Wie reagieren wenn der Hund meldet

  • Hallo zusammen,


    seit kurzem fängt Fiete an, Geräusche die ihm komisch vorkommen zu melden. Das macht er, indem er kurz wufft. Aktuell reagiere ich darauf, indem ich aufstehe und nach dem vermeintlichen Eindringling schaue. Fiete bleibt dann dort sitzen wo er gerade war. Sobald ich das mache kann er auch direkt wieder entspannen und die Situation ist gegessen.

    Nun möchte ich ja langfristig nicht bei jedem Wuff von ihm aufstehen, sondern ihm auch so sagen können, dass alles okay ist. Wie gehe ich das am besten an?

    Wenn ich nicht nachschauen gehe, sondern nur mit "alles gut" kommentiere, kann er nicht wieder entspannen. Er ist dann sichtlich angespannt und wufft gelegentlich bis ich mich um das "Problem" kümmere.

    Melden darf er ruhig, wenn ihm etwas komisch vor kommt, ich würde das nur gerne beenden können ohne jedes mal auf Wanderschaft zu gehen =)

    Achso falls das relevant ist, er ist allgemein eher unsicher

  • Aktuell reagiere ich darauf, indem ich aufstehe und nach dem vermeintlichen Eindringling schaue.

    Machst Du nur das?

    Oder kommt dann auch ein "alles gut" Kommentar?




    Ich habe auch schon mal gesagt: "Danke, ich höre es auch, alles gut!".

  • Machst Du nur das?

    Oder kommt dann auch ein "alles gut" Kommentar?

    Ja da sage ich ihm auch "alles gut". Also konkret sage ich ihm "alles gut", stehe auf und gehe gucken und sobald ich aufstehe und gucke entspannt er sich. Das "alles gut" hat für ihn aber glaube ich noch keine Bedeutung

  • Okay,


    also, nach Deiner Beschreibung liest es sich nach der falschen Reihenfolge in Deinem Ablauf ;)


    Ich wäre ja erst aufgestanden, hätte geguckt, dann "alles gut".

    Dann aufgestanden, gucken weggelassen, "alles gut".

    Dann einfach nur noch das "alles gut".



    Bei Dir liest sich das "alles gut" nach einer Ankündigung, also JETZT suche ich mal alles für dich ab, Hund. ;)



    Dabei soll das "alles gut" doch der Abschluß einer erfolgten Untersuchung, bzw. nach dem Horchen sein.

  • Meine Hunde dürfen immer melden, was ich nicht ab kann, ist ein Dauerbellen.

    Bei mir heißt es Schluss und ich hole den Hund vom Platz weg, von wo aus er bellt. Das hat bisher jeder schnell kapiert. Kann man auch mit einem Keks unterstützen. Wichtig ist, es muss eine Konsequenz erfolgen und der Hund muss das Abbruchsignal kennen.

    BTW wäre ich froh, wenn mein 7 Monate alter Hund auch endlich mal „wachen“ würde 🙈

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Das "alles gut" hat für ihn aber glaube ich noch keine Bedeutung

    Nimm das "alles gut" mal vom timing her nach dem Nachschauen Deinerseits.

    Es hilft auch tatsächlich, da noch nen Halbsatz dranzuhängen wie "ist nur Nachbar X", weil die eigene Tonlage auch die Körpersprachefür den Hund besser lesbar macht.

    Das "alles gut" etabliert sich so im Lauf der Zeit.


    Das Aufstehen und Hingehen kannst Du allmählich ausschleichen, z. B. dann nur noch Aufstehen und ein, 2 Schritte in die Richtung, dann nur noch Aufstehen, dann nur noch mit hochgerecktem Oberkörper in die Geräuschrichtung schauen, dann nur noch deutlich in die Geräuschrichtung schauen. So baust Du die Hilfestellung allmählich ab,während sich gleichzeitig das Alles gut etabliert.

  • BTW wäre ich froh, wenn mein 7 Monate alter Hund auch endlich mal „wachen“ würde 🙈

    Das dauert bestimmt nicht mehr lange. Meine Dalmatiner haben allesamt erst mit ca. 9 oder 10 Monaten mit "wachen" begonnen. Bei der ersten Hündin war ich völlig perplex, als ich plötzlich einen bellenden Hund hörte und dachte, da sei ein fremder Hund im Garten. Erst als ich nachschauen ging, merkte ich, dass das meine 9-monatige Hündin war, von der ich bisher noch keinen einzigen Beller gehört hatte, also auch ihre Stimme nicht kannte.


    Zum Melden: Ich sage auch sehr ruhig "aaaaallles gut, ne, ne, Du musst nicht schimpfen" oder so ähnlich. Das Schlüsselwort ist "alles gut" in einem beruhigenden Ton, nicht als Missbilligung oder Verbot.

    Anfangs ging ich noch zur Tür, wenn Bongo bellte, unterdessen genügt das ruhige "alles gut!"

  • Ah okay danke, das macht natürlich mehr Sinn! Also stehe ich bei seinem Wuffen dann kommentarlos auf, gehe nach dem "Eindringling" gucken und wenn ich wieder zurück komme sage ich "alles gut". Und dann baue ich das hingehen und schauen Stück für Stück ab


    Massai verkehrte Welt wenn der Labbi meldet und der Ridgeback nicht xD Ich kann mir aber vorstellen, dass es bei Eros auch nicht mehr lange dauert.

    Vom Platz wegführen war tatsächlich mein erster Versuch, aber da stieg eher die Wuff-Frequenz, deswegen bin ich dann dazu übergegangen für ihn nachzugucken

  • deswegen bin ich dann dazu übergegangen für ihn nachzugucken

    Was für den Anfang auch nicht der falsche Weg ist!



    Nur, dein "alles gut" vorab, war eher eine Ankündigung gewesen, daß Du jetzt nachschaust.

    Darum funktioniert es auch nicht, wenn Du sitzen bleibst, obwohl Du doch "versprochen" hast, jetzt aufzustehen und nachzusehen ;)

  • Hehe. Ja verrückte Welt 😁 denke aber, das kommt bei uns auch noch.

    RR sind eh Spätentwickler und zudem haben wir eine Hausbaustelle, seit Eros bei uns wohnt. Ständig Geräusche und fremde Menschen, der denkt, das gehört so 🙈🤪manchmal Latschen hier Leute durchs Haus und Hund schläft ungerührt weiter.

    Maanuu versuche deine Stimme wirklich tief und ruhig klingen zu lassen. Nach dem Motto, du hast alles im Griff. Bei meinen Hunden finde ich diverse Abbruchsignal sehr wichtig, gerade auch fürs Bellen. Vielleicht führst du deinen Hund nicht am Halsband oder Geschirr weg, sondern lockst ihn mit Spieli etc. Einfach, dass er lernt, das Melden okay ist, mehr nicht. Lass gar nicht zu, dass er sich reinsteigert. Wenn er ansprechbar ist, lass ihn paar kleine Übungen machen, Platz usw. … das orientiert ihn um. Gute melden will gelernt sein, es kommt natürlich auch auf die Rasse und den Hund an. Meine letzte Hündin war auch unsicher, hat aber nach meiner Anleitung gut gemeldet, weil sie wusste, ich kümmere mich. Du kannst kurz bei ihm stehen bleiben, nachsehen, aber nicht vergessen diese Aktion auch zu beenden.

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