Hund auf einmal die ausgewechselt

  • Hallo, ich hoffe erneut auf Hilfe und Rat von euch... Seit etwa 2 Wochen legt unser Pumuky seltsame, für ihn unübliche Verhaltensweisen an den Tag.

    Er weicht mir, ohne dass etwas vorgefallen ist nicht mehr von der Seite, ist extrem anhänglich, ich kann nicht mehr alleine auf die Toilette, das war sonst nie so. Er hechelt vermehrt und wirkt unter Stress. Er muss zwei mal die Woche für 6 Stunden alleine sein, da hat er eigentlich immer nur geschlafem und ist nicht mal groß aufgestanden, als ich dann heim kam. Mittlerweile schreibellt er förmlich und rennt in den Hausflur, uriniert wenn man ihn einfängt. Letztens hat er sich tagsüber mehrmals unter dem Bett versteckt, wo er noch nie lag, seitdem wir ihm haben.


    Ich mache mir total Sorgen.. Er frisst normal, läuft normal und kann normal urinieren/das große Geschäft machen. Ich werde trotzdem für nächste Woche mal einen Termin ausmachen beim TA.


    Hat jemand von euch mal so etwas bei seinem Hund beobachtet, oder weiß, mit welchen Dingen so etwas zusammenhängen kann. In unserem Alltag/Leben hat sich nichts verändert, es hat keine Futterumstellung stattgefunden und es kam auch zu keinem unschönen Erlebnis in letzter Zeit... Danke im Voraus!

  • Oh weh.... ;-(


    Ich tippe mal drauf, daß irgendetwas vorgefallen ist, als Du nicht daheim warst...... Seit wann ist er denn bei Euch? Und wie lange kennt er das mit den 2 Tagen alleine schon? Hatte er sonst keine Probleme mit dem Alleinsein, habt Ihr das mittels WebCam mal gecheckt? Nur, weil der Hund nicht plärrt, kann er trotzdem massiven Streß gehabt haben, und irgendwann potenziert der sich derart, daß er gar nicht mehr alleinbleiben kann und in Panik verfällt und plärrt. Pipimachen zeigt schon extremen Streß!


    Aber kann eben auch sein, daß irgendetwas passiert ist, während Du weg warst. Ein Nachbar bohrt plötzlich, was ihm zu laut gewesen sein könnte. Jemand steht vor der Tür und klingelt Sturm. Evtl. ein Gwitter, das ihn verängstigt hat?


    Oder die Ursache ist eine gesundheitliche, sodaß er zB Schmerzen hat oder so, und deswegen so an Dir klebt, daß er nicht mehr alleinbleiben mag. Ich würde daher mal beim Arzt Blutbild machen lassen, kann aber nicht sagen, welche Werte da besonders aussagekräftig sind....

    Denn das würd auch das Andirkleben erklären, weil er Schmerzen ja dauerhaft hätte, nicht nur, wenn Du weg bist.


    Das sind jetzt aber nur mal Ideen, wo Du drauf schauen kannst. Einfach mal überlegen, was war vor diesen zwei Wochen, gab es stressige Ereignisse, hat er sich vlt unterwegs blöd verletzt? Da gibts halt etliche Möglichkeiten, bevor man da weiß, in welche Richtung man weitersuchen muß. Und was passiert ist in Deinr Abwesenheit, weißt Du ja nicht. Ist auch ne Sache, bissel was auszutesten. Wo hat er Angst - nur daheim? Bleibt er nirgendwo mehr alleine? Ist es auch ok, wenn er bei/mit andren Familienmitgliedern alleine bleibt, oder zeigt er dieselben Symptome? Einfach mal unterschiedliche Situationen austesten, aber auf jeden Fall nen Check beim Arzt machen.


    Sind es generell Geräusche, die ihn ängstigen? Das kann man ja testen. Oder ist es her das Alleinbleiben an sich? Wenn er nur 5 Minuten alleinbleiben muß, ginge das für ihn? Wann fing er an, laut zu werden?


    Wann genau hast u das Verhalten zum ersten Mal bemerkt? Kamst Du heim, und Hund war panisch? Oder hat er erst geklebt an Dir, udn konnt danach nimmer alleinbleiben? Wird schwer sein, das zu rekonstruieren, aber vlt. fällt Dir was ein, und Du kannst es etwas rekonstruieren.....

  • Ich kann mir auch vorstellen, dass während Deiner Abwesenheit etwas geschehen ist, das den Hund total verängstigt hat.

    Ober mir zieht z.B. gerade ein neuer Mieter ein und er bohrt was das Zeug hält. Da kann ich den Hund nicht alleine lassen.

