftig umgesetzt und beim passenden Hundetyp zum Erfolg führen können. Gleichzeitig können sie bei falschen Hundetyp oder schlecht umgesetzt das Gegenteil auslösen. Das war alles was ich anmerken wollte

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Damit arbeite ich auch und das klappt bei uns ganz gut.
Aber damit erreiche ich aus meiner Sicht keinen im Direktkontakt selbstsicheren Hund.
Das erreiche ich so:
Ich werde auch weiterhin nicht mit meinem Welpen/noch sehr unerfahrenen Jungspund auf eine Hundegruppe zugehen, sondern das lieber weiterhin bei einzelnen, ausgewählten Hunden machen, und ihnen statt dessen durch Anleinen nahebringen, wie man sich höflich einem andere Hunden annähert,
Durch das Anleinen bestimme ich das Tempo, mit dem wir uns dem Hund annähern, und ja, ich habe dabei immer auch die Hoffnung, mein Hund nutzt dieses größere Zeitfenster zum Lesen des Hundes (beim Welpen: Lernt das Erkennen und Lesen von Signalen).
Außerdem fällt durch dieses Procedere der Stress weg, den ein Hinrennen über mehr Distanz verursacht - nicht nur bei meinem Hund, sondern auch beim Hund dem wir uns nähern.
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