Krankenversicherung alter Hund

  • Hallo zusammen,


    das Thema ist ja gerade in aller Munde. Ich habe mich deshalb mal auf die Suche begeben nach Versicherungen, die auch Hunde, die 8+ Jahre alt sind aufnehmen.


    Bei meiner jungen Hündin (9) wäre der Abschluss einer KV schon ein Thema. Ich habe tatsächlich einige KV gefunden, allerdings musste ich viele wieder ausschließen, weil die keine Leishmaniose-Hunde aufnehmen.


    Hängen geblieben bin ich jetzt bei PetPlan und bei Barmenia Direkt. Hat von euch jemand Erfahrungen mit einem von beiden? Die Threads zu PetPlan sind alle schon ziemich alt, weshalb ich nicht weiß, ob die Infos da noch so verwertbar sind.


    Mir geht es nicht darum, eine KV zu finden, die die Leishmaniose-Sachen bezahlt und mir geht es ebenfalls nicht um die Höhe der monatlichen Beiträge.


    Also: Hat jemand Erfahrungen mit den beiden KVs? Hat jemand vielleicht sogar noch einen Tipp?

    Ich habe ja ein bisschen die Hoffnung, dass sich bzgl. KVs für alte Hunde in der nächsten Zeit noch ein bisschen was tut - vielleicht kann man diesen Thread ja dafür nutzen, diese "Nische" (die ja eigentlich gar keine Nische ist) mit fortlaufend aktuellen Infos zu füllen.

  • Nach meinem jetzigen Stand würde ich gar keine Krankenversicherung mehr für einen Hund abschliessen.
    Unser Labbi ist 2,5 Jahre und OP versichert. Trotzdem durfte ich irgendwas zwischen 3 und 4 Tausend Euro bisher selbst berappen....Vergiftung (mit mehrtägigem Klinkaufenthalt), PIckel entfernen vom Augeninnenlied, schwere Erkältung....bei all diesen Dingen greift wie der Name schon sagt diese Versicherung nicht. Und selbst wenn ich mir Versicherungen anschaue die alles abdecken stehen die Beiträge trotz des Jungen Alters in keiner relation zu dem was ein Eingriff kosten würde.
    In meinen Augen Lohnt sich das nicht.
    Ich würde eher n konto aufmachen wo ich für den Notfall immer etwas Geld drauf überweise und wenn mans dann nicht gebraucht hat ist es zumindest nicht verloren. :)

  • Nach meinem jetzigen Stand würde ich gar keine Krankenversicherung mehr für einen Hund abschliessen.

    Sorry wenn ich da so reingrätsche, aber das war nicht die Frage. Dafür gibts schon (mindestens) einen Thread.

    Es geht darum wo man einen älteren Hund noch versichert bekommt wenn man das will. Wär schade wenn hier die Diskussion in diese Richtung abdriftet

  • Jetset Was du hast, ist eine OP Versicherung. Hier wird nach einer Krankenversicherung gefragt für Hunde höheren Alters. Dass eine OP Versicherung nur OPs bezahlt und diese auch definiert sind, was als OP gilt, ist doch klar.

  • Nach meinem jetzigen Stand würde ich gar keine Krankenversicherung mehr für einen Hund abschliessen.
    Unser Labbi ist 2,5 Jahre und OP versichert. Trotzdem durfte ich irgendwas zwischen 3 und 4 Tausend Euro bisher selbst berappen....Vergiftung (mit mehrtägigem Klinkaufenthalt), PIckel entfernen vom Augeninnenlied, schwere Erkältung....bei all diesen Dingen greift wie der Name schon sagt diese Versicherung nicht. Und selbst wenn ich mir Versicherungen anschaue die alles abdecken stehen die Beiträge trotz des Jungen Alters in keiner relation zu dem was ein Eingriff kosten würde.
    In meinen Augen Lohnt sich das nicht.
    Ich würde eher n konto aufmachen wo ich für den Notfall immer etwas Geld drauf überweise und wenn mans dann nicht gebraucht hat ist es zumindest nicht verloren. :)

    Hi,


    danke für deinen Input. Leider ist der Inhalt vollkommen am Thema vorbei. Du sprichst zum einen von einer OP-Versicherung, zum anderen von einem jungen Hund ohne chronische Krankheiten. Das ist eine völlig andere Ausgangslage und auch ein anderer Sachverhalt in Gänze und da gibt es wirklich schon zig Threads zu.