    Wie alt ist Dein Hund denn? Falls er schon älter ist, könnte das an Dir Klammern auch mit Altersdemenz zusammen hängen. Wenn er sehr jung ist, ev. die Spooky Phase.

    Auf jeden Fall finde ich es gut, dass Du beim TA organische Ursachen abklärst.

  • Ist bei euch das Wetter gerade etwas "komisch"?

    Meine Hündin ist eigentlich total entspannt, aber sie findet diese Gewitterstimmung ganz furchtbar.

    Es reicht schon, wenn abends ein bisschen Wind aufkommt, dann verkriecht sie sich ins Bad. Will dann aber eigentlich doch bei mir sein und ist dann sehr unruhig.

    Sie liegt dann auch oft herum und hechelt, obwohl es gar nicht so warm ist.

    Da es die letzten Wochen oft abends gewittert hat, verbindet sie den Abend in der Wohnung (sie begleitet mich tagsüber ins Büro) schon fast damit und flüchtet beim heimkommen schon ins Bad, obwohl überhaupt nichts ist.

  • Ja, bissel strange isses schon. Aber die Wuffels stört´s net, alle hier tiefenentspannt, kullert jeder in ner andren Eck rum und pennt *gg

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Danke für die zahlreichen Antworten! Er ist seit bald 2 Jahren bei uns, das mit dem zwei mal die Woche alleine sein kennt er von Beginn an, er ist da eigentlich wirklich tiefenentspannt! Meine Vermutung ist auch, dass ihn etwas in der Wohnung unsicher macht... Und Xsara, bei uns ist das Wetter auch super komisch! Es ist entweder 36 Grad oder wie in Herbst windig/stürmisch.. Jetzt wo das auch angesprochen wurde, erinnere ich mich, dass durch das Wetter bei uns die Türen manchmal zuknallen, wegen dem Durchzug. Wir haben so blöde alte Holztüren, das tut wirklich einen dermaßenen Schlag, da erschrecke ich mich auch total.. Vielleicht hängt das damit zusammen, er hat sich nämlich jedes mal, wo das passiert ist gleich unter mich gesetzt.


    Angenommen es kommt davon, hättet ihr eine Idee, wie man ihm wieder Sicherheit geben könnte? Bei den Türen haben wir mittlerweile so Stopper drinne, damit sie nicht mehr zufallen können!

  • Naja, es wird wahrscheinlich schwer werden, dem Hund wieder das Gefühl zu vermitteln, dass er in der Wohnung sicher ist, nachdem er ja sogar reinpinkelt, was ein Zeichen von Panik ist.

    Ich würde mir zunächst eine Kamera besorgen, um ihn am Handy beobachten zu können. Dann würde ich beobachten, ob er bei Musik oder Fernseherhintergrundgeräusch entspannter ist. Und dann noch einen lecker gefüllten Kong beim Weggehen geben damit er beschäftigt- und abgelenkt ist.

    Vermutlich wirst Du aber das Alleine bleiben wieder kleinschrittig aufbauen müssen.

  • Klingt jetzt vllt etwas seltsam, aber wie geht es dir denn?

    Es soll ja durchaus Hunde geben, die ein extremes Gespür dafür haben, wenn etwas mit ihren Menschen anders ist.

    Meine Hunde haben sich zB extrem verhalten, wenn ich schwanger war. Meine erste Hündin bekam eine schlimme Gebärmutterentzündung als ich schwanger war (muss natürlich nicht zwangsläufig zusammenhängen, aber sie hatte in 9 Jahren nie Probleme). Nachdem das Baby da war, wirkte sie wieder deutlich entspannter.

    Und Panna ist in der Schwangerschaft wieder in alte Muster verfallen und meinte mich beschützen zu müssen mit deutlichen Drohgebärden.


    Damit will ich natürlich nicht orakeln, dass du schwanger bist :rolling_on_the_floor_laughing: sondern zu bedenken geben, dass sich bei dir etwas verändert haben könnte, was er spürt.

  • Als meine Hündin anfing, sehr extrem anschmiegsam, liebesbedürftig und unruhig und irgendwie getrieben im Haus herumzulaufen, haben wir ein paar Wochen später beim TA festgestellt, dass sie leider sehr, sehr krank war.

    Für uns war das wie ein Donnerschlag aus heiterem Himmel, aber als wir im Nachhinein darüber nachgedacht haben, hatte sich schon Wochen vorher abgezeichnet, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Deshalb finde ich es gut, dass du sie einem TA vorstellen willst.

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