Nächtliches Wandern - der perfekte Schlafplatz

  • Hallo zusammen,


    ich hab aktuell ein kleines Rätsel zuhause welches ich hoffe mit euch zu lösen :)


    Wir sind seit einem Jahr vom EG ins vollständige Haus gezogen, bisher war der Schlafplatz meiner Hündin im EG außerhalb des Schlafzimmers.
    Seit einem Jahr jetzt also ins OG gezogen und seit zwei Monaten etwa haben wir die Situation, dass die abends nicht mehr gerne mit nach oben kommt.

    Sie möchte gerne unten liegen bleiben. Wäre prinzipiell mir egal, wenn ich sie jedoch unten lasse fängt sie nachts um 4/5 das heulen/weinen an, was natürlich auch nicht geht.


    Wenn ich sie mit nach oben nehme läuft es wie folgt:
    sie geht auf ihren Platz (Orthopädisches Bett in einer Ecke des Zimmers vor dem Schlafzimmer, ist ein Durchgangsraum und legt sich hin). Sobald wir aber auch ins Bett gehen, steht sie wieder auf und läuft zur Tür möchte in den Gang. Lass ich sie in den Gang, läuft sie zur Treppenabgangstür und legt sich davor, oder auf den Teppich in den Gang und verweigert sich zurück ins Bett zu gehen. Lass ich sie nicht raus, legt sie sich manchmal an die Wand hinter die Tür.

    Problem ist, wir haben eine Glastür im Schlafzimmer und Bewegegungsmelder in "ihrem" Zimmer, heißt immer wenn sie rumtigert geht das Licht an und wir werden wach :dizzy_face:

    (bitte nicht den TIpp den Bewegungsmelder auszumachen :ugly: dann seh ich das zwar nicht mehr, aber ich möcht zwar gern wissen was sie umtreibt)


    Und seit einigen Tagen weigert sie sich verstärkt überhaupt mit nach oben zu gehen. Macht sich Platt auf Ihrem Platz usw.


    mir ist klar, offenbar hab ich den Auslöser für ihr Unwohlsein noch nicht gefunden, offenbar fühlt sie sich ja unten wohler als oben.
    Was ich schon probiert hab:
    - ihr Körbchen von unten nach oben geholt, liegt aber offenbar nicht am Körbchen selbst.

    - Zimmertemperatur nach oben gestellt

    - Körbchen im Zimmer an verschiedene Stellen positioniert

    - Rollo zu / auf (dachte vll zieht es weil Fenster über Ihrem Platz :ka: )

    - sie ins "Bett gebracht" zu ihr gesetzt und einige Momente mit ihr gemeinsam zur Ruhe gekommen etc.


    Habt ihr noch Ideen?


    bin echt ratlos. Alle ihre Grundbedürfnisse sind natürlich gestillt (Wasser, nochmal lösen vorher etc.), daher bin ich langsam echt an dem Punkt dass ich mir denke, gut dann tiger eben rum und ich mach da Licht aus aber es lässt mir keine Ruhe.


    Bin ich zu glukig und es ist halt ein Hund, und ich stell mich an, oder was meint ihr? :denker:

  • Hast du eine Idee, warum sie unten dann plötzlich anfängt zu jammern?

    Du sagst "aber ich möcht gern wissen was sie umtreibt": Könnte genau das der Grund sein, dass sie oben unruhiger ist, weil du sie bischen stalkst? :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich hab bei meiner Hüdin auch oft den Drang, jede Bewegung von ihr zu beobachten und mach sie damit halb kirre :nerd_face:

  • Leni hat auch von heute auf morgen beschlossen, dass sie nicht mehr mit nach oben ins Schlafzimmer möchte. 3,5 Jahre hat sie mit im Bett geschlafen, auf einmal wollte sie nicht mehr. Ich habe nicht die geringste Ahnung warum. :ka:


    Ich lasse sie jetzt immer unten, lasse aber die Türen angelehnt. Manchmal liegt sie nachts dann irgendwann mit im Bett, manchmal kommt sie zum kuscheln hoch, wenn mein Wecker geht. Dann kuscheln wir noch kurz und stehen dann auf.


    Wäre das eine Möglichkeit? Also die Türen einfach nur anlehnen und sie kommt, wenn sie möchte? Grundsätzlich würde ich es eben so akzeptieren und es für Euch angenehm machen. Also Bewegungsmelder aus, wenn der stört z.B. :smile:

  • Guter Ansatz :D

    aber ich stalke ja nicht, ich schlafe - das wäre zumindest mein Wunsch xD


    Unten jammert sie weil sie zu uns will. Wenn ich dann aufstehe und nach unten gehe, auch wenns ein anderer Raum ist, ist sie zufrieden. Am liebsten würde sie im Schlafzimmer schlafen, das ist aber keine Option für uns.

    Das mit dem Bewegungsmelder hat sie übrigens recht gut raus, wenn sie sich nochmal lösen muss, setzt sie sich genau vor die Glastür und "stalkt" sozusagen uns bis wir wach werden.


    Und unser Lebensmittelpunkt ist das Erdgeschoss, oben sind nur die Schlafzimmer.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Achso, und ich sehe sie übrigens nicht vom Bett aus auf ihrem Platz, also zu beobachtet ist eigentlich nicht möglich, ich seh es nur wenn sie zur Tür geht da eben das Licht angeht.

  • Ist jetzt wahrscheinlich ein doofer Tip, aber vielleicht ein neues, attraktiveres, noooch kuscheligeres Bettchen für sie spendieren für oben?


    Mike ist seit dem neuen Bettchen Nachts auch oft zwischen meinem Zimmer und dem Wohnzimmer hin und her gewechselt in der Nacht...bis das neue Bettchen dann eben für die Nacht auch noch mit ins Schlafzimmer kam.

    Jetzt bleibt er....mit drei Donut-Bettchen zum stapeln, schichten oder umbuddeln...Nachts bei mir.

  • Kasper hat nach einiger Zeit auch beschlossen, nicht mehr oben im Schlafzimmer zu nächtigen. Wenn wir hoch gehen, bleibt er unten auf der Couch. Irgendwann in der Nacht kommt er hoch und legt sich oben, in sein Bett….die Türen sind alle auf…..momentan Sondersituation: im Moment muss er Wegen Yoshi oben schlafen. Wir haben ein Kindergitter in der Schlafzimmertür, weil Herr Yoshi Yoshi zu viel Dummheiten, bei zu viel Freiheit, macht. Kasper findet das momentan etwas blöd, dass er sich den Schlafplatz nicht aussuchen kann, aber er randaliert jetzt auch nicht. Ich würde also den Hund unten schlafen lassen und alle Türen auf, damit die hoch kann, wenn sie möchte

  • Meine ganz pragmatische Herangehensweise wäre: Alle Türen auf und den Hund selber entscheiden lassen, und wo der Hund schlussendlich pennt, ist dir erstens egal und zweitens bekommst du es nicht mit.


    So ganz hab ich das mit dem Bewegungsmelder nicht verstanden. Mich würde sowas nur irre machen. So oft sollte es auch eigentlich nicht vorkommen, dass ein gesunder erwachsener Hund mitten in der Nacht nochmal dringendst rausmuss? :thinking_face:

    Wenn du nicht verboten hättest den Tipp zu geben, den Bewegungsmelder auszumachen, würde ich auf alle Fälle den Tipp geben, den Bewegungsmelder auszumachen ... :D

  • Wäre das eine Möglichkeit? Also die Türen einfach nur anlehnen und sie kommt, wenn sie möchte? Grundsätzlich würde ich es eben so akzeptieren und es für Euch angenehm machen. Also Bewegungsmelder aus, wenn der stört z.B. :smile:

    Oleniv: das klingt dann bisschen wie bei uns bei dir. Ich hab prinzipiell rein gar nichts dagegen, dass sie unten / woanders schläft. Problem ist tatsächlich dass sie sich quasi entscheiden muss, alle Türen offen lassen ist schwierig. ist ein altes Haus, da zieht es dann quer durch macht keinen Sinn auch wegen den Räumen, sie liegt quasi gern in den beiden am weitesten auseinander liegenden Räumen leider.


    unicorn80 ist gar kein blöder Vorschlag hatte ich auch schon überlegt. Aber nachdem sie ihr Körbchen von unten auch oben nicht mag, hatte ich das bisher noch verworfen. Nur weil ich ein Ortho-Bett gut find, heißt das ja nicht das selbe für sie :D ich schau mal was ich so finde.


    Sambo71 geb ich dir total Recht prinzipiell, aber wie gesagt alle Türen auf geht leider bei uns nicht.

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