Übergewicht und aktiver Hund

  • Du sagst du bist eingeschränkt. Wie eingeschränkt bist du? Wären normale Spaziergänge drinnen, also eine Stunde plus unterwegs sein?


    Wenn du diese Frage mit "nein" beantwortest sehe ich ehrlich gesagt gar keinen Hund, höchstens einen Senior, der nicht mehr so richtig kann.


    Man muss natürlich nicht schlank sein um Hunde halten und auslasten zu können, aber ein gewisses Maß an Bewegungsfähigkeit sollte schon vorhanden sein.


    Der Husky ist natürlich ein schwieriges Beispiel, weil er oft nicht ohne Leine rumdüsen kann und darauf angewiesen ist, dass Mensch ihn vernünftig körperlich auslastet.


    Welche Rassen interessieren dich denn noch?

  • Der Husky ist meine Traumrasse. Mir gefällt auch der Alaskan Husky oder der Akita sehr gut.


    Ich bin körperlich eingeschränkt im Sinne von dass ich nicht so kannwie ich will. Eine Stunde spazieren ja schon, mit Pausen und dazwischen hinsetzen.


    Ich kann nicht rennen,gar nicht. Ich habe Probleme mit der Atmung.


    Ich kann einem Hund aber viel Zeit und Zuwendung bieten. Ich arbeite derzeit nicht und werde es auch in der absehbaren Zukunft nicht.das heißt ich bin vielZuhause. Ich liebe Hunde über alles und siemögen mich auch 🙂


    Ziehen kam mir auch in den Sinn. Aber wie viel kg kann sein Hund maximal Ziehen plus Scooter oder Fahrrad?


    Danke auf jeden Fall für eure Antworten.

  • Ich denke das sind keine guten Voraussetzungen für einen Husky.

    Mit der täglichen Bewegung bekommst du natürlich selbst auch mehr Kondition.

    Aber an deiner Stelle würde ich keine Rasse wählen die soviel körperliche Auslastung braucht. Du würdest dem Hund damit nichts Gutes tun. Und dir selbst im Endeffekt auch nicht.

  • Puh - unter diesen Vorraussetzungen würde ich weder Husky noch einen Akita bei dir sehen.

    Beide Rassen sind mit einem einstündigen Spaziergang in langsamen Tempo und vielen Pausen nicht ausgelastet.

    Scooter ziehen ist zwar möglich, aber ich vermute dass du dafür auch zu schwer bist. Außerdem gehört da auch eine gewisse Beweglichkeit dazu - Gleichgewicht halten, in den Kurven gegenhalten, usw


    Ich würde dir wirklich raten die Rassewahl noch einmal zu überdenken. Und weg von der Optik zu gehen.

    Es gibt Rassen die mit langsamen Spaziergängen besser zurecht kommen.


    Wobei es auf Dauer auch für dich besser wäre etwas mehr Bewegung in den Alltag zu bekommen. Fang klein an, geh jetzt schon täglich raus eine Stunde spazieren. Steiger es langsam. Und sieh es als Vorbereitung für den Hund

  • Ziehen kam mir auch in den Sinn. Aber wie viel kg kann sein Hund maximal Ziehen plus Scooter oder Fahrrad?

    Selbst wenn der Hund dein Gewicht ziehen könnte ist fürs Scootern eine gewisse Agilität erforderlich, man muss auch mal nen Ausfallschritt machen können etc. Das ist ja keine Kutsche, wo man passiv gezogen wird.


    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber das muss auch alles finanziert werden. Falls du kein oder nur ein geringes Einkommen hast solltest du dich hier mal umschauen, es gibt einige Themen im Forum zu den massiv gestiegenen Kosten in der Hundehaltung.

  • Aber wie viel kg kann sein Hund maximal Ziehen plus Scooter oder Fahrrad?

    Ich kann Dir dazu jetzt nichts sagen, aber: bedenke, dass der Hund das nicht von Welpe auf an tun kann - er muss erst ausgewachsen sein, d.h. unter 2 Jahren (geschätzt, da können Husky-Halter mehr dazu sagen) kannst Du das nicht als Auslastung nehmen. Das bedeutet, dass Du gerade in den ersten 2 Jahren da schon ordentlich spazierengehen musst oder aber dem Hund das Rennen z.B. im eigenen Garten oder sonstigen abgesperrten Areal (nicht! Hundewiese) ermöglichen musst.

    Wäre das möglich, d.h. gibt es so etwas in Deiner Nähe? Gibt es evtl. bereits Huskies in Deiner Umgebung, die Du näher kennenlernen könntest?

    Was genau fasziniert Dich an diesen Rassen, d.h. welche Eigenschaften möchtest Du in Deinem Hund finden?

  • Ein Husky ist da wirklich die schlechteste Wahl, die du bei deinen Einschränkungen hast.


    Scooter und Bike sind für nen Husky wirklich toll.

    Absolut großartig.

    Aber beides sind SPORTARTEN!

    Gerade, oder insbesondere, für den Menschen.

    Da steht, oder sitzt man nicht einfach hinten drauf und lässt den Hund einfach so machen. Eine gewisse Grundfitness vom Menschen ist absolut erforderlich.

    Gerade auch, weil der Hund auf den sport vorbereitet werden muss. Gerade was Kondition und Muskelaufbau angeht.

  • Wäre es dein erster eigener Hund?


    Weil für viele Menschen ist dies alleine schon eine Herausforderung und viele Ideen, was man so alles mit dem hund machen will, werden in den windgeschossen.

    Und dann muss man trotzdem irgendwie dem hund gerecht werden oder er wird oftmals abgegeben.

    Jetzt hast du gesundheitlich nicht die besten start Bedingungen für einen aktiven hund. Ich würde dir empfehlen nach einem ruhigeren hund, der nicht so triebig ist zu schauen (auch gerne schon erwachsen aus dem tierschutz) und in das Leben als hundehalterin rein zu wachsen. Regelmäßiges raus gehen, aktiv auf dem hundeplatz sein, schauen wie du du schneller sein kannst (fahrrad, roller) und der hund darf neben her laufen. Schauen welcher Sport dir Spaß macht (vielleicht sowas wie dummy).

    Und je nach dem wie sich das so entwickelt kannst du ja auch z.b. nach diesem hund dir was aktivieren holen oder du merkst dass es nicht passt und bleibst bei einem weniger aktiven und triebigen hund.


    Vielleicht kannst du auch Gassi geherin im tierheim werden und schauen wie so die verschiedenen hundetypen so drauf sind

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