Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 4
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Gast41354 -
25. November 2022 um 23:18
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Hat sich Cooma evtl heftig am Vortag gestoßen?
Wir hatten genau das Gleiche, beim damals 8-jährigen topfitten Terrier, weswegen ich mir das erst nicht erklären konnte. Es war natürlich Sonntagmorgen ganz früh, weswegen ich mit ihm direkt zu Tierklinik bin. Da sie bestätigen konnten, dass er ansonsten körperlich ja topfit ist, kam der Verdacht schnell auf kein altersbedingtes- sondern traumabedingtes Vestibularsyndrom. Und tatsächlich ist er am Vortag mit dem Kopf gegen den Metallrahmen unserer Terrasseschiebetür geknallt. Aufgrund dessen wurde dann gar nichts gemacht, außer das wir ein Mittel gegen Übelkeit mitbekommen haben und 24h später war auch alles komplett weg.
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Mozart hatte das ja zweimal einmal sehr kurz und einmal etwa 20 Minuten lang.
Seitdem er täglich Karsivan und Vitamin B komplex bekommt, kam es nie wieder vor
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Nein, kein Unfall bekannt.
Ob es auch von selbst derart schnell wieder weggegangen wäre, weiß ich natürlich nicht.
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Ich finde nicht, dass Alterserscheinungen zwingend mit Krankheit einher gehen. Wenn Gehirnzellen absterben, Gefäße verkalken, Zellen sich nur noch langsam regenerieren, die Signalweiterleitung nicht mehr so fix funktioniert, dann hat das erstmal was mit normalen körperlichen Abbauprozessen zu tun und nicht mit krankheitsbedingten.
Aber es geht oft miteinander einher.
Fussel baut gerade ziemlich ab. Mittags ist sie aufgestanden und die Vorderbeine sind langsam auseinander gegrätscht. Sie war verwirrt, schmatzte und mochte ihr Ei nicht fressen. Sie hat eigentlich sehr guten Appetit und einen Saumagen.
Medizinisch ist so alles soweit auf den ersten Blick in Ordnung, sagt der Arzt. Wir waren auch erst vor einigen Wochen zum Blutabnehmen und Seniorcheckup. Wir haben jetzt die Medikamente ein wenig angepasst, aber viel kann man da nicht tun.
Ich glaube, wir nähern uns so langsam auch dem letzten Abschnitt. Der Winter tut ihr, wie jedes Jahr, überhaupt nicht gut. Gerade dieses Nasskalte jetzt. Draußen kann sie auch quasi gar nicht unterwegs sein, das Tauwasser ist eiskalt, unter der Schneedecke liegt nun das Eis frei und es ist eine einzige Rutschpartie. In paar Tagen sieht das hoffentlich wieder besser aus, am Wochenende werden es wieder Minusgrade.
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Ich finde nicht, dass Alterserscheinungen zwingend mit Krankheit einher gehen. Wenn Gehirnzellen absterben, Gefäße verkalken, Zellen sich nur noch langsam regenerieren, die Signalweiterleitung nicht mehr so fix funktioniert, dann hat das erstmal was mit normalen körperlichen Abbauprozessen zu tun und nicht mit krankheitsbedingten.
Aber es geht oft miteinander einher.
Das wäre auch so meine Definition.
Naruto bekommt so langsam trübe Augen und hat die ersten Anzeichen von Arthrose gezeigt.
Wir waren heute unter anderem deswegen bei der TÄ und bekommt testweise Librela.
Er rennt und spielt noch gerne aber beim "ins Auto springen" braucht er Hilfe ( ich lasse ihn nicht mehr springen, sondern helfe ihm beim ruhigen Einsteigen) oder abends wenn er schon 2-3h in seinem Körbchen lag fällt ihm das Treppensteigen ins Schlafzimmer schwerer. Gelenk pro bekommt er seit paar Wochen auch.
Er ist jetzt 12 Jahre und 4 Monate. -
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Alt werden/sein, hat nichts mit krank sein zu tun. Ich weiss echt nicht, wo dieser Bloedsinn herkommt. Der Abbau ist ein normaler (nicht krankhafter) Prozess.
