Aggressives Knurrbellen von Hund abends

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    Guten Abend zusammen,


    ich wollte mich mal kurz austauschen zu einem Thema, bei dem ich selbst nicht weiß, ob es ein Problem ist bzw. werden könnte:


    Wir sind aktuell im Urlaub mit unserem Hund. Hier darf er nicht mit im Bett schlafen (daheim darf er das theoretisch, nimmt es aber selten in Anspruch, sondern schläft meistens in einem anderen Zimmer und kommt uns nachts ab und an besuchen).

    Hier ist die Höhe des Bettes einfach zu hoch als das er selbstständig hoch und runter kommt (Hochbett). Wir liegen also „über ihm“. Er legt sich meist vors Bett.


    Es hat etwas gedauert, bis er akzeptiert hat, dass er hier eben nicht aufs Bett darf (die erste Nacht hatten wir eine Stunde Gefiepe und Gewimmer), jetzt klappt es, ABER er macht folgendes jeden Abend:


    Sobald wir im Bett liegen und er unten drunter schläft fängt er an, sobald wir uns nur etwas oben bewegen, zu Knurrbellen - also richtiges Drohen. Wenn ich dann zu ihm runterschaue schnappt er auch in die Luft ab und steigert sich richtig rein. Das ist definitiv eine Drohung.

    Er lässt sich zwar schnell stimmlich beruhigen, aber das hatten wir jetzt so ein paar Abende hintereinander. Ab und zu passiert es auch Nacht, wenn wir uns drehen im Bett. Da erschrecke ich richtig bei.



    Hat da jemand eine Erklärung für? Muss ich mir da Sorgen machen?


    Ich dachte erst, er sei übermüdet, aber wir achten auf Ruhezeiten tagsüber. Und wie geschrieben kommt es jetzt schon ein paar Tage so vor.

  • Sind die Lichtverhältnisse anders als bei euch Zuhause?

    Klar, nachts ist Licht aus. Aber trotzdem fällt ja manchmal etwas Licht ein (Mond, Straßenlampen....).

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  • Danke für eure Antworten ihr Zwei.


    Nein Geräusch macht es keine. Es „wackelt“ maximal etwas. Allerdings finde ich nicht so stark, dass es diese „aggressiven Aussetzer“ erklärt. Anirac


    Es ist sie daheim nicht abgedunkelt hier. Also eigentlich kein Unterschied Caissa



    Ich überlege morgen mal einen Ruhetag einzulegen und keinen Ausflug zu machen. Mache mir langsam schon etwas Gedanken (eventuell zu viel), da ich meinen Hund selten so aggressiv erlebt habe.

  • Schreib doch mal etwas zu deinem Hund: Alter, Rasse, Herkunft...


    Und dann noch mal die Nachfrage: sicher, dass er droht?

    Wie reagiert ihr? Beruhigt ihr nur oder gibt es einen Anschiss?


    Ich bin von der eher etwas stumpferen Sorte: Aber wenn mein Hund droht, wenn ich mich im Bett bewege, hätte er die längste Zeit im gleichen Raum wie ich geschlafen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Achso sorry, ja die Kernfakten habe ich außen vorgelassen, da ich dachte das ist eher zweitrangig:


    Aussie, 1,5 Jahre alt, intakter Rüde aus der Zucht, schon immer bei uns.


    Ich bin mir sehr sehr sicher, dass er droht. Es ist dieses kurze tiefe Bellen, dem meist ein Knurren vorausgeht und die Ohrenstellung und seine Lefzen deuten auch auf Drohung hin. Wenn ich ihn anspreche (freundlich), hört er relativ schnell auf. Wegschicken kann ich ihn nicht - außer ins Bad eventuell ;-)



    Er macht es nur abends Anirac

  • 1,5 Jahre ist früh - aber es kann durchaus ein Alter sein, indem ein Hund sich "erwachsener" zeigt.


    Macht er ansonsten Anstalten euch einzugrenzen, zu kontrollieren? Wie reagiert er, wenn ihr euch dynamischer bewegt, aber nicht direkt mit ihm beschäftigt?

  • Meine Vermutung :


    Da fremde Umgebung fühlt er sich dort nicht ganz so sicher wie in eurem Zuhause.

    Kann gut sein dass er - wenn ihr euch bewegt und irgendwas Geräusche macht - erschreckt/aus dem Schlaf aufschreckt und euch deshalb erstmal anknurrt.


    Bei euch zuhause wiederum sucht er Abstand. Vielleicht braucht er grundsätzlich beim Schlafen mehr Ruhe und hasst es einfach wenn ihn irgendwas beim Schlafen stört?

  • Hallo! Also, ich habe einen Kandidaten (Lupi), der etwas ähnliches macht. Zum Beispiel wenn wir (Lupi, mein anderer Hund Lilo und ich) auf dem Sofa sind und beide Hunde schlafen. Wenn sich Lilo dann bewegt, knurrt Lupi sie auch ordentlich an und fletscht auch Mal die Zähne - weil er es eben hasst, beim Schlafen gestört zu werden. (Wenn ich mich bewege macht er es nicht)


    Du sagst ja auch, dass dein Hund Zuhause selten bei euch im Bett schläft. Wahrscheinlich braucht er dann wirklich seine Ruhe beim Schlafen. Und im Urlaub prasseln so viele Reize auf ihn ein, ich könnte mir vorstellen, dass er deshalb so extrem auf die Störung reagiert. Weil er einfach sehr müde ist und seine Ruhe möchte. Vielleicht wäre es eine Idee, ihm einen Schlafplatz in einem anderen Raum anzubieten.

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