Was „darf“ ein Welpe in den ersten Tagen zuhause?

  • Hallo ihr, bei uns zieht am Wochenende ein 13 Wochen alter Jack Russel Welpe ein 🥰 So: ich hatte zwar schon Hunde. Aber die waren groß!! Meine vorherige Hündin Laika war ein Bordercollie-Mix, kam mit fast 7 Monaten und war wild und stark mit 25kg 😜

    Nun: ein 3kg Mini-Hund. Ich habe jetzt schon Angst um ihn 😅 Gott, der ist höchstens 25cm groß. Darf er Gassi gehen? (Damit meine ich, ihn auch unterwegs, sozusagen „irgendwo“ mal vom Arm zu lassen) Oder nur in den Garten? Kann er sich mit was anstecken? Nachbarn ein paar Häuser weiter haben ihren Hund, als der so jung war, ausschließlich im Garten runtergelassen und auch nicht an andere Hunde ran. Wie lange nicht?


    Wieviel frisst so ein kleiner Welpe? 3,4,5 kleine Portionen am Tag, nur zweimal, anders?


    Ab wann darf er unsere Treppe hoch hüpfen bzw muss nicht mehr getragen werden? Mit einem halben Jahr, später?


    Falls er schläft, soll ich ihn alle 3 Stunden wecken zum rausgehen für die Stubenreinheit? 😅 oder nur wenn ich merke das er wach wird?


    Welches Futter ist am besten?


    Soll er erstmal eine Bezugsperson haben?


    Wie bringe ich ihn denn nach Hause? Lieber auf dem Schoß als in der Box oder? Es sind 4-5 Stunden Fahrzeit. Dann hasst er die Box am Ende für immer?


    Sonst noch was wichtig? 😃

  • Als mein zwerg damals einzog, war er 12 Wochen und wog 1050 gramm.


    Der kam von Tag 1 an raus, ich hatte auch keinen Garten.

    Natürlich durfte der auf den Boden draußen und nicht nur auf dem Arm (wie sonst soll der pinkeln und sich bewegen?)

    Andere Hunde haben wir in den ersten Tagen auch getroffen, aber die waren nicht an meinem dran, dafür gab es keinen Grund.


    Meiner hat 3 mal am Tag Futter bekommen. Das was der Züchter mitgegeben hatte und dann als das alle war, das was ich gut fand.


    Ich hatte eine Box mit für meinen, er saß aber dann auf meinem schoß auf der heinfahrt und brauchte die Box nicht. Wenn du aber der Fahrer bist dann stellst du dir die Frage box oder schoß hoffentlich nicht :D

  • anstecken kann sich ein Hund egal welches Alter immer. Es gibt ja eine Vielzahl an Krankheiten, gegen die es kein Impfschutz gibt.

    Ich würde ohne Tollwut Impfung nicht die hundehotspots aufsuchen oder Tollwut gefährdete Bereiche aber raus gehen würde ich auf jeden Fall.

    Ich habe jetzt den 2 kleineren Hund, ich hab sie ehrlich gesagt nicht groß anders behandelt als die großen hunde. Die durften von Anfang an mit einer Dünen schleppleine über die Feldwege flitzen und als ich sie besser einschätzen konnte, ob sie sich an mir orientieren, wie sie auf laute plötzliche Geräusche reagierten, durften sie auch ohne Leine unterwegs sein.


    Futter gab es anfangs 3 mal am Tag, ich hab es dann aber recht zügig auf 2 mal umgestellt und abends gibt's hier immer einen kau snack.


    Beim Futter würde ich erstmal dass geben, was er gewohnt ist.


    Wenn er schläft, wird er schlafen gelassen, wenn er wach wird, geht es raus.


    Meistens kristallisiert sich eh eine bezugsperson raus.


    Ich hatte immer eine box beim abholen dabei, dort kam der hund rein wenn er schlief. Ansonsten hab ich den hund bei mir auf dem schoß gehabt.


    Die kleinen Hunde hab ich persönlich bis 8 Monate die Treppen hoch und runter getragen. 1 mal am Tag durfte er sowohl hoch als auch runter laufen, damit der hund später Treppen nicht skeptisch beäugt.


    Was noch so zu beachten ist, lass ihn nicht von großen Hunden umrennen, schütze ihn vor übergriffigen Hunden und Menschen. Lass dir Zeit, geht viel gucken. Nehm gern auch unterwegs ne Decke und was zum kauen mit und üb auch unterwegs pause auf der Decke machen, dass erleichtert so viel im Alltag, wenn der Hund auch draußen und unterwegs runter fahren kann.

    Kauf ein gut sitzendes Geschirr, ne leichte schleppleine und ne einfache Verstellbare leine, kauspielzeug, kauholz.

    Mir hat ein hunderucksack geholfen.

    Insgesamt stellt sich aber auch mit der Zeit raus, wa du noch benötigst.

    Zahnpflege und krallenpflege wird gerne vergessen. Kauf dir so fingerlinge und ne hundezahnpasta und gewöhn den hund früh dran, ebenso an das krallen schneiden.

  • Wie spontan hast du dir denn die Welpenanschaffung überlegt? Und von wem kommt der Welpe? Ein Züchter sollte dir einen Großteil deiner Fragen beantworten können.


    Mahlzeiten würde ich 3 mal am Tag anbieten, die Menge kommt auf das Futter an.


    Immer raus wenn der Welpe geschlafen hat, nicht extra dafür wecken, sondern wenn er halt wach wird. Und wann immer er unruhig wird. Natürlich kann er draußen, außerhalb vom Garten, rum laufen sofern er an Geschirr und Leine gesichert ist.