    Ich habe es bisher auch so gemacht, dass ich Geld beiseite gelegt habe. Meine alte Hündin hat mich in den letzten zwei Jahren wahnsinnig viel Geld gekostet und ich bin jetzt an einem Punkt, an dem ich mich im Zuge von steigenden Kosten nicht mehr in der Lage sehe, dass „demnächst“ nochmal in diesem Maße stemmen zu können.


    Die Frage richtet sich also wirklich an die Nehmer von Krankenversicherungen für alte (und ggf. sogar schon chronisch kranke) Hunde. Bitte auch keine Tipps zur Agila und co und damit verbundenen Kündigungswellen. (Es sein denn, die ändern irgendwann ihre Aufnahmebedingungen, dann immer her mit den Infos). Das bringt uns Althundehalter sonst leider gar nicht weiter, weil diese KVs uns gar nicht erst nehmen. :)

  • Im anderen Thread wurden noch Uelzener und Helvetica genannt, die auch ältere Hunde versichern. Bei der Helvetica sieht es zuminest auf den ersten Blick so aus, dass der monatliche Beitrag nicht in einem völligen Missverhältnis zur jährlichen Leistungsgrenze steht. Genauer habe ich nicht hingeschaut, wie das Leistungsspektrum tatsächlich ist.


    Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass die Versicherungen zukünftig bessere Angebote für alte Hunde machen. Das Risiko, dass ein älterer Hund viel kostet, ist einfach überdimensional höher und dementsprechend muss für die Versicherung auch die Prämie höher werden, wenn die Besitzer erst beim älteren Hund an Versicherung denken (und auch wenn die Besitzer den Hund erst im Alter übernehmen - für die Versicherung ist das kein Unterschied).

  • Bei einem älteren vorerkrankten Hund muss man durchaus gut durchrechnen ob sich das mit KV wirklich lohnt. Alle KV die bisher gesehen habe und mal durch das kleingedruckte gelesen habe schlossen Vorerkrankungen und ihre Folgeerkrankungen aus. Sprich wenn der Hund schonmal was an den Gelenken hatte wird die KV keine Athrosebehandlungen übernehmen. Ähnliches bei Problemen mit der Verdauung etc....

    Petplan habe ich heute mal aus Interesse reingelesen, die holen sich die Infos dann direkt bei den bisherigen Tierärzten, welche bei Vertragsabschluß anzugeben sind.

    Da bleibt dann je nach Gesundheitszustand des Hundes halt nicht mehr viel übrig wofür sie überhaupt noch leisten werden.


    Ich bin ja selbst Fan von HundeKV und bedauere nur, dass es vor zwei Jahren keine wirklich vernünftigen und bezahlbaren Vollversicherungen gab. Da hat sich im letzten Jahr einiges bewegt. Für Impi leider ein bisschen zu spät, so bleibt es für sie bei der Agila. Mit der SDU jetzt werde ich nix finden, was das mit absichert in Zukunft.

  • Bei einem älteren vorerkrankten Hund muss man durchaus gut durchrechnen ob sich das mit KV wirklich lohnt. Alle KV die bisher gesehen habe und mal durch das kleingedruckte gelesen habe schlossen Vorerkrankungen und ihre Folgeerkrankungen aus. Sprich wenn der Hund schonmal was an den Gelenken hatte wird die KV keine Athrosebehandlungen übernehmen. Ähnliches bei Problemen mit der Verdauung etc....