Ja alte Lebewesen sind auch oft krank. Aber nur weil Lebewesen X nicht krank ist , ist es noch lange nicht nicht alt
Und nur weil Lebewesen Y krank ist, ist es noch lange nicht alt..hasilein75 mein Beileid! Moro hat bestimmt schon Pan getroffen und die Jungs gehen zusammen jagen!
Auch dir mein Beileid Ulixes
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Ich grübele gerade, ob dieses vehemente sich dagegen Wehren etwas damit zu tun hat, dass man nicht wahr haben möchte, dass Altern mit mehr oder weniger krank werden zu tun hat.
Vermutlich ist es die negative Assoziation dazu? Oder der Trend bei Menschen, dass man ewig jung bleiben muss.

Meine Cooma hat eine altersbedingte Schilddrüsenunterfunktion. Ja, die funktioniert nicht mehr richtig, wegen der Abbauprozesse aufgrund des Alters. Trotzdem ist es eine Erkrankung.
Vielleicht habe ich einfach nicht so negative Verknüpfungen zu den Begriffen, sondern nutze sie in einem sachlichen Kontext. So wie ich das Wort Strafe im Training auch sachlich nutze, aber immer wieder feststelle, dass mein Gegenüber das dann sofort versucht blumig zu formulieren wie "das ist Grenzen setzen und keine Strafe", in irgendwelche unnötigen Rechtfertigungen verfällt usw ...
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Hm.... hier werden immer automatisch die ältesten Hunde als Ommi/Opi bezeichnet. Da sind sie meistens um die 11-12...
Hier ist es derzeit so, dass die fast 13jährige immer noch fit wie nen Turnschuh ist und bisher toi, toi - nix hat.
Erbse mit ihren 14 is auch fit und agil, ist gesundheitlich keine Großbaustelle in dem Sinne, hat aber nach dem Infekt letzten Sommer so nen paar Eigenheiten entwickelt, die z.B. das Tränken in regelmäßigen Zeitabständen erforderlich machen, so dass der ganze Tagesablauf darauf getaktet ist. Und die Forthyrongabe muss bei ihr regelmäßig angepasst werden, sonst macht sich das bemerkbar und zwar an so "typischen" Altersanzeichen wie senil wirken, morgens schlechter in die Gänge kommen. Also im Prinzip gibts immer 2 Stellschrauben: zu wenig getrunken oder Forthyron zu niedrig. Ansonsten macht sie genau das Programm, was die anderen auch machen. Inklusive Schneeblöd werden.

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Wenn man bedenkt, dass der menschliche Koerper bereits mit 20 Jahrem beginnt abzubauen (der Thymus) passt ein alt(ern) = krank nicht. Die Augenlinse veraendert sich mWn sogar schon ab 15 Jahren. Das hat nix mit 'will man nicht wahrhaben/ist negativ besetzt' zu tun.
Nochmal: Alt werden/sein bedeutet nicht krank sein. Ja, sie (wir alle) werden dann anfaelliger (liegt eben u.a. am Immunsystem, siehe Thymus) und ja, sie (wir alle) koennen dann krank werden. Aber das passiert eben nicht ausschliesslich im Alter. Deswegen bezeichne ich solche Aussagen eben wie ich sie bezeichne. Muss ja nicht jedem passen. Jeder wie er mag/meint.. Ich bin auch schon wieder still.
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Also, bei mir geht das Altern definitiv mit mehr Krankheiten einher. Als ich jung war, hatte ich viel von dem Zeug nicht. Eher mal eine Erkältung oder so. Aber nicht das, was ich jetzt so habe. Aber vielleicht bin ich da anders als andere.
Wie auch immer, mich schockt das jetzt eher wenig.Mich wühlt das Thema emotional übrigens nicht so auf. Also, klar, wenn meine eigenen Hunde was haben, dann wühlt mich das immer auf, egal wie alt sie sind. Aber beim sachlich drüber Sprechen bin ich da eigentlich eher unemotional.
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