    Für die Heimfahrt würde ich eine Box wählen, ihn auf dem Schoß behalten wäre für mich keine Option.

  • keine Sorge, der ist ein ganz normaler Hund. Naja, er wird wohl etwas anders sein weil Terrier eben und daher ein ganz großer innen drinnen


    natürlich darf der Gassi. Ich gehe davon aus dass du bei einem seriösen Züchter kaufst und der Welpe daher selbstverständlich geimpft, gechipt und entwurmt ist. Sollte das nicht der Fall sein, musst du als allererstes zum TA und hoffen dass er sich bis die Impfung wirkt nirgendwo ansteckt oder aber bereist sehr krank ist. Mit Parvo ist das kein Zuckerschlecken und es endet oft tödlich.


    IIch hab meine bis sie 12 Wochen alt waren immer 4x gefüttert und dann 3x irgendwann haben die sich dann immer von alleine auf Morgens und abends runtereduziert.


    Treppen sollte er natürlich kennenlernen damit er weiß was das ist. Hier muss ein so kleiner HUnd aber nicht ständig Treppenlaufen. Meine Zwergpudeldame erklimmt einmal die Woche auf Arbeit die Stufen in den 3. Stock weil ich da so beladen mit anderen Dingen bin. Die halbe Treppe mit nur 8 Stufen hier zuhause läuft sie ohne Probleme. Aber wäre es mehr würde ich sie tragen weil sie echt nur 30cm hoch ist und eine normeale Treppenstufe ist für sie ja immer echt hoch.


    Auch das Stubenreinheitstraining funktioniert genauso wie bei großen Rassen. Nach jedem Fressen, spielen, schlafen und auch so immer wieder raus. Wenn sie schlafen natürlich nicht wecken.


    Futter nimmst du auch wie bei großen Rassen erstmal das Futter was der Züchter jetzt gibt. Der Hund hat mit dem Umzug genug Streß und braucht nicht gleich noch eine Futterumstellung. Das kannst du ganz in Ruhe in 4 Wochen machen.


    Ein Welpe braucht natürlich Bezugspersonen.


    Hast du wirklich schon einmal einen Hund gehabt? Hast du dich wirklich gut informiert was du dir da für eine Rasse ins Haus holst? Irgendwie sind deine Fragen ziemlich ähm naja wie von jemandem der Hunde bisher nur von Bildern kennt und die Texte dazu noch nicht gelesen hat.

  • Also sag mal Lockenwolf, was sind denn das für stichelnde Vermutungen. Keine Angst, du kannst mich, wenn du das möchtest, hier jahrelang zurückverfolgen und alle Beiträge lesen falls du Langeweile hast 😉🤔 da findest du allerdings nur die Laika- aber immerhin, oder? 😉 und ja ich weiß natürlich, dass ich mir einen Jack Russel und keinen LabradorGoldenRetrieverPudelMalteserDoggeUsw. anschaffe. ich musste, wie gesagt, noch keinen Hund stubenrein kriegen oder wie ein Baby behandeln/großziehen, sie waren älter, größer, stärker, stubenrein, haben ordentlich gefressen. Man musste nicht auf sie aufpassen. Ich habe mir noch nie einen Welpen von einem Züchter angeschafft sondern bisher eher an die, die ein neues Zuhause gesucht haben, gehalten. Auch nicht ganz verkehrt, oder?

  • nein auch nicht verkehrt aber diese Infos die du jetzt hier erhalten hast, rattert dir eigentlich ein normaler Züchter ohne Aufforderung schon runter.

  • Ich finde es überhaupt nicht schlimm, nachzufragen, wenn man unsicher ist.


    Ich hatte auch einsehr zierliches Welpi, 10 Wochen, unter 2 Kilo, 26cm. Das ist einfach was anderes, als ein grosser, kompakter Hund.


    Die Kleine fuhr, weil sie es schon kannte und die Halterin der Mutter drauf bestanden hat, in der Box nachhause.


    Sie durfte hier in passenden Gebieten vom ersten Tag an frei laufen. Phasenweise kam sie auf den Arm.

    Ihr fremde Hunde haben wir erst etwas später getroffen, wir selben kannten die Hunde aber schon seit Jahren und wussten, wie die drauf sind. Meine Kleine ist mit kräftigen Labradoren aufgewachsen, hatte also auch keine Angst, aber ich selbst war natürlich besorgt um das zarte Kleine Wesen.


    Gefressen hat sie wie in ihrer ersten Heimat ihr bekanntes Futter 3x ähnlich, später 2x.


    Treppen haben wir mehrere im Haus, deshalb hat sie die natürlich auch von Tag 1 kennengelernt und ist die auch sehr zügig hoch und runter gestiefelt.


    Ich wünsche dir sehr vielSpaß mit dem Baby, Welpen sind so toll!!

  • Mein Russellwelpe kam mit acht Wochen, Autofahrt schlafend auf dem Schoß. Treppe raste sie etwa fünf Minuten nach dem ersten Schritt ins Haus begeistert rauf und runter, (Wald)Spaziergänge, freilaufend, begannen am nächsten Tag. Hunde kannte sie, da es zuhause insgesamt 14 gegeben hatte. So gut wie stubenrein war sie schon, da sie beim Züchter die Möglichkeit gehabt hatte, mit der Mutterhündin nach Belieben raus und rein zu gehen. Mahlzeiten gab es drei am Tag, das Frühstück ließ sie aber sehr schnell stehen.


    Was sie ansonsten durfte war, einfach den Alltag mitzuleben und sich einzufügen. Box hatten wir keine und hätten sie auch nicht gebraucht.

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