    Petplan habe ich heute mal aus Interesse reingelesen, die holen sich die Infos dann direkt bei den bisherigen Tierärzten, welche bei Vertragsabschluß anzugeben sind.

    Da bleibt dann je nach Gesundheitszustand des Hundes halt nicht mehr viel übrig wofür sie überhaupt noch leisten werden.


    Ich bin ja selbst Fan von HundeKV und bedauere nur, dass es vor zwei Jahren keine wirklich vernünftigen und bezahlbaren Vollversicherungen gab. Da hat sich im letzten Jahr einiges bewegt. Für Impi leider ein bisschen zu spät, so bleibt es für sie bei der Agila. Mit der SDU jetzt werde ich nix finden, was das mit absichert in Zukunft.

    Ja, das ist auch ein Thema, das mich beschäftigt. Meine Hündin hat wie gesagt Leishmaniose und auch ne SDU, ist aber medikamentös gut eingestellt und hat keine Probleme. Ansonsten ist sie aber super fit, viel fitter, als meine Omi in dem Alter. Keine Spondylosen, Herz super, Verdauung und Zähne perfekt, nicht mal trübe Augen,…nix.

    Für mich ist allerdings fraglich, was unter „Folgeerkrankung“ fällt. Wenn sie eine Ohrenentzündung hat, hängt das ja eigentlich nicht mit ihrer Erkrankung zusammen. Aber natürlich ist ihr Immunsystem durch die Erkrankung im Zweifel nicht so toll. Das wiederum begünstigt ja quasi alles, was man an anderen Krankheiten so einsammeln kann.

    Finde das bei dieser Erkrankung echt schwer greif- und abgrenzbar. Werde bei den KVs, die in Frage kommen auf jeden Fall mal konkret nachfragen.

  • Ich hab Masha mit fast 11 Jahren bei Petplan versichern lassen.


    Pro: die übernehmen viele Kosten (nicht alle), auch bei einem alten Hund, und bisher wurde uns nicht gekündigt.

    Der Kundenservice per Hotline ist freundlich und kann einem recht schnell sagen, wieso weshalb warum dieses und jenes nicht bzw. nur teilweise übernommen wurde.

    Der Preis ist noch okay, finde ich - für Masha (inzwischen fast 13) zahl ich zurzeit 80 € für eine komplette Krankenversicherung im Basistarif. Zum Vergleich: Dino (fast 7) ist bei der Agila im Exklusiv-Tarif krankenversichert und da zahl ich 62,90 € inkl. Haftpflicht.

    Contra: zum Teil (!) dauert die Auszahlung der eingereichten Rechnung länger als die auf der Website angegeben 8 bis 10 Tage. Längste Wartezeit waren mal über 30 Werktage :ugly: In letzter Zeit ging's mit der Wartezeit, die lag innerhalb der 8-10 Tagen, aber ich find', sowas sollte erwähnt werden.


    Ein zu verschmerzender Nachteil gegenüber Agila und Co. ist, dass ich (!) bisher keine Tierarztpraxis kenne, die auch direkt mit der Versicherung abrechnet.


    Masha hat ja diverse Baustellen, z. B. ihre kaputte Pfote - die OP wurde nicht bezahlt bzw. übernommen, weil der "Schaden" ja schon beim Kauf des Hundes existierte bzw. bekannt war. Alles andere wie z. B. ihre ganzen Magengeschichten, die Blasenentzündung usw. wurden anstandslos übernommen.


    So ganz grundsätzlich bin ich mit Petplan zufrieden. Denke, wenn die Optionen durchs Hundealter schon eingeschränkt sind, kann man da nix falsch machen - aber wenn ich die Wahl habe, würde ich immer wieder zur Agila gehen. Dino ist da seit fast 4 Jahren versichert und es gab bisher echt keine Probleme.